CH209910A - Koppelspulenanordnung für Hochfrequenz. - Google Patents

Koppelspulenanordnung für Hochfrequenz.

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CH209910A
CH209910A CH209910DA CH209910A CH 209910 A CH209910 A CH 209910A CH 209910D A CH209910D A CH 209910DA CH 209910 A CH209910 A CH 209910A
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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      Koppelspnlenanordnung    für     Hochfrequenz.       Die Erfindung     betrifft    ein System ge  koppelter Spulen für Hochfrequenz, insbeson  dere für     Hochfrequenzbandfilter,    mit minde  stens einer feststehenden und einer beweg  baren Spule, bei dem die induktive Kopplung  der Spulen durch Änderung der gegenseitigen  Lage der Spulen einstellbar ist.  



  In einem bekannten     Spulensystem    sind  zwei scheibenförmige Spulen so angeordnet,  dass die     Age    der feststehenden Spule die       Age    der bewegbaren Spule nahezu im     Spu-          lenmittelpunkt    der letztgenannten Spule senk  recht schneidet. Die bewegbare Spule ist  dabei in der Richtung ihrer     Age    verschiebbar.  



  Ein wesentlicher Vorteil dieser bekannten       Anordnung    besteht darin, dass die Möglich  keit besteht, die beiden Spulen sehr lose zu  koppeln oder gegebenenfalls sogar ganz zu  entkoppeln. Es hat sich aber herausgestellt,  dass die bekannte Anordnung einen raum  ersparenden Aufbau nicht ermöglicht.  



  Wenn nämlich die Spulen nahe beiein  ander angeordnet werden, ist die zur Än-         derung    des Kopplungsfaktors um einen be  stimmten Betrag erforderliche Verschiebung  so gering, dass die Einstellung der beweg  baren Spule mechanische Schwierigkeiten mit  sich bringt. Eine leichte und einwandfreie  Einstellung der Kopplung ist dann nicht  mehr möglich. Ausserdem treten durch me  chanische Erschütterungen oder dergleichen  erhebliche Änderungen der eingestellten Kopp  lung auf.  



  Die Erfindung vermeidet obige Nachteile  unter Beibehaltung der oben erwähnten Vor  teile und besteht darin, dass die bewegbare  Spule im Gebiete der grössten Krümmung  der Kraftlinien des von der feststehenden  Spule erzeugten magnetischen Feldes ange  ordnet ist und im wesentlichen in der Rich  tung der dort vorhandenen Kraftlinien be  wegbar ist.  



  Vorzugsweise wird die bewegbare Spule  so angeordnet, dass bei losester Kopplung die       Spulenase    nahezu senkrecht zu den von der  feststehenden Spule erzeugten Kraftlinien      steht. Ferner sind zweckmässig die     Axen    der  beider) Spulen parallel. Wenn die     Axe    der  bewegbaren Spule     senkrecht    zu der) Kraft  linien steht, ist die durch eine bestimmte       Verschiebung    erzielte Änderung der Kopp  lung maximal. Wenn das     Spulensystem    von  einer metallenen Abschirmung umgeben ist,  wird die bewegbare Spule zweckmässig so  aufgestellt, dass die Kopplung bei Annähe  rung der Spule an die benachbarte Gehäuse  wand abnimmt.  



  An Hand der Zeichnung wird ein Aus  führungsbeispiel der Erfindung näher erläutert.  In     Fig.    1 sind eine feststehende und eine  bewegbare Spule schematisch dargestellt.       Fig.    2 ist eine graphische Darstellung  der Grösse des Kopplungsfaktors der beiden  Spulen in Abhängigkeit von der Verschie  bung der bewegbaren Spule.  



  In     Fig.    1 ist 1 eine feststehende Spule  und 2 eine bewegbare Spule, die je mit  einem Eisenkern 3     bezw.4    versehen sind.  Die Spulen sind durch ein Metallgehäuse ab  geschirmt. Die mechanische Befestigung der  Spulen, die für die vorliegende     Erfindung     nicht wesentlich ist, wurde nicht dargestellt.  



  Die Kraftlinien des von der feststehen  den Spule erzeugten magnetischen Feldes  sind durch punktierte Linien 5 angedeutet.  Die bewegbare Spule 2 ist im Gebiete der  grössten Krümmung dieser Kraftlinien auf  gestellt und ihre     Axe    steht nahezu senkrecht  zu den dort vorhandenen Kraftlinien. Die  Spule 2 kann in der Richtung der dort vor  handenen Kraftlinien bewegt werden, wie  durch Pfeile 6     bezw.    7 angedeutet ist. In  der dargestellten Lage der bewegbaren Spule  befindet sich der     Spulenmittelpunkt    an der  Stelle B.

   Es besitzen die Kraftlinien hier  eine in der Figur nach oben gerichtete Kom  ponente, welche in der Spule 2 eine be  stimmte Spannung induziert.     Wer)n    man die  Spule dagegen an der Stelle 10 aufstellt, so  besitzen die von der Spule umfassten Kraft  linien eine in der Figur nach unten gerich  tete Komponente, welche in der Spule eine,  gegebenenfalls gleich grosse, aber entgegen  gesetzt gerichtete Spannung induziert. Es    wird klar sein, dass zwischen den Stellen  8 und 10 eine Stelle 9 vorhanden ist, in der  in der Spule 2 keine Spannung induziert  wird, d. h. also, dass in diesem Falle die bei  den Spulen magnetisch     entkoppelt    sind.

   Für  den Fall der magnetischen     Entkopplung     wird die     Axe    der bewegbaren Spule 2 prak  tisch senkrecht zu den in der Spule verlau  fenden Kraftlinien stehen.  



  In     Fig.    2 ist das Quadrat des Kopplungs  faktors     g'    in Abhängigkeit der Verschiebung  d der bewegbaren Spule 2 für die Anord  nung gemäss     Fig.    1 eingetragen worden. Der       Koordinatenbezugspunkt    ist entsprechend der  Stelle 9 in     Fig.    1 gewählt worden. Die Ver  schiebung (d in mm) in der Richtung 6 ist  auf der     Abzissenaxe    nach rechts, jene in der       entgegengesetzter)    Richtung 7 nach links  aufgetragen worden. Der Massstab des Kopp  lungsfaktors wurde beliebig gewählt und  gemäss einer logarithmischen Skala eingetra  gen.

   Im allgemeinen wird man nur einen  verhältnismässig geringer) Teil     d,        entsprecbend     einer Verschiebung a, des erzielbaren Ein  stellbereiches benützen. Wie aus     Fig.    2 er  sichtlich ist, kann     n)an    beiderseits der Stelle  9, wo die beiden Spulen magnetisch     ent-          koppelt    sind, eine gleich grosse Kopplung  erzielen.

   Wenn keine Metallabschirmung der  Spulen vorhanden ist, kann man die Spule  2 auf der einen oder auf der andern Seite  der Stelle 9 anordnen.     Wenn    aber eine me  tallene Abschirmung vorhanden ist, ist es  vorteilhaft, die Spule 2 an der Stelle 8 auf  zustellen, da in diesem Falle die Spule so  weit als     rniiglich    von der benachbarten Ge  häusewand entfernt ist; hierdurch beeinflusst  die benachbarte Gehäusewand die Eigen  induktivität der Spule 2 bei einer Verschie  bung nur wenig. Wie aus     Fig.    1 und 2 er  sichtlich ist, nimmt die Kopplung bei An  näherung der bewegbaren Spule an die Ge  häusewand ab.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Koppelspulenanordnung für Hochfrequenz mit mindestens einer feststehender) und einer bewegbaren Spule, dadurch gekennzeichnet, dass die bewegbare Spule im Gebiete der grössten Krümmung der Kraftlinien des von der feststehenden Spule erzeugten magneti schen Feldes angeordnet ist und im wesent lichen in der Richtung der dort vorhandenen Kraftlinien bewegbar ist. Ü@TTERAINTSPRÜCHE 1. Spulenanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei losester Kopplung die Spulenaxe der bewegbaren Spule nahezu senkrecht zu den von der feststehenden Spule erzeugten Kraftlinien steht.
    2. Spulenanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, rdass die Axen der Festen und der bewegbaren Spule parallel sind. 3. Spulenanordnung nach Patentanspruch mit einem metallenen Gehäuse, dadurch gekennzeichnet, dass die Spulen derart aufgestellt sind, dass die Kopplung bei Annäherung der bewegbaren Spule an die benachbarte Gehäusewand abnimmt.
CH209910D 1938-02-10 1939-02-08 Koppelspulenanordnung für Hochfrequenz. CH209910A (de)

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CH209910A true CH209910A (de) 1940-05-15

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CH209910D CH209910A (de) 1938-02-10 1939-02-08 Koppelspulenanordnung für Hochfrequenz.

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