CH209677A - Bildbegrenzungssucher, insbesondere für photographische Zwecke. - Google Patents

Bildbegrenzungssucher, insbesondere für photographische Zwecke.

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CH209677A
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Inventor
Aktiengesellschaft Zeiss Ikon
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Zeiss Ikon Ag
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Description


      Bildbegrenzungssucher,    insbesondere für     phtitographische    Zwecke.    Die vorliegende Erfindung bezieht sieb  auf diejenigen Sucher für     photographische     oder kinematographische Kameras, mit .denen  der auf dem     I\Tegativ    aufgezeichnete Aus  schnitt     des        Aufnahmeobjektes    im voraus     fest-          gestellt    werden soll.  



  Dieses Ziel kann nur dann in vollkom  mener Weise erreicht werden, wenn die     Bild-          begrenzungskennlinien    gemeinsam mit der  Aufnahmeszene scharf beobachtet werden  können.  



  Bei den bekannten     Fernrohrsuchern    wird  zu diesem Zweck ein reelles Bild der Auf  nahmeszene in der Ebene entworfen, in der  sich die Begrenzungsmarken befinden.  



  Bei den ebenfalls bekannten     Kollimator-          Suchern    wird umgekehrt durch     Anwendung     teilweise spiegelnder, teilweise durchsichtiger  Flächen ein     praktisch    im Unendlichen lie  gendes Bild der     Bildbegrenzungskennzeichen     in das Sucherblickfeld     hineingespiegelt.    An  Stelle     dessen    kann auch, wie bei dem be  kannten     Albada.;

  Sucher,    die     halbdurchlässig            verspiegelte    Fläche als Hohlspiegel ausgebil  det sein, die die     B-ildbegren.zungskennzeichen     in einer Ebene     abbildet,    in der sie gleich  zeitig mit dem Aufnahmeobjekt scharf ge  sehen werden können.  



  Die     erstgenannten        Fernrohrsucher    haben  den Nachteil, dass der Aufwand an     optischen          Mitteln    recht beträchtlich ist und     dass    sie       infolge    ihrer erforderlichen Grösse in dem  meist beschränkten Kameraraum nicht unter  gebracht werden können.

   Die     Albada-Sucher     anderseits haben neben ähnlichen Schwä  chen vor allem den Nachteil,     .dass    !die     Be-          leuchtung    der im Lichtweg hinter der halb  durchlässigen Fläche liegenden     Bildbegren-          zungskennzeichen    unzureichend     ist,    so     @dass     der Sucher bei schwacher Beleuchtung, ins  besondere bei Innenaufnahmen, versagt.  



  Es sind bereits Sucher bekannt, bei denen  die     Bildbegrenzungskennzeichen    an der       Sucherausblicksöffnun.g    angeordnet sind und  bei denen :die     Suchereinblieksöffnung    auf-      geteilt ist in einen Teil, der zur Beobachtung  der     Bildbegrenzungskennzeiclien    dient, und  einen     zweiten    Teil, der im     wesentlichen    nur  die Beobachtung der     Aufnahmeszene    erlaubt.

    Ein solcher Sucher kann beispielsweise be  stehen aus einer plankonvexen Linse, deren       Kugelfläche    in der -litte einen     kleinen    pla  nen     AnBclillff    hat, und einer sogenannten       liollimatorscheibe,    die die     Bildfeldbegren-          zungskennzeiehen    trägt. Die     -Wirkungsweise     eines solchen Suchers beruht darauf, dass in  die Pupille des Auges gleichzeitig     Strahlen     gelangen, die einerseits durch den mittleren,  nur als Planplatte wirkenden Teil der Linse  und anderseits durch den     Linsenrandteil    hin  durchgetreten sind.

   Die plankonvexe     Lins.     wird dabei so angeordnet. dass der Linsen  randteil     ve-@möge    seiner optischen     Ei;enschaf-          ten    ein scharfes Bild der     Bildbegrenzungs-          kenr_zeichen    im     Unendlichen    entwirft. Der  praktischen     Einführung    dieser an sich recht       zweckmässigen    Sucherform steht aber ein       schwerwiegender    Nachteil entgegen.

   Dem  direkt gesehenen Bild der Aufnahmeszene       überlagern    sich nämlich Lichtstrahlen, die  von den im Bildfeld liegenden Teilen des  Aufnahmeobjektes ausgehen und die durch  den     Linsenrandteil    der plankonvexen Linse       hindurchtreten.    Die Lichtstrahlen führen, da  durch den     Linsenrandteil    nur die Ebene der  Begrenzungsmarken, nicht aber das im Un  endlichen liegende Aufnahmeobjekt scharf  abgebildet werden kann, zu einer sehr stören  den diffusen Aufhellung des Blickfeldes.  



       Gegenstand    der Erfindung ist ein     Bild-          feldbegrenzungssucher,        insbesondere    fürphoto  graphische     Zwecke,        bei    dem mit Hilfe  optischer Mittel die     Bildbegrenzungskenn-          zeichen    und das Aufnahmeobjekt dem Beob  achter in ein und     derselben    Ebene erscheint.

    dessen Eigenart darin besteht,     da.ss    zur besse  ren     Sichtbarmachung    der     Bildbegrenzungs-          kennzeichen    im Sucherbild Mittel vorgesehen  sind, welche zum     Beispiel    geometrisch  optisch oder mittels     Veränderung    der physi  kalischen     Eigenschaften,    z. B. des     Schwin-          gungszustandes,    die die Bilder einerseits des       Aufnahmeobjektes    und     anderseits    der Be-         grenzungskennzeichen        erzeugenden    Licht  büschel unterschiedlich beeinflussen.

    



  Die Erfindung ermöglicht also ,die An  bringung einer     "Lichtweiche",    die -die Wir  kung hat,     dass    nur die von den     Bildbegren-          zungskennzeichen    ausgehenden Lichtstrahlen  durch die zur Abbildung dieser Kennzeichen  dienenden Flächen eines     optischen    Gliedes       hindurchtreten    und in das Auge des Be  obachters gelangen können. Wie     das    zur Ab  bildung der     Bildbegrenzungskennzeichen    die  nende optische Mittel     ausgestaltet    ist, ist im  Sinne der vorliegenden Erfindung nicht von       entscheidender    Bedeutung.

   Die Erfindung  lässt     ,sich    anwenden bei     Kollimatoren    in Form  einer Linse mit planem Anschliff oder mit  einer zentralen Bohrung. wie sie     beispiels-          wei.:e    im D. R. P. Nr.<B>387251</B> dargestellt sind,  oder     bei        gollimatoren    in Form einer Halb  linse oder dergleichen, wie sie     beispielsweise     in der deutschen     Patentschrift    Nr. 3501.86  näher beschrieben sind, und bei sonstigen  Sucheranordnungen.  



  Zur Erreichung dieser Trennung der zur  Abbildung der     Bildbegrenzungskennzeichen     dienenden     Lichtstrahlen    von den das Bild  der     Aufnahmeszene    liefernden     Lichtstrahlen     gibt es verschiedene Lösungswege. Im theo  retisch einfachsten Falle können die Trenn  mittel aus     lichtabsorbierenden    oder total  reflektierenden Trennwänden bestehen. Aus  führungsbeispiele der zwei     diesbezüglichen     Ausführungsformen sind in ,der beiliegenden  Zeichnung dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt im Schema einen     Bildbegren-          zungssucher,    bei dem das Bildfeld und der       Bildbegrenzungsrahmen    ,durch einen Licht  schacht getrennt sind. 1 ist das Sucher  gehäuse, welches eine     Einblicksöffnung    2  und eine     Ausblicksöffnung    3 besitzt. 4 ist  der     Lichtschacht.    welcher     beispielsweise    aus  Blech hergestellt sein kann.

   Die     Ausblicks-          öffnung    3 ist durch eine     Glasscheibe    5     ver-          schlossen.    An der     Einblickzsöffnung    2 befin  det sich eine plankonvexe Linse 6, welche in  der     Mitte    abgeflacht ist. Durch diese Ab  flachung zeigt sich das zu     beobachtende    Bild  in unveränderter Grösse.     Der    Raum     zwischen         Lichtschacht 4 und     Suchergehäusewand    1  bildet den     Bildbegrenzungsrahmen    7 des auf  zunehmenden Bildes.

   Die Lichtstrahlen, die  auf die plankonvexe Linse fallen, werden  dem Auge des Beobachters zugeführt.  



       Fig.2    zeigt eine Ausführungsform des       Bildbegren.zungssuchers,    bei der als     Licht-          trennungsmittel    zwischen den beiden Strah  lengängen des     Bildfeldes    und     Bildbegren-          zungsrahmens    ein Glasblock 8 Verwendung  findet, dessen Aussenflächen     geschwärzt    sein  können. Die übrige     Bauart    und Wirkungs  weise des     Suchers    ist .die gleiche wie die in       Fig.    1 beschriebene.  



       Fig.    3 zeigt die bei diesen Suchern ver  wendete plankonvexe Linse in grösserem       Massstabe.     



  Die     "Lichtweiche"    kann fernerhin aus  Mitteln bestehen, die den beiden     Licht-          strahlengruppen    eine     unterschiedliche    spek  trale Zusammensetzung geben. Man kann  beispielsweise durch Verwendung von Farb  filtern     unterschiedlicher        spektraler    Durch  lässigkeit das Bild der     Begrenzungskennzei-          ehen    in einer andern Farbe erscheinen lassen  als das Bild des Aufnahmeobjektes.  



  Eine besonders zweckmässige Ausführungs  form des Suchers besteht aber in der Verwen  dung von Mitteln, die den beiden     Lichstrah-          lengruppen    einen unterschiedlichen Polarisa  tionszustand erteilen. In diesem letzteren  Falle bietet sich vor allem die Möglichkeit,  .die     Bildbegrenzunbmsk        ennzeichen    so auszubil  den,     dass    der im -Sucher erscheinende Teildes  Aufnahmeobjektes wie bei einer fertigen       Papierbildkopie    von einem hellen, weissen.  grauen oder farbigen, die Bildgrenzen an  gebenden Rahmen umgeben ist.  



  Auch für die konstruktive Ausgestaltung  des Suchers gibt es zahlreiche     Ausführungs-          formen.        Man        kann        beispielsweise        im          insbesondere    in oder nahe der       Sucherausblicksöffnung,    einen dem Bildfor  mat     entsprechend    begrenzten, vorzugsweise  flächenförmig     ausgebildeten        Körper    und ihn       rahmenförmig        umgebend    einen zweiten Kör  per anordnen,

   wobei die beiden Körper das  hindurchtretende Licht     unterschiedlich    absor-         bieren    oder     polarisieren.    Als     Polarisatoren          verwendet        mann    zweckmässig die in neuerer       Zeit    bekannt :

  gewordenen     flächenförmigen          Polarisato.ren    aus     dichroritischem    Material,  insbesondere     Ilerapathit.    Ausführungsbei  spiele     derartiger        Sucherkonstruktionen    sind       in,den        Fig.    4 bis 6 dargestellt.  



       Fig.    4 zeigt eine Ausführungsform, bei der  die     Bildbegrenzungsmittel    durch farbige Fil  ter oder Gläser gebildet sind. In diesem Falle  besteht .die Bildbegrenzung 7 aus     rotem    und       da.s    Bildfeld 3 aus grünem Glas. Die plan  konvexe Linse 6 an der     Einblicksöffnung    2  ist ebenfalls aus     rotem    und     .grünem    Glas her  gestellt, wobei das rote Glas den als Linse  und das     grüne    Glas den als planparallele  Platte     wirkenden    Teil bilden.

   Der durch die  grünen Gläser hindurchtretende Strahl 9 und  ebenso der     duroh        die    roten Gläser hindurch  gehende Strahl 10 :gelangen ungehindert zum  Auge. Der :Strahl 1'1, welcher durch das  grüne Glas auf das rote trifft, bleibt un  sichtbar. Das Gleiche     ist,der    Fall bei Licht  strahlen, die durch das     rote    'Glas auf das  grüne auftreffen.  



  In     Fig.    5 ist eine Ausführungsform des  Suchers     dargestellt,    bei der die     Bildbegren-          zungsmittel    durch     Polarisatoren    gebildet  sind. An der     Ausblicksöffnung        befindet    sich       ein        Polarisationsfilter    12, welches den     Bild-          begrenzungsrahmen    bildet. 113 ist ebenfalls  ein Polarisationsfilter, welches     das    Bildfeld  ausfüllt. Die Polarisationsebenen dieser bei  den     Polarisato.ren    stehen senkrecht zuein  ander.

   An der     Einblieksöffnung    2 befindet       sieh        wiederum    die plankonvexe     Linse    6. Vor  dem linsenförmigen Teil derselben     befindet     sich ein ringförmiger     Polarisator    14, dessen  Polarisationsebene der des Polarisationsfilters  des     Bildbegrenzungsrahmens    12 parallel ist.  Der durch das Bildfeld tretende Strahl 1,5  wird durch .den     Polarisator    13 polarisiert und  gelangt ungehindert durch den planparallelen       Teil    der     Linse    6 in das Auge des Beob  achters.

   Der Strahl 16, welcher ebenfalls       durch    den     Polarisator    13     hindurchgeht    und  auf den ringförmigen     Polarisator    14 auf  trifft, wird absorbiert. Somit gelangt nur der      Strahl 17, der vom Rahmen 12 polarisiert  wird, durch den in Parallelstellung     befind-          liehen        Polarisatorrinb    14 auf den     gekrümm-          ten    Teil der plankonvexen Linse 6.

   Durch  den Randteil der Linse 6 werden die durch  den     Polarisator    14     gehenden    Lichtstrahlen  dem Auge des Beobachters     zugeführt    und er  zeugen somit einen hellen Rahmen     gegenüber     dem Bildfeld<B>13.</B>  



  In     Fig.    6 ist eine Ansicht der in     Fig.    5  dargestellten     Ausblicksöffnung    3     gezeigt.     Man sieht darin die     Polarisatoren    des Rah  mens 1? und des Bildfeldes 13.  



  Bei einer weiteren     Ausführungsform    sind  im     Sucherstrahlengang,        insbesondere    in oder  nahe der     Such.erausblicksöffnunb,    ein prak  tisch, das gesamte Blickfeld ausfüllender pola  risierender Körper und     z-,vischen    ihm und  dem Suchereinblick ein oder mehrere die  Bildgrenzen angebende     Körper    aus doppel  brechendem Material angeordnet.

   In diesem  Falle     werden    die im Bereich     iles    doppel  brechenden     Materials    eintretenden polarisier  ten Lichtstrahlen in ihrem     Seliwinbunbs-          zustand    oder ihrer     Schtvingunbsrichtunb    ge  ändert, so dass bei passender Wahl der nach  folgenden     Pola.risatoren    das     ini        Sucberbildfeld     erscheinende Bild des     Aufnahmeobjektes    von  einem hellen,     gegebenenfalls    auch farbigen  Rand     umgeben    erscheint.  



  In den     Fig.    7 und 8     sind    zwei     Ausfüh-          rungsformen        .derartiger    Sucher     dargestellt.     18 ist ein vor der     Ausbliclksöffnunb        an-          gebrachtes        Polarisationsfilter.    Hinter dem  selben befindet sich ein aus doppelbrechen  dem     3la.teria.1        hergestellter    Rahmen 19.

   An  der     Einblicksöffnung    befindet sich die plan  konvexe Linse 6 mit dem davor     angeord-          neten        ringförmigen        Polarisator    14.

   Der durch  das Bildfeld tretende Strahl 15 wird durch  den     Polarisator    18 polarisiert und     belangt     ungehindert durch den planparallelen Teil  der Linse 6 in das Auge des     Beobachters.          Der    Strahl 16, welcher ebenfalls durch den       Polarisator    18     hindurchgeht    und auf den       Polai@isator    14, der eine um 90   versetzte  Polarisationsebene besitzt.,     auftrifft,    wird       absorbiert.    Die     Schwinbunbsrichtunb    des    Strahls 17, der durch das Filter 18 linear  polarisiert:

   wird,     wird    durch den Rahmen 19  aus     doppelhrechendem    Material zum Beispiel  um<B>90'</B> gedreht und     belangt    durch den     Pola-          risationsrin-        1-t    und den gekrümmten Teil  der Linse 6 zum Auge des Beobachters. Da  durch wird ein heller Rahmen im Bildfeld  des Suchers erzeugt, der die     Bildbegrenzung     bildet.  



  Die     Ausführungsform    nach     Fib.    8 unter  scheidet sich von     derjenigen    nach den     Fib.    7  und 8 nur dadurch, dass statt des Rahmens  19 im Bildfeld des     Suchers    eine. Platte 20 aus       doppelbree        hendem    Material angeordnet ist.  Durch eine solche Anordnung wird ebenfalls  eine     Trennung        bewirkt    zwischen dem Licht  büschel, das ein Bild der     Begrenzungsmarke     liefert, und den Lichtstrahlen, die dem Auge  das Bild der     Aufnahmeszene    vermitteln.  



  Bei einer weiteren Ausführungsform des       Erfindungsgegenstandes    ist ein doppel  brechendes Material in Linsenform     aus-          -estaltel        und    zu einem Bestandteil des im       Suehcrstrahleiibanb,        zweckmässig    in oder  nahe der Suchereinblicks     öffnunb    angeordne  ten optischen     Svstemes        gemacht,    das infolge  dessen für Licht von     aufeinander    senkrechter       Schwinbung,sriclitung    eine     unterschiedliche     Wirkung hat.  



  Als     doppelbreehendes    Material kann bei  spielsweise Kalkspat. oder     Natriumnitrit    ver  wendet werden.  



  In     Fig.    9 ist eine besonders einfache Aus  führungsform des Suchers dargestellt, bei  der eine     Linse    ?1 aus     doppelbreehendem     Material an Stelle der     plankonvexen    Linse 6  aus Glas     Verwendung    findet. Mit dieser  Linse ist eine plankonkave Linse 22 aus     Crla.s     verbunden.

   Der     Brechungsindex    des Glas  materials     stimmt    mit dem kleineren der bei  den     Brcc.liung.,indices        doppelbreelienden        lla-          terials        überein.    Dadurch wird ein durch den       Polarisator    1.8 und damit durch das Bildfeld  tretender linear polarisierter Strahl 15     un-          gebrochen        durch    die beiden Linsen, die dann  als planparallele     Platte        ijirken,    dem Auge  zugeführt.

   Der Strahl 17, der nach dem       Polarisator    18 auf den Bildbegrenzungsrah-           tuen    19 aus doppelbrechendem Material trifft,       schwingt    etwa in einer Ebene     senkrecht    zur  Schwingungsebene des Strahls 15. Folglich  wirkt für ihn die     Linsenkombination    21, 22  als Sammellinse, die den     Bildbegrenzungs-          rahmen    abbildet.  



  Die beschriebene     "Lichtweiche"    lässt sich       vorzugsweise    in Verbindung mit     Alba:da-          Suchern        verwenden,    bei denen eine die  Begrenzungsmarken     abbildende,    spiegelnde  Hohlfläche im     @Sucherstrahlengang    angeord  net ist. Eine     Ausfiihrungsform    dieses Er  findungsgedankens     ist    in der     Fig.10    dar  gestellt.  



  Der 'Sucher besitzt wiederum an     seiner          Ausblicksöffnung    zwei     Polarisatoren    12 und  13 wie beim Beispiel nach     Fig.    6.     Weiterhin          ist    ein halbdurchlässiger Spiegel 23 vor  gesehen, der sich     zwischen    zwei aus gleichem       Glas    bestehenden Linsen 24 und 25 befindet.  An der der     Einblicksöffnung    zugekehrten       Seite    befindet sich ein :Spiegelrahmen 26, wie  er in     Fig.    12     dargestellt    ist. Vor demselben  befindet sich ein weiterer Rahmen 27 aus  polarisierendem Material.

   Der durch den       Polarisator    13 und damit durch das Bildfeld  tretende Strahl 15 belangt durch die     Ein-          blichsöffnung    2     ungehindert    in das Auge des       Beobachters.    Der     durch    den aus polarisieren  dem     Material        bestehenden    Begrenzungsrah  men 12 hindurchgehende Strahl 17     tritt     durch den     Polarisatssr    27 auf den Spiegel  rahmen 26 und wird von dort aus auf den  halbdurchlässig     versilberten    Spiegel 23 ge  worfen, von wo aus er in das Auge des  Beobachters reflektiert wird.

   In diesem  Falle erfolgt durch den Spiegel 23 eine Auf  hellung des     Bildbegrenzungsrahmens.    Um zu  vermeiden, dass vom Bildfelde des Suchers  ein Lichtstrahl 28 vom Spiegel 26 auf den  Spiegel     \'3    geworfen     wird,    ist der polari  sierende Rahmen 27 vorgesehen.  



  Eine weitere Ausführungsform ist in.       Fig.    11 der Zeichnung dargestellt. Bei dem  dort gezeigten Sucher ist hinter dem     Polari-          sator    18 ein aus den Teilen 29, 30, 31, 32  bestellendes durchbrochenes Kreuz aus dop  pelbrechendem Material angebracht. Die An-    Ordnung des Kreuzes ist aus     Fig.    18 ersicht  lich. Das Kreuz wird über den aus     winklig          angeordneten    Planspiegeln bestehenden Spie  gelrahmen 26 durch den Hohlspiegel 23 prak  tisch im     Unendlichen    abgebildet.

   Um zu ver  meiden, dass das übrige Bildfeld ebenfalls in  der halbverspiegelten Hohlfläche 23 hell er  scheint, ist vor dem Spiegelrahmen 26 wie  derum ein polarisierender Rahmen 27 an  gebracht.  



       Fig.    14 zeigt die praktisch im Unend  lichen gesehene Bildbegrenzung, welche  durch die beschriebene     Anordnung    erzielt  wird. Durch die Winkelstellung des Spiegel  rahmens 26 wird das durchbrochene Kreuz  29, 30, 31, 32 in die Ecken des Bildfeldes  projiziert.  



  In     Fig.    15 ist eine weitere Ausführungs  form des Erfindungsgedankens dargestellt,  bei der der Sucher als     Newton-Sucher    aus  gebildet ist. Die Wirkung in bezug auf die       Sichtbaxmachung    der Bildbegrenzung ist die  gleiche wie die in     Fig.    9 beschriebene. 18 ist  der     Polarisator,    9 ist     ein    Rahmen aus doppel  brechendem Material, 33 ist die Negativlinse,  21 ist die plankonvexe Linse aus doppel  brechendem Material und 22 die mit ihr ver  bundene plankonkave Linse aus Glas.  



  Da die     .Sucheranordnung    nach     Fig.    15  weniger Licht     absorbiert    als Sucher mit halb  durchlässig verspiegelten Flächen, ist sie be  sonders dazu geeignet, im     Strahlengang        eines          Baeisentfernungsmessers    angeordnet zu wer  den.

   Es ist     auch    möglich, die     Entfernungs-          messer-iSucher-Vereinigung    in der Weise vor  zunehmen, dass .die     Suchereinblicksöffnung          gleichzeitig    die     Entfernungsmesser-Einblicks-          öffnung        bildet,    wobei jedoch .die Strahlen  gänge der beiden Einrichtungen im übrigen       getrennt    .sind.  



  Die beschriebenen Einrichtungen stellen  ideale Lösungen für den in der     Aufnahme-          technikgewünschten        Messsucher"    mit schar  fem     Bildbegrenzungsrahmen    dar.  



  Die im Sucher sichtbaren Kennzeichen  könnten     aueh    zur Feststellung der     Bildmitte     oder anderer     definierter    Punkte des Auf  nahmeobjektes     verwendet    werden. Beispiels-      weise lässt sich die erfindungsgemässe Sucher  einrichtung vorteilhaft     hei    Zieleinrichtungen  für     Luftbildkameras    usw. verwenden.  



  Die     Bildgrenzenkennzeichen    könnten in       Abhängigkeit    von der Brennweite des jeweils       verwendeten    Kameraobjektivs     gesetzt    wer  den, indem man die Kennzeichen auswechsel  bar, z. B. auf einer drehbaren. mit der Fas  sung des     Auswechselobjektivs    zusammenwir  kenden Haltescheibe anordnet.

   Man kann  auch die die Bildgrenzen kennzeichnenden  Strichmarken einzeln verschiebbar machen,  um die     Bildbegrenzung    dem     jeweils    verwen  deten Kameraobjektiv     anzupaasen.    Schliess  lich     ist    es     auch    möglich, gleichzeitig     3rarken     für zwei oder mehrere Objektive verschie  dener Brennweite vorzusehen, die unver  änderlich im Sucher angebracht sind.  



  In     Fig.        1-6    ist eine     Ausführungsform    des  Erfindungsgedankens, wie er schon in     Fig.    5       beschrieben    wurde, mit einem Entfernungs  messer kombiniert.     3-t    und 35 ist die Spiegel  basis des     Entfernungsmessers.        36    und 3<B>7</B> sind  die die     Messstrahlen    ablenkenden optischen  Mittel. Die Anordnung und     Wirkungsweise     der     Polarisatoren    ist die gleiche wie die in       Fig.    5 dargestellte.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: BildbegTenzungssucher, insbesondere für photographische Zwecke, bei dem mit Hilfe optischer Mittel die BildbegTenzungskenn- zeichen und das Aufnahmeobjekt dem Beob achter in ein und derselben Ebene erscheint, dadurch gekennzeichnet, dass zur besseren Sichtbarmaehung der Bildbegrenzungskenn- zeichen im Sucherbild Mittel vorgesehen sind,
    welche die Bilder einerseits des Auf nahmeobjektes und anderseits der Begren zungskennzeichen erzeugende Lichtbüschel unterschiedlich beeinflussen. L LATERAN SPRÜCHE 1. Sucher nach Patentanspruch, dadurch ge- ken.nzeiehnet, da.ss die Mittel aus solchen bestehen, die eine unterschiedliche spek trale Zusammensetzuno, erzeugen. 2. Sucher nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Mittel aus licht absorbierenden oder totalreflektierenden Trennwänden bestehen. 3.
    Sucher nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Teil der Sucherein- blicksöffnung von einer Kollimatorlinse ausgefüllt ist. 4. Sucher nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass sich im Sucherstrahlen gang ein dem Bildformat entsprechend begrenzter. flächenförmig ausgebildeter Körper und ihn rahmenförmig umgebend ein zweiter Körper befindet, die Licht unterschiedlich aborbieren bezw. polari sieren. 5.
    Sucher nach l'nteran:spruch 4, dadurch ge kennzeichnet. dass sich im Sucherstrahlen- gang ein polarisierender Körper und zwi schen ihm und dem Suchereinblick min destens ein die Bildgrenzen angebender Körper aus doppelbrechendem Material angeordnet ist. 6. Sucher nach Unteranspruch 5, gekenn zeichnet durch eine die Begrenzungsmar ken abbildende, im Sucherstrahlengang angeordnete spiegelnde Hohlfläche.
    i. Sucher nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass im Sucherstrahlengang- ein doppelbrechendes Material enthalten des optisches System angeordnet ist, das für Licht von aufeinander senkrechter Schwingungsrichtung eine unterschied liche Wirkung hat.
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