CH209496A - Verfahren zur Herstellung von Strumpfwaren aller Art. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Strumpfwaren aller Art.

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CH209496A
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CH
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hosiery
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needles
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thread
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Inventor
Aktiengesellschaft J Duerst Co
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Duersteler & Co Aktiengesellsc
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B9/00Circular knitting machines with independently-movable needles
    • D04B9/42Circular knitting machines with independently-movable needles specially adapted for producing goods of particular configuration
    • D04B9/46Circular knitting machines with independently-movable needles specially adapted for producing goods of particular configuration stockings, or portions thereof
    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
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    • D04B1/00Weft knitting processes for the production of fabrics or articles not dependent on the use of particular machines; Fabrics or articles defined by such processes
    • D04B1/22Weft knitting processes for the production of fabrics or articles not dependent on the use of particular machines; Fabrics or articles defined by such processes specially adapted for knitting goods of particular configuration
    • D04B1/24Weft knitting processes for the production of fabrics or articles not dependent on the use of particular machines; Fabrics or articles defined by such processes specially adapted for knitting goods of particular configuration wearing apparel
    • D04B1/26Weft knitting processes for the production of fabrics or articles not dependent on the use of particular machines; Fabrics or articles defined by such processes specially adapted for knitting goods of particular configuration wearing apparel stockings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
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  • Socks And Pantyhose (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung von     Strumpfwaren    aller Art.    Im Hauptpatent ist ein Verfahren erklärt  zur Herstellung von Strumpfwaren aller Art  mit Spitze oder Ferse oder beidem in doppel  ter Lage, nach welchem an die geminderte,  flach gewirkte, fertige Strumpfware an dem       Füssling    die gewünschte doppelte Lage auf  einer besonderen     Maschine,    zum Beispiel einer  Fussmaschine, in der Weise     angewirkt    wird,  dass später nach Bedarf die     äussere    oder innere  Lage abgetrennt werden kann.  



  Eine besondere Ausbildung dieses Ver  fahrens ist gemäss der Erfindung dadurch ge  geben, dass die in normaler Ausführung ge  minderte, flach gewirkte, in üblicher Art  hergestellte Strumpfware mit der Spitze auf  Nadeln aufgestossen und hinter einem     Ab-          s    Mag festgelegt wird,

   worauf in der     Spitzen-          c        t'        t#          zone    des Maschengebildes der Strumpfware  mit mechanischen     Mitteln    ein Faden     schlin-          genartig    eingearbeitet und damit in der Folge  auf mechanischem Wege ein in Form und  Grösse der vorhandenen Spitze der Strumpf  ware     entsprechendes        Maschengebilde    herge-    stellt wird zwecks Bildung der zweiten Spit  zenlage.  



  Dies ergibt eine besonders zweckdien  liche rationelle Art der     Herstellung    einer  zweiten Spitzenlage an der     Strumpfware.     



  Dieses Verfahren soll in beispielsweiser  Ausführung an Hand der Zeichnung näher  erklärt werden,     in    welcher eine dazu dienende       Maachine    so weit als nötig angedeutet ist. Es  zeigen darin schaubildlich und im Senkrecht  schnitt:       Fig.    1 und 2 die     Maschine    mit der einge  brachten., zu ergänzenden Strumpfware, und       Fig.    3, 4     und    5, 6 sowie 7, 8 ähnliche  Darstellungen zur Erklärung weiterer Ar  beitsgänge.  



  Es ist angenommen, die     Herstellung    der  zweiten Lage der Spitze der Strumpfware  erfolge auf einer dazu eingerichteten     Cotton-          spitzenmaschine,    die einen     Platinenkopf    16  besitzt sowie     Platinen    17, eine Presse 18,       einen    Abschlag 19 mit     Platinen    20 und eine  Barre 21     mit    Spitzennadeln 22.

        Nachdem die     geminderte,    flach gewirkte       Strumpfware    1 in normaler Ausführung, zum  Beispiel auf einer     Cottonmaschine,    in üblicher  Art hergestellt worden ist, wird sie mit dem       Vorderteil    ihres Füsslings     bezw.    mit der  Spitze auf einen     Aufstossrechen    aufgestossen  und gemäss     Fig.    1 und 2     mittels    dieses mit  Nadeln 23' versehenen     Aufstossrechens    23.

    nach Festlegung am Abschlag 19, auf die  Stuhlnadeln 22 übertragen: die     Strumpfware     wird an ihrer Spitze durch auf der Hinterseite  des Abschlages 19 angebrachte Klemmfedern  24 festgehalten, so dass die Spitze sich nicht  in Richtung gegen die Stuhlnadeln 22 auf  rollen kann. Alsdann wird. nach Entfernen  des     Aufstossrechens    23, gemäss     Fig.    3 und 4,  ein neuer Faden A in der erforderlichen  Weise über die     Strumpfware    gelegt. so dass  er bei der nachfolgenden     Abwärtsbewegung     der die Stuhlnadeln 22 tragenden Barre 21  in die Spitzen dieser mit der Barre 21     mit-          wandernden    Nadeln 22 hinein kommt.

   Im  weiteren Verlauf der     Abwärtsbewegung    der  Nadelbarre 21 werden die Spitzen der Nadeln  22 durch die Presse 18 geschlossen, welcher  der Abschlag 19 und die Barre 21 sich  nähern; der Faden A ist sodann in den Nadel  spitzen eingeschlossen. Die Nadelbarre 21  senkt sieh mit den Nadeln<B>'22,</B> deren Spitzen  nun geschlossen sind, noch weiter, so dass der  Faden A unter Bildung von Schlingen durch  die auf die Nadeln 22 aufgestossenen Maschen  der Strumpfware 1 hindurch gezogen wird.  Nachher zieht man die     Spitze    der Strumpf  ware 1 von den am Abschlag<B>19</B> vorgesehenen  Klemmfedern 24 weg, klappt die Spitze im  Sinne der     Fig.    5 und G über die Köpfe der  Stuhlnadeln 22 um und hängt sie mit den  vorhandenen zwei freien Ecken in zwei  Haken 25 ein.

   In der Folge wird nun mit der  Maschine mittels erwähnten Fadens A ein  zusätzliches Maschengebilde     hergestellt,    in  dem im Sinne der     Fig.    7 und 8 die zweite  Lage der Spitze der Strumpfware 1 gewirkt,  und zwar in Form und Grösse der vorhan  denen Spitze entsprechend. In     Fig.    7 und 8  bezeichnet 2 die eine Lage und 3 die andere  Lage der Spitze der Strumpfware mit gegen-         seitig    genau übereinstimmenden Minder  zeichen     13        bezw.    13'.

   An der mit zwei  Spitzenlagen 2, 3 versehenen Strumpfware       gehen    die beiden     Spitzenlagen    von ein und       derselben    Maschenreihe (bei A) der Strumpf  ware aus, so dass keine Naht vorhanden ist  und nachträglich die eine oder andere Spitzen  lage     abgetrennt    werden kann, ohne dass an der       Strumpfware    eine     Spur    hinterlassen wird.  Die vorhandenen zwei Spitzen werden zweck  mässig einzeln gekettelt und genäht. können  aber auch zusammen gekettelt und genäht   -erden.  



  Die Herstellung der zweiten Spitzenlage  kann auch auf einer     Cottonfussmaschine    er  folgen,     welehe    zu     diesem    Zwecke so einge  richtet wird, dass die Strumpfware mit ihrer       Schon    vorhandenen Spitze anfänglich hinter  dem Abschlag festgelegt werden kann.

   Es  ist aber auch möglich, die     zweite    Spitzenlage  mit Hilfe eines mit Stuhlnadeln versehenen  Hilfsapparates in der     Weise    herzustellen, dass  die     Strumpfware    mit der ersten Spitzenlage  auf die Stuhlnadeln     dieses        Hilfsapparates     aufgestossen und hinter einem Abschlag fest  gelegt und daran so lange festgehalten wird,  bis mit dem Hilfsapparat ein Faden zu einer  ersten zusätzlichen Maschenreihe in die  Strumpfware eingearbeitet wird. Dann wird  die erste Spitze zurückgeklappt und auf einen  Rechen     übertragen    und die     Strumpfware    in  diesem     Zustande    vom Rechen auf die Fuss  maschine übertragen.

   Es wird dann die erste  Spitze nicht mehr hinter den Abschlag der  Fussmaschine     geklappt,    weil die damit zu  sammenhängende anfängliche Arbeit (erste  Arbeitsphase) schon auf dem genannten  Hilfsapparat durchgeführt wurde.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Strumpf waren aller Art mit. Spitze oder Ferse oder beidem in doppelter Lage, nach dem Patent anspruch I des Hauptpatentes, dadurch ge kennzeichnet, dass die in normaler Ausfüh rung geminderte, flach gewirkte, in üblicher Art hergestellte Strumpfware mit der Spitze auf Nadeln aufgestossen und hinter einem Abschlag festgelegt wird, worauf in der Spitzenzone des Maschengebildes der Strumpf ware mit mechanischen Mitteln ein Faden <I>s</I> 'hlin(yenartio,
    eingearbeitet und damit in der Folge auf mechanischem Wege ein in Form und Grösse der vorhandenen Spitze der Strumpfware entsprechendes Maschengebilde hergestellt wird zwecks Bildung der zweiten Spitzenlage. UNTERANSPRÜCHE: l.. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Strumpfware mit der ersten Spitzenlage auf einen Aufstoss- rechen aufgestossen und mittels desselben, nach Festlegung an einem Abschlag einer Wirkmaschine, auf die Stuhlnadeln über tragen wird,
    worauf der zur Herstellung der zweiten Spitzenlage dienende Faden in der erforderlichen Weise eingelegt und durch die Stuhlnadeln schlingenartig in die Strumpfware eingearbeitet wird, und sodann die erste Spitzenlage am Abschlag freigelegt, zurückgeschlagen und an Haken angehängt wird, worauf der erwähnte Faden zum Maschengebilde für die zweite Spitzenlage verarbeitet wird. 2.
    Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die vorübergehende Festlegung der an der Strumpfware vor handenen Spitze mittels am Abschlag mit tels an diesem vorgesehenen Klemmvor- richtung erfolgt. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Strumpfware mit der vorhandenen Spitze auf die Stuhl nadeln eines Hilfsapparates aufgestossen und hinter einem Abschlag festgelegt wird, worauf der zur Herstellung der zweiten Spitzenlage dienende Faden zu einer ersten zusätzlichen Maschenreihe in die Strumpf ware eingearbeitet und dann die erste Spitzenlage zurückgeklappt und auf einen Rechen übertragen und daraufhin die Strumpfware vom Rechen auf eine Fuss maschine übertragen wird zwecks Weiter verarbeitung genannten Fadens zur zwei ten Spitzenlage.
CH209496D 1937-12-11 1938-10-11 Verfahren zur Herstellung von Strumpfwaren aller Art. CH209496A (de)

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CH202518D CH202518A (de) 1937-12-11 1937-12-11 Verfahren zur Herstellung von Strumpfwaren aller Art und darnach erzeugte Strumpfware.
CH209496D CH209496A (de) 1937-12-11 1938-10-11 Verfahren zur Herstellung von Strumpfwaren aller Art.

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CH (2) CH202518A (de)
FR (1) FR845711A (de)
NL (1) NL52918C (de)

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CH202518A (de) 1939-01-31
BE431455A (de) 1939-01-31
NL52918C (de) 1942-08-15
FR845711A (fr) 1939-08-31

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