CH209913A - Elektrische Entladungsröhre. - Google Patents
Elektrische Entladungsröhre.Info
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Description
Elektrische Entladungsröhre. Die Erfindung bezieht sieh auf eine elek trische Entladungsröhre und auf ein Verfah ren zu deren Herstellung.
Bei einer Entladungsröhre gemäss der Erfindung ist mindestens ein Teil im Innern der Röhre, wie Schirme, Elektroden, Stütz körper, Zuführungsleiter, wenigstens teil weise mit schwarzem Titanoxyd überzogen.
Um bei der Anwendung von elektrischen Entladungsröhren Sekundäremission zu ver meiden, und die Wärmeausstrahlung von ver schiedenen Elektroden oder sonstigen Röh renteilen zu verbessern, wurde bereits die Verwendung verschiedener Stoffe vorge schlagen.
So ist es zum Beispiel bekannt, die Elektroden von Entladungsröhren, wie Gitter und Anoden, mit Kühlkörpern zu versehen, -und es ist auch nicht mehr neu, diese Elek troden ganz oder teilweise mit schwarzen, gut strahlenden Stoffen, z. B. Kohlenstoff oder Chromoxyd oder mit besonderen Stoffen, die eine geringe Sekundäremission besitzen, z. B. Chromoxyd, Silberoxyd, Zirkonium, Zir- koniumoxyd, zu überziehen.
Gemäss der vorliegenden Erfindung wird nun sowohl zur Herabsetzung der Sekundär emission, als auch zur Verbesserung der Wärmeausstrahlung schwarzes Titanoxyd be nutzt, das sich durch partielle Reduktion von Titandioxyd leicht herstellen lässt. Dieser Stoff besitzt eine sehr gelinge Sekundär emission und durch die gute Strahlung be günstigt er in erheblichem Masse die Wärme ausstrahlung der Körper, auf denen er vor gesehen ist.
Gemäss einer bestimmten Ausführungs- form der Erfindung weist eine elektrische Entladungsröhre ein Gitter auf, dessen draht- förmiger wirksamer Teil mit schwarzem Titanoxyd überzogen ist.
Gemäss einer weiteren Ausführungsform ist eine Anode wenigstens auf einem Teil ihrer Oberfläche mit schwarzem Titanoxyd überzogen. Es kann dabei von Wichtigkeit sein, sowohl die der Kathode zugekehrte Seite der Anode, zur Verringerung der Sekundär emission, als auch die Aussenseite der Anode, zur Verbesserung der Wärmeausstrahlung, mit diesem Stoff zu überziehen. Ein weiterer wesentlicher Vorteil des be schriebenen Stoffes besteht darin, dass er sich sehr leicht auf eine Unterlage aufbringen lässt, nämlich in der Weise, dass diese Unter lage mit Titandioxyd überzogen und dieses Oxyd teilweise reduziert wird.
Dies bietet zum Beispiel einen Vorteil gegenüber dem Zirkoniumoxyd, da das Titandioxyd sich leichter reduzieren lässt als Zirkoniumoxyd.
Im Zusammenhang mit dieser Aufbrin- gungsmöglichkeit ist es vorteilhaft, als Trä ger des Titanoxydes ein Metall zu benutzen, das die Reduktion des aufgebrachten Titan dioxydes begünstigt. Es wird zu diesem Zweck vorzugswei-ce ein Metall. wie Wolfram oder Molvbdän, oder z. B. Eisen, Nickel oder dergleichen benutzt.
Bei Anwendung dieser Metalle für die Unterlage ist durch Erhitzung im Vakuum auf eine Temperatur zum Beispiel von <B>1500'</B> C Reduktion leicht möglich. Die Ver wendung von weiteren Reduktionsmitteln er übrigt sich in diesem Fall. Werden für die Unterlage andere Metalle benutzt, so wird das Titandioxyd durch Erhitzung zum Bei spiel in Wasserstoff oder in Gemischen von Wasserstoff und Stickstoff reduziert.
Das Titandioxyd kann auf sehr verschie dene Weise auf den Tragkörper aufgebracht werden. Es werden sehr gute Ergebnisse er zielt. wenn dies auf kataphoretischem Wege erfolgt.
Es ist ferner im Hinblick auf die gute Anhaftung des Titandioxvdes sowie des spä ter entstehenden schwarzen Titanoxvdes von Wichtigkeit, von der Rutilmodifikation von Titandioxyd auszugehen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I: Elektrische Entladungsröhre mit einem Elektrodensystem, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Teil im Innern der Röhre wenigstens teilweise mit schwarzem Titan- oxy d überzogen ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Elektrische Entladungsröhre nach Patent anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass ein Gitter wenigstens teilweise mit schwarzem Titanoxyd überzogen ist. 2. Elektrische Entladungsröhre nach Patent anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass eine in der Röhre vorhandene Anode an der Oberfläche wenigstens teilweise mit schwarzem Titanoxyd überzogen ist. 3.Elektrische Entladungsröhre nach Patent anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der mit schwarzem Titanoxyd zu über ziehende Tragkörper aus Wolfram herge stellt ist. 4. Elektrische Entladungsröhre nach Patent anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der mit schwarzem Titanoxyd zu über ziehende Tragkörper aus Molybdän her gestellt ist. 5. Elektrische Entladungsröhre nach Patent anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass ein in der Röhre vorhandener Schirm körper an der Oberfläche wenigstens teil weise mit schwarzem Titanoxyd überzogen ist. 6.Elektrische Entladungsröhre nach Patent anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass ein Zuführungsleiter der Elektroden wenigstens teilweise mit schwarzem Ti- tanoxyd überzogen ist. PATENTANSPRUCH II Verfahren zur Herstellung einer elek trischen Entladungsröhre nach Patentan spruch I, dadurch gekennzeichnet, dass auf einen Träger eine Schicht aus Titandioxyd aufgebracht wird, das darauf teilweise redu ziert wird. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 7. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass man den Trä ger aus Wolfram herstellt. B.Verfahren nach Patentanspruch 1I, da durch gekennzeichnet, dass man den Trä ger aus Molybdän herstellt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE209913X | 1938-03-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH209913A true CH209913A (de) | 1940-05-15 |
Family
ID=5795015
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH209913D CH209913A (de) | 1938-03-25 | 1939-03-23 | Elektrische Entladungsröhre. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH209913A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE969552C (de) * | 1951-04-25 | 1958-06-19 | Standard Elek K Ag | Verfahren zur Herstellung von Kondensatordielektriken aus Stoffen hoher Dielektrizitaetskonstante |
-
1939
- 1939-03-23 CH CH209913D patent/CH209913A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE969552C (de) * | 1951-04-25 | 1958-06-19 | Standard Elek K Ag | Verfahren zur Herstellung von Kondensatordielektriken aus Stoffen hoher Dielektrizitaetskonstante |
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