CH209920A - Verfahren und Vorrichtung zum Betätigen des lungenselbsttätigen Sauerstoffzusatzventils von Atemgeräten. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Betätigen des lungenselbsttätigen Sauerstoffzusatzventils von Atemgeräten.

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CH209920A
CH209920A CH209920DA CH209920A CH 209920 A CH209920 A CH 209920A CH 209920D A CH209920D A CH 209920DA CH 209920 A CH209920 A CH 209920A
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Heinrich Dr Draeger Otto
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Heinrich Dr Draeger Otto
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  Verfahren und Vorrichtung zum Betätigen des lungenselbsttätigen       Sauerstoffzusatzventils    von Atemgeräten.    Die Erfindung betrifft ein Verfahren und  eine Vorrichtung zum Betätigen des lungen  selbsttätigen     Sauerstoffzusatzventils    von  Atemgeräten, insbesondere von solchen Atem  geräten, die den Träger unabhängig machen  von der. Aussenluft. Mit derartigen Geräten  kann er sich bei zweckmässiger Ausstattung  derselben überall aufhalten, auch dann, wenn  die Aussenluft zu wenig Sauerstoff oder gif  tige oder schädliche Gase enthält. Diese spe  ziellen Atemgeräte arbeiten mit Regeneration  der Atemluft.

   Sie enthalten zu diesem Zweck  gewöhnlich eine sogenannte Kalipatrone, die  mit     Ätzalkalien    gefüllt ist, durch die die  Kohlensäure der     Ausatemluft    und auch  Feuchtigkeit     gebunden    werden. Die aus  geatmete und gereinigte Luft gelangt dann  in einen Atembeutel, in dem sie wieder mit  Sauerstoff angereichert wird. Diese Anrei  cherung erfolgt im allgemeinen durch eine  gleichmässige Zufuhr von Sauerstoff, der in  einer     14Zenge    von etwa 1,5 Liter in der Mi  nute durch eine     Zumessdüse    geführt wird.

      Ausser dieser konstanten Dosierung ist häufig  noch ein     Handzusatzventil        vorhanden,    durch  dessen Druck der Geräteträger eine über die  von der     Zumessdüse    zugeführte Sauerstoff  menge hinausgehende weitere Sauerstoff  menge dem Atembeutel und damit dem  Atemkreislauf zuführen kann. Ferner be  findet sieh in diesen Geräten gewöhnlich ein  lungengesteuertes     Sauerstoffzusatzventil.    Die  ses Ventil tritt in Tätigkeit, wenn die Luft  aus dem Atembeutel ganz oder zum Teil her  ausgeatmet worden ist. Das Öffnen des Ven  tils geschieht bisher durch einen vom Atem  beutel gesteuerten Hebel, dessen einer Arm  auf das     Sauerstoffzuführventil    drückt und  dadurch das Ventil öffnet.

   Dieser Hebel kann  im Atembeutel selbst angeordnet     sein.    Er  kann auch ausserhalb des Atembeutels liegen  und mit diesem     gelenkig    verbunden sein.  



  Erfindungsgemäss soll nun zum Betätigen  des     lungenselbsttätig        gesteuerten    Sauerstoff  ventils eine, zum Beispiel vom statischen  Druck oder von der Strömungsenergie her-      rührende Druckwirkung aus den Zufuhr  räumen der konstanten Dosierung     benutzt.     werden. Das Verfahren wird vorzugsweise  so durchgeführt, dass man den Sauerstoff der  konstanten Dosierung im Bedarfsfall, das  heisst zum Beispiel dann, wenn der Atem  beutel ganz oder zum Teil leer geatmet ist,  über eine Membrane, einen Druckkörper oder  eine ähnlich wirkende Vorrichtung so leitet,  dass er sich anstaut, durch seinen Druck die  Membrane wölbt oder den Druckkörper be  tätigt und das Zusatzventil dadurch öffnet.  



  Die im Sauerstoff der konstanten Dosie  rung enthaltene statische oder kinetische  Energie wird sonach als     "Servo-Motor"    zur  Öffnung oder Betätigung des Zusatzventils  benutzt.  



  Zur Durchführung des neuen. nach dem  Prinzip der     Servowirkung    arbeitenden Ver  fahrens kann man eine Vorrichtung benut  zen, bei der in dem Kanal, der die     Zumess-          düse    mit. dem     Atemluftkreislauf    verbindet.  ein Regelventil angeordnet ist. das im Be  darfsfalle den Weg des Sauerstoffes sperrt.  und ihn in einen vorzugsweise klein bemes  senen Raum leitet oder in diesem Raum staut,  der von einem Druckkörper, einer Membrane  oder einer ähnlich wirkenden Vorrichtung  abgeschlossen ist, die dann ihrerseits ein Zu  satzventil für den Sauerstoff öffnet.  



  Es ist auf diese Weise möglich, den  Sauerstoff der konstanten Dosierung von  vornherein durch die     Membrankammer    des  Zusatzventils zu leiten und hier durch Schlie  ssen des Ventils zu stauen. Man kann ihn  aber auch unter Umgehung der Membran  kammer, gegebenenfalls durch Anordnung  eines besonderen Kanals unmittelbar in den  Atemkreislauf führen und erst im Bedarfs  falle den direkten Weg sperren und den  Sauerstoff in die     Membrankammer    leiten.  Das den Weg des Sauerstoffes der konstan  ten Dosierung steuernde Regelventil kann  unmittelbar oder mittels einer leicht lösbaren  Vorrichtung mit einer beweglichen Wand des  Atembeutels verbunden sein. Das Regelventil  kann auch lösbar oder fest mit einer Mem  bran verbunden sein. deren eine Seite mit    dem Atembeutel in offener Verbindung steht.

    An der     31embrankammer    oder an einem zwi  schen der     Zumessdüse    und dem Regelventil  liegenden Kanal ordnet man vorteilhaft ein,       gegebenenfalls    federbelastetes Überdruck  ventil an, das sich, bei einem bestimmten  Druck,     beispielsweise    0,5 atü, öffnet. Das       Zusatzsauerstoffventil    ist dann natürlich so  eingestellt, dass es sich öffnet, wenn in der       Membrankammer    ein Druck von etwa 0,4 bis  0.5 atü herrscht.

   Dadurch wird die zum  Öffnen des     Zusatzventils    erforderliche     Zeit     sehr stark verkürzt. weil die zum Füllen der       Membrankammer    und der Kanäle erforder  liche Sauerstoffmenge gering ist.  



  Wenn der Raum der     Membrankammer    zu  sammen mit den betreffenden Kanälen zum  Beispiel ?     ein'    umfasst. so sind zum Erhöhen  des Druckes in diesem Raum um     0.-5        ata     (1.5     at    -     Öffnungsdruck    des Zusatzventils)  X 0.5 = 1     cm'    Sauerstoff erforderlich.  Da nun die konstante     Dosierung    1,5     1/min     25 cm' sec. liefert, so öffnet sich das Zu  satzventil praktisch sofort nach Betätigung  des Regelventils, genau genommen nach  sec. Es tritt also keine oder keine merk  bare Unterbrechung der Sauerstoffbeliefe  rung ein.  



  An sich wäre der Öffnungsdruck des  Regelventils beim Ausschalten des Zusatz  ventils sehr gross, wenn es unter einem  Druck von 3 atü stände. Dieser Druck ent  spricht dem Niederdruck des     Druekminderers.     Bei 0,6 atü, wie er zum Beispiel durch  das Überdruckventil eingestellt werden kann,  ist nur     %    der sonst erforderlichen Kraft zum  Offnen nötig. Die konstante Dosierung wird,  wie schon oben ausgeführt, nur für ganz  kurze Zeit unterbrochen. Schon nach etwa  sec tritt sie in Tätigkeit.  



  Statt ein Überdruckventil anzuordnen,  kann man auch die     Membrankammer    oder  einen zwischen der     Zumessdüse    und dem  Regelventil liegenden Kanal mit einer zwei  ten     Zumessdüse    von     vorzugsweise    grösserem  Durchmesser, in Verbindung bringen. die bei  einem bestimmten Druck in der     Membran-          ka.mmer,    beispielsweise 0,6 atü, die gleiche      Sauerstoffmenge ausströmen lässt, wie die       Zumessdüse    der Konstanten Dosierung. Diese  zweite     Zumessdüse    wirkt genau so, wie die  Anordnung eines besonderen Überdruck  ventils.

   Zwar wird die Zeitspanne zwischen  dem Schliessen des Regelventils und dem Öff  nen des Zusatzventils grösser, weil ein Teil  der Grunddosierung aus der zweiten     Zumess-          düse    ausströmt, bevor das Zusatzventil in  Tätigkeit tritt. Atemphysiologisch ist diese  Unterbrechung der Sauerstoffzufuhr, die nur  etwa     1/1o    sec dauert, unbedenklich.     Fabrika-          torisch    ist es aber einfacher, eine genaue       kalibrierte        Zumessdüse    zu bauen, als ein bei  einem bestimmten Druck sich öffnendes klei  nes Überdruckventil.  



  Die zweite     Zumessdüse    baut man vorteil  haft in den Kegel oder den Sitz des Regel  ventils ein. Dadurch spart man an Raum.  Auch wird das     Sauerstoffverteilungsstück     leichter. Das Regelventil kann man so bauen  oder so anordnen, dass es entgegen der Wir  kung einer Feder geschlossen wird. Dadurch  wird das Schliessen des Regelventils, also das  Anspringen des lungenselbsttätigen Zusatz  ventils zwar erschwert, das Öffnen aber er  leichtert. Es wird erreicht, dass das Regel  ventil sich selbsttätig öffnet und das Zusatz  ventil sich schliesst, sobald der Unterdruck  im Atembeutel aufhört zu bestehen. Der  Atembeutel wird also nicht prall gefüllt, son  dern es wird nur die wirklich     notwendige     Sauerstoffmenge in den Atembeutel geleitet.  



  Federbelastete Ventile sind an sich selbst  verständlich bekannt. Doch wird - wie oben  ausgeführt - im vorliegenden Falle durch  die Anwendung derartiger Ventile eine  durchaus neue Wirkung hervorgerufen.  



  Man kann eine die     Membrankammer    nach  aussen abschliessende Schraube vorsehen und  diese mit einem Druckknopf versehen, durch  den das Zusatzventil von Hand betätigt wer  den kann, wenn ein plötzlicher Mehrbedarf  des Trägers an Sauerstoff oder eine Störung  der gewöhnlichen Sauerstoffzufuhr eintritt.  



  Dieser Zusatzknopf arbeitet unabhängig  vom     Druekminderventil    und dient auch zum    Durchspülen des Gerätes bei Beginn der Be  nutzung.  



  Die     Anordnung    kann auch so getroffen  werden, dass man das Regelventil unabhängig  von der     Bewegung    des Atembeutels von  Hand, z. B. mittels eines Hebels, schliesst,  wodurch dann ebenfalls das Zusatzventil ge  öffnet     wird.    Der Hebel ersetzt dann den  Druckknopf und     wirkt    wie dieser zum Öff  nen des     "Sicherheitsventils".    Mit der Anord  nung eines Hebels ist ausserdem aber noch  der Vorteil     verbunden,    dass eine Membrane  unter dem Druckknopf vermieden     und    da  durch eine Gefahrenquelle     (Undichtigkeit    im  Wege der konstanten Dosierung) ausgeschal  tet ist.  



  Für das neue Verfahren und die neue  Vorrichtung ist es natürlich gleichgültig, ob  das     Druckminderventil    und das Zusatzventil  als hebellose Ventile oder mit Hebeln gebaut  sind. Das Zusatzventil kann vom Hochdruck  oder auch gegebenenfalls vom Niederdruck  gespeist werden.  



  Ein besonderer Vorteil der Erfindung  liegt     darin,    dass zum Öffnen des lungen  selbsttätig gesteuerten Zusatzventils über  haupt kein Hebel an oder im Atembeutel vor  gesehen zu werden braucht. Trotz des     Feh-          lens    des Hebels genügt schon ein sehr ge  ringer Unterdruck, um das     Zusatzventil    zu  öffnen. Der Lungenautomat     springt    also sehr  leicht an. Da keine     empfindlichen    Hebel  übersetzungen vorhanden sind, erhält das  ganze Gerät eine sehr widerstandsfähige  Bauart. Auch besitzt es grosse Zuverlässig  keit, da keine empfindlichen     Teile;    z. B.  Steuerhebel, beschädigt werden können.  



  Diese neue Art der     lungenautomatischen     Betätigung des Sauerstoffventils kann des  halb auch bei     ungekapselten    Geräten, z. B.  bei den sogenannten     "Selbstrettern",    ver  wendet werden. Schliesslich ist der Atem  beutelinhalt     in    voller Grösse     ausnutzbar,    da  kein     Totraum    zwischen Hebel und Gegen  lager vorhanden sein muss.  



  Auf der Zeichnung sind einige beispiels  weise Ausführungsformen der erfindungs-      gemässen Vorrichtung je in einer Schnittfigur  dargestellt.  



  Der von der     Sauerstoffflasche    kommende       Sauerstoff    tritt bei 18     (Fig.    1) in das     Sauer-          stoffv        erteilungsstüek    ein und strömt - wie aus  der Zeichnung ersichtlich - über das Druck  minderventil I zur     Zumessdüse    ? für die kon  stante Dosierung und aus dieser durch den  Kanal 16 zum Raum 12     bezw.    über die Mem  bran 3 und von da durch das Regelventil 5  in den Atembeutel 7 oder auch unmittelbar  in den Einatemweg. Das Regelventil 5 ist  durch den Schaft 6 des Ventilkegels, durch  den Kanal 14 und nicht dargestellte Teile  mit dem Atembeutel 7 verbunden, der durch  eine Platte 8 versteift ist.

   Durch den beim  Einatmen im Atembeutel erzeugten Unter  druck wird der Schaft 6 zusammen mit dem  Ventilkegel nach aussen gezogen und dadurch  das Regelventil 5 geschlossen. Da die Kraft  zur Betätigung des Ventils sehr gering ist,  kann eine der Schliesskraft entgegengesetzt       @virkende    Feder 15 zur Erhöhung oder zur  Regelung des     Sehliessdruckes    eingeschaltet  werden. Ist das Regelventil 5 geschlossen,  so ist dem aus der     Zumessdüse    2 kommenden  Sauerstoff der Abfluss versperrt. In der ab  geschlossenen Leitung 16     bezw.    der Kammer  12 steigt der Druck sofort an, bis mit dem       Druckminderventil    1 Druckausgleich besteht.

    Durch diesen nun herrschenden Druck wird  die Membrane 3 des Zusatzventils 4 betätigt,  so dass das Zusatzventil sich öffnet und den  Weg zum Kanal 14 und Atembeutel freigibt.  Zwischen dem Regelventil 5 und der     Zumess-          düse    2 ist. bei der dargestellten Ausführungs  form noch ein     Merdruckventil    9 angeordnet,  das sich bei einem bestimmten Druck öffnet  und den stetig weiterfliessenden Sauerstoff  aus der konstanten Dosierung in den Atem  beutel oder unmittelbar in den Atemweg ein  strömen lässt. Durch das Öffnen des Zusatz  ventils 4 füllt sich der Atembeutel, der sieh  dann aufbläht und so mit Hilfe des mit ihm  verbundenen Ventilschaftes 6 das Regelventil  wieder öffnet.

   Der in der     abgesehlossenen     Leitung 12, 16, 16a vorhandene Druck fällt  dann sofort, so dass gleichzeitig auch das    Zusatzventil 4 wieder ausser Tätigkeit tritt.  In dem Deckel 10 der Druckkammer 12 ist  bei der beschriebenen Ausführungsform ein  Druckknopf 13 angebracht, der in einer ela  stischen Membrane 19 befestigt ist. Durch  Betätigen des Druckknopfes kann das Zu  satzventil 4 geöffnet werden, so dass es da  durch auch als Handzusatz benutzbar ist.  



  Die Ausführungsform nach     Fig.    2 ent  spricht im wesentlichen der eben beschrie  benen Bauart. Sie unterscheidet sich von die  ser durch die     Anbringung    eines Hebels 11,  der zum Bewegen des Schaftes 6 und damit  zum Öffnen oder Schliessen des Regelventils  5 benutzt wird. Da beim Schliessen des Regel  ventils 5 sich - wie oben beschrieben   selbsttätig das Zusatzventil 4 öffnet, so er  setzt also der Hebel den bei der Ausfüh  rungsform nach     Fig.    1 vorhandenen Druck  knopf 13. Ausserdem ist bei dieser Bauart  der Schaft des Regelventils 5 leicht lösbar  mit der an dem Atembeutel 7 sitzenden  Verstärkungsplatte 8 verbunden. Er greift  - wie aus der Abbildung ersichtlich - in  eine an der Platte 8 sitzende Gabel 20 ein,  in der er durch einen Knopf 21 festgehalten  wird.

    



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    3  dient zur Betätigung des Ventilschaftes 6  eine Membran 17, deren eine Seite mit. dem  Atembeutel 7 in offener Verbindung     steht.     



  Der Sauerstoff tritt bei allen Ausfüh  rungsformen aus dem Verteilungsstück durch  den Kanal 14 in den Atembeutel     bezw.    den  Atemkreislauf ein.  



  Die Ausführungsform nach     Fig.    4 unter  scheidet sich von der nach     Fig.    3 lediglich  dadurch, dass an Stelle des     tberdruckventils     9 eine zweite     Zumessdüse    22 grösseren Durch  messers eingebaut ist, die etwa die gleiche  Menge Sauerstoff ausströmen lässt, wie die       Zumessdüse    2.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRÜCHE:</B> 1.. Verfahren zum Betätigen des lungen selbsttätigen Sauerstoffzusatzventils von Atemgeräten, dadurch gekennzeichnet, dass das Sauerstoffzusatzventil im Be- darfsfalle durch Druckwirkung, herrüh rend aus den Zufuhrräumen der konstan ten Dosierung, geöffnet wird.
    II. Vorrichtung zur Ausführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Kanal (16), der die Zumessdüse (2) mit dem Atem luftkreislauf verbindet, ein Regelventil (5) angeordnet ist, das im Bedarfsfalle den Weg des Sauerstoffes sperrt und ihn in einem Raum (12) zurückhält, der von einer Vorrichtung abgeschlossen ist, die dann ihrerseits das Zusatzsauerstoffven- til (4) öffnet. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der Sauerstoff der konstanten Dosierung im Bedarfsfall so über eine Vorrichtung geleitet wird, dass er sich anstaut, durch seinen Druck die Vorrichtung betätigt und das Zusatz ventil dadurch öffnet. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass das den Weg des Sauerstoffes der konstanten Do sierung steuernde Regelventil (5) mit einer beweglichen Wand (8) des Atem beutels (7) verbunden ist. 3. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass das den Weg des Sauerstoffes der konstanten Dosie rung steuernde Regelventil (5) mit einer Membrane (17) verbunden ist, deren eine Seite mit dem Atembeutel (7) in offener Verbindung steht. 4.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass der Raum zwischen der Zumessdüse (2) und dem Regelventil (5) mit einem Überdruck- ventil (9) in Verbindung steht, das sich bei einem bestimmten Druck öffnet. 5.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass der Raum zwischen der Zumessdüse (2) und dem Regelventil (5) mit einer zweiten Zumess- düse in Verbindung steht, die bei einem bestimmten Druck in der Membrankam- mer die gleiche Sauerstoffmenge aus strömen lässt wie die erste Zumessdüse (2).
    6. Vorrichtung nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass die zweite Zu- messdüse in das Regelventil (5) ein gebaut ist. 7. Vorrichtung nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass das Regel ventil (5) entgegen der Wirkung einer Feder geschlossen wird. B.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass eine die Mem- brankammer (12) nach aussen abschlie ssende Schraube mit einem Druckknopf (13) versehen ist, durch den das Zusatz- ventil (4) von Hand betätigt werden kann. 9. Vorrichtung nach Unteranspruch 7. da durch gekennzeichnet, dass das Regel ventil (5) mittels eines Hebels (11) un- abhängig von der Bewegung des Atem beutels von Hand geschlossen werden kann, wodurch das Zusatzventil (4) ge öffnet wird.
CH209920D 1939-04-21 1939-04-21 Verfahren und Vorrichtung zum Betätigen des lungenselbsttätigen Sauerstoffzusatzventils von Atemgeräten. CH209920A (de)

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