CH209725A - Brennstoffeinspritzanlage für Brennkraftmaschinen, insbesondere für Dieselmotoren. - Google Patents

Brennstoffeinspritzanlage für Brennkraftmaschinen, insbesondere für Dieselmotoren.

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CH209725A
CH209725A CH209725DA CH209725A CH 209725 A CH209725 A CH 209725A CH 209725D A CH209725D A CH 209725DA CH 209725 A CH209725 A CH 209725A
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CH
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fuel
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injection pump
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Robert Bosch Gesellsch Haftung
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Bosch Gmbh Robert
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D1/00Controlling fuel-injection pumps, e.g. of high pressure injection type
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D2700/00Mechanical control of speed or power of a single cylinder piston engine
    • F02D2700/10Control of the timing of the fuel supply period with relation to the piston movement

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Fuel-Injection Apparatus (AREA)

Description


      Brennstoffeinspritzanlage    für     Brennkraftmaschinen,    insbesondere für     Dieselmotoren.       Die Erfindung bezieht sich auf eine       Brenastoffeinspritzanlage    für Brennkraft  maschinen,     insbesondere    für     Dieselmotoren,     mit einer Einspritzpumpe und einem ab  hängig von der Drehzahl der     Brennkraft-          maschine    selbsttätig verstellbaren     Einsprit-          zungsversteller,    der hierzu mit einem     Verstell-          glied    verbunden ist,

   das hydraulisch durch  eine mit der Drehzahl ihre Fördermenge  ändernde     Fördereinrichtung    verstellt wird,  wobei mit der Lageänderung des     Verstell-          gliedes        sich    auch :die von der     einen    zur an  dern Seite des     Verstellgliedes    strömende  Fördermenge ändert.  



  Die     Erfindung    bezweckt, bei     Brennstoff-          einspritzanlagen        dieser    Art ein ruhiges       Arbeiten    des     Verstellgliedes    zu erreichen und  insbesondere den     Einfluss    von Belastungs  schwankungen der     Brennkraftmaschine    von  dem     Verstellgl.ied    fernzuhalten.

       Dies        wird     gemäss der Erfindung dadurch erreicht,     dass     in der     Fördereinrichtung    gesehen     hinter    dem         Verstellglied    in .der Förderleitung     ein        ber-          strömventilangeordnet    ist, durch das bei  allen vorkommenden Fördermengender Über  druck in dem     Leitungsteil    hinter dem     Ver-          stellglied    und     damit    im Saugraum der Ein  spritzpumpe     mindestens    annähernd     :

  gleich    ge  halten wird.  



  Der Gegenstand der Erfindung ist auf  der Zeichnung beispielsweise     dargestellt.    Es  zeigen:       Fig.1    das     Schema        einer    Brennstoffein  spritzanlage mit     Teilschnitten,          Fig.    2 einen     Längsschnitt    durch das       Überströmventil,          Fig.    3 einen     Querschnitt    durch das     Über-          strömventil        nach    Linie     III-III    in     Fig.    2,

         Fig.    4 eine Einzelheit in grösserem Mass  stab,       Fig.    5 einen Einzelteil für eine andere  Ausführungsform.  



  1     ist    eine Einspritzpumpe, die in nicht  dargestellter     Weise    von einer Brennkraft-           maschine    angetrieben wird. ? ist eine     Kraft-          stofförderpumpe,    die an die Einspritzpumpe       angeflanseht    ist und von dieser angetrieben  wird. 3, 4     ist    die Saugleitung der Förder  pumpe, durch die der Kraftstoff aus einem       Behälter    5 angesaugt wird.

   Eine Druck  leitung 6 führt von der     Förderpumpe    2 zu  einem Filter 40, das einerseits über ein Ven  til 7 und ein Rohr 8 mit dem     Behälter    5  und anderseits durch eine     Leitung    9 mit  einem Zylinder 10 verbunden ist.  



  In dem     Zylinder    10 ist ein Kolben 11  geführt, der durch eine Kolbenstange 12 mit  einem Hebel 13     verbunden    ist. Der Kolben  11     unterteilt    den     Innenraum    des Zylinders  10 in zwei Kammern 14 und 15, die lediglich  durch einen in der Zylinderwand     an-ebrach--          ten    Schlitz 16 miteinander verbunden sind.  Der     Querschnitt    des Schlitzes 16 nimmt von  dem einen Ende des Zylinders nach dem  andern Ende zu. In der Kammer 15 ist     eine     Feder 17 angeordnet, die den Kolben nach  links in     Fig.    1 zu drängen sucht.  



  Aus der Kammer 15 führt eine     Leitung     18 in den Saugraum 19 der Einspritzpumpe,  aus dem der Kraftstoff in bekannter     Weise     durch Saugkanäle 20     in.    die Zylinderräume  21 der Einspritzpumpe 1 gelangt.

   Bei jeder  Umdrehung der Nockenwelle 23 der Ein  spritzpumpe werden deren Pumpenkolben 21  einmal auf- und     abbewegt.    Sobald bei jedem  Aufwärtshub die Saugkanäle 20 und die die  sen gegenüberliegenden     Rückströmkanäle        20a     von den Pumpenkolben überdeckt sind, wird  der im     Zylinderraum    eingeschlossene Kraft  stoff verdichtet und über Druckventile 25  und     Leitungen    26 zu den nicht     dargestellten     Einspritzdüsen der     Brennkraftmaschine    ge  drückt.

   Die Förderung zu den Düsen hört  auf, sobald die unten mit einer schrägen       Steuerkante    27 versehene     Kolbensieuerfläe.lie     28 den Rück     strömkanal    20a aufzudecken be  ginnt.     Dieses        Aufsteuern    erfolgt noch wäh  rend des Aufwärtshubes, und zwar abhängig  von der Länge desjenigen Teils der     Steuer-          fläche    28, der dem     Rückströmkanal    20a  durch Verdrehen des Kolbens     #e#enüber-          gestellt    ist, Die Verdrehung des Kolbens    wird durch ein Zahnrad 29 bewirkt,

   das  längsverschiebbar auf dem Kolben     befestigt     ist und von einer verzahnten Regelstange 30  aus verdreht werden kann. In dem Ausfüh  rungsbeispiel wird die im Gehäuse der       Einspritzpumpe    längsverschiebbar gelagerte  Regelstange 30 von einem     pneumatisehen     Regler 31 aus bewegt, der auf die sich ab  hängig von der Motordrehzahl und der Stel  lung einer vom Fahrer willkürlich einstell  baren Drosselklappe     verändernden        Ansaug-          luftverliältnigse    im     Motorsaugrohr    32 an  spricht.  



  So wie durch .die untere Schräg     kante    27  der Steuerfläche 28 beim Verdrehen des  Pumpenkolbens das Ende     des    wirksamen       Förderhubes    der     Einspritzpumpe    verändert  wird, so kann durch ihre     Schrägkante    33 der  Beginn ,der Förderung, das heisst der Ein  spritzbeginn festgelegt werden.

   Die Schräg  kante 33 ist in     Fig.    4 des     dargestellten    Aus  führungsbeispiels so ausgebildet,     d-ass    mit der  Einstellung grösserer Einspritzmengen bei  wachsender Maschinenbelastung der     Ein-          spritzbeginn    etwas früher gelegt     wird.        Dabei     richtet sich die Schräge der Kante 33 jeweils  darnach, ob und     gegebenenfalls    in welchem  Umfang bei der betreffenden     Verbrennungs-          kraft.maschine,    für die die     Einspritzpumpe     bestimmt ist,

   ein     Früherlegen    des     Spritz-          beginnes    in Abhängigkeit von der Belastung       erwünscht    ist.  



  Der Saugraum 19 der Einspritzpumpe ist  über ein     Übernströmventil    34 mit einer Lei  tung 35a verbunden, durch die der über  schüs:sig     geförderte    Kraftstoff auf die     iSaug-          seite    der Förderpumpe 2     bezw.    in den Kraft  stoffbehälter 5 zurückfliessen kann.     Das    Ven  til 34 enthält gemäss     Fig.    2 und 3 einen     aus-          gehöhlten    Kolbenschieber 35. Eine Feder 36  ist bestrebt, .die Stirnwand 37 dieses Schie  bers gegen einen Sitz zu drücken.

   Diese  Feder hat eine verhältnismässig geringe Vor  spannung, so dass der Schieber 35 bereits bei  einem geringen Überdruck im Saugraum     1'9     nach rechts in     Fig.    2 bewegt wird, z. B. bei  0,2 atü. Sobald hierbei die Stirnwand 37 des  Schiebers die Öffnungskante 3$ des Ventil-           gehäuses    erreicht hat, wird sofort ein grosser  teilringförmiger     Durchlassquerschnitt    39 ge  öffnet, so dass der Druck im Saugraum auch  dann nicht über den durch die Spannung der  Feder 36 bestimmten Höchstdruck von     bei-          spielsweise        0,2,5    atü     steigen    kann,

       wenn    plötz  lich grosse Mengen abfliessen sollen (hohe  Drehzahl bei kleiner Belastung). Bei einem  Ventil mit langsam öffnendem     Durchlassquer-          schnitt    könnte in diesem Fall eine wesentliche  Drucksteigerung im Saugraum stattfinden,  die gegenüber dem Druck in der Kammer 14  nicht vernachlässigt werden könnte. Das Ven  til 34 in der Bauart gemäss     Fig.    2 und 3 ist  also besonders gut zur Einstellung eines nicht  zu überschreitenden     Saugraumhöchstdruckes     geeignet.  



  Der Hebel 13 ist in einem Gehäuseteil 41  der Einspritzpumpe 1 drehbar gelagert und  umgreift mit seinem untern Arm gabelförmig  eine Kupplungsmuffe 42, die mit Innen  verzahnungen in Aussenverzahnungen ein  greift, die am Ende einer mit der     Brennkraft-          maschine    gekuppelten Welle 43 und am  danebenliegenden Ende der Nockenwelle 23  vorgesehen sind. Die Verzahnungen am       Nockenwellenende    und am rechtsliegenden  Teil der Muffe 42 sind als Schrägverzah  nungen ausgebildet von einer solchen Rich  tung, dass beim Verschieben der Muffe nach  links in     Fig.    1 die Nockenwelle etwas in ihrer  Laufrichtung verdreht wird, so dass sich da  durch eine entsprechende     Vorverlegung    des  Einspritzhubes ergibt.  



  Bei kleiner oder kleinster Drehzahl der       Brennkraftmaschine    fördert die mit ihr     ge-          kuppelte    Förderpumpe 2 in der Zeiteinheit  verhältnismässig wenig Kraftstoff, der über  die Leitung 6, das Filter 40 und die Lei  tung 9 in die Kammer 14 gelangt. Das Ven  til 7, das verhältnismässig stark vorgespannt  ist, z. B. auf 1 atü     Offnungsdruck,    bleibt ge  schlossen. Der in der Kammer 14 entstehende  Druck ist dabei so klein, dass der Kolben 11  nicht gegen die     Vorspannung    der Feder 17  nach rechts verschoben werden kann.

   Viel  mehr reicht der geringe     Querschnitt,    den die  Nut 16 an ihrem linken Ende hat, aus, der    verhältnismässig kleinen Kraftstoffmenge den  Durchtritt     in    die Kammer 15 ohne nennens  werte Drucksteigerung in der Kammer 14 zu  gestatten und den Saugraum 19 auch dann  noch bis auf den durch das     Überströmventil     34 eingestellten Höchstdruck aufzufüllen,  wenn die Einspritzpumpe infolge grosser Be  lastung der     Brennkraftmaschine    einen hohen  Kraftstoffverbrauch hat.

   Sinkt nun bei der  angenommenen niederen Drehzahl die Be  lastung der Maschine und damit die von der  Einspritzpumpe in der Zeiteinheit ver  brauchte Kraftstoffmenge, so fliesst lediglich  eine um diesen Minderverbrauch vergrösserte  Kraftstoffmenge durch das     Überströmventil     34 ab; an der Stellung des Kolbens 11 ändert  sich jedoch dabei nichts, da infolge der  gleichbleibenden Drehzahl die     Förderpumpe    2  immer die gleiche Fördermenge in der Zeit  einheit durch den schmalen Durchgangsquer  schnitt im engen Teil der Nut 16 hindurch  fördert.  



  Mit wachsender Drehzahl kann jedoch  durch den engen Teil der Nut 16 nicht mehr  die von der Förderpumpe 2 in der Zeiteinheit  geförderte grössere Kraftstoffmenge ohne  Drucksteigerung in der- Kammer 14 hindurch.  Die entstehende Drucksteigerung aber ver  schiebt den Kolben 11 entgegen der Wirkung  der Feder 17 so weit nach rechts in     Fig:    1,  bis sich ein der höheren Drehzahl entspre  chendem     grösserer        Durchgangsquerschnitt    der  Nut 16 eingestellt hat. Die Bewegung des  Kolbens 11 nach rechts wird mit grösser wer  dendem, wirksamem Nutzquerschnitt um so  grösser, je höher die Drehzahl der     Brennkraft-          maschine    steigt.

   Da nun der als     Verstellglied     dienende flüssigkeitsumspülte     Kolben    11 in  der oben erläuterten Weise mit dem Ein  spritzungsverstellhebel 13 verbunden ist,  wird somit der     Einspritzzeitpunkt    entspre  chend der jeweiligen Drehzahlerhöhung vor  verlegt.

   Ob bei der jeweils herrschenden  Drehzahl die Maschinenbelastung und die       Einspritzmenge    gross oder klein sind, spielt  dabei für die     Bewegung,des    Kolbens 11 keine  Rolle, da das     Überströmventil    34 alle etwa  durch     Belastungs-    und KraJtsto±fbeJarfs-           schwankungen    hervorgerufenen     Druckschwan-          kungen    im Saugraum 19 unterdrückt. Der im  Zylinder 10 spielende Kolben 11 spricht also  infolge der Wirkung des     Überströmventils     34 lediglich auf Drehzahländerungen, nicht  aber auf Belastungsänderungen an.

   Die     Ver-          stelleinrichtung    verändert somit den     Ein-          spritzbeginn    rein     drehzahlabhängig.    Diese  rein drehzahlabhängige Anordnung zur Ein  spritzungsverstellung ist. daher bei den ver  schiedensten     3lotorenbauarten    verwendbar,  und zwar unabhängig davon, ob im Einzel  fall eine mit der Belastung wechselnde Ein  spritzungsverstellung notwendig ist. oder  nicht.  



  An Stelle der in der     Dlantelfläelie    des  Zylinders 10 angebrachten Nut 16 könnte  auch ein glatter Zylinder mit einer ein  gesetzten Büchse 50 gemäss     Fig.    5 verwendet  werden, die mit einem von einem Ende zum  andern breiter werdenden Schlitz 51 versehen  ist.

   Falls die Änderung der Fördermenge der  Pumpe 2 und die     Verstellbewegung    des       Hebels    13 in     einem    bestimmten oder im gan  zen Drehzahlbereich nicht so Übereinstimmen,  dass bei jeder Drehzahl die richtige     Spritz-          beginneinstellung    erfolgt, so kann die Ver  stellung durch entsprechende     Querschnitts-          ä.nderungen    des Schlitzes 51 korrigiert wer  den.

   Statt der Förderpumpe 2, die zur Förde  rung des Kraftstoffes zum Saugraum 19 der  Einspritzpumpe dient, kann auch eine andere  Pumpe verwendet     -,werden,    die in Abhängig  keit von der Motordrehzahl ein flüssiges  Mittel in den Zylinder 10 und von dort     zii     einem auf einen bestimmten Druck eingestell  ten     Überströmventil    34 fördert.  



       Anstatt    dass der Saugraum 1.9 der Ein  spritzpumpe und der Zylinder 10 hinterein  ander in der Förderleitung, und zwar beide  vor dem     rberströmventil    34 angeordnet sind,  könnte die Leitung zum     Saugraum    der Ein  spritzpumpe auch zwischen Förderpumpe 2  und     Überströmventil    34 an irgendeiner Stelle  hinter dem Zylinder 10 als     Nebenleitung    aus  der Förderleitung abgezweigt sein.  



  Ferner könnte statt der Nut 16 von un  gleichem Querschnitt irgendein     Durchlass    von    gleichbleibendem Querschnitt gewählt wer  den. In diesem Falle würden sich in der  Kammer 14 bei Drehzahlerhöhungen Druck  erhöhungen einstellen, die den Kolben 11  entsprechend der jeweiligen Drehzahlsteige  rung nach rechts in     Fig.    1 verschieben.

   Zur  Erzeugung gleichmässiger     Verstellwege    bei       gleicligrosseri    Drehzahlerhöhungen wird man  dabei statt der Feder 17 zweckmässig mehrere  hintereinander geschaltete Federn verwenden,  deren     Vorspannung    und     Verstellkräfte    den  bei den Drehzahlerhöhungen vorkommenden       Drucksteigerungen    in der Kammer 14 ent  sprechen. Der     Durchfluss    verschieden grosser  Mengen bei gleichbleibendem Querschnitt des  Durchlasses kommt hierbei durch die Ände  rung des Druckunterschiedes zwischen den  beiden Kammern 14 und 15 zustande.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Brennstoffeinspritzanlage für Brennkraft niaschinen, insbesondere für Dieselmotoren, mit einer Einspritzpumpe und einem ab hängig von der Drehzahl der Brennkraft- maschine selbsttätig verstellbaren Einsprit zungsversteller.
    der hierzu mit einem Ver- stellglied verbunden ist, das hydraulisch durch eine mit der Drehzahl ihre Förder- nienge ändernde Fördereinrichtung verstellt wird, wobei mit der Lageänderung des Ver- stellgliedes sich auch die von der einen zur andern Seite des Verstellgliedes durch fliessende Fördermenge ändert, dadurch ge kennzeichnet, dass in der Förderrichtung ge sehen hinter dem Verstellglied in der Förder- leitung ein Überströmventil angeordnet ist.
    durch das bei allen vorkommenden Förder mengen der Überdruck in dem Leitungsteil hinter dem Verstellglied und damit im Saug raum der Einspritzpumpe mindestens an nähernd gleich gehalten wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Brennstoffeinspritzanlage nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass für die Fördereinrichtung eine zur Ver sorgung der Einspritzpumpe mit Kraft stoff dienende Förderpumpe benutzt ist und dass der Saugraum der Einspritz pumpe in die Förderleitung zwischen dem Verstellglied und dem Überström- ventil eingeschaltet ist.
    z. Brennstoffeinspritzanlage nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, wobei das als Kolben ausgebildete Verstellglied sich mit wachsender Drehzahl verschiebt und dabei den Durchtrittsquerschnitt für den Kraftstoff von der einen Kolbenseite auf die andere vergrössert, dadurch gekenn zeichnet, dass der bei kleinster Drehzahl sich einstellende kleinste Durchflussquer- schnitt gross genug bemessen ist, um selbst bei Einstellung der Einspritz pumpe auf Vollastverbrauch im Saug raum der Einspritzpumpe einen Druck zu halten, der noch ausreicht,
    um den Öffnungsdruck des Überströmventils zu erreichen. 3. Brennstoffeinspritzanlage nach Patent- anspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Über- strömventil ein bei geringem Hub relativ grosse Durchflussquerschnitte öffnendes Schieberventil benutzt ist.
    4. Brennstoffeinspritzanlage nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 bis ä, mit einer Einspritzpumpe, bei der die der Belastung anzupassende Einspritzmenge , durch Verdrehen eines Steuergliedes ver stellt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die den Spritzbeginn steuernde Kante jedes Steuergliedes derart schräg ver läuft, dass sie mit Änderung der wirk samen Einspritzmenge auch den Spritz- beginn über die durch den Versteller bewirkte drehzahlabhängige Verstellung hinaus verstellt.
CH209725D 1938-03-29 1939-03-24 Brennstoffeinspritzanlage für Brennkraftmaschinen, insbesondere für Dieselmotoren. CH209725A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE941879C (de) * 1941-09-12 1956-04-19 Daimler Benz Ag Mit einem Druckmittel, insbesondere einem besonderen Fluessigkeitskreislauf, z.B. Schmieroel, arbeitende Regeleinrichtung fuer Einspritzpumpen von Brennkraftmaschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE941879C (de) * 1941-09-12 1956-04-19 Daimler Benz Ag Mit einem Druckmittel, insbesondere einem besonderen Fluessigkeitskreislauf, z.B. Schmieroel, arbeitende Regeleinrichtung fuer Einspritzpumpen von Brennkraftmaschinen

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