CH209301A - Vorrichtung zur Herstellung eines verzugsfähigen Faserbandes aus endlosen Fasern. - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung eines verzugsfähigen Faserbandes aus endlosen Fasern.

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CH209301A
CH209301A CH209301DA CH209301A CH 209301 A CH209301 A CH 209301A CH 209301D A CH209301D A CH 209301DA CH 209301 A CH209301 A CH 209301A
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Saechsische Aktiengesellschaft
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Saechsische Textilmaschinenfab
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G1/00Severing continuous filaments or long fibres, e.g. stapling
    • D01G1/06Converting tows to slivers or yarns, e.g. in direct spinning
    • D01G1/10Converting tows to slivers or yarns, e.g. in direct spinning by cutting

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description


  Vorrichtung zur Herstellung eines verzugsfähigen Faserbandes aus endlosen Fasern.    Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung  zur Herstellung eines verzugsfähigen Faser  bandes aus endlosen Fasern.  



  Für diesen Zweck sind schon die verschie  denartigsten Vorschläge gemacht, die prak  tisch mehr oder weniger mit Mängeln behaf  tet oder sogar     unbrauchbar        sind.     



  Nach einem bekannten Vorschlag werden  die endlosen Fasern eines Bandes durch eine       Schneidwalze    mit gegeneinander versetzt an  geordneten Messern derart geschnitten, dass  die Faserstücke infolge der auf die Band  breite verteilten Schnitte einen gewissen Zu  sammenhang behalten. Diese Massnahme er  möglicht es jedoch nicht, in dem auf das  Schneiden folgenden Streckgang die Fasern  einzeln nacheinander zu verschieben, vielmehr  werden die     Faserbandstücke    als solche ver  schoben, so dass das aus dem Streckwerk aus  tretende Faserband eine ungleichmässige  Stärke hat.  



  Zwecks Vermeidung des geschilderten    Übelstandes ist bei der     Vorrichtung*    gemäss  der Erfindung ein mit     Schneidnadeln        ver-          sehener    Kamm in Anwendung, der" zwischen  zwei das Band gestrafft haltenden Walzen  paaren abwechselnd in das Band einsticht  und wieder austritt, sowie quer über das Band  hin- und herbewegt wird.  



  Die Zeichnung veranschaulicht ein Aus  führungsbeispiel des Erfindungsgegenstan  des, und zwar zeigt:       Fig.    1 die Vorrichtung in einer Seitenan  sicht und       Fig.    2 dieselbe in Vorderansicht und teil  weisem Schnitt,     während    die       Fig.    d bis 5 Ausführungsformen der Na  deln in grösserem     Massstabe    zeigen.  



  Die in einem endlosen Band von einer       Kunstseide-Spinnmaschine    gelieferten Kunst  fasern werden zwischen zwei Walzenpaaren  a und b gestrafft. Über dieser Stelle ist ein  Kamm d angeordnet, der senkrecht geführt  ist und von einer Welle e mittels einer Hub-      Scheibe f bewegt wird, derart, dass er ab  wechselnd in     das    Band einsticht und wieder  austritt. Die Nadeln des Kammes d sind der  art gestaltet, dass sie die Fasern möglichst  einzeln oder nahezu einzeln schneiden. Der  Abstand zwischen der Einstichstelle und dem  Klemmpunkt des Walzenpaares b ist kleiner  als die Stapellänge.  



  Damit die Nadeln nach und nach über die       ganze    Bandbreite in das Faserband einste  chen, wird der Kamm d nach jedem Hub um  ein ganz geringes -Mass     (.l/loo    bis     3;        loo    mm) seit  wärts verschoben, und zwar mittels einer spi  ralförmigen Hubscheibe g, die von der Welle  e mittels eines Schneckengetriebes     1c    Antrieb  erhält und unter dem Einfluss einer Feder i  fest an der Fläche k des Gestelles anliegt.  Das     Seitwärtsbewegen    der Welle e mit dein  Kamm d geschieht ganz allmählich, während  die Einstiche des Kammes in sehr schneller  Aufeinanderfolge stattfinden.

   Infolge der am  Ende einer Spirale der     Hubscheibe    g vorhan  denen Stufe wird der Kamm unter dem Ein  fluss der Feder i ruckartig zurückgeschoben,  sobald die durch die Spirale gegebene seit  liche Bewegung des Kammes beendet ist. Das  Verhältnis der Kammbewegung zur Band  bewegung ist entsprechend der gewünschten  Stapellänge zu wählen.  



  Es ist vorteilhaft, das Faserband in näch  ster Nähe des Kammeinstiches, also zwischen  den Walzenpaaren a und b durch einen mit  Kerbe oder Spalt versehenen Tisch in abzu  stützen, damit beim Schneiden eine Dehnung  der Fasern vermieden wird oder aber nur in  unmittelbarer Nähe der     Einstechstelle    auftre  ten kann.  



  Hinter dem Walzenpaar b ist noch ein  weiteres Walzenpaar     c    angeordnet, welches  mit grösserer Geschwindigkeit als die Walzen  b angetrieben wird und die Aufgabe hat, die         durch    den Kamm d nicht geteilten Fasern zu  zerreissen.  



  Die Nadeln des Kammes können messer  artig     (Fig.        i3),    hakenförmig     (Fig.    4) oder  gezackt     (Fig.    5) sein.  



  Die von mehreren -Vorrichtungen der be  schriebenen Art gelieferten Bänder werden  in an sich bekannter Weise in einem Streck  werk     n        doubliert    und     verstreckt,    bei o durch  ein Drehröhrchen oder     Nitschelzeug    verdich  tet und zu einem Wickel p gebildet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Herstellung eines ver zugsfähigen Faserbandes aus endlosen Fa sern, gekennzeichnet durch einen mit Schneid nadeln versehenen Kamm (d), der zwecks Schneidens der Fasern des Bandes zwischen zwei das Band gestrafft lia,ltenden Walzen paaren (a, b) abwechselnd in das Band ein sticht und wieder austritt, sowie quer über das Band hin- und herbewegt wird. UNTERANSPRüCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zum Seit wärtsbewegen des Kammes in der einen Richtung eine spiralförmige Hubscheibe (g) vorgesehen ist und in der andern Richtung der Kamm durch eine Feder (i) ruckartig zurückgeschoben wird.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwischen den Walzenpaaren (a, b) ein dem Faserband als Auflage dienender Tisch (in) vorge sehen ist.
CH209301D 1938-02-06 1938-11-25 Vorrichtung zur Herstellung eines verzugsfähigen Faserbandes aus endlosen Fasern. CH209301A (de)

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CH209301A true CH209301A (de) 1940-04-15

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ID=7538525

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CH209301D CH209301A (de) 1938-02-06 1938-11-25 Vorrichtung zur Herstellung eines verzugsfähigen Faserbandes aus endlosen Fasern.

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DE (1) DE715374C (de)
FR (1) FR846893A (de)

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DE715374C (de) 1941-12-19
US2180172A (en) 1939-11-14
FR846893A (fr) 1939-09-27

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