CH209842A - Kochherd mit eingebautem Zentralheizungskessel. - Google Patents

Kochherd mit eingebautem Zentralheizungskessel.

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CH209842A
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A-G Affolter Christen Co
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Affolter Christen & Co A G
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Description


      Kochherd    mit eingebautem     Zentralheizungskossel.       Gegenstand vorliegender Erfindung ist  ein     Koehherd    mit eingebautem     Zentra-Illei-          zungskessel,    welcher von Koch- auf     Heizbe-          trieb    und von Holz- auf     Kohlebrand    umge  stellt werden kann, bei welchem es in bevor  zugten     Ausführungsformen    möglich ist, bei  <B>Z,</B>     el     Kochbetrieb mit oberem     Abbrand    und bei  Heizbetrieb mit unterem     Abbrand    zu arbeiten  und damit höchste Wirtschaftlichkeit zu er  reichen.

   Besonders auch Backöfen, deren     Be-          heizung    in Kochherden mit     Zentralheizungs-          kesseln    bis anhin Schwierigkeiten bereitete,  können bei einer Anlage gemäss der Erfin  dung einwandfrei betrieben werden.  



  Die Erfindung besteht darin,     dass    im       Zentralheizungskessel    der das Brennmaterial  aufnehmende Schacht und der Heizkessel  nebeneinander angeordnet sind und     dass    letz  terer von einem abschliessbaren     Heizgaskanal     durchbrochen ist.  



  Die beiliegende Zeichnung zeigt zwei bei  spielsweise Ausführungsformen in schema  tischer Darstellung. Es sind:         Fig.   <B>1</B> ein Schnitt durch eine erste Aus  führungsform bei Winterbetrieb,       Fig.    2 ein Schnitt durch eine zweite, Aus  führungsform, ebenfalls bei Winterbetrieb.  Der allseitig     von    Heizgasen bestrichene  Warmwasserkessel<B>1</B> ist in die     Um-rnauerung     2 eingebaut. Neben dem Kessel<B>1</B> befindet  sieh der     Füllschaelit   <B>3,</B> in welchen das Brenn  material eingefüllt wird.

   Im Ausführungs  beispiel nach     Fig.   <B>1</B> liegt -der Rost 4<B>'</B> teilweise  -unter dem Kessel<B>1</B> und teilweise unter dem  Füllschacht<B>3.</B> Dieser Rost kann von dein<B>je-</B>  weiligen Brennstoff     angepasster    Bauart sein.  Die Pfeile<B>7</B> im     Asehrauin   <B>5</B> deuten     deh     Primärluftstrom an. Der Mauerwerksteil<B>6</B>  ist vom Kanal<B>8</B> durchbrochen, durch welchen  die Sekundärluft<B>9</B> dem Verbrennungsraum  zuströmt, sofern der     Anschlussschieber,    wel  cher in der Zeichnung     nielit    gezeigt ist, offen  steht.

   Auf der dem Füllschacht<B>3</B> gegenüber  liegenden Seite des Kessels<B>1</B> sind der Back  ofen<B>10</B> und der     Wärmecfen   <B>11</B> angeordnet.  Der ganze, durch die Ummauerung 2 einge  schlossene Raum ist durch die Herdplatte 12      abgedeckt, welche -über dem Füllschacht<B>3</B>  die Kochplatte<B>13</B> trägt. Am obern Ende des  den Kessel<B>1</B> durchziehenden     HeizYaskanals     14 ist die     Umstellklappe   <B>15</B> vorgesehen. Durch  die     Zughlappe   <B>1.6</B> können die Heizgase<B>je</B> nach       Klappenstellung    um den     Baekofen   <B>10</B> herum  oder durch den Kanal<B>17</B> gelenkt werden. Von  der Stelle<B>17'</B> aus strömen die Gase zum  Fuchs und Kamin.  



  Stehen die     Umstellklappe   <B>15</B> und die Zug  klappe<B>16</B> in den in     Fig.   <B>1</B> gezeichneten Stel  lungen, so bestreichen die Heizgase den Kes  sel. Bei dieser     Klappenstellung    brennt das  Heizmaterial unten, also unmittelbar über dem  Rost ab. Die höheren     Sehiehtün    des     Brenii-          stoffes    bleiben kalt und so wird eine Wärme  abgabe an die Kochplatte<B>13</B> vermieden.

   Soll  <B>Z,</B>       fre.koelit    werden, so bringt man die Klappen  <B>Z, C</B>  <B>15</B> und<B>16</B> in die in     Fig.   <B>1</B>     striehpunktiert        an-          ,gedeuteten    Stellungen. In kurzer Zeit kommt  der     -anze        Sehaehtinhalt    zum Glühen. Die  Kochplatte<B>13</B> wird erhitzt und die Heizgase  umspülen auf ihrem Weg zum Kamin den  Backofen<B>10</B> und bestreichen auch auf ihrer  letzten     Wegstreeke    den     Wärmeofen   <B>11.</B>  



  In der Sommerszeit, während welcher der  Heizkessel nur zur     Warmwasserbereitung     benötigt wird,     brino-t    man den Rost 4 in eine  höhere Lage 4. Die Klappen<B>15</B> und<B>16</B> blei  ben dann immer in der zum Kochen Lind  Backen notwendigen Stellung und das Heiz  material verbrennt bei oberem     Abbrand.     



  In dem in der     Fi        'g.    2 dargestellten Aus  führungsbeispiel ist der Füllschacht<B>3</B>     zwi-          sehen    dem Kessel<B>1</B> und dem Backofen<B>10</B>  und dem     Wärmeofen   <B>11</B> angeordnet. Bei  dieser Anordnung sind drei Klappen, zur  Umstellung von Koch- auf     Ileizbetrieb    und  umgekehrt, notwendig, nämlich die     Umstell-          klappe   <B>18</B> und die Zugklappen<B>19</B> und 20.  Hier ist der Kessel<B>1</B> in seinem untern Teil  24 von     einein    Kanal<B>25</B> für Sekundärluft  zufuhr durchbrochen.

   Auf der dem Kessel<B>1</B>  gegenüberliegenden Seite des Rostes 4 ist       21        ZD     eine Wange 21 angebracht, welche mit     Mf-          nungen    22- für verstärkten untern     Abbrand     versehen ist. Über dem Schacht<B>3</B><I>sitzt</I> in der  Herdplatte 1-2 wiederum die Kochplatte<B>13.</B>    Die in der     Fig.    2 dargestellte     Klappenstellung     ist diejenige für     Heizbe#trieb,    bei welchem das  Heizmaterial unten beim Rost abbrennt. Die  strichpunktiert angedeuteten Stellungen sind  diejenigen für Kochbetrieb. Sie bewirken  obern     Abbrand    des Brennmaterials.

   An der  Stelle<B>23</B> entweichen die Heizgase aus den       Heizkanä.len    in den Kamin. Auch bei dieser  Ausführungsform kann der     Rüst    im Sommer,  <B>d.</B> h. bei dauernder     Ausserbetriebsetzung    der  Heizanlage, in erhöhte Lage gebracht werden  (4' in     Fig.    2).

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCII: Kochherd mit eingebautem Zentralhei- zungskessel, welcher von Koch- auf Heizbe- trieb und von Holz- auf Kohlebrand umge stellt werden' kann, dadurch gekennzeichnet, dass er einen Heizkessel aufweist, welcher neben dem das Brennmaterial aufnehmenden Schacht angeordnet und von einem abschliess baren Heizgaskanal durchbrochen ist.
    UNTERANSPRüCHE: 1.. Kochherd mit eingebautem Zentralhei- zungskessel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in der Nähe des Ro stes Öffnungen für Sekundärluftzufuhr vorgesehen und durch Schieber verschliess bar sind.
    <B>2.</B> Kochherd mit eingebautem Zentralhei- zungskessel nach Patentansprueli und Un teranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass er Abschlussorgane aufweist, die ge statten, die Reiz#,ase wahlweise einen Backofen oder den Heizkessel umstreichen zu lassen. <B>3.</B> Koehherd mit eingebautem Zentralhei- zungskessel nach Patentanspruch und Un teransprüchen<B>1</B> und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass der Heizkessel zwischen Füllsehacht und Backofen angeordnet ist.
    4. Ko-chherd mit eingebautem Zentralhei- zungskessel nach Patentanspruch und Un- teransp#rüchen <B>1</B> und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass der Füllschacht zwischen Heizkessel und Backofen angeordnet ist.
    <B>5.</B> Kochherd mit eingebautem Zentralhel- zungskessel nach Patentanspruch und Un teransprüchen<B>1-3,</B> dadurch gekennzeich net, dass ein Sel,-undärluft-zuführungskanal <B>(8)</B> vorgesehen ist, welcher die Sekundär luft unmittelbar in den den Heizkessel durchbrechenden Heizgaskanal (14) leitet.
    <B>6.</B> Kochherd mit eingebautem Zentralhei- zungskessel nach Patentanspruch und Un- teransprüchen <B>1</B> und 4, dadurcli gekenti- zeichnet, dass ein Sekundärlufizuführungs- kanal <B>(25)</B> vorgesehen ist, welcher die Sekundärluft unmittelbar in den den Reiz kessel durchbrechenden Heizgaskanal (14) leitet.
CH209842D 1938-09-15 1938-09-15 Kochherd mit eingebautem Zentralheizungskessel. CH209842A (de)

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