CH209306A - Spulenwechselvorrichtung an vollautomatischen Kötzerspulmaschinen. - Google Patents

Spulenwechselvorrichtung an vollautomatischen Kötzerspulmaschinen.

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CH209306A
CH209306A CH209306DA CH209306A CH 209306 A CH209306 A CH 209306A CH 209306D A CH209306D A CH 209306DA CH 209306 A CH209306 A CH 209306A
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CH
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Inventor
A-G Maschinenfabrik Schweiter
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Schweiter Ag Maschf
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    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H54/00Winding, coiling, or depositing filamentary material
    • B65H54/02Winding and traversing material on to reels, bobbins, tubes, or like package cores or formers
    • B65H54/10Winding and traversing material on to reels, bobbins, tubes, or like package cores or formers for making packages of specified shapes or on specified types of bobbins, tubes, cores, or formers
    • B65H54/14Winding and traversing material on to reels, bobbins, tubes, or like package cores or formers for making packages of specified shapes or on specified types of bobbins, tubes, cores, or formers on tubes, cores, or formers having generally parallel sides, e.g. cops or packages to be loaded into loom shuttles
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    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

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  • Replacing, Conveying, And Pick-Finding For Filamentary Materials (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
    Spulenweehselvorrichtung   an vollautomatischen    Nötzerspulmaschinen.   Die Erfindung betrifft eine    Spulenwech-      selvorrichtung   an vollautomatischen    Kötzer-      spulmaschinen.   



  Es sind bereits verschiedene solcher    Vor-      riehtungen   bekannt, die meistens ein Hülsenmagazin mit waagrecht liegenden Hülsen besitzen, bei. denen die Hülsen übereinander liegen, wobei heim    Spulenwechsel   jeweils die unterste Hülse    entnommen   wird. Auf der untersten Hülse lastet das ganze Gewicht der obern Spulen, so dass bei der Entnahme stets ein Widerstand zu überwinden ist, der zu Störungen Anlass geben kann. 



  Der Zweck der Erfindung ist, einen Halter zu schaffen, in dem die leeren Spulen unbelastet in senkrechter Lage gehalten werden. 



  Dies geschieht dadurch, dass der Halter für leere Spulen um eine senkrechte Achse drehbar    angeordnet   ist, jede Spule einzeln fasst und in aufrechter Stellung hält, und dass heim    Spulenwechsel   ein    Halterteil   jeweils um eine Teilung weitergeschaltet wird, wobei er eine Spule in eine Lage bringt, aus der sie in ein Auffangorgan gelangt, durch das sie selbsttätig an die    Spulstelle   geführt wird. Dieser Halter wird bei einzelnen Ausführungsformen für die Aufnahme von Kartonhülsen,    Northropspulen,   Flachspulen    etc.   eingerichtet und, jeweils entsprechend der Hülsenform besonders ausgestaltet. 



  In der Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigen:    Fig.   1 Seitenansicht einer    Spulenwechsel-      vorrichtung   mit Halter für    Northropspulen,      Fig.   2 die dazugehörige Draufsicht, wobei der Getriebekasten teilweise im Schnitt gezeichnet ist,    Fig.   3 die Vorrichtung in Vorderansicht in der Stellung während des    Bewickelns,   wobei der Halter im Schnitt dargestellt ist,    Fig.   4 die Vorderansicht entsprechend    Fig.   3 in der Stellung, die sie während des    Spulenwechsels   einnimmt, 

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    Fig.   5 einen Halter für Kartonhülsen im Schnitt,

      Fig.   6 die zu    Fig.   5 gehörige Draufsicht,    Fig.   7 eine andere Ausführung des Halters für    Northropspulen   im Schnitt,    Fig.   8 die zu    Fig.   7 gehörige Draufsicht.    Über   dem Getriebekasten 1 ist im Getriebedeckel 2 eine    senkrechte      Achse   3 angebracht, die mit ihrem Bund 4 auf dem Deckel 2 aufsteht und mit der Mutter 5 an diesem befestigt ist.

   Auf der Achse 3 ist ein Rohrstück 6 drehbar gelagert, an dem unten ein Schaltrad 7 und oben eine Scheibe 8    befestig?   ist, deren Umfang mit halbkreisförmigen Ausschnitten 9 versehen ist, so dass die    Nor-      thropspulen   10 in diese Ausschnitte 9 eingelegt und mittels ihres Fusses 11 aufgehängt werden können. Um die Scheibe 8 ist feststehend ein Schutzring 12 angeordnet, damit die Spulen 10 nicht ungewollt herausfallen können und der an der Stelle, wo die Spulen herausfallen sollen, eine Erweiterung 13 besitzt. Dieser Schutzring 12 ist durch Schraube 14 an einem Arm 15 befestigt, der seinerseits auf der Achse 3 befestigt ist, und gleichzeitig auch dazu dient. die Spulen aus den halbkreisförmigen Ausschnitten 9    herauszuschie-      ben.   



  Im Getriebegehäuse 1 ist die Steuerwelle 16    gelagert,   die jeweils beim    Spulenweehsel   durch ein nicht dargestelltes Getriebe    und   eine ebenfalls nicht dargestellte    Einrück-      kupplung   mittels eines Zahnrades 17 in Drehung versetzt wird. 



  Auf der Steuerwelle 16 ist im Innern des Kastens 1 eine    Nutentrommel   18 befestigt und ausserhalb des Kastens 1 ein Hebel 19, der mit seinem exzentrisch angeordneten Stift 20 in eine gabelförmige Führung 21 des Hebels 22 eingreift. Der Hebel 22 ist um einen mittels    Mutter   24 im Getriebekasten befestigten Zapfen 23 drehbar gelagert und trägt zwei Stifte 25 und 26, um die ein Schalthebel 21 schwingbar gelagert ist. 



  Dieser Schalthebel 27 wird durch eine Feder 28, die auch am Hebel 22 mittels der    Schraube   29 befestigt ist, stets gegen die Zähne des Schaltrades 7 gedrückt, so dass, wenn sich der    Schalthebel   2 7 nach vorn in Richtung des Pfeils    (Fig.   1) bewegt, er das Schaltrad 7 um einen Zahn    weiterschaltet,      während   er, wenn er sich nach hinten bewegt, ausweichen kann und einen Zahn überspringt. Das Schaltrad 7 wird an der Rückwärtsdrehung durch die Sperrfeder 30 verhindert, die an einem Zapfen 31 des Deckels 2 angebracht ist. 



  Unterhalb der    Spulenabwurfstelle   13 befindet sich ein Trichter 32, der mit Schrauben    33   am Getriebekasten 1 befestigt ist und die herunterfallenden Spulen 10 in die waagrechte Lage umleitet und auf die Auffangrinne 34 in genau festgelegter Stellung ablegt. Die Auffangrinne 34 ist durch Stift 35 am Zubringerarm 36    angelenkt   und wird durch die Schraubenfeder 37 stets gegen den Anschlag 38 des Zubringerarmes 36 gedrückt. Der Zubringerarm 36 ist auf Welle 39 befestigt, die im Getriebekasten 1 und im    Träger   40, der unten am Getriebekasten 1 angeschraubt ist, drehbar gelagert ist. Auf der Welle 39 ist ebenfalls der Hebel 41 befestigt, der mit seinem Stift 42 in eine gabelförmige Führung des Hebels 44 eingreift.

   Der Hebel 44 ist auf der Welle 45 befestigt, die in    Lagern   46 und 47 im Getriebekasten 1 drehbar gelagert ist. Am andern Ende der Welle 45 ist ein Hebel 48 befestigt, der um einen Bolzen 49 drehbar eine Rolle 50 trägt, die in der Nute 51 der Trommel 18 geführt ist. 



  Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist folgende: Wenn eine Spule vollgespult ist, so wird durch nicht dargestellte Kupplung und Getriebe die Steuerwelle 16 in Drehung versetzt. Dabei wird durch eine ebenfalls nicht dargestellte Hebelanordnung und Steuerscheibe der    Spulenmitnehmerkopf   52 zurückgezogen, so    da.ss   die volle Spule 53, die zwischen dem    '-NLitnehmerkopf   52 und dem Gegenhalter 54 eingeklemmt war, herunterfällt. Gleichzeitig bewegt sieh durch die Drehung der Welle 16 der Stift 20 im Kreis herum und    veranlasst,   dass über Hebel 22 die Schaltklinke 27 nach vorn bewegt wird, die dann das Schaltrad 7 und mit ihm die ganze Scheibe 8 um eine 

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 Teilung weiterdreht.

   Bei dieser Drehung stösst die vorderste Spule 55 gegen den Trägerarm 7.5 und wird durch diesen aus dem halbkreisförmigen Ausschnitt    herausgeschoben,   so dass die Spule durch den Trichter 32 in die Auffangrinne 34 fällt. Hierauf tritt durch die    Nutentrommel   18 gesteuert die    Zubringvor-      richtung   in Tätigkeit, welche die verschiedenen Hebel 36, 41, 44 und 48 aufweist und bewirkt, dass die Achse der Auffangrinne 34 in die    Spindelachse   eingeschwenkt wird (Stellung    Fig.   4). Dann wird die leere Spule zwischen dem    Mitnehmerkopf   52 und dem Gegenhalter 54 wieder eingeklemmt.

   Während sich nun die Welle 16    weiter   dreht, wird die    Zubringvorrichtung,   gesteuert durch die Trommel 18, wieder in die Ausgangsstellung    (Fig.   3) zurückgezogen, wobei die Auffangrinne 34 um die Spule herum ausschwenkt. während gleichzeitig auch die Schaltklinke 27 in die Ausgangsstellung zurückgezogen wird. Dann wird durch eine nicht dargestellte Vorrichtung die Steuerwelle 16 stillgesetzt, worauf das Bewickeln der Spulen weitergeht. 



     Fig.   5 und 6 stellen einen    Spulenhalter   für Spulen aus    Kartonhülsen   dar. Hier stehen die Kartonhülsen 56 aufrecht auf dem Boden eines Behälters 57 auf, der auf drei Angüssen 58 des Deckels 2 ruht und mit Schrauben 59 an diesem befestigt ist. Die Hülsen 56 werden durch eine Glocke 60 gehalten, die drehbar auf der Achse 3 gelagert und mit dem Schaltrad 7 fest verbunden ist, und die am Umfang halbkreisförmige Führungen    61@   besitzt. Der Boden des Behälters 57 besitzt an einer Stelle ein Loch 62, durch den beim Drehen der Glocke 60 jeweils eine Hülse herausfällt. 



     Fig.   7 und 8 stellen ein anderes Beispiel eines    Spulenhalters   für    Northropspulen   dar.    'Wie   im vorhergehenden Beispiel stehen die Spulen auf dem Boden eines feststehenden Behälters 63 auf und werden auch durch eine, um die Achse 3 drehbar gelagerte Glocke 60 geführt. Um bei der    Auswurfstelle   64 dem Fuss 11 den Durchgang zu ermöglichen, ist am Behälter 63 eine Erweiterung vorgesehen, in die die Spulen beim Drehen der Glocke 60 durch ein    Abstreifblech   65 herausgehoben werden. Das    Abstreifblech   65 besitzt eine obere und    eine   untere    Abstreif-      fläche   66 und 67 und ist durch Schrauben 68 und    Muttern   69 am Behälter 63 befestigt.

   Der Behälter 63 besitzt im Boden ebenfalls ein Loch 70 an der    Auswurfstelle.   Für Flachspulen kann der Halter entsprechend anders ausgestaltet sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Spulenwechselvorrichtung an vollautomatischen Kötzerspulmaschinen, gekennzeichnet durch einen um eine senkrechte Achse drehbaren Halter für leere Spulen, der jede Spule einzeln fasst und in aufrechter Stellung hält, und durch einen Schaltmechanismus, der beim Spulenwechsel einen Halterteil jeweils um eine Teilung weiterschaltet, und hierbei der Halter eine Spule in eine Lage bringt, aus der sie in ein Auffangsorgan gelangt, durch das sie selbsttätig in die Spulstelle geführt wird. UNTERAI\TSPRüCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Halter eine Scheibe besitzt, die am Umfang halbkreisförmige Ausschnitte aufweist, in welchen Northropspulen mittels ihres Fusses aufgehängt werden können. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in die Bahn, der durch den Halter geführten Spulen eine örtlich feststehende Abstreiffläche hineinragt, die jeweils die vorderste Spule aus dem Ausschnitt herausschiebt, so dass sie in eine Auffangrinne fällt. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb einer Auswurfstelle leerer Spulen ein Trichter vorgesehen ist, der die Spulen in das Auffangorgan leitet. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Auffangorgan unter der Einwirkung einer Kurvensteuerung steht, die <Desc/Clms Page number 4> seine Achse beim Spulenweehsel in die Spindelachse einschwenkt. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaltmechanismus durch eine Steuerwelle getrieben wird. 6.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die leeren Spulen auf dem Boden eines ortsfesten Behälters aufstehen, der an der Auswurfstelle ein Loch besitzt, durch das beim Spulenwechsel jeweils eine Spule herausfällt, und dass die leeren Spulen von einem mit einem Schaltrad verbundenen und um eine Vertikal- a.chse drehbaren Halterteil in senkrechter Stellung gehalten werden. 7.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet. dass an der Auswurfstelle ein Abstreifer angeordnet ist, der jeweils die vorderste Spule aus ihrer Führung in eine Erweiterung des Behälters schiebt, in welcher Erweiterung sich auch das Loch im Boden befindet, durch das die Spule in das Auffangorgan herunterfällt.
CH209306D 1938-06-18 1939-05-06 Spulenwechselvorrichtung an vollautomatischen Kötzerspulmaschinen. CH209306A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE864971C (de) * 1946-03-07 1953-01-29 Camille Dreyfus Selbsttaetige Spulenwickelmaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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