CH210026A - Elektrische Glühlampe für Reihenschaltung. - Google Patents

Elektrische Glühlampe für Reihenschaltung.

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CH210026A
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wires
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F Patent-Treuhand-Gesellschaft
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Patent Treuhand Ges Fuer Elektrische Gluehlampen Mbh
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Description


  Elektrische Glühlampe für Reihenschaltung.    Elektrische Glühlampen für     Reibenschal-          tung    werden in der Regel mit einer Durch  schlagsicherung ausgestattet, damit bei Bruch  des Leuchtkörpers einer Lampe durch selbst  tätiges Kurzschliessen derselben, die andern  Lampen der Reihe weiter brennen     bezw.    auch  weiter durch Einschalten des Stromkreises  zum Brennen gebracht werden können. Die  dabei verwendeten Durchschlagsicherungen  hat man schon auf mannigfache Weise aus  gebildet. Meist bestehen sie aus oxydiertem  Aluminiumdraht oder -band, das innerhalb des  Fussrohres der Lampe um die beiden     Strom-          zuführungsdrähte    der Lampe geschlungen  wird.

   Diese Durchschlagsicherungen sprechen,  wenn der Leuchtkörper der Lampe im nicht  brennenden, also kalten Zustande gebrochen  ist, beim Einschalten des Stromkreises mit  grösster Sicherheit an, nicht aber dann, wenn  der     Leuchtkörper    im brennenden Zustande  bricht.

   In letzterem Falle kommt es vor, ins-    besondere wenn die     Reihenschaltungsglüh-          lampe    in einem Stromkreis mit 220 Volt  übersteigender Spannung,     etwabei    elektrischen  Bahnen, brennt, dass sich zwischen den Bruch  enden des Leuchtkörpers ein Lichtbogen aus  bildet, so dass der     Stromfluss    über den     Leucht-          körper    erhalten bleibt und an der Durch  schlagsicherung nicht die zu ihrem Durch  schlagen notwendige volle Netzspannung auf  tritt.

   Ein solcher Lichtbogen dehnt sich unter  Anwachsen des aufgenommenen Stromes leicht  auf die     Stromzuführungsdrähte    aus und fährt  dann oft nicht nur zu einer Zerstörung der  Lampenglocke, sondern auch des Sockels und  der Fassung; unter Umständen gerät sogar  das     Anschlusskabel    in Brand.  



       DieserÜbelstand    lässt sich vermeiden, wenn  erfindungsgemäss die     Stromzuführungsdräbte     nicht nur durch eine Durchschlagsicherung  überbrückt, sondern ausserdem an einer Stelle  im Glockeninnern einander soweit genähert      sind, dass durch den bei     Leuchtkörperbruch     auftretenden Lichtbogen die     Stromzuführungs-          drähte    an dieser Stelle     zusammengeschmolzen     werden. Da bei diesem     Zusammenschmelzen     der Drähte der Lichtbogen erlischt, kann  eine Beschädigung des Sockels, der Fassung  und des     Anschlusskabels    nicht eintreten.

   Die  zusammengeschmolzenen     Stromzuführungs-          drähte    gewährleisten den ungestörten Strom  durchgang durch die andern Lampen der  Reihe. Tritt bei einer erfindungsgemässen  Lampe ein Kaltbruch des     Leuchtkörpers    ein,  so spricht bei der Einschaltung der Lampen  reihe sofort die Durchschlagsicherung der  beschädigten Lampe an, ohne dass es zu einer       Lichtbogenbildung    am gebrochenen     Leucht-          körper    kommt.  



  Zur Zeit, als bei elektrischen Glühlampen  noch     Kohlenstableuchtkörper    verwendet wur  den, hatte man zwar schon vorgeschlagen.,  bei     Reihenschaltungslampen    die den     Kohlen-          stableuchtkörper    haltenden     Stromzuführungen     an einer Stelle unterhalb des     Leuchtkörpers     einander weitgehend zu nähern, damit beim  Durchbrennen des Leuchtkörpers der ent  stehende Lichtbogen dort die     Stromzufüh-          rungsdrähte    zwecks Herstellung einer Strom  brücke zusammenschmolz.

   Praktische Bedeu  tung hat dieser Vorschlag jedoch weder für  die Lampen mit     Kohlenstablettchtkörpern    noch  in der Folgezeit für Lampen mit aus     Wol-          framdraht    hergestellten Leuchtkörpern gefun  den, einesteils, weil eine derartige Sicherungs  massnahme bei Kaltbruch des Leuchtkörpers  versagt, also nicht verhindert, dass beim       Wiedereinschalten    des Stromkreises die Lam  pen der ganzen Reihe nicht brennen, und  andernteils, weil bei     Warmbruch    des Leucht  körpers ein das Zusammenschmelzen der       Stromzuführungsdrähte    veranlassender Licht  bogen nicht immer,

   bei in 110-220     Volt-          Stromkreisen    brennenden     Reihenschaltungs-          glühlampen,    wie z. B.     Illuminations-    und  Kerzenglühlampen, sogar nur sehr selten  entsteht.  



  Auf der Zeichnung ist als Ausführungs  beispiel der     Erfindung    eine elektrische Reihen-         schaltungsglühlampe    im Aufriss zum Teil im  Schnitt dargestellt, die vornehmlich bei Eisen  bahnen mit 440 Volt übersteigenden Fahr.       drahtspannungen    verwendet werden kann.  



  Die Lampe besteht aus einer     Grlasglocke    1,  einem Fussrohr 2, zwei in der Quetschstelle 3  des Fussrohres luftdicht eingeschmolzenen       Stromzuführungsdrähten    4, 5, einem     zuge-          schrnolzenen        Entlüftongsrohrstutzen    6 und  einem aus     Wolfratndraht    bestehenden     Wendel-          leuchtkörper    7, der an den Enden der beiden       Stromzuführungsdrähte4,    5 angeschweisst oder       angequetscht    ist.

   Die innerhalb des Lampen  sockels liegenden Teile der beiden Strom  zuführungsdrähte, von denen der eine an der  Hülse 8 und der andere an dem Boden  kontakt 9 des Sockels angelötet ist, sind  durch ein oxydiertes Aluminiumband 10 um  klammert, das die Durchschlagsicherung der  Lampe darstellt. Diese Durchschlagsicherung  spricht stets bei Kaltbruch des     Wendelleucht-          körpers    7 und bei Warmbruch an, wenn nicht  sofort ein Lichtbogen entsteht und die Lampe  demgemäss erlischt.

   Im Innern der Glocke 1  zwischen dem Wendelleuchtkörper 7 und der       Quetschstelle    3 des Fussrohres 2 weisen die  beiden     Stromzttfübrungsdrältte    4, 5 zwei gegen  einander gerichtete, spitzwinklige     Eindrückun-          gen    11, 12 auf, die sich bis auf etwa 1 mm  einander nähern. Entsteht bei einem Warm  bruch des Leuchtkörpers zwischen den Bruch  enden ein Lichtbogen und geht dieser dann  auf die     Stromzuführungsdrähte    4, 5 über, so  werden die dicht aneinander stehenden Teile  der     Eindrückungen    11,12     aneinandergeschmol-          zen,    wobei der Lichtbogen erlischt.

   Damit  bei einem Warmbruch des Leuchtkörpers 7  die im     (lockeninnern    befindlichen Teile der       Stromzuführungsdräbte    4, 5 nicht auseinander  federn und mit grösserer Sicherheit ein     Zu-          samrnenschmelzen    der Drähte erreicht wird,  sind diese durch an sie angeschweisste, mit  tels einer Glasperle 13 verbundene Drähte  14, 15 zusammengehalten.  



  Die Durchschlagsicherung kann gegebe  nenfalls auch im Gefässinnern untergebracht  sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrische Glühlampe für Reihenschal tung, dadurch gekennzeichnet, dass die Strom zuführungsdrähte sowohl durch eine Durch schlagsicherung überbrückt, als auch an einer Stelle im Glockeninnern einander soweit ge nähert sind, dass durch bei Leuchtkörper- brach auftretendem Lichtbogen die Strom zuführungsdräbte an dieser Stelle zusammen geschmolzen werden. UNTERANSPRUCH: Elektrische Glühlampe nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der gegenseitige Abstand der beiden Stromzu- führungsdrähte an der Schmelzstelle durch eine mechanische Verbindung der Drähte mittels einer Glasperle im Glockeninnern ge sichert ist.
CH210026D 1938-07-04 1939-05-26 Elektrische Glühlampe für Reihenschaltung. CH210026A (de)

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CH210026D CH210026A (de) 1938-07-04 1939-05-26 Elektrische Glühlampe für Reihenschaltung.

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