CH210060A - Anordnung zur Temperaturregelung eines von einer Heizanlage beheizten Raumes unter Verwendung eines das Regelorgan der Gebäudeheizung steuernden Differential-Kompensationsgerätes. - Google Patents

Anordnung zur Temperaturregelung eines von einer Heizanlage beheizten Raumes unter Verwendung eines das Regelorgan der Gebäudeheizung steuernden Differential-Kompensationsgerätes.

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CH210060A
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CH
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contact
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heating system
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compensation device
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Inventor
A-G Landis Gyr
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Landis & Gyr Ag
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D23/00Control of temperature
    • G05D23/19Control of temperature characterised by the use of electric means
    • G05D23/275Control of temperature characterised by the use of electric means with sensing element expanding, contracting, or fusing in response to changes of temperature
    • G05D23/27535Details of the sensing element
    • G05D23/2754Details of the sensing element using bimetallic element

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Control Of Temperature (AREA)

Description


  Anordnung zur Temperaturregelung eines von einer Heizanlage beheizten Raumes  unter Verwendung eines das Regelorgan der Gebäudeheizung  steuernden     Differential-Kompensationsgerätes.       Für die Temperaturregelung eines von  einer Heizanlage beheizten Raumes wurde       unter    anderem bereits eine Regelanordnung  vorgeschlagen, die ein das Regelorgan der  Gebäudeheizung steuerndes     Differential-          Kompensationsgerät    verwendet, dessen zwei  im entgegengesetzten Sinne auf ein     Dreh-          System    einwirkenden Grössen temperaturab  hängig sind.

   Diese temperaturabhängige  Steuerung der beiden einander entgegenwir  kenden Grössen des     Differential-Kompensa-          tionsgerätes    wird hierbei lediglich nur von  einem Raumregler vorgenommen. Bei Heiz  anlagen     ist    aber insbesondere die von den  Röhren und Heizkörpern aufgespeicherte  Wärme so bedeutend, dass beim Abstellen  des Kessels nach Erreichen der vorgeschrie  benen Raumtemperatur die     überwärmten     Heizkörper noch nachheizen, was zu einer  Überheizung der Räume führt.

   Der tatsäch  lich vorhandene Wert der Raumtemperatur  stimmt dann mit dem am Raumregler einge-    stellten Wert nicht mehr     überein.'    Demzu  folge sind auch die     Schwankungen    der  Raumtemperatur bedeutend grösser, als sie  der Empfindlichkeit des Raumreglers ent  sprechen. Ausserdem ist eine Regelanordnung  mit einem Raumregler auch in starkem Masse  von fremden Einflüssen (Lüftung, offene  Türen, schlechte Fensterabschlüsse, zusätz  liche Wärmequellen) abhängig, die die Tem  peraturverhältnisse in den Räumen hinsicht  lich des Regelvorganges ungünstig beeinflus  sen.  



  Die Erfindung bezieht sich     nun    auf eine  Regelanordnung zur Temperaturregelung, bei  der gemäss der Erfindung die vorstehend ge  nannten Nachteile mit einfachen Mitteln da  durch vermieden werden, dass die beiden ein  ander entgegenwirkenden     Grössen    von     einem          Innen-        bezw.    Aussenregler beeinflusst werden.  



  Das     Differential-Kompensationsgerät    kann  ein     Zählertriebsystem    enthalten, dessen Span  nungsspule     unmittelbar    und dessen zwei ge-           geneinander    geschalteten Stromspulen über  je einen vom Innen-     bezw.    Aussenregler be  einflussten Drehwiderstand mit dem Netz ver  bunden sind. Eine von der Triebscheibe des       Zählertriebsystems    betätigte Kontaktvorrich  tung kann ein das Regelorgan der Heizanlage  steuerndes Kontaktrelais überwachen.

   Hier  bei kann die Anordnung so getroffen werden,  dass das Kontaktrelais mit einem Haltekon  takt versehen und die Kontaktvorrichtung als  eine in der einen Kontaktstellung eine Erre  gung und in der andern Kontaktstellung ein  Kurzschliessen des Kontaktrelais bewirkende  Kontaktwaage ausgebildet ist. Hierbei     kann     der Aussenregler im Gehäuse des     Differential-          Kompensationsgerätes    angeordnet und der  vom Drehsystem erzeugten Wärme ausge  setzt sein. Vorzugsweise ist der Innenregler  als mit dem Vorlaufrohr verbundener     Anlege-          icärmefühler    ausgebildet.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel der Erfindung dargestellt.  



  Die Regelanordnung weist einen am Vor  laufrohr einer Warmwasserheizung ange  brachten Anlegefühler J, ein im Freien an  geordnetes     Differential-Kompensationsgerät     <I>D</I> mit einem Aussenfühler<I>A</I> und ein die  Heizung steuerndes Regelorgan     Ro    auf. Die  beiden Fühler<I>J, A</I> bestehen aus je einer Bi  metallspirale 1, 1, und je einem Drehwider  stand 2, 2,, dessen Drehkontakt 3, 3, von der       Bimetallspirale    1, 1, verstellt wird.

   Das       Differential-Kompensationsgerät    D enthält  ein die Spannungsspule 5, die beiden einan  der     entgegengeschalteten    Stromspulen 6, 6,  und die Triebscheibe 7 aufweisendes Zähler  friebsystem 8, eine Kontaktwaage 9 mit im  Grundriss gezeichneten Kontakten 10, 11, 12,  ein Kontaktrelais 13 mit Kontakten 14, 15  und einen Widerstand 16,  Die Schaltverbindungen der einzelnen       ZVirkungsmittel    untereinander und mit dem  Netzleiter 17, 18 gehen ohne weiteres aus der  Zeichnung klar hervor, so dass auf diese nicht  gesondert eingegangen zu werden braucht.  



  Die     Abgleichung    der Regelanordnung ist  so getroffen, dass bei verhältnisgleichen Stel  lungen der Drehkontakte 3, 3, der Dreh-    widerstände 2, 2, die     Amperewindungszahl     in den beiden Stromspulen 6, 61 des Zähler  triebsystems 8 gleich ist, wenn also beispiels  weise die Drehkontakte 3, 3, der beiden  Drehwiderstände 2, 2, in den mit     -i-    20    oder in den mit     +    90       bezw.    - 20   bezeich  neten Stellungen stehen. Bei einem derarti  gen Ausgleich der beiden Drehmomente des       Zählertriebsystems    8 wird dann die Trieb  scheibe 7 stillstehen.  



  Bei einer Störung des Wärmegleichge  wichtes wird dagegen die     Amperewindungs-          zahl    in den beiden Stromspulen 6, 6, un  gleich. Demzufolge wird die Triebscheibe 7  im entsprechenden Sinne gedreht werden,  wodurch über die Kontaktwaage 9, das Kon  taktrelais 13 und das Regelorgan     Ro    die  Heizanlage auf den Wärmegleichgewichts  zustand eingeregelt wird. Die Anordnung  wirkt also als eine Ausgleichsteuerung.  



  Es soll nunmehr beispielsweise angenom  men werden, dass die Aussentemperatur sinkt.  Der     Drehkontakt    3, wird dann von der Bi  metallspirale 1, des     Aussenwärmefühlers    A  nach links bewegt. Demzufolge wird der  Widerstand in dem Kreis der Stromspule 6,  verringert. Die Triebscheibe 7 wird dann in  einer solchen Richtung gedreht, dass sie den  Kontakt 10 der Kontaktwaage 9 mit dem  Kontakt 1.1 verbindet. Das Kontaktrelais 13  wird somit erregt und seine Kontakte 14, 15  schliessen. Die Folge davon ist, dass das Re  gelorgan     Ro    eingeschaltet wird, das beispiels  weise die Klappe des Ofens öffnet.

   Durch  die damit bewirkte Erhöhung der Heizung  wird die     Bimetallspirale    1 in entsprechender  Weise ansprechen und den Drehkontakt 3  nach rechts verstellen. Dadurch wird der  Widerstand in dem     Stromkreis    der Spule 6  verkleinert und die     Amperewindungszahl    der  Spule 6 grösser. Wenn diese etwas grösser als  diejenige der Spule 6, geworden ist, wird die  Triebscheibe 7 wieder in der entgegengesetz  ten Richtung als vorher gedreht. Der Kon  taktarm 10 der Kontaktwaage 9 wird daher  von dem Kontakt 11 wieder entfernt. Eine       Entregung    des Kontaktrelais 13 erfolgt aber  dann noch nicht, da dessen Haltekontakt 14      geschlossen bleibt. Die Unterbrechung zwi  schen den Kontakten 10 und 11 erfolgt dem  nach spannungslos.

   Auf diese Weise wird  eine weitgehende Schonung dieser Kontakte  10, 11 erreicht.  



  Sobald der Drehkontakt 10 auf den Kon  takt 12 gelangt, wird die Spule des Kontakt  relais 13 kurzgeschlossen. Das Kontaktrelais  13 vermag dann seinen Anker nicht mehr zu  halten, so dass die Kontakte 14, 15 unter  brochen werden. Es ist dann sowohl der  Haltestromkreis für das Kontaktrelais 13 als  auch der Erregerstromkreis für das Regel  organ     Ro    wieder geöffnet. Damit wird die  Klappe des Ofens wieder geschlossen.  



  Bei einer darauf einsetzenden Abkühlung  des Warmwassers wird der Drehkontakt 3  des Drehwiderstandes 2 von der Bimetall  spirale 1 nach links verstellt. Die     Ampere-          windungszahl    der Spule 6 des     Differential-          Kompensationsgerätes    D wird kleiner und  daher die Triebscheibe 7 wieder so verstellt,  dass der Drehkontakt 10 der Kontaktwaage  3 auf den Kontakt 11 gelangt. Das Kontakt  relais 13 wird dann erregt und damit die  Heizanlage über das Regelorgan     Ro    wieder  so lange aufgeheizt, bis das Wärmegleich  gewicht wieder hergestellt ist.  



  Bei der Regelanordnung ist also grund  sätzlich der     Ausgleichvorgang    derart, dass  das Stromverhältnis der beiden Spulen 6, 6,  durch die beiden Fühler<I>J, A</I> jeweils immer  auf einen bestimmten Wert eingeregelt wird,  wobei diese Einregelung den Wärmegleich  gewichts-Zustand herbeiführt. Dieses Strom  verhältnis ist dabei vollkommen unabhängig  von den     Absolutwerten    der Ströme der bei  den Spulen 6, 6,. Bei einer     Änderung    der  Betriebsspannung ändert sich daher das       Stromverhältnis    nicht. Das     Differential-          Kompensationsgerät    ist somit von Schwan  kungen der Netzspannung unbeeinflusst.

    Auch Temperaturschwankungen sind hin  sichtlich der     Abgleichung    des Triebsystems  des     Differential-Kompensationsgerätes    wir  kungslos.  



  Es sei noch erwähnt, dass die Wicklungen  5, 6, 6, des     Ferraristriebsystems    eine Wärme    erzeugen, die im Gehäuse     eine    gewisse Innen  temperatur hervorruft. Da     nun    der Aussen  fühler A irgendwo zwischen der Wärme  quelle und der Gehäusewand angeordnet ist,  ergibt sieh die Wirkung, dass bei gleichblei  bender     Aussentemperatur    und beispielsweise  bei einem plötzlich     auftretenden    Wind die  Gehäusewand und die von der Wärmequelle  distanzierte     Bimetallspirale   <B>1,</B> sich abkühlen.  Somit wirkt diese     Anordnung    auch als       Wärmeverlustfühler,    ohne dass eine besondere  Heizwicklung notwendig ist.

   Man muss hier  bei nur die Anordnung so treffen, dass die  Temperatur der     Bimetallspirale    11 immer  etwas höher als die im Freien vorhandene  Temperatur ist, was sich ohne weiteres errei  chen lässt.  



  Es ist selbstverständlich, dass der Innen  und Aussenfühler auch anders als in der       Zeichnung    dargestellt, ausgebildet sein kön  nen. Ebenso kann an Stelle des dargestellten       Zählertriebsystems    des     Differential-Kompen-          sationsgerätes    auch ein anderes treten. So  könnte die Differenzbildung der beiden von  dem Innen- und     Aussenfühler    gesteuerten  Grössen auch durch zwei     Spannungstrieb-          Systeme    oder auch durch Motoren     einer    an  dern Type erfolgen.  



  Die gezeichnete Regelanordnung hat an  sich den     Vorteil,    dass sie durch die Verwen  dung eines     in    der Massenfabrikation herge  stellten     Zählertriebsystems        verhältnismässig     billig zu stehen kommt. Ein weiterer Vor  teil besteht noch darin, dass die Regelanord  nung nicht nur eine lineare     Einstellung    der       Vorlauftemperatur    ermöglicht, sondern dass  mit dieser durch eine entsprechende Anord  nung der Wicklungen der Drehwiderstände  auch jede beliebige andere Temperaturkurve  erreicht werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Regelanordnung zur Temperaturregelung eines von einer Heizanlage beheizten Raumes unter Verwendung eines das Regelorgan der Gebäudeheizung steuernden Differential- Kompensationsgerätes, dessen zwei im entge gengesetzten Sinne auf ein Drehsystem ein- wirkenden Grössen temperaturabhängig sind, dadurch gekennzeichnet, dass die eine der bei den einander entgegenwirkenden Grössen von einem Innen- und die andere von einem Aussenregler beeinflusst wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Regelanordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Ströme von zwei einander entgegenwirkenden Spulen von dem Innen- bezw. Aussenregler einge stellt werden. 2. Regelanordnung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Differen- tial-Kompensationsgerät ein Zählertrieb- system enthält, dessen Spannungsspule unmittelbar und dessen zwei gegeneinan der geschaltete Stromspulen über je einen vom Innen- bezw. Aussenregler beeinfluss ten Drehwiderstand mit dem Netz verbun den sind. 3.
    Regelanordnung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, da.ss eine von der Triebscheibe des Uhlertriebsystems betä tigte Kontaktvorrichtung ein das Regel organ der Heizanlage steuerndes Kontakt relais überwacht. 4. Regelanordnung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Kontakt relais mit einem Haltekontakt versehen und die Kontaktvorrichtung als, in der einen Kontaktstellung eine Erregung und in der andern Kontaktstellung ein Kurz schliessen des Kontaktrelais bewirkende Kontaktwaage ausgebildet ist. 7. Regelanordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Aussen regler in dem Gehäuse des Differential Kompensationsgerätes angeordnet und der vom Drehsystem erzeugten Wärme ausge setzt ist. 6.
    Regelanordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Innenfühler als mit dem Vorlaufrohr verbundener Anlegefühler ausgebildet ist.
CH210060D 1939-04-08 1939-04-08 Anordnung zur Temperaturregelung eines von einer Heizanlage beheizten Raumes unter Verwendung eines das Regelorgan der Gebäudeheizung steuernden Differential-Kompensationsgerätes. CH210060A (de)

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