CH209939A - Anlage zur wahlweisen Belüftung von Gasschutzräumen mit natürlicher, filtrierter oder regenerierter Luft. - Google Patents

Anlage zur wahlweisen Belüftung von Gasschutzräumen mit natürlicher, filtrierter oder regenerierter Luft.

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CH209939A
CH209939A CH209939DA CH209939A CH 209939 A CH209939 A CH 209939A CH 209939D A CH209939D A CH 209939DA CH 209939 A CH209939 A CH 209939A
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CH
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pipe
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Societe Anonyme S I C Antigaz
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S I C A A Societe Ind Const An
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  • Respiratory Apparatuses And Protective Means (AREA)

Description


  Anlage zur wahlweisen     sseläftung    von Gasschutzräumen mit natürlicher,  filtrierter oder regenerierter Luft.    Gegenstand des Hauptpatentes Nr. 170128  ist eine Anlage für     Gaseohutzräume,    bei wel  cher eine zur Aussenluft führende Leitung,  ein     Giftgasfilter,    ein     Atemluftregenerator     und ein Gebläse derart miteinander verbun  den sind,     d@ass    in den Raum wahlweise     ge-          filterte        Aussenluft        unter    einem geringen  Überdruck einströmen gelassen und die     im     Raum selbst enthaltene Luft in     ges,chlos,

  -          senem    Kreislauf regeneriert werden kann. Es  besteht ferner die     Mögliehkeit,    auch natür  liche Aussenluft in den Raum einströmen zu  lassen.     Ersterwähnte        Betriebsform.    sei Filter  kreislauf, zweiterwähnte     Regenerierkreislauf     und     letzterwähnte    Spül- oder     Kontrollkreis-          lauf    genannt, je nach dem, ob während des       Einetrömens    der Aussenluft der     Luftüber-          sehuss    nur durch die     Undichtigkeiten    des  Schutzraumes (Kontrolle)

   oder durch einen  besonderen     Auslasskanal    (Spülung) abgelas  sen wird.    Die vorliegende Zusatzerfindung betrifft       eineiVerbesserung    der im Patentanspruch des       Hauptpatentes        gekennzeichneten    Erfindung  und     besteht    darin, dass Filter,     Regenerator,     Gebläse und ein zum     Umsehalten    auf die  verschiedenen     Betriebsformen    dienender Ver  teiler sowie .die 'Verbindungsleitungen zwi  schen diesen Bauteilen an einem gemeinsamen  Gestell gelagert     sind,

      und dass Filter und       Regenerator    mittels     Schnellöseansohlüssen     mit den     erwähnten    Leitungen verbunden       sind.     



  In :der Zeichnung     ist    ein     Ausführungs-          beispiel    des     Erfindungsgegenstandes    schema  tisch dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt     in.        Seitenansicht    eine Be  lüftungsanlage, die in     Fig.    2 teilweise     in     Vorderansicht dargestellt     ist;          Fig.    3 zeigt im     Grundriss    den     Tragstutzen     für :den     Ansehluss    des     Regenerators    oder eines       Filterelementes.    Hierzu     ist              Fig.    4 ein     senkreehter    Schnitt und       Fig.    5 eine Einzelheit;

         Fig.    6 zeigt im Aufriss und teilweise im  Schnitt den     obern    Anschluss des     Regenorators     oder eines     Filterelementes;          Fig.    7 zeigt einen     Anschluss    für die ein  zelnen Elemente des Regenorators;       Fig.    8 und 9 zeigen im Grundriss und im  Schnitt die Verbindung zum Anschluss der  von dem Gestell      -egführenden    Leitungen;       Fig.    10 ist ein     achsrechter    Schnitt durch  den Verteiler;

         Fig.    11 ist ein     Schnitt    nach Linie     A-R     der     Fig.    10;       Fig.    12 ist in     etwas    verkleinertem     31ass-          stabe    ein Schnitt angenähert nach der Linie       C-D    der     Fig.    1 und 2;       Fig.    13 ist ein     Schema    der Anlage mit  den einzelnen Stellungen des     Verteilers    bei  den vier verschiedenen     Betriebsformen.     



       Dieses    Schema zeigt die Hauptteile der  Anlage, nämlich das     Filter    F, den Regenora  tor R, den Verteiler V und das Gebläse G,  welche von einem gemeinsamen Gestell ge  tragen werden.  



       Dieses    Gestell     besteht    im wesentlichen  aus zwei nebeneinander liegenden, senkrecht  verlaufenden, rohrförmigen Körpern 1 und 2       (Fig.    2), welche beide oben den     Verteiler    V  mit dem     Bedienungshandra.d    4 tragen,  während ihre     untern    Ansätze     1a    und 2a mit  den Stutzen 5     bezw.    7 den Regenorator R  und das Filter F     tragen.    Es sind zwei par  allel geschaltete Filterelemente 8 vorhanden.

    Daher ist das Rohr     2a        gezweigt        (F'ig.    1) und  jede Abzweigung mit einem     Stutzen    7 ver  sehen.  



  Vom Rohr 1 ist der Stutzen     JLE    zur  Entnahme von Luft aus dem Innern des       Schutzraumes,    vom Rohr 2 der     Stutzen        ALA     zum Auslassen von Luft nach aussen ab  gezweigt. Der Rohransatz 2a, der innen ge  gen das Rohr 2     verschlossen    ist,     ist    mit dem  Stutzen<I>ALE</I> zur Entnahme von Aussenluft  versehen.  



  Jeder der     untern    Stutzen 7 ist mit einem  Tellerventil 9     (Fig.    3     bis    5)     versehen,        das     an einem Arm     gelenkig    gelagert ist, der     fest       auf dem Zapfen 10 sitzt.     Dieser        Zapfen    ist  im Stutzen drehbar gelagert und     trägt    an       seinem    nach aussen     ragenden    Ende einen Fuss  hebel 11, mittels     dessen    er in     verschiedene     Stellungen     ;

  gebracht    werden kann, welche  durch Rasten 12     bestimmt        sind,    in die ein       federnder    Stift 13 einschnappen kann. Auf       diese    Weise kann man den     Luftdurchfluss     durch das an den betreffenden Stutzen 7     an-          geschlossene    Filterelement 8     regeln    und       dieses    auch vollständig     abschalten.    Ein Ent  weichen von     Luft        bezw.        Gas    an den     Lagern     des Zapfens     1'0    ist durch 

  die     ,Stopfbuchse    14  und den     Deckel    15     (Fig.    5) verhindert.  



  Auf den untern Stutzen 5     des    Regeno  rators stützt sich ein Tragkörper ab, der im       wesentlichen    aus zwei     Gruppen    16, 17 radial  nach aussen     geführter        Rohre        besteht,    und  jeweils zwischen je einem Rohr der untern  Gruppe 16 und der obern Gruppe 17     ist    ein       Regenerierelement    6     eingesetzt.    Der Trag  körper     seinerseits    ist     mittels        eines        ;

  Schnelläse-          anschluases    an die     Regenerierluftleitung    18       angeschlossen        (Fig.    2);     dieser        Schnellöse-          anschluss    ist     wie    folgt ausgebildet.     Die    obere       Rohrgruppe    17     weist    den     Flansch    19 auf,  auf den der Dichtungsring 20 sich auflegen  kann, der an einem Rohrstück 21 sitzt, wel  ches in das Ende der     Leitung    18 eingesetzt  ist     (Fig.    6).

       Dieses    Rohrstück ist durch einen  Stift 22 an der Drehung verhindert, welcher  in eine Längsnut an der     Mündung    der Lei  tung 18 eingreift.     Das        Rohrstück    21 ist  oben mit Aussengewinde 21a versehen, auf  welchem die mit     Bedienungsarmen    24 ver  sehene Muffe 23     aufgeschraubt    ist, die sich       ihrerseits    über das Ende der Leitung 18  stülpt und in bezug auf     diese    sich längs ihrer  Achse     verschieben    kann, jedoch nur soweit  als nicht der 'Stift '25 in einer Ringnut.

       1$a     am Aussenrande der Leitung 18     achsial    ver  schieben kann. Auf das Rohrstück 21 ist  lose die Hülse 26     aufgeschoben,    welche sich  ihrerseits gegen einen     Anschlag    an der Muffe  23 anlegt,     anderseits    mit dem     Dichtungsring     2 7     zusammenarbeitet,    welcher an einem  innern     Anschlag        18b    an der     Mündung    der       Leitung    18 anliegt.

   Wenn man die Muffe 23      in dem     Sinne    dreht, dass das     Rohrstück    21  aus der Mündung der     Leitung    18 heraus  gezogen wird, so kommt     zunächst    der     Dich-          tungsring    20 zur Anlage -an den Flansch 19,  dann verschiebt sich die Muffe     23    nach oben       und    nimmt hierbei die Hülse 26 mit sich,       welche    den Dichtungsring 27 gegen den An  schlag<B>1,8b</B> drückt, während gleichzeitig der  Dichtungsring 20 gegen den Flansch 1'9     :

  ge-          presst    wird, so     @dass    in jeder     Hirnsicht    eine  gute Abdichtung     entsteht.     



  Die .gleiche Anordnung ist für die     obern     Anschlüsse der Filterelemente 8 an die eben  falls     gezweigte        Filteraustrittsleitung    8a vor  gesehen.  



  Im Innern     des        Rohrstückes    2,1 ist ein       Durchflussmesser        untergebracht,    der     im    we  sentlichen aus der     !Scheibe        2'8    besteht, die  auf einem Stift '2,9 in Richtung der Achse  verschiebbar ist. Der Stift 29 ist im     untern     konischen Teil des     Rohrstückes    21 gelagert.

    Beim Durchgang der Luft     wird.    die     ischeibe     mehr oder weniger weit angehoben, je nach  der     Geschwindigkeit    des     Luftstromes.    Die  Verschiebung der     :Scheibe    kann von aussen  durch ein Fenster<B>30</B> festgestellt werden, wel  ches eine Skala     trägt,    die unmittelbar den  Wert der     ,Strömungsgeschwindigkeit    der  Luft angibt.

   Damit sieh die Scheibe 28 auf  dem Stift 29 nicht festklemmen kann, ist sie  mit Flügeln     31    oder     dergl.        versehen,    so dass  ihr die Luft     eine        Drehbewegung    erteilt.  



       :Ein    ähnlicher Anschluss     ist        zwischen     jedem Rohr der     obern    Gruppe 17 des Re  gen und dem ihm zugeordneten Re  generierelementes 6 vorgesehen     (Fig.    2 und  7). An dem freien Ende des Rohres ist ein  Stutzen 3'2 vorgesehen     in    welchem längs der  Achse verschiebbar, aber     undrehbar    das  Rohrstück 33 mit einem untern     Flansch    31  eingesetzt ist. Am Flansch 3,4 liegt     ein     Dichtungsring an. Oben weist das     Rohrstück     33 die Stiftschraube 35 auf, welche     in    eine  Längsnut des Stutzens $2 eingreift.

   Auf     das          Rohrstück    33 ist     die    Muffe     3,6        aufgeschraubt,     die sich über den freien Rand des Stutzens  32 legt. An dem den Stutzen 32 umschliessen  den Teil trägt die Muffe 3,6 :die (Stiftschraube    37;

   diese liegt in einer     Ringnut        32a,    die  breiter als die Schraube 37     ist.    Daher kann  ,die Muffe 36 in bezug auf .den Stutzen 32  eine Verschiebung in     Richtung    der Achse  ausführen, deren Grösse durch den     Breiten-          unterschied    zwischen     Schraube    37 und Ring  nut     -3'2a    bestimmt ist. Zwischen dem     Stutzen     32 und dem Rohrstück 33     liegt    die Hülse 38,  und zwischen dieser und einem innern  Flansch 40 des     'Stutzens        32,die    Dichtung 39.

    Wenn, in     Fig.    7 gesehen, beim Nieder  schrauben des     Rohrstückes    33 gegen     das     Element 6 die Muffe 36 nach oben geht, so  drückt sie die Hülse 3,8     gegen    den Dichtungs  ring 39 und diesen gegen den     innern    Flansch  40 des     Stutzens   <B>32.</B> Die Aussenfläche der  Muffe 36     ist    -geriffelt, um ihre Drehung von  Hand zu     erleichtern.       Gemäss     Fig.    10 und 11 ist das Gehäuse  3 des     Verteilers    V mit vier     iStutzen    47, 48,  49 und 50 sowie mit     einer,Seitenkammer    ver  sehen,

       welohe    durch die     Zwisohenwand    53 in  zwei Räume 51, 52     unterteilt    ist.         An    den Stutzen 47 ist ,die     Regenerator-          Austrittsleitung    18, an den Stutzen 48 eine  zweite     Aussenluftentnahme   <I>ALE',</I> an den  Stutzen 49     die        Filteraustrittsleitung    8a     und.     an den Stutzen<B>50</B> das     Gebläse        angeschlossen,     dessen Druckstutzen in den . Schutzraum  mündet.

   In den Raum 511 mündet bei 54 das  Rohr 2, das     heisst    der     Aussenluftauslass        ALA,     .     in,    den Raum 52 bei     55,das    Rohr     1,,das    beisst  die     Innenluftentnahme        JLE.    Die beiden       Aussenluftentnahmestützen   <I>ALE</I> und<I>ALE'</I>  können an ein     gemeinsames    Rohr angeschlos  sen sein, das in die Aussenluft mündet.

   In  dem leicht konisch     gestalteten    Innern des  Gehäuses 3     liegt    gasdicht der     Reiber    5,6 des  Verteilers.     In        diesen    Sitz mündet mit den       Öfnungen    62 und 63 die Räume 51 und     5;2.     Der     Reiber    ist durch die Zwischenwand 59 in  zwei Räume 5 7 und 5 8 unterteilt. Der Raum  57 ist mit zwei     Öffnungen    60 und 61 ver  sehen,     deren    Abstand voneinander     gleich    dem  Abstand     zwischen    ,den Öffnungen 62 und 63  ist.

   Der     Raum    58 ist mit einer Öffnung 64  versehen,     welche    nacheinander     in    Deckung      mit den     Stutzen    47, 48 und 49 gebracht  werden kann.  



  Der     Reiber    56 ist fest. auf das Ende eines  Zapfens 65 aufgesetzt, welcher in der Büchse  66 gelagert ist und aussen das Handrad 4       trägt.    Der Zapfen     kann    in der Buchse frei  gedreht werden, ist jedoch an einer     achsialen     Verschiebung in     bezug    auf die Buchse durch  den Bund 6 7 und die Mutter     bezw.    Gegen  mutter 68 verhindert. Für eine vollkommene  Abdichtung ist Sorge getragen.  



  Die Büchse 66 ist mit     Aussengewinde     versehen und in eine     Gewindenabe    69 ein  geschraubt, die einen Teil des Deckels 70  des Gehäuses 3 bildet. Mit der Büchse ist  fest ein     Bedienungsarm    71 verbunden, mit  welchem die     Büchse    in dem einen oder an  dern Sinne gedreht werden kann, um den       Reiber    56     achsial    zu verschieben. Es kann  daher vom Sitz abgehoben werden, um die  Drehung des Handrades 4 zu erleichtern,  oder fest auf seinen Sitz gepresst zu     werden,     um eine gute Abdichtung zu gewährleisten.  



  Auf dem Deckel 70 ist eine     Scheibe    7 2  aufgesetzt,     tvelche    entsprechend den ver  schiedenen     :Stellungen    des     Reibers    56 mit       Hinweisen    auf die     betreffende    Art der Be  lüftung versehen ist. Für     jede    dieser Stellun  gen ist eine Rast     vorgesehen,    in welche ein  federnder Zahn 73     einschnappen    kann, der  am Handrad 4 angeordnet     ist    und mittels  eines Hebels 74 aus .der     Rast        ausgerückt     werden kann.  



  Mit einer derartigen Anlage     können,    je  nach der     .Stellung    des     Reibers    56, vier ver  schiedene     Belüftungskreisläufe        eingestellt     werden, nämlich Filterkreislauf,     Regenerier-          kreislauf,        Spülkreislauf    und     Kontrollkreis-          lauf,    wie sich des nähern aus dem Schema in       Fig.    1 3 ergibt. Die erste Stellung des     Reibers     56 gemäss     Fig.    11 und 14A entspricht dem  Spülkreislauf.

   Es stehen die Kammern 51  und 52 über die Kammer 57     miteinander    in  Verbindung, gleichzeitig ist der Stutzen 50  mit dem Stutzen     -48    verbunden.     Die    bei<I>ALE</I>  eintretende     Aussenluft    tritt daher durch den  Stutzen 48 in den     Verteiler    ein und geht vom  Stutzen 50 zum     Gebläse    G, das die Luft     bei       <I>I LA</I> in den Schutzraum drückt. Der erzeugte       Luftüberschuss    tritt bei     ILE    in die     Leitung    1  ein und gelangt in     dieser    zum Stutzen 55  des Verteilers. tritt über die Kammern 5?.

    57, 51 in den Stutzen 54 über und durch das  Rohr 2     bei   <B><I>AL A</I></B> ins Freie.  



  In allen übrigen     :Stellungen    des Verteilers  ist die     Verbindung        zwischen    den Kammern  51 und     @52    unterbrochen.  



  Die zweite Stellung     des        Reibers    gemäss       Fig.    14B entspricht dem     Kontrollkreislauf.     Da auch hier der Stutzen     48    mit dem     .Stutzen     50 verbunden     ist,    nimmt die von aussen ein  tretende Luft den gleichen Weg wie beim  Spülkreislauf, doch kann der erzeugte Luft  überschuss nur durch die     undichten    Stellen  des     Schutzraumes    austreten.  



  Die dritte Stellung des     R,eibers    gemäss       Fig.    14C     entspricht    dem     Regenerierkreislauf.     Der     Stutzen    47 ist mit dem     Stutzen    50 ver  bunden. Das Gebläse     saugt    in     diesem    Falle  Luft aus dem     Schutzraum    bei     ILE    an, die  durch das Rohr 1 in den     Regenerator    R und  aus     diesem    durch     das    Rohr     1,8    an den Stutzen  47 des Verteilers gelangt.

   Sie verlässt den  selben bei 5(l, um durch das Gebläse G bei       ILA    in den Schutzraum gedrückt zu werden.  



  Die vierte Stellung des     Reibers    gemäss       Fig.        11D        entspricht    dem Filterkreislauf. Der  Stutzen 49 ist mit dem Stutzen 51) verbun  den. Daher wird die bei<I>ALE</I> eintretende  Aussenluft durch das Rohr     2a        durch    das  Filter F     hindurchgesaugt.    Sie gelangt über  das Rohr     8a    in den     Verteilerstutzen    49.  wird durch den     Stutzen    50     abgesaugt    und  durch das Gebläse bei     ILA    in den Schutz  raum gedrückt.  



       Das        Gestell    ist     durch    die     .Strebe    75 ver  steift, welche unten an der     Abzweigstelle     der Rohransätze     2a    und oben an der Ab  zweigstelle der     Rohransätze    8a für die Filter  angreift.  



  Die     Leitungen    zum Gebläse, zur Aussen  und     Innenluftentnahme    und zum     Auslass    der  Luft nach aussen     sind    mit einfachen,     aber     dennoch eine gute Dichtung gewährleistenden       Schnellverschlüssen    mit den betreffenden  Stutzen verbunden.

       Diese        bestehen    gemäss           FinG.    8 und 9 aus einem zweiteiligen Bügel  41, 42 V-förmigen     Querschnittes.    An einem  Ende sind die beiden Bügelteile .durch einen  Lenker 43 und am andern Ende     dureh    einen       Schraubbolzen    44 mit Flügelmutter verbun  den.

   Die Enden der zu verbindenden Lei  tungsteile sind mit kegelförmigen     Flansehen     45 versehen,     über    welche der im     Querschnitt          V-förmige    Bügel gelegt werden kann, so     ,dass     beim Anziehen :des     @Schraubbolzens        44    die  Flanschen 45 aneinander gedrückt werden.       Zwischen    die Flanschen gelegte Dichtungs  ringe können die     Dichte    der     Verbindungs-          stelle    noch verbessern.  



  Das Gebläse     ist        nichtdargestellt.    Es ist  unmittelbar an     das        Gestell    angebaut und ist       zweekmässigerweise        von,    selbstregelnder Bau  art, das heisst der Läufer     ist        derart    be  messen,     2dass,,selbstverständlich    nur innerhalb  eines     gewissen    Regelbereiches der Förder  menge, der Druck in dem zu belüftenden  Raum     konstant    bleibt.  



  Wenn die Belüftungsanlage nur im     Re-          generierkreislauf    arbeitet,     könnte    :die Zu  sammensetzung der Luft in der     Unterkunft     sich derart ändern, dass     die        Gesamtdichte    ab  nimmt, wodurch im Innern der Unterkunft  ein nicht     unerheblicher        Unterdruck    entstehen  würde.

   Dies würde sehr     nachteilige    Folgen  haben, da die Aussenluft mit den     Unreinig-          keiten    an Giftgasen durch     Spaltre    und poröse  Wände ins Innere eintreten und     dort    ein  geatmet     werden    würde, bevor sie in den     Re-          generierkreislauf        eintritt.     



  Zur Vermeidung dessen empfiehlt sich,  die     Belüftungsanlage    durch eine     Druckgas,-          flasche    zu     ergänzen,    aus     welcher    in der Un  terkunft der für eine gute Wirkungsweise  erforderliche Überdruck gegebenenfalls sofort  hergestellt und aufrecht     erhalten    werden  kann.

       Zweckmässigerweise    ist diese     Gas-          flasche    mit     Mitteln    versehen, welche auf       Druckänderungen    ansprechen und daher bei  Sinken des Raumdruckes unter einen     be-          stimmten    Wert automatisch die besagte Gas  flasche öffnen.

   Das in der     Flasche    ver  dichtete Gas kann aus Luft,     Sauerstoff,    Ozon  oder einem andern Medium     bestehen,    welches         geeignet    ist,     die        Zusammensetzung    der Luft  in dem     Unterkunftsraum    zu     verbessern.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anlage nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes zur wahlweisen Belüftung von Gasschutzräumen mit natürlicher, gefilterter oder regenerierter Luft, dadurch gekenn zeichnet, .dass Regenerator, Filter,
    Gebläse und ein zum Umschalten auf die verschie denen Betriebsformen dienender Verteiler sowie die Verbindungsleitungen zwischen diesen Bauteilen an einem gemeinsamen Ge- stell gelagert sind,
    und dass Filter und Re generator mittels Schnellöseanschlüssen mit den erwähnten Leitungen verbunden sind. UNTERANSPRÜCHE: <B>1</B>.
    Belüftungsanlage naeh Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Gebläse von selbstregelnder Bauart ist. z. Belüftungsanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in den un tern Filteranschlussstutzen durch Fuss hebel betätigbare Ventile angebracht sind.
    3. Belüftungsanlage nach Patentanspruch, dadurch ;gekennzeichnet, dass für @dae Einschalten .der Regenerier- und Filter elemente in den Belüftungskreislauf Rohrverbindungen vorgesehen sind, wel che ein achsial verschiebbar, aber un- drehbar im einen Anschlussstizck (18) ge lagertes Rohrstück (21) aufweisen,
    wel ches am freien Ende mit einem Flansch mit Dichtung (20) versehen ist, welche bei ideT achsialen Verschiebung des Rohr stückes gegen einen Sitz am andern An schlussstück (19) gedrückt wird, wobei die Verschiebung des Rohrstückes (2'1) durch eine auf ihm aufgeschraubte Muffe .(24) zu bewerkstelligen ist,
    die mit achsialem Spiel an dem erst erwähnten Anschlussstück (18) angreift und eine Dichtung zwischen dem Rohrstück (21) und dem erst erwähnten Anschlussstüok (18) zusammendrückt, wenn sie nach Anlegen des Flansches (20) am andern Ansehlussstück (19) weiter auf dem Rohrstück (21) hochgeschraubt wird. d. Belüftungsanlage nach Unteranspruch 3.
    dadurch gekennzeichnet, dass im Innern der Muffe (2d) ein das Rohrstück (21.) mit Spiel umgebender Ring (26) an geordnet ist, welcher von der sich auf dem Rohrstück (21) hochsclrrauberrderi Muffe gegen einen Dichtungsring (27) zwischen dem ersten Anschlussstück (18) und dem Rohrstück (21) gedrückt wird. 5.
    Belüftungsanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in einer Rohrverbindung ein Durchflussmesser an geordnet ist, der aus einer achsial ver schiebbaren Scheibe (28) besteht, deren achsiale Verschiebungen durch ein Fenster (3Ü) der Rohrverbindung be obachtet -erden können und die am Um fang mit .Schaufeln (31) versehen ist, #o dass sie beim Gasdurchtritt eine Drehung erfährt, wodurch ein Festklemmen der selben verhindert wird.
    6. Belüftungsanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die An schlussstutzen für die Filter von aussen durch willkürlich steuerbare Ventile ge schlossen werden können. i. Belüftungsanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zum An schluss der vom Gestell wegführenden Rohrleitungen zweiteilige, im Quer schnitt V-förmige Bügel vorgesehen sind, deren Teile aneinandergelenkt sind und durch Anziehen eines Bolzens um ko nische Flanschen der zu verbindenden Rohteile gespannt werden können.
    B. Belüftungsanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Ver teiler mit willkürlich steuerbaren Mitteln ausgerüstet ist, mittels welchen der Reiber des Verteilers zur Erleichterung der Drehverstellung vom Sitz abgehoben und zur Herbeiführung der im Betrieb erforderlichen Abdichtung fest auf seinen Sitz gepresst werden kann. 9. Belüftungsanlage nach Unteranspruch B.
    dadurch gekennzeichnet, dass der Zapfen welcher den Reiber des Verteilers mit dessen Bedienungsrad verbindet, drehbar aber unverschiebbar in einer Büchse ge lagert ist. welche ihrerseits achsial in bezug auf das Verteilergehäuse vers cho- ben werden kann. 10.
    Belüftungsanlage nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die den Reiber des Verteilers tragende Büchse in einer mit Gewinde versehenen Nabe ein geschraubt und mit einem Bedienungs- arm versehen ist, um die Büchse gegen- iiber der Nabe verdrehen und dadurch den Reiber achsrecht verschieben zu können.
CH209939D 1933-01-09 1938-02-17 Anlage zur wahlweisen Belüftung von Gasschutzräumen mit natürlicher, filtrierter oder regenerierter Luft. CH209939A (de)

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