CH209776A - Einrichtung zur Verschiebung des Zeitpunktes des Abtastens der Zeichenimpulse in Start-Stop-Telegrafenempfängern. - Google Patents

Einrichtung zur Verschiebung des Zeitpunktes des Abtastens der Zeichenimpulse in Start-Stop-Telegrafenempfängern.

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CH209776A
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Fides Gesellschaft Beschraenk
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Fides Gmbh
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  Einrichtung zur Verschiebung des Zeitpunktes des     dbtastens    der Zeichenimpulse  in     Start-Stop-Telegrafenempfängern.       In     ,Start-Stop-Telegrafenempfängern        sind     vielfach Einrichtungen zur Verschiebung :des       Zeitpunktes,des        Abtastens    der Zeichenimpulse  vorgesehen.  



  Dies     geschieht        bekanntlich    dadurch,     @dass     die Winkellage des     8teuergliedes    zur Ab  tastung des     Zeichenimpulses    zu dem Steuer  glied für die     Abtastung    des- Start und       Stopimpulses    verändert     wird.    Das     Steuerglied     zur     Abtastung    des     .Stopimpulses,    das nach  stehend kurz als     Auslösewelle        bezeichnet     werden soll, wird dabei im     Ruhezustand     festgehalten,

   und zwar beispielsweise     durch     einen Anschlag des Empfangsmagnetes.  



  Zur Verschiebung     des        Abtastzeitpunktes     wird bei einer     bekannten    Anordnung zwi  schen die Antriebswelle und das Steuerglied  zur     Abtastung,der        Zeichenimpulse,    das     nach-          stehend    als Empfängernockenwelle bezeichnet  werden soll, ein     Vorgelege    mit :gegenläufiger    Schrägverzahnung     eingeschaltet.    Bei dieser  Anordnung ist -der Anschlag, mit dem das  Wählgetriebe vom Empfangsmagneten im  Ruhezustand gegen die Wirkung einer Rei  bungskupplung     festgehalten    wird, auf der       Antriebswelle    befestigt.

   Die Empfänger  nockenwelle steht ,daher nicht dauernd     unter     dem Einfluss des Antriebes, sondern     ist    im  Ruhezustand frei, so     dass    sie     innerhalb    des  durch die Zahnräder des     Antriebes        gegebenen     Spiels verschiedene Stellungen einnehmen  kann.     Entsprechend    diesen     verschiedenen     Stellungen kann sich der     Abtastzeitpunkt    in       unerwünschter    Weise verändern.  



  Bei einer andern bekannten Anordnung  ist zwar der Nocken für das Anhalten der  Empfängernockenwelle fest mit dieser selbst  verbunden. Bei dieser Anordnung ist zwi  schen dem Ankerdes Empfangsmagnetes und       dem,    'Sperrglied, das die     Empfängerwelle    im      Ruhezustand gegen die Wirkung einer Rei  bungskupplung festhält, ein Zwischenglied  vorgesehen. Die     Be#,veouDa-    des     Zwischen-          C   <B>Z,</B>       (Y        iedes    wird in einem Punkte auf das Sperr  glied übertragen, der in der Verlängerung  der Empfängerachse liegt.

   Eine Verdrehung  und damit eine Verschiebung des     Abtast-          zeitpunktes    ist daher möglich, ohne dass ein  schädliches Spiel im     tbertragungsmechanis-          mus    auftritt.

   Bei dieser     Einriehtun.g    kann  der Zeitpunkt, in dem das     Wiederanhalter.     der Empfängernockenwelle dem     Stopimpuls     entsprechend erfolgt. in     bezug    auf die Ab  tastzeitpunkte der     Zeiehenimpulse    nur be  schränkt verschoben werden.     Bei    den     ge-          bräuchliehen        Empfangseinriehtungen    für  mechanische Telegrafenempfänger wird näm  lich der Anker nicht von dem     Magneten     selbst nieder angezogen, sondern vom  Steuerglied aus mechanisch angelegt, um den  Erregerstrom des Empfangsmagnetes klein  halten zu können.

   Das     Wiederanhalten    der       Empfängernockenwelle    kann daher nicht vor  dem Zeitpunkt erfolgen, in dem der Anker  von dem drehbaren Steuerglied aus wieder  angelegt wird. Dieser Zeitpunkt kann nun  je nach der Verschiebung des     Abtastzeit-          punktes    für die Zeichenimpulse zu     früh    oder  zu spät liegen, so dass sich die     obenerwähnte     Beschränkung der     Venschiebung    ergibt.  



  Die Erfindung vermeidet diese Nachteile  und bezieht sieh auf eine     Verbesserung    der  bekannten Anordnung mit zwei Steuer  gliedern, nämlich eines für die     Abtastung     der Zeichenimpulse und eines für die Ab  tastung der Start- und     Stopimpulse,    wobei  der     Abtastzeitpunkt    durch Veränderung der       gegenseitigen    Winkellage des     Steuergliedes     zur     Abtaetung    der Zeichenimpulse und des  Steuergliedes zur     Abtastung    der Start- und       Stopimpulse    verschoben wird.

   Die Erfindung  besteht darin, dass das Steuerglied zur Ab  tastung der Zeichenimpulse unmittelbar mit  dem     Antrieb        in    kraftschlüssiger Verbindung  steht und über die Einrichtung zur     Versehie-          bung    der Winkellage das Steuerglied zur       Abtastung    der Start- und     Stopimpulse    an  treibt.    Zweckmässig wird eines der beiden Steuer  organe mit einem geraden und das andere  mit einem spiralförmigen Schlitz versehen.

    In beide Schlitze greift dann zum     Beispiel     ein     Mitnehmer    ein, durch     dessen    Verschie  bung die gegenseitige      'inkellage    -der beiden  Steuerglieder verändert     wird.     



       Vorzugsweise    werden die beiden Steuer  glieder als     konzentrisehe    Hohlwellen aus  gebildet und als     Mitnehmer    ein in axialer  Richtung verschiebbarer Stift versendet.     Der     Grad der     Abtastverschiebung    kann dann an  einer Skala abgelesen werden, die mit einer       Nockenseheibe    zur     Verschiebung    dieses Stiftes  verbunden ist.  



  In der anliegenden Figur ist ein Ausfüh  rungsbeispiel der     Erfindung    dargestellt.  Ein     Ritzel    1 treibt     über    ein Zahnrad 2  und eine Zahnkupplung 3, 4 die     Sende-          achse    5 in an sieh     bekannter    Weise an. Die       Sendeachse    5 sitzt als Hohlwelle auf einer       Achse    E>, und zwischen Achse 6 und Hohl  welle 5     ist    eine zweite Hohlwelle 10 zum       Betrieb    der     Empfängernockenbuchse    7 über  die Reibungskupplung 8 vorgesehen.

   Der       Sendekontakt    11. wird von einem Bügel 12  gesteuert, der seinerseits unter dem Einfluss  von Winkelhebeln 13 steht.     Diese        Winkel-          hebel        werden    von     Wählschienen    14 ge  steuert. Die Aussendung des     'Startimpulses     erfolgt abhängig von einem Winkelhebel 15.  während die Sperrung der     Wählschienen     durch den Winkelhebel 16     bewirkt    wird.

   Zur  Steuerung der Winkelhebel 13 sind fünf       Nockenscheiben    17 auf der     Nockenwelle    5  vorgesehen, von denen nur eine     gezeichnet     ist. Der     Startimpuls    wird abhängig von     einer          Nockenscheibe    18     ausgesendet,    während die       Sperrung    der     Wählschienen    durch die       Nockenscheibe    19     gesteuert    wird.

   Die Aus  lösung erfolgt durch die     Auslöseschiene    20,  die drehbar um die Achse 21 ist und über  den Hebel 22 die Klinke 23 mit dem Ansatz  24 ausser Eingriff mit dem Kupplungsteil 4  bringt. Um ein Wiederanhalten der Sende  achse nach einmaliger Auslösung sicherzu  stellen, auch für den Fall, dass eine Taste 25  zu lange gedrückt gehalten     wird,    ist eine           Nockenscheibe    26 vorgesehen, die den An  satz 24 des Hebels 22 in geeignetem     Zeit-          punkt    ausser Eingriff mit der Klinke 23  bringt.  



  Der Empfänger besitzt einen Empfangs  magneten 27,     dessen    Anker 28 fest auf der  Achse 29 sitzt und mit     .dieser    drehbar ist.  Fest mit ,der Achse 29 sind auch zwei Hebel  30 und 31 verbunden, die von     Nockenschei-          ben    32 und 3:3     gesteuert    werden. Die Nocken  scheibe 33 sitzt fest auf der Empfänger  nockenbuchse 7, während die     Nockenscheibe     32 auf einer weiteren Buchse, der Auslöse  nockenbuchse 34, befestigt ist. Diese Buchse  34     ist    gegenüber der Buchse 7 frei verschieb  bar und besitzt einen     spiralförmigen    Schlitz  35, in ;dem ein     Stift    36 sich bewegen kann.

    Dieser Stift ist fest mit einem Stift 3'7 ver  bunden und wird ausserdem in einem in  axialer Richtung verlaufenden ;Schlitz 3<B>8</B> der       Empfängernoekenbuchse    7 geführt. Mit Hilfe  der Kurvenscheibe 39 kann die Stellung des  Stiftes 36 über den Stift 37 in axialer Rich  tung verändert werden. Dadurch ändert sich  die gegenseitige Winkelstellung der Aus  lösenockenbuchse 34 und Empfängernocken  buchse 7. Die Grösse der Verstellung kann  durch eine ;Skala, die mit einer festen Marke  40 zusammenwirkt,- abgelesen werden.

   Auf  der Buchse 34 sitzt ein Nocken 41, der mit  einem auf der     Achse    42 gelagerten Hebel 43  zusammenarbeitet.     Dieser    Hebel     besitzt    an  seinem obern Ende ein Auge 44, um das  ein dreiarmiger Hebel 45 .gegen einen An  schlag 46, und zwar unter ;dem Einfluss einer  Feder 47, die an dem     zweiten    Arm angreift.  Der     dritte    Arm wird durch ;den     No.oken    41  gegen den Anker 28 des Empfangsmagnetes  27 gedrückt.

   Auf der Achse 7 sitzt noch  eine     Nockenscheihe    48, die mit einem auf  der Achse 42 gelagerten und unter dem Ein  fluss einer Feder 49 stehenden Hebel 50 zu  sammenarbeitet.     Dieser    Hebel besitzt an sei  nem     obern    Ende einen keilförmigen Ansatz  51, :der mit einer entsprechenden Fläche 52  des Ankers 2,8 zusammenarbeitet.

   Die     Emp-          fängernockenbu:chse    7     besitzt    entsprechend  den fünf     Impulsen.einer        Impulskombination       noch fünf     weitere    Nocken, von denen nur  einer, 5.3, dargestellt ist.     Diese    fünf     Nacken     arbeiten mit je einem Hebel 54 zusammen,  die unter dem Einfluss je einer Feder 55  stehen. Die Nocken 53 steuern die Hebel 54  über Ansätze ;56,     während-,die        @Stellung    des  Ankers durch     Ansätze    57 abgetastet wird.

    Zur :Steuerung von     Zwis:chen:gliedern    58 dient  ein Ansatz 59 des     Hebels    54. Die Hebel 54  sind in     Langlöchern    60 auf der Achse 42  gelagert. Die Achse 42 trägt auch noch einen  zweiarmigen Hebel 61,     :dessen        einer    Arm von  dem Nocken 62     gesteuert    wird; der seiner  seits fest auf der     Empfängernockenbuchse    7  sitzt. Der andere Arm hält mit einem  klinkenartigen     Fortsatz    63 die eine Hälfte  64 einer Zahnkupplung 64/66 fest und gegen  die     Wirkung    einer Feder 6:5     ausser    Eingriff  mit der andern Hälfte 66 der Zahnkupplung.

    Diese andere Hälfte wird von der Welle 6  aus über zwei Zahnräder 67 und 6,8 angetrie  ben. Das Zahnrad 67 ist auf der Welle 6  befestigt. Durch eine     Klauenkupplung    69, 70  steht die Achse 71- mit der     Zahnkupplung    64,  66     in    Verbindung.     Diese    Achse trägt den  fünf     Impulsen    einer Impulskombination ent  sprechend fünf     Nockens:cheiben    72, :die alle  verschieden     sind.        Diese        Nockenscheiben     steuern gegen die Wirkung der Federn 73  je einen Arm der Hebel 74, deren anderer  Arm die schon     erwähnten    Zwischenglieder 58  trägt.

   Diese Zwischenglieder können in zwei       Stellungen,    nämlich in     dergezeichneten    und  in der     strichpunktiert        angedeuteten        Stellung          dureh    Reibung oder eine Feder     in    nicht dar  gestellter Weise gerastet werden. Mit den  Zwischengliedern 58 arbeitet je ein     doppel-          armiger    Hebel 75 zusammen, der um die  Achse 76 schwenkbar ist. Zum     Verschwen-          ken        des    Hebels 75 greift ein Arm des       Zwischengliedes    58 an des 'Stelle 7 7 oder 78  an.

   Das obere Ende des Hebels 75 steht in  Eingriff mit einer Nut 79 der     Buchse    80,  die     ihrerseits    ein gerade verzahntes Zahn  rad 81 und ein     schräg    verzahntes Zahnrad 82  trägt. Das gerade verzahnte Zahnrad 81     steht     in Eingriff mit einer gerade     verzahnteu     Walze 83, die     ihrerseits    auf einer Achse 84      befestigt ist, die auch das Typenrad 85 und  ein     Korrektionsrad    86 trägt.

   Die Buchse<B>80</B>  ist     längsverschiebbar    auf der Achse<B>87,</B> und  das Zahnrad 8? steht in Eingriff mit einer  schräg verzahnten Walze 88.     t\ber    eine ge  rade verzahnte Zahnwalze 89 sind weitere  Buchsen und Zwischengetriebe vorgesehen,  die das Typenrad     entsprechend    den andern       Impulsen    einer Impulskombination steuern.  Dies     ist    durch die Lagerplatten 90 und 91  dargestellt. Jeweils eines der fünf Zwischen  glieder 58 arbeitet über einen     entsprechenden     Hebel 7 5 mit der zugehöriger: Buchse zusam  men. Der     Druck    wird durch einen     Nocken    92  gesteuert, der auf der Achse 71 befestigt ist.

    Dieser     steuert    gegen die     Wirkung    einer  Feder einen Hebel<B>93,</B> der an seinem andern  Ende den     Druckhammer    94 trägt. Ein wei  terer Nocken 95 steuert einen     Korrektions-          hebel    96 gegen die     Wirkung    einer andern  Feder, der mit seinem     Korrektionszahn    9 7  mit den     Korrektionszähnen    des     Korrektions-          ra.des    86 in Eingriff kommen kann. Der An  trieb der Achse 10 und damit der Reibungs  kupplung 8 erfolgt von der Welle 98 über  das     Ritzel    99 und das Zahnrad 100.  



  Im     Ruhezustand    werden die Kupplungen  3/4, 8 und 64, 66 vom Antrieb, nämlich dem       Ritzel    1 mit dem     Ritzel    99, angetrieben,  jedoch durch die zugehörigen Anschläge 23,  61/63 und 43 festgehalten. Das Festhalten  der Hohlwelle 7 erfolgt dabei durch die in  der gezeichneten Stellung befindlichen Hebel       .15,    43 und den Nocken 41. Beim     Senden          wird    über die     Auslöseschiene    20 die Kupp  lung 4 freigegeben, und entsprechend der ge  drückten Taste wird durch den Sendekontakt  11 die Impulskombination mit Start- und       Stopimpuls    ausgesendet.

   Dieser Vorgang ist  bekannt     und    braucht daher hier nicht näher  erläutert zu werden.  



  Im Ruhezustand übt die Reibungskupp  lung 8 über den     Mitnehmer    9 auf die Emp  fängernockenwelle 7 dauernd ein Dreh  moment aus. Letztere dreht sich aber vor  läufig nicht. Diese Antriebskraft wird über  den Stift 36 und die     Kurve    3,5 auf die  Buchse 34 übertragen. Der     Pocken    41 drückt    daher auf den     Hebel    43, der     seinerseits-    den  Hebel 45 an den Anker des Empfangs  magnetes 28 andrückt. Im Ruhezustand be  steht also zwischen den Nocken der Buchse  34 und den Nocken der     Buchse    7 ein be  stimmter     Winkelabstand,    weil durch die  Kraft des Antriebes kein Spiel zwischen dem  Stift 36 und dem Schlitz 35 gelassen wird.

    Nimmt der     Empfangsmagnet    vom fernen  oder vom eigenen Empfänger aus eine  Impulskombination auf, so wird durch den  Startimpuls bei dem beispielsweise angenom  menen     Ruhestrombetrieb    der Anker 28 des       Empfangsmagnetes   <B>217</B> zum Abfallen ge  bracht. Dadurch wird der Hebel 45     frei-          jegeben,    so     daB    der     N    ocker 41 den     Hebel     43 gegen die Wirkung der Feder 47 weg  drücken kann. Die     Empfängernockenbuchse    7  ist dadurch für eine Umdrehung freigegeben.

    und die     Hebelanordnung    45,     43    wird durch  die Feder 47 vom Anker 28 des Magnetes 27  weggezogen, so dass sich der Anker 28 frei  bewegen kann. Die     Abtastzeitpunkte    der ein  zelnen Zeichenimpulse durch die Nocken der  Buchse 7 haben     gegenüber    dem     Abtastzeit-          punkt    des Startimpulses eine genau defi  nierte zeitliche Lage, weil, wie oben erwähnt,  der Stift 36 dauernd gegen die Kante des  Schlitzes 35 gedrückt wird. Die relative Lage  zwischen den Nocken der Buchse 34 und den  Nocken der Buchse 7 bleibt auch während  des Umlaufes der Empfängernockenwelle er  halten, da der Stift 36 die Buchse 34  dauernd weiter antreibt.  



  Auf den     Startimpuls    folgt der erste  Impuls der Impulskombination. Um die       Arbeit    des Empfangsmagnetes<B>--17</B> zu erleich  tern, wird nach Empfang des Startimpulses  durch die     Noc.kenscheibe    33 über den Hebel  31 und die Achse 29 der Anker 28 angelegt,  so dass durch die Erregung oder Nicht  erregung des     Magnetes    27 nur entschieden  zu werden braucht, ob der Anker 28 an  gezogen bleibt oder abfallen soll.  



  In dem Augenblick, der entsprechend der  Einstellung an der     ,Skala    39 für die Ab  tastung des Impulses massgebend ist, wird  der Hebel 50 durch die Feder 49 auf den      Anker 28 zubewegt, weil die     Nockenscheibe          JL8    ihn freigibt. Der keilförmige Ansatz 51  kommt in Eingriff mit der Fläche 52 des  Ankers 28. so dass     entsprechend    dem Impuls,  der vom Empfangsmagneten 27 empfangen  wurde, der Anker in der angezogenen oder  abgefallenen Stellung für die     restliche    Dauer  des Impulses festgehalten wird.  



  Nunmehr greift der erste der fünf Nocken  53 an den Ansatz 56 des Hebels 54. Für den  Fall, dass .der Anker angezogen ist, dreht  sich der Hebel 54 um die Achse 42 gegen die  Wirkung der Feder 55 und     verschwenkt    das  Zwischenglied 58 an seinem     obern        linker.     Ansatz in die     gezeichnete    Lage.

   Ist .der  Anker abgefallen., so stützt sich der Hebel 54  mit .seinem Ansatz 57 an der Fläche des  Ankers 28 ab und dreht sich um den     Ansatz     57 unter dem Einfluss des Nockens 53.     Das          Langloch    60 gestattet diese Bewegung Dabei  greift der Ansatz 59 an den untern linken  Ansatz des Zwischengliedes 58 an und     ver-          schwenkt    dieses in die strichpunktierte Lage.  Kurz nach dem Zeitpunkt, der der Mitten  abtastung des ersten Impulses entspricht,  wird durch die     Nockenscheibe    62 der Hebel  61 um die Achse 42 .geschwenkt und das  Kupplungsteil 64 freigegeben, :das unter dem  Einfluss der Feder 65 mit dem Kupplungs  teil 66 in Eingriff kommt.  



  Die Welle 71     steuert    bei ihrem Umlauf  über den Nocken 72 gegen die Wirkung der  Feder 73 den Hebel 74. Dabei wird das  Zwischenglied 58, das in nicht dargestellter       Weise    in der gezeichneten oder der strich  punktierten     Lage    gerastet wird, auf den  Hebel 75 zubewegt. Der Nocken 72 ist so  geformt, dass .die Bewegung des Zwischen  <B>01</B> 58 von dem Zeitpunkt der Verstel  lung des Zwischengliedes 5.8 bis zu dem  Augenblick andauert, in dem .das Typenrad  85 seine Endstellung erreicht hat. Für die  verschiedenen Impulse der Impulskombina  tion ist je ein Nocken vorgesehen, dessen  Form von der des     Nockens    72 abweicht.  



  Die weiteren     Einstell-    und Druckvor  gänge, die in entsprechender Weise vor sich  gehen, sind aus der obigen Schilderung der    Anordnung zu entnehmen. .Sie sind für die  Betrachtung der vorliegenden Erfindung  ohne Bedeutung, so dass auf eine eingehende       Erläuterung    verzichtet werden kann. Beim  Empfang des     Stopimpulses    läuft der Nocken  41 wieder :gegen den Hebel 43 an, so dass  der Hebel 45 sich am Anker 28 abstützen  kann.

   Der Anker 28     wurde    vorher durch den  Nocken 32 über den Hebel 30 und die     Achse     29 angelegt und wird durch den     Stopimpuls          gehalten.    Auch .der     Zeitpunkt    des Anhaltens  ist gegenüber den     Abtastzeitpunkten    durch  die Nocken der     Nockenbuchse    7 genau defi  niert aus den obenerwähnten Gründen. Die  Anordnung kommt daher zur Ruhe, bis ein  neuer Startimpuls einläuft.  



  Während     des    Betriebes kam der Zeit  punkt der     Abtastung    durch Verdrehen der  Skalenscheibe 39 gegenüber der Marke 40  beliebig eingestellt werden. Beim Verschie  ben dieser Scheibe, z. B. von Hand, wird  nämlich .der Stift 37 und damit auch der  Stift 36 axial in .der Nut 38 verschoben. Der  Stift     .36    verstellt dabei über die Nut 35 die  Buchse 34 in der Drehrichtung. Relativ zur  Buchse 7 werden dabei die Nocken 41 und  32, die den     Zeitpunkt    für die Freigabe und  das Anhalten der     Empfängernockenbuchse    7       bestimmen,    verschoben.  



  Bei dieser Verschiebung, gleichgültig, ob  sie während des Betriebes erfolgt, oder im  Ruhezustand beim laufenden Motor vor  genommen wird, bleibt aber immer die Be  dingung erhalten, dass die Nockenwelle 34  dauernd unter dem Einfluss des Antriebes  steht, der über die     Nockenbuchse    7 auf sie  wirkt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Verschiebung des Zeit- punktgis des Abtastens der Zeichenimpulse in Start-Stop-Telegrafenempfängern, und zwar durch Veränderung der :gegenseitigen Winkellage des :Steuergliedes zur Abtastung der Zeichenimpulse und des Steuergliedes zur Abtastung .der Start- und Stopimpulse, da durch gekennzeichnet;
    dass das Steuerglied zur Abtaetung der Zeichenimpulse unmittel bar mit dem Antrieb in kraftschlüssiger Ver- Bindung steht und über die Einrichtung zur Verschiebung der Winkellage beider Steuer glieder das Steuerglied zur Abtastung der Start- und Stopimpulse antreibt. UTERA-N SPRtrCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eines der bei den Steuerglieder in axialer Richtung mit einem geraden Schlitz und das andere mit einem spiralförmigen versehen ist und dass in beide Schlitze ein Mitnehmer eingreift, durch dessen Verschiebung die gegen seitige Winkellage beider Steuerglieder verändert werden kann. 2.
    Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass beide Steuer glieder als konzentrische Hohlwellen aus gebildet sind und da.ss als Mitnehmer ein in axialer Richtung der Steuerglieder ver schiebbarer Stift vorgesehen ist, der senk- recht zur Wellenachse steht und in det, Schlitzen beider ,Steuerglieder geführt ist. 3.
    Einrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass der Stift durch eine Nockenscheibe, die von Hand gedreht werden kann, in Achsrichtung beider Steuerglieder verschiebbar ist.
    .1. Einrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Nocken scheibe als kreisförmige. Skalenscheibe ausgebildet ist, die um ihren Mittelpunkt drehbar ist und an ihrem Umfang eine ringförmige Nockenbahn besitzt, die in Richtung der Aeh,e ansteigt und mit. der sie auf den Mitnehmerstift wirkt.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1029034B (de) * 1951-12-21 1958-04-30 Siemens Ag Empfangsuebersetzer fuer nach dem Start-Stop-Prinzip arbeitende Fernschreibmaschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1029034B (de) * 1951-12-21 1958-04-30 Siemens Ag Empfangsuebersetzer fuer nach dem Start-Stop-Prinzip arbeitende Fernschreibmaschinen

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