CH209591A - Eisenbetonkörper. - Google Patents

Eisenbetonkörper.

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CH209591A
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CH
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reinforced concrete
concrete body
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tempered
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Inventor
Isteg Ernst Hoffmann Co Ko Ges
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Isteg Ernst Hoffmann & Co Komm
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C5/00Reinforcing elements, e.g. for concrete; Auxiliary elements therefor
    • E04C5/01Reinforcing elements of metal, e.g. with non-structural coatings
    • E04C5/02Reinforcing elements of metal, e.g. with non-structural coatings of low bending resistance, i.e. of essentially one-dimensional [1D] or two-dimensional [2D] extent
    • E04C5/03Reinforcing elements of metal, e.g. with non-structural coatings of low bending resistance, i.e. of essentially one-dimensional [1D] or two-dimensional [2D] extent with indentations, projections, ribs, or the like, for augmenting the adherence to the concrete

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Reinforcement Elements For Buildings (AREA)

Description


      Eisenbetonkörper.       Im Eisenbetonbau geht heute das Bestre  ben dahin, durch Verwendung hochwertiger       Bewehrungseinlagen,    insbesondere solcher,  deren Güteeigenschaften     durchKaltbearbeitung     verbessert wurden, an Eisengewicht zu spa  ren. Bei vielen     Eisenbetonkörpern    treten nun  in verschiedenen Querschnitten Momente mit  verschiedenem Vorzeichen und verschiedener  Grösse auf und dementsprechend ist die Bean  spruchung der     Bewehrungseinlage    in verschie  denen Abschnitten verschieden.

   Die Verwen  dung von aus auf ihrer ganzen Länge ver  gütetem, hochwertigem Eisen bestehende Ein  lagen in solchen Betonkörpern bedingt nun  unnötige Vergütungsarbeit beider Herstellung  der Bewehrung, weil die Vergütung jener  Teile, in welchen nur Druck- oder nur kleine  Zugbeanspruchungen auftreten,     überflüssig    ist,  da die hochwertigen Eigenschaften des ver  wendeten Stabes im Betonkörper nicht aus  genützt werden können.  



  Die Erfindung     betrifft    nun einen     Eisenbe-          tonkörper,    bei welchem in verschiedenen Quer-    schnitten positive und negative Momente auf  treten und bei welchem wenigstens ein Teil  der     Bewehrungseinlage    in den Querschnitten  hoher Zugbeanspruchung aus durch Kaltbear  beitung (z. B. Tordieren, Recken,     Streckverwin-          den,    Walzen) vergütetem Werkstoff, in den  Querschnitten aber, in denen keine oder nur  geringe Zugbeanspruchung auftritt, aus     unver-          gütetem    Werkstoff besteht.  



  In der Zeichnung sind     Ausführungsformen     des Erfindungsgegenstandes beispielsweise  dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt oben einen auf drei Stützen  ruhenden     Durchlaufbalken    aus Eisenbeton  und unten für sich die dazugehörige Beweh  rung. In diesem Eisenauszug sind-die einer  hohen Zugbeanspruchung unterworfenen Zonen  des Eisens mit starken Linien gekennzeichnet,  während die einer geringen Zugbeanspruchung  unterworfenen Zonen in dünnen Linien, und  die einer Druckbeanspruchung unterworfenen  in Doppellinien dargestellt sind.           Fig.    2 zeigt einen einzelnen     Bewehrungs-          stab    im vergrösserten Massstab und       Fig.    3 zeigt eine Eiseneinlage, bestehend  aus zwei zum Teil miteinander verwundenen  Rundstäben.  



  Beim Ausführungsbeispiel gemäss     Fig.    I  besteht die Bewehrung des     Eisenbetonbalkens     aus vier Stäben     a,   <I>b, c, d.</I> Die entspre  chend den an dem Balken auftretenden posi  tiven und negativen Momenten nahezu auf  ihrer ganzen Länge einer hohen Zugbe  anspruchung ausgesetzten Eisen<I>a</I> und<I>b</I> be  stehen nahezu durchwegs aus hochwertigem,  durch Kaltbearbeitung vergüteten Werkstoff.  Im Gegensatz hierzu sind die Eisen<I>b</I> und<I>d,</I>  welche teilweise in der Zugzone und teilweise  in der Druckzone liegen und nur in jenen Zonen,  die im Feld liegen, d.     1i.    nur in den Zugzonen  stark beansprucht sind, nur in den letzteren  Zonen vergütet.

   Die Ausdehnung der Vergü  tung auch auf die übrigen Zonen, in welchen  die Vergütung nicht ausgenützt wird, würde  eine unnötige Vergütungsarbeit bedeuten.  



  Die in     Fig.    2 dargestellte     Bewehrungsein-          lage    besteht aus einem     Einzelprofilstab    2, der  in der im Feld zu liegen kommenden Zone  tordiert     bezw.    streckverwunden ist, während  der in der Nähe und über der Mittelstütze  liegende Teil keine Vergütung erfahren hat.  



  Bei der Einlage 3 nach     Fig.    3 sind zwar  zwei Rundeisen miteinander tordiert     bezw.     streckverwunden. Auch hier erstreckt sieh die  Verwindung nur über den im Feld liegenden       Stabbereich,    während die in der Nähe und  über der Mittelstütze liegenden     Stabteile    kei  ner Vergütungsbehandlung     (Torsion)    unter  worfen wurden.  



  Solche aus zwei oder mehreren Stabeisen  bestehenden Bewehrungen, deren Stäbe in  der Zugzone miteinander verwunden, in der    Druckzone jedoch gerade sind, eignen sich  besser als die bekannten Bewehrungen, bei  welchen die Stäbe auch mit dem Teil, der  in der Druckzone zu liegen kommt, miteinan  der verwunden sind, weil das Eisen in der  Druckzone knickfest sein muss, seine Knick  festigkeit jedoch durch die Verwindung herab  gesetzt wird.  



  Die Vergütung der Stäbe auf kaltem  Wege kann durch Walzen, Hämmern, Ziehen,  Recken oder durch aufeinanderfolgende An  wendung mehrerer dieser Methoden erfolgen,  wobei sich die Vergütung aber nur auf jene       Stabteile    erstreckt, die einer hohen Zugbean  spruchung unterworfen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Eisenbetonkörper, bei dem in verschiede nen Querschnitten positive und negative bIomente auftreten, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Teil der Bewehrungsein- lage in den Querschnitten hoher Zugbean spruchung aus durch Kaltbearbeitung vergü tetem Werkstoff, in den Querschnitten aber, in denen keine oder nur geringe Zugbean spruchung auftritt, aus unvergütetem Werk stoff besteht.
    UNTERANSPRUCH: Eisenbetonkörper nach Patentanspruch, bei welchem die Bewehrungseinlage aus mindestens zwei Stabeisen besteht, dadurch gekennzeich net, dass die in den Zonen hoher Zugbean spruchung liegenden Abschnitte der Beweh- rungseinlage durch Verwindung der Stäbe miteinander vergütet sind.
CH209591D 1938-02-28 1939-02-13 Eisenbetonkörper. CH209591A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1995028534A1 (de) * 1994-04-13 1995-10-26 Zellner, Wilhelm Dübelleiste für schubbewehrungen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO1995028534A1 (de) * 1994-04-13 1995-10-26 Zellner, Wilhelm Dübelleiste für schubbewehrungen
US5867960A (en) * 1994-04-13 1999-02-09 Andrae; Hans-Peter Dowel member for reinforcing concrete structures

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