CH209464A - Verfahren zur Herstellung eines Lokalanästhetikums. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Lokalanästhetikums.

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CH209464A
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Sons E R Squibb
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Squibb & Sons Inc
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  Verfahren zur Herstellung eines Lokalanästhetikums.    Gegenstand der Erfindung ist die Her  stellung eines Lokalanästhetikums durch auf  einander Einwirkenlassen von     ,ss,        R'-Dioxytri-          äthylamin    und     p-n-Butoxy-benzoylhalogenid.     



  Die Umsetzung erfolgt zweckmässig durch  Kochen am     Rückflusskühler    während etwa  zwei Stunden unter Rühren, vorzugsweise in  Gegenwart eines Lösungsmittels, wie     trok-          kenes    Benzol, und eines säurebindenden Mit  tels, wie     Kaliumkarbonat,    wonach man fil  triert, das Lösungsmittel abtreibt und den  Rückstand im Vakuum destilliert.  



  Die neue Verbindung, der     g-[N-äthyl-N-          (i3-ogyäthyl)-amino]-äthylester    der     p-n-But-          oxybenzoesäure,    stellt ein dickes, farbloses  Öl dar, das bei 3 mm zwischen 216 und  220   C siedet und ein hygroskopisches Chlor  hydrat bildet. Sie bildet auch Salze mit  andern Säuren, wie Borsäure, Salpetersäure,  Milchsäure, Weinsäure, Zitronensäure, Phos  phorsäure, Schwefelsäure,     Pikrinsäure    und       Pikrolonsäure.    Aus diesen Salzen lässt sich    die freie Base durch Umsetzung mit Alkalien  in üblicher Weise wieder freisetzen.  



  Die neue Verbindung erwies sich als  äusserst wertvoll bei Lokalanästhesien im  Auge, da sie hinsichtlich Tiefenwirkung und  Dauer bei gleichzeitig geringerer Reizwirkung  eine bessere Anästhesie hervorruft als andere  Mittel mit ähnlicher Wirkung. Ihre minimale       lethale    Dosis, in mg/kg, beträgt bei Mäusen  bei intravenöser Injektion 56 und bei sub  kutaner Injektion 465. Die analogen Werte  für das Hydrosulfat des     r-Dibutylaminopro-          pylesters    der     p-Aminobenzoesäure        ("Butyn")     sind 15 und 77.

   Bei subkutaner Verabreichung  an Meerschweinchen ergibt die 0,5     0%ige     Lösung eine 36 Minuten dauernde Anästhesie,  während sie bei     "Butyn"    nur 13 Minuten  dauert. Bei intrakutaner Injektion am Men  schen ist die neue Verbindung im Vergleich  zu     "Procain",    dem salzsauren Salz der     P-Di-          äthylaminoalkylesterder        p-Aminobenzoesäure,     von gleicher Wirksamkeit, wenn sie in einer      Konzentration zur Anwendung gelangt, die  ein Viertel derjenigen des     "Procains"    beträgt.

    <I>Beispiel:</I>  7 g     ,3,        #l'-Dioxytriäthylamin        werden    in  100     cm3    trockenem Benzol gelöst und in  dieser Lösung 14 g     Kaliumkarbonat    suspen  diert. Dann setzt man 9,2 g     p-n-Butosyben-          zoylchlorid    zu und kocht unter Rühren am       Rückflusskühler    während zwei Stunden. Durch  Filtrieren des Reaktionsgemisches, Abtreiben  des Benzols und Destillieren des     Rückstandes     im Vakuum erhält man das Endprodukt als  dickes, farbloses<B>01,</B> das bei 3 mm Druck  zwischen 216 und 220   C siedet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung eines Lokal anästhetikums, dadurch gekennzeichnet, dass man @, ss'-Diogytriäthylamin und p-n-Butoay- berrzoylhalogenid aufeinander einwirken lässt. Die neue Verbindung, der 13-[N-äthyl-N- (@-ogyäthy 1)-amino]-äthylester derp-rr-Butogy- benzoesäure, ist ein dickes, farbloses O1 vom Siedepunkt 216-220 C bei 3 mm Druck. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Umsetzung in Gegenwart eines Lösungsmittels und eines säurebindenden Mittels durchführt. 2. Verfahren nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als Lösungsmittel trockenes Benzol und als säurebindendes Mittel Kalium karbonat verwendet.
CH209464D 1937-09-09 1938-09-06 Verfahren zur Herstellung eines Lokalanästhetikums. CH209464A (de)

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