CH209322A - Hausschuh. - Google Patents

Hausschuh.

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CH209322A
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CH
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Willy Glogg Friedrich
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Willy Glogg Friedrich
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B3/00Footwear characterised by the shape or the use
    • A43B3/10Low shoes, e.g. comprising only a front strap; Slippers
    • A43B3/101Slippers, e.g. flip-flops or thong sandals

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


  Haussehub.    Bei unter der Bezeichnung     Cosy    bekann  ten Hausschuhen mit Absatz, von der Fersen  partieausgehendem Gelenkstück,     weicherLauf-          sohle    auf einer festeren Stützsohle und Fersen  kappe im     Schaft,    wurden bisher Schaft und  Laufsohle am Rand, ausgenommen im Bereich  des Absatzes, miteinander vernäht, während  im Bereich des Absatzes die Verbindung von  Schaft und Laufsohle und zugleich der Stütz  sohle, sowie der     Fersenkappe    durch Auf  zwicken auf den Absatz erfolgte.

   Die Fersen  kappe ist dem Einfluss der Druckwirkung  durch den Fuss und dem Schwitzen desselben  ausgesetzt, woraus sich die Gefahr der Defor  mation der     Fersenkappe,    des     Lockerns    und       Rostens    der     Aufzwickstifte    ergibt. Ferner  wird empfindlicher     Schaftstoff,    z. B. Seide,  infolge entstehender Spannungen leicht an  den     Aufzwickstiften    durchgerissen; gelockerte       Aufzwickstifte    bilden eine Verletzungsgefahr  und können schnell die     Fersenkappe    be  schädigen.  



  Diese Nachteile zu beseitigen, ist der  Zweck der Erfindung, welche einen Haus         schuh    mit Absatz zum Gegenstand hat, des  sen Laufsohle und Schaft ringsum mitein  ander vernäht sind, und der eine unter einen  Fersenteil des Schuhes     eingescbobene    Fersen  kappe besitzt.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des     Erfindungsgegenstandes    veran  schaulicht.  



       Fig.    1 zeigt den     Hausschuh    im Aufriss  mit teilweisem Längsschnitt und       Fig.    2 eine Oberansicht mit teilweisem  Schnitt.  



  Es bezeichnet 1 die üblicherweise aus  Wildleder bestehende weiche Laufsohle,  welche sich auf der festeren, z. B. aus Filz  hergestellten Stützsohle 2 befindet, auf deren  zweiter Seite sich eine     Gewebestofflage    3  befindet, die an ihrem Rand mit dem Schaft 4  vernäht ist, welcher aus Gewebestoff besteht  und zweckmässig gefüttert ist; die Naht 3'  daselbst ist schräg durch die betreffende  Randpartie der Stützsohle 2 hindurchgeführt,  wodurch diese mit dem Schaft 4 verbunden  ist. Auf einem Teil seines Umfanges besitzt      der Schaft 4 eine innere     Gewebestofflage    5,  welche die z. B. aus Karton bestehende  Hinter-     bezw.        Fersenkappe    6 überdeckt.

   Die  Laufsohle 1 ist an ihrem Umfang ohne -Unter  bruch, also ringsum durch eine (in     Fig.    2  teilweise angedeutete) doppelte Naht 1' mit  dem untern Rand des Schaftes 4 verbunden.  Die     Fersenkappe    6 ist mit ihrem untern,  einwärts gerichteten Randteil 6' auf der  Stützsohle 2 abgestützt, welcher Randteil 6'  unter den z. B. aus Karton hergestellten  Fersenteil 7 greift, der als Gelenkstück dient  und mit einer Blattfeder 8 ausgestattet ist,  die eine     eingepresste    mittlere Längsrippe 9  aufweist.

   Durch Nägel 10 ist der Fersenteil 7  mit dem Absatz 11 verbunden, wodurch zu  gleich feste Verbindung des Absatzes mit  dem Schaft hergestellt ist; bei dieser Mach  art erübrigt sich die bisher notwendige Be  festigung des Fersenteils für sich. 12 ist eine  aufgeklebte weiche, innere Decksohle.  



  Die Verbindungsnägel 10 sind, wie aus       Fig.    2 hervorgeht, so angeordnet, dass sie  sich innerhalb der vom Randteil 6' der     Fer-          senkappe    6 umschlossenen Fläche des Fersen  teils 7 befinden und somit die     Fersenkappe    6  frei lassen, die in üblicher Weise mit andern    Teilen verklebt ist.

   Zufolge der Verbindungs  nägel 10 wird durch den Fersenteil 7 auf  die mit ihrem Randteil 6' eingeschobene       Fersenkappe    6 eine     Klemmwirkung    ausgeübt,  wodurch die     Fersenkappe    6 in ihrer Lage in       Richtung    einwärts festgelegt ist, während in  entgegengesetzter     Richtung,    d.     1r.    nach aus  wärts ein Ausweichen der     Fersenkappe    6  infolge durch die Naht 1' zwischen Schaft 4  und Laufsohle 1 hergestellter Verbindung  verhindert ist.

   Durch diese ununterbrochene  Verbindungsnaht erhält der     Hausschuh    in  einfacher Herstellungsart eine vergleichsweise  hohe Solidität; selbst wenn die     Fersenkappe    6  im Laufe der Zeit zerstört werden sollte, ist  dies insofern nicht weiter auffällig, als der  Hausschuh äusserlich immer noch unzerstört  aussieht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Hausschuh rnit Absatz, dadurch gekenn zeichnet, dass Laufsohle und Schaft ringsum miteinander vernäht sind und eine unter einen Fersenteil des Schuhes eingeschobene Fersen kappe vorgesehen ist.
CH209322D 1939-03-23 1939-03-23 Hausschuh. CH209322A (de)

Applications Claiming Priority (1)

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CH209322T 1939-03-23

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CH209322A true CH209322A (de) 1940-04-15

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ID=4446458

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CH209322D CH209322A (de) 1939-03-23 1939-03-23 Hausschuh.

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