CH209752A - Spannungsmultiplikator. - Google Patents

Spannungsmultiplikator.

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CH209752A
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voltage
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voltage multiplier
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Micafi Wicklerei-Einrichtungen
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Micafil Ag
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  Spannungsmultiplikator.



   Der Spannungsmultiplikator gemäss der vorliegenden Erfindung dient vor allem zur Erzeugung   hocher    Gleichspannungen. Zu diesem Zwecke weist er mindestens eine Gruppe von   hintereinandergesohalteten Einzelkomden-      satoren    auf, welche nacheinander durch eine Spannungsquelle über einen Schalter perio  disch aufgeladen werden.   



   Im folgenden werden   Ausführungsbei-    spiele des Erfindungsgegenstandes an Hand von Abbildungen nÏher erläutert.



   Im Beispiel nach Fig.   1    kommt eine Gruppe von hintereinandergeschalteten Ein  zelkondensatoren    vor. Die Endpumkte   1    und 2 der   Gruppe bilden die Klemmen der Hoeh-    spannungsquelle. Die Einzelkondensatoren 3 werden nacheinander periodisch durch einen Gleichstromgenerator 4 mittelst eines Drehschalters   5-6    aufgeladen ; letzterer ist mechanisch mit der Generatorwelle gekuppelt. Der Generator ist   gegen die Eondensatorengruppe    und gegen Erde isoliert. Der Antrieb erfolgt durch einen Motor 7, über eine   Isolierwelle    8.



  In Fig. 1 betrÏgt die Anzahl der Einzelkondensatoren 8.



   Im Beispiel nach Fig. 2 kommen zwei parallele Gruppen von gleicher Anzahl hintereinandergeschalteter Einzelkondensatoren vor. Die Endpunkte 1 und 2 der Gruppen bilden die Klemmen der   Hochspannungs-    quelle. Die   Einzelkondensatoren    3 werden nacheinander periodisch durch einen Gleichstromgen, erator 4 mittels eines   Drehsehalters      5-6    aufgeladen ; letzterer ist mechanisch mit der   Generatorwelle    gekuppelt. In Fig. 2 betragt beispielsweise die Anzahl der Einzelkondensatoren acht pro Gruppe. Der Generator ist   gegen. die Eondenisatorgruppen    und gegen Erde isoliert. Er wird durch einen Motor 7  ber eine   Isolierwelle    8 angetrieben.



   Im Beispiel nach Fig.   3    kommen wie im Beispiel   2    zwei parallele Gruppen von, gleicher Anzahl hintereinandergeschalteter Einzelkondensatoren 4 vor. Die Endpunkte   1    und 2 der Gruppen bilden die Klemmen der Hochspannungsquelle. Der Generator   3    ist hier ein zweipoliger Wechselstromgenerator.



  Der von den zwei   parallelen Gruppen gebil-      dete Kondeneatorenkreis    ist in eine bestimmte Anzahl gleicher Untergruppen 5 unterteilt, die voneinander um einen   Winkelschritt von    entfernt sind. Der Zusammenhang zwisehen der momentanen Spannung am rotierenden Schaltarm   7 und    der Anordnung der Untergruppen 5 auf dem   Kondensatorenkreis    ist in Fig. 4 dargestellt. Jeder Untergruppe entspricht ein Spannungsmaximum der Sinuswelle.

   Die Verbindungen der Elemente 4 mit den Stufen 6 des   Sehalters      7    werden so ausgef hrt, da¯ zwischen den Hochspannungs klemmen   1    und   2,      die sieh mit Vorteil    in der   3bitte    symmetrischer Untergruppen befinden. die Spannungen der   Einzelkondensatoren    4 sich addieren. Dies trifft zu. wenn von einer Untergruppe zur andern und  ber die Hochspannungsklemmen die Verbindungen der Einzelkondensatoren zu Schalterstufen jedesmal   umgetauscht    werden. In   Fig. 3 @ind vier    Untergruppen von je vier   Einzelkondensato-    ren vorhanden, und der Generator ist vierpolig.

   Der Schalter 7 ist mechanisch mit der Welle des Generators 3 verbunden : dieser ist ebenfalls gegen die Kondensatoren und gegen Erde isoliert und wird   dural    einen Motor 8 über eine   Isolierwelle    9 angetrieben. Es ist ausserdem möglich, die   La, despannung    der   Einzelkondensatoren    zu erhöhen durch Zwischenschaltung eines Transformators zwischen Generator und Schalter.



   Im allgemeinen kann die Spannungsquelle ein   elektriseher Akkumulator sein.   



   Im Beispiel nach Fig. 5 besteht die Span  nungsquelle    aus einem elektrischen Kondensator 7. Mindestens zwei Stufen 8 des Schalters werden dann mit einer äussern elek  trischen    Quelle 3 verbunden. Wenn der Sehalter 4 die zwei Stufen 8 bestreicht. lÏdt sich der Kondensator : er   girl,    alsdann als s Spannungsquelle und kann sich auf die Ein  zelkondensatoren    entladen.



   Der Schalter 4 wird durch einen Motor 5 mittelst einer   Isolierwelle      6    angetrieben.



   Zur   Begrenzung des Ladestromes    der Ein  zelkondcnsatoren    ist es von Vorteil, zwischen   diesen und den Schalterstufen,    oder zwischen dem Sehalter selbst und der elektrischen    Spannungsquelle WiderstÏnde einzu@chieben.   



   Um den Entladestrom des   Spannungs-    multiplikators   bei einem Kurzschluss zwi-    schen seinen   Hochspannnngsklemmen    ebenfalls zu begrenzen, besteht die M¯glichkeit. die   Einzclkondensatoren mittelst Wider-    stände in Reihe zu schalten
Die Vorrichtung nach der Erfindung kann im umgekehrten Sinne zur Herabsetzung einer Hochspannung verwendet werden.



   Zur Errichung sehr hoher Gleichspannungen k¯nnen mehrere Anordnungen nach Fig. 2. 3 und 5 in Reihe geschaltet werden, wie Fig. 6 zeigt. Die verschiedenen Generatoren sind übereinander angeordnet und bilden eine   Simule    ; sie werden durch den gleichen Motor  ber eine   gemeinsame Isolierwelle    angetrieben.



   Der   Spannungsmultiplikator    mach der Er  findung    kann als erste Stufe einer Sto¯anlage nach   Marx-Schaltung verwendet werden. Der       Hochspannungstransformator, der Gleichrich-    ter und die äussern   Ladewiderstände,    welche die Ladevorrichtung bildeten, können somit weggelassen werden ; dies kdeutet eine be  trächtliche    Ersparnis.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Spannungsmultiplikator, dadurch gekennzeichnet, da¯ derselbe mindestens eine Gruppe von in Reihe geschalteten Einzelkondensatoren aufweist, die nacheinander durch eine elektrische Spannungsquelle über einen Schalter periodisch aufgeladen werden.
    UNTERANSPRUCHE : 1. Spannungsmultiplikator nach Patentan- spruch, dadurch gekennzeichnet, dass er zwei parallele G ruppen von hinterein- andergeschalteten Einzelkondensatoren aufweist.
    3. Spannungsmultiplikator nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, da¯ als elektrische.Spannfungsquelle ein Gleich- spannungsgenerator dient.
    3. Spannungsmultiplikator nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, daB als elektrische Spannungsquelle ein elek tricher Akkumulator dient.
    4. Spannungsmultiplikator nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, da¯ als elektrischeSpannungsquelleeinge- ladener elektrisoher Kondensator dient.
    5. Spannungsmultiplikator nachPatentan- spruch, dadurch gekennzeichnet, daB als elektrische Spannungsquelle ein Wechsel stromgenerator dient.
    6. Spannungsmultiplikator nach Patentan spruch und Unteranspruch 5, dadurch ge kennzeichnet, dass zwischen Spannungs- quelle und Schalter ein Transformator eingeschaltet ist.
    7. Spannungsmultiplikator nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Spannungsquelle gegen die Kondensatorenkette isoliert ist.
    8. Spannungsmultiplikator nach Patenta spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische sspannungsquelle gegen Erde isoliert ist.
    9. Spannungsmultiplikator nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalter aus zwei drehbaren Schalthebeln und aus zwei Stufenreihen besteht.
    10. Spannungsmultiplikator nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, da¯ der Schalter mechanisch mit der Generator- welle verbunden ist, wenn die Span nungsquelle em elektrischer Generator ist.
    11. Spannungsmultiplikator nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, da¯ der Schalter durch eine Isolierwelle und einen Motor angetrieben wird, wenn die Spannungsquelle kein elektriseher Gene rator ist.
    12. Spannungsmultiplikator nach Patentan- spruch, dadurch gekennzeichnet, daB die Einzelkondensatoren mittelst Wider stände in Reihe geschaltet sind.
    13. Spannungsmultiplikator nach Patentan spruch,. dadurch gekennzeichnet, dass die Spannungsquelle mit dem Schalter über Widerstände gekuppelt ist.
    14. Spannungsmultiplikator nach Patentan spruch, daduroh gekennzeichnet, dass die Einzelkondensatoren mit den Sohalter- stufen ber Widerstände gekuppelt sind.
    15. Spannungsmultiplikator nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass er als Spannungsteiler arbeitet.
    16. Spannungsmultiplikator nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, daB er die erste Spannungsstufe einer Stoss anlage bildet.
CH209752D 1939-02-18 1939-02-18 Spannungsmultiplikator. CH209752A (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1022320B (de) * 1952-03-29 1958-01-09 Siemens Ag Brenngeraet zum Niederbrennen von Kabelfehlern
DE1047869B (de) * 1955-11-16 1958-12-31 Sueddeutsche Telefon App Kabel Schaltungsanordnung zum stossweisen Erregen kraeftiger, an einer Teilnehmerstelle vorgesehener Elektromagnete, insbesondere Gebuehrendrucker, mit Hilfe von ueber die Teilnehmeranschlussleitung aufgeladenen Kondensatoren in zentralgespeisten Fernsprechanlagen
DE1143581B (de) * 1952-02-19 1963-02-14 Licentia Gmbh Schaltunsanordnung zum Betrieb eines mit mechanischen Stromrichterkontakten arbeitenden Stromrichters
DE1144397B (de) * 1959-11-12 1963-02-28 Siemens Ag Stossspannungsgenerator
DE1234303B (de) * 1962-04-16 1967-02-16 Atomic Energy Commission Elektrostatischer Generator

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