Träger mit einer lichtdurchlässigen, zur mechanischen Aufzeichnung und optischen Wiedergabe von Schwingungen, insbesondere Schallschwingungen, geeigneten Auf zeichnungsschicht. Für die Herstellung einer Schwingungs aufzeichnung, z. B. einer Tonaufzeichnung, auf mechanischem Wege, die auf optischem Wege wiedergegeben werden soll, hat es sich als zweckmässig erwiesen, einen bandförmi gen Träger zu benutzen, der aus wenigstens zwei Schichten besteht, von denen die eine als dünne, zweckmässig Metalle oder Metall verbindungen enthaltende Deckschicht aus gebildete Schicht, z. B. bereits bei der Auf nahme einen für das Wiedergabelicht erfor derlichen Grad von Undurchlässigkeit auf weist.
Beim Aufzeichnen werden dann, den aufzuzeichnenden Schwingungen entspre chend, Teile der Deckschicht und gegebenen falls auch Teile der darunterliegenden, zweckmässig besonders als Aufzeichnungs schicht ausgebildeten, lichtdurchlässigen Schicht ausgeschnit\m, wodurch sich nach der Aufzeichnung eine lichtdurchlässige Schwingungsspur ergibt.
Besonders wenn auf diese Weise mittels eines in senkrech ter Richtung in bezug auf die Filmober fläche schwingenden Meissels mit V-förmiger Schneide, deren Scheitelwinkel etwa 174' ist, eine oder mehrere Spuren mit gegenüber den Meisselamplituden etwa 40fach vergrö sserten Breitenänderungen hergestellt werden, wird eine Aufzeichnung erhalten,
die sofort in den üblichen Tonfilmapparaten wieder- gebbar ist und hinsichtlich der Güte der Wiedergabe eine photographisch hergestellte Aufzeichnung bis zu den höchsten Frequen zen in vielen Fällen übertrifft.
Wenn man jedoch von dem Vorteil der sofortigen Wiedergabe einstweilen absieht, kann man auch einen Träger benutzen, der bei der oben erwähnten mechanischen Auf zeichnung wenigstens aus zwei lichtdurch lässigen Schichten besteht, von denen einer erst nach der Aufzeichnung die für die op tische Wiedergabe erforderliche Schwärzung gegeben werden kann.
Zweckmässig wird in diesem Falle die Spur geschwärzt, weil auf diese Weise die meistens durch die Beschaf fenheit der Spur bei der optischen Wieder gabe oder Kopierung sich ergebenden Übel stände ausgeschaltet sind: So hat es sich herausgestellt, dass die durch eine mecha nische Aufzeichnung in Amplitudenschrift in einem dazu geeigneten, lichtdurchlässigen Stoff hergestellte Spur immer Kratzer und andere Beschädigungen aufweist, z.
B. durch Beschädigung der lleisselschneide, durch Un regelmässigkeiten in der Tiefe der geschnit tenen Spur und durch Schmutzpartikelchen, die in der, in vielen Fällen als Schneidmate- rial benutzten, mehr oder weniger klebrigen Gelatine haften. Die Beschädigungen und Unregelmässigkeiten in der Tiefe der Spur verursachen unregelmässige Brechung der die Aufzeichnung abtastenden Lichtstrahlen. Die hierdurch und durch die Schmutzpartikel- chen verursachten Geräusche beeinträchtigen eine einwandfreie Wiedergabe oder Kopie- rung.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Träger mit einer lichtdurchlässigen, zur me chanischen Aufzeichnung und optischen Wiedergabe von Schwingungen, insbeson dere Schallschwingungen, geeigneten A.uf- zeichnungsschieht, die mit einer dünnen Schutzschicht versehen ist. Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Auf zeichnungsschicht wenigstens in ihrer Ober flächenzone einen Stoff enthält, der nach Freilegung der Aufzeichnungsscbieht durch das Aufzeichnungsorgan durch eine chemi sche Reaktion mit einer hinzuzufügenden andern Komponente eine von schädlicher Kornbildung freie Färbung der Spur ergibt.
Der erstgenannte Stoff kann die Schicht selbst bilden oder in einem andern Stoff molekular oder kolloidal dispergiert sein.
Mit dem Ausdruck "Färbung" wird hier ganz allgemein gemeint, dass die Spur nach der soeben erwähnten Behandlung für die bei der Wiedergabe oder beim Kopieren be nutzte Lichtart wesentlich undurchlässig ist. Die Spur braucht daher nach der Behand- lung nicht unbedingt entsprechend den Far ben des sichtbaren Spektrums gefärbt zu sein, sie kann vielmehr auch geschwärzt, das heisst für weisses Licht völlig undurchlässig sein. Sogar der Fall ist möglich, dass die Spur nach der Behandlung nicht einmal eine sichtbare Farbe aufweist; sondern nur das infrarote Licht, das für die direkte Wieder gabe benutzt werden kann, das ultraviolette Licht, das für das Kopieren vorteilhaft ver wendet wird, oder beide absorbiert.
Im nach stehenden werden daher je nach Bedarf, die Ausdrücke "geschwärzt", "lichtundurchläs- lig", "gefärbt" usw. durcheinander ver wendet.
Bei Anwendung des erfindungsgemässen Trägers wird der Stoff, der die Färbung verursacht, durch die chemische Reaktion aij der gewünschten Stelle, das heisst in der Spur selbst, erzeugt, wodurch es möglich wird, besonders scharfe Grenzen zwischen dem gefärbten und ungefärbten Teil des Trägers, nämlich zwischen Spur und Um gebung, zu erhalten.
Dadurch, dass die far bige Substanz durch die Zusammenwirkung von wenigstens zwei Stoffen erzeugt wird, von denen der eine bei der zu der Färbung führenden chemischen Reaktion bereits in der zu färbenden Schicht vorhanden ist oder die Substanz der Schicht selbst bildet, wird im wesentlichen eine einheitliche Verbindung zwischen Farbschicht und Aufzeichnungs schicht erhalten, da die Färbung auf jeden Fall wenigstens teilweise der Schicht ein verleibt ist. Durch diese Massnahme ist eine Lostrennung der Farbschicht, z. B. durch scharfe Krümmungen in der Transportvor richtung, beim Wiedergeben oder Kopieren niemals zu befürchten.
Die chemische Reaktion bedingt an sich eine scharfe Grenze zwischen den gefärbten und den ungefärbten Teilen des Trägers, da beim Eindiffundieren des einen, beim Be ginn des Färbungsvorganges noch nicht in der Schicht vorhandenen Bestandteils der selbe während des Färbungsvorganges durch die chemische Reaktion umgesetzt und des wegen verbraucht wird. Hierdurch wird die Bildung einer unscharfen Begrenzung, wie diese -zum Beispiel beim Eindiffundieren einer Farbstofflösung in eine Gelatine schicht entsteht, vermieden.
Eine besonders scharfe Grenze wird dann erhalten, wenn die Aufzeichnungsschicht einen Stoff enthält, der durch die chemische Reaktion mit einer hinzuzufügenden andern Komponente eine gefärbte unlösliche Ver bindung ergibt, welche die weitere Diffusion weitgehend verhindert.
Es wurde bereits vorgeschlagen, einen Träger mit einer durchlässigen Schneid schiebt und eine darauf liegende, ebenfalls durchlässige Schutzschicht mit einer mecha nisch hergestellten Schwingungsaufzeichnung zu versehen und darauf die entstandene Spur zum Beispiel mittels chinesischer Tusche oder eines andern Farbstoffes, der nur an dem Material der freigelegten Aufzeich nungsschicht haftet, einzufärben. Ein der artiger Träger,weist jedoch keinesfalls die Vorteile eines Trägers gemäss der Erfindung auf. Zwecks Erzielung einer genügenden Deckfähigkeit ist es nämlich im allgemeinen notwendig, eine verhältnismässig konzen trierte Farblösung zu verwenden, wodurch jedoch der Nachteil entsteht, dass die die Spur abdeckende Schicht ziemlich dick wird.
Hierdurch ergibt sich der Übelstand, dass, besonders wenn eine derartige Spur auf einem bandförmigen Träger angebracht ist, die auf liegende, ziemlich dicke Farbschicht leicht abblättert. Selbst bei der Verwendung von chinesischer Tusche, wobei die abdeckende Schicht ziemlich dünn sein kann, tritt sehr leicht eine Lostrennung dieser Schicht ein, nachdem sie getrocknet ist.
Das Verfahren zur Färbung der Spur kann unter Anwendung einer sogenanuten physikalischen Entwicklung ausgeführt wer den. Zu diesem Zweck enthält die Aufzeich nungsschicht oder die Spur mindestens einen derartigen Stoff, oder ist selbst mindestens aus einem derartigen Stoff hergestellt, der bei Hinzufügung eines andern Stoffes als Keim wirkt, der die chemische Reaktion der sogenannten physikalischen Entwicklung auslöst.
Wenn die Keime durch eine photo chemische Reaktion gebildet werden sollen, kann diese photochemische Bildung der Keime nach dem Schneiden der Spur durch Belichten mit geeignetem Licht erzielt wer den. Wenn die Schutzschicht dabei über dies noch für das für diesen Zweck verwen dete Licht undurchlässig ist, so ist hier ein zweiter Grund für die Gewährleistung einer scharfen Grenze zwischen Spur und Um gebung vorhanden. In den Ausführungsbei spielen wird dies noch näher erläutert.
Die Färbung der Spur kann gemäss einem andern Ausführungsbeispiel auch dadurch erhalten werden, dass ein Stoff benutzt wird, mit dem es möglich ist, auf rein chemischem Wege eine farbige Verbindung zu erhalten. Durch Anwendung dieses rein chemischen Verfahrens wird der Vorteil erzielt, dass es möglich ist, eine äusserst dünne, homogene Farbstoffschicht dadurch zu erhalten, dass eine molekulare Lösung als eine Komponente reagiert mit einem in der zum Beispiel aus Gelatine bestehenden Aufzeichnungsschicht vorhandenen molekular- oder kolloidal-dis- persverteilten Stoff als anderer Komponente, so dass in diesem schützenden Mittel ein kol loidales,
also praktisch kornloses Reaktions produkt erhalten wird. Der Farbstoff wird demgemäss in fast kornlosem Zustand erhal ten und bleibt auch in diesem Zustand. Be sonders wichtig ist diese Massnahme, wenn die Aufzeichnung, wie oben angegeben, mit tels eines Meissels mit V-förmiger Schneide, dessen Scheitelwinkel möglichst stumpf ist, z. B. 174 aufweist, erfolgt.
Zur Verdeutlichung der Erfindung sei auf die Figuren der beiliegenden Zeichnung verwiesen, in denen beispielsweise Ausfüh rungsformen des Verfahrens zur Erziehung der Färbung dargestellt sind.
In Fig. 1 ist ein Aufzeichnungsverfahren mittels eines V-förmigen Meissels in einem aus drei Schichten bestehenden Träger dar gestellt; Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform des Verfahrens an Hand einer perspektivischen Darstellung; Fig. 3 zeigt ein anderes Ausführungs beispiel.
In Fig. 1 ist mit 1 im Querschnitt ein Teil des Filmes bezeichnet, der sich wäh rend des Aufzeichnens senkrecht zur Zeich nungsebene beiv egt. Der Film besteht zum Beispiel aus einer Unterlage von Zelluloid 2, einer Zwischenschicht aus Gelatine 3 und einer Schutzschicht 4.
Der mit 5 bezeich nete Meissel mit einem V-förmigen Scheitel winkel von etwa 174' schwingt in der an gegebenen Pfeilrichtung und erzeugt dabei eine Spur mit Tiefenänderungen und die ser gegenüber vergrösserten Breitenänderun- gen. Nenn ein derartiger Film als Nega tiv dienen soll, so müssen die in der Zwi schenschicht 3 freigelegten Seiten 6 des keilförmigen Ausschnittes gefärbt werden.
Es ist nun einleuchtend, dass zwecks Erzie lung scharfer Umrisse der Spur die Farb- stoffschieht nicht derart sein soll, dass die Färbung sich bis unter diejenigen Teile der Schutzschicht 4 fortsetzt, die stehen geblie ben sind, also praktisch nur wenig weiter als die Kanten 7 unter diese Schutzschicht vordringt.
Zweckmässig wird daher eine Schutz schicht benutzt, deren Aufnahmefähigkeit und Durchlässigkeit für den bezw. die nach dem Sehneiden anzubringenden Kompo nente bezw. Komponenten in dem Zustand, in dem sie verwendet werden, derart klein ist, da.ss wenigstens während der chemischen Reaktion diese Komponente nicht durch die Oberfläche der Schutzschicht hindurch dringt. Hierdurch ist es möglich, nach der Reaktion die überflüssigerweise benetzten Stellen der Schutzschicht auf einfache Weise, z. B. durch Abwischen, wieder sau ber zu machen, so dass die Schicht nach wie vor zum Beispiel lichtdurchlässig ist.
Das Verfahren zur Erzielung der Fär bung kann gemäss den nachfolgenden Aus- fühiaxngsbeispielen ausgeführt werden, bei denen einfachheitshalber angenommen wird, da.ss eine Schwingungsspur nach Fig. 2 ent steht. Beispiel <I>1:</I> Der Träger mit der auf mechanischem Wege erzeugten Spur in Amplitudensehrift besitzt eine Aufzeichnungsschicht aus Gela tine, zu der in homogener Verteilung Blei azetat in einer geeigneten Konzentration hin zugesetzt ist.
Die durch die Aufzeichnung freigelegte Gelatineschicht wird mit einem Ammonsulfidentwickler in wässeriger Lö sung behandelt, wodurch die Spur zufolge des entstandenen Bleisulfids in genügendem Mass geschwärzt wird. Hierbei wird zweck mässig eine Schutzschicht benutzt, die aus einem Kunstharz wie Polystyrol, Zaponlack oder einem ähnlichen Stoff besteht. <I>Beispiel 2:</I> Es ist auch möglich, das Bleiazetat erst nach der Aufzeichnung anzubringen, z. B. durch Bestreichung mit einer wässerigen Lö sung dieses Stoffes.
Hierdurch dringt das Bleiazetat nur oberflächlich in die freige legte Gelatineschicht. Hiernach wird der Träger wieder mit dem Ammonsulfident- wickler behandelt.
Obwohl es sich herausgestellt hat, dass sich mit dem Ausführungsbeispiel 1 eine schon auffallend scharf begrenzte Schwär zung der Spur erhalten lässt, werden in dem im Beispiel 2 beschriebenen Fall, wo die Gelatineschicht nicht in ihrer ganzen Dicke mit dem Bleiazetat versehen ist, Fehler durch zu lange Behandlung mit dem Am monsulfidentwickler leichter vermieden, da die Bleiazetatlösung in letzterem Falle nur in verhältnismässig kleiner Tiefe in die Ge- latineschicht eindringt. In Fig. 2 ist diese Arbeitsweise schematisch dargestellt.
Die ge schnittene Spur wird mittels des zum Bei spiel aus Filz bestehenden Bausches 11 mit der Bleiazetatlösung gefeuchtet. Die so be handelte Spur ist in der Zeichnung deutlich keitshalber durch Schraffierung angegeben: Darnach wird die Spur mittels eines zwei ten, z. B. Ammonsulfidentwickler enthalten den Bausches 12 gefärbt, wodurch die in der Figur schwarz gezeichnete Spur entsteht. Anstatt des in den Beispielen 1 und 2 erwähnten Bleiazetates können auch andere geeignete Bleisalze oder andere Sulfid bil dende Metallsalze, wie z. B.
Kupfer-, Mer- curi-, Mereuro-, Nickelsalze und andere be nutzt werden, während statt des Ammon- oder Alkalisulfids in diesem Falle ein Schwefelwasserstoffgasstrom auf die die Sulfid bildenden Metallsalze enthaltende Spur einwirken kann, so dass ein ähnliches Resultat erhalten wird. <I>Beispiel 3:</I> Die in den Beispielen 1 und 2 erläuter ten Arbeitsweisen können auch mit 'Hilfe von andern chemischen Reaktionen ausge führt werden.
So kann der in der Schneid schicht vorhandene Stoff zum Beispiel Mer- curonitrat sein, während als zusätzliche Komponente eine Ammoniaklösung angewen det werden kann, so dass in der Spur das sogenannte schwarze Präzipitat NITJig-#NO:, entsteht. Statt der Ammoniaklösung kann auch feuchtes NH3-Gas benutzt werden.
<I>Beispiel</I> Wenn der gemäss Beispiel 1 oder 2 an gebrachte Stoff gelbes Blutlaugensalz ([Fe(CN)sl )K4 ist, kann eine farbige Spur dadurch erreicht werden, dass eine angebrachte Ferrisalz- lösung auf die genannte Verbindung ein wirkt, so dass das kolloidaldisperse, tiefblaue Berlinerblau entsteht-.
<I>Beispiel 5:</I> In der Schneidschicht wird gemäss Bei spiel 1 oder 2 Indigo angebracht. Da dieser Stoff in Wasser unlöslich ist muss er in an derer Weise in der Aufzeichnungsschicht aufgenommen werden. Dies kann dadurch geschehen, dass der Indigo zum Beispiel mit tels "Rongalit" (Natriumsulfoxylat) oder eines Hyposulfitsalzes (z. B. Na,S204) redu ziert wird, wobei er als Indigoweiss in Lö sung geht. In diesem Zustand wird das In digoweiss in der Schneidschicht angebracht.
Die Spur wird dann dadurch gefärbt, dass das Indigoweiss durch Behandlung mit einer oxydierenden Lösung in den blauen unlös lichen, kolloidal verteilten Indigo umgewan delt wird. Die Färbung kann auch mittels Sauerstoffgas oder sogar an der Luft erfol gen. Im letzteren Falle muss die Schutz schicht für Luft undurchlässig sein.; geeig net hierfür ist zum Beispiel eine Polystyrol schicht, die mit Nitrozellulose überschichtet ist. Auch Metallfolien können hierfür Ver wendung finden.
<I>Beispiel 6:</I> Die für das optische Reproduzierbar- machen notwendige Färbung kann auch in der Weise erzielt werden, dass nach dem Schneiden durch Hinzuftigen eines geeigneten Stoffes das Material der freigelegten Auf zeichnungsschicht selbst gefärbt wird. Die Aufzeichnungsschicht, die vorteilhaft aus Gelatine oder ähnlichen abgebauten, eiweiss artigen Stoffen besteht, kann zum Beispiel mit einer alkalischen Kupfersulfatlösung be handelt werden, welche in dem vorliegenden Falle eine blau- bis rotviolette Verbindung ergibt.
Es ist auch möglich, die in der Gelatine schicht befindliche, kupplungsfähige Amino säure mit einer Diazobenzol-Sulfonsäure- lösung zu behandeln, wodurch eine gefärbte Verbindung gebildet wird, wenn- nach der Behandlung mit dieser Lösung die Spur mit einer etwa 2n. Sololösung bestrichen wird. <I>Beispiel</I> Die gemäss Beispiel 1 oder 2 mit Blei azetat behandelte Aufzeichnungsschicht wird, nachdem die Spur durch eine Schutzschicht hindurch geschnitten ist, z. B. mittels par alleler ultravioletter Strahlen belichtet. Diese sind in Fig. 3 mit 8 bezeichnet. In diesem Falle ist die Schutzschicht 4 für die verwen deten Lichtstrahlen undurchlässig, so dass nur die Zone 9 belichtet wird.
Darnach wird die Spur zum Beispiel mit einer sauren Sil bernitratlösung und darnach mit einem sau ren Reduktionsmittel, beispielsweise einer Zitronensäure-Metollösung, behandelt, wobei nur die freigelegte Zone der Aufzeichnungs schicht geschwärzt wird. Da die ausserhalb der Zone 9 liegenden Teile 10 der Schneid schiebt in diesem Falle nicht belichtet sind und somit nicht an der physikalischen Ent wicklung teilnehmen können, ist es auch nicht erforderlich, dass die Deckschicht für die Bestandteile des physikalischen Entwick lers während der eventuell längere Zeit brauchenden Entwicklung praktisch un durchlässig ist.
Als Schutzschicht kann hier Polystyrol oder eine Acetylzelluloseschicht, in der ein ultraviolett absorbierender Stoff, wie Chinin sulfat, angebracht ist, dienen.
Wenn nach der Färbung die Aufzeich nung mit ultraviolettem Licht kopiert wer den soll, ist es erforderlich, die für dieses Licht undurchlässige Deckschicht mittels eines geeigneten Lösungsmittels zu entfernen. <I>Beispiel</I> 7B: Der gemäss Beispiel 1 behandelte Träger mit Bleiazetat als erster Komponente kann auch kurz vor der mechanischen Aufzeich nung mit ultraviolettem Licht belichtet wer den. Die Schutzschicht muss dann für dieses Licht durchlässig sein. Darnach wird der Träger gemäss Beispiel 7A weiter behandelt. Wenn zum Kopieren ebenfalls ultraviolettes Licht verwendet wird, so ist der fertige Trä ger deswegen ohne weiteres dazu geeignet.
<I>Beispiel 8:</I> Es ist auch möglich, die Bleiazetat-Gela- tineschicht (erste Komponente), die gemäss Beispiel 1 angebracht wird, schon vorher, das heisst bei der Herstellung des Trägers, zu belichten. In diesem Falle sind mehrere Möglichkeiten vorhanden.
<I>Beispiel</I> 8d.: Die für die Aufzeichnungsschicht zu ver wendende, z. B. aus Bleiazetat und Gelatine bestehende Masse wird schon vor dem Auf bringen auf die Unterlage belichtet. <I>Beispiel 8B:</I> Die Bleiazetat und Gelatine enthaltende Masse wird erst aufgetragen, dann belichtet und mit der Schutzschicht versehen.
In den beiden unter 8A und 8B beschrie benen Fällen spielt die Undurchlässigkeit der Schutzschicht für die die physikalische Entwicklung notwendige Lichtart an sich keine Rolle, da die Masse schon vor dem eventuellen Auftragen der Schutzschicht be lichtet ist.
<I>Beispiel 8C:</I> Die Masse wird aufgetragen, darnach mit der Deckschicht versehen und erst dann, durch die Schutzschicht hindurch, belichtet. Hierbei muss letztere für die verwendete Lichtart selbstverständlich durchlässig sein.
Der Träger kann in den Beispielen 8A bis 8C dann wieder nach Beispiel 7A weiter behandelt werden.
Prinzipiell lässt sich mit der Arbeitsweise gemäss Beispiel 7A dadurch, dass nur die die Spurfläche bildenden Teile der Aufzeich nungsschicht belichtet worden sind, eine grö ssere Randschärfe der gefärbten Spur errei chen, als mit den im Beispiel 8 beschrie benen Methoden. Diese weisen untereinander keine für die Randschärfe der Spur wesent lichen Vorteile auf.
<I>Beispiel 9:</I> Die in den Beispiel 7 und 8 beschriebene physikalische Entwickelbarkeit der Schneid schiebt durch Belichtung mittels hierfür ge eigneten Lichtes kann auch in anderer Weise erzielt werden, nämlich durch Einbauen von Keimen, z. B. Edelmetallkeimen, wie Silber keimen, was durch Hinzufügung einer kol loidalen Silberlösung zur Bleiazetat-Gela- tinemasse erfolgen kann (erste Komponente). <I>Beispiel 10:</I> Statt einer physikalischen Entwicklung kann auch eine normale chemische Entwick lung angewendet. werden. In diesem Fall besteht die Schneidschicht vorzugsweise aus einer kornfreien Silberbromidemulsion (erste Komponente).
Das Silberbromid kann direkt bei der Herstellung der Schneidsehicht ein verleibt werden. Es kann jedoch auch nach dem Schneiden der Spur angebracht werden, z. B. durch Einwirkung von einer Silber nitratlösung auf eine Halogenionen enthal tende Kolloidschicht. Die Fähigkeit zu einer chemischen Entwicklung kann der Schicht mittels einer geeigneten Belichtung, die wieder vor oder nach dem Schneiden vorgenommen werden kann, erteilt werden (der Entwickler stellt die zweite Kompo nente dar). Die verschiedenen Ausführungs möglichkeiten gemäss den unter 7 und 8 be schriebenen Beispielen können auch hier durchgeführt werden.
Wenn die Einverleibung des Silberbro- mids bei der Herstellung des Trägers, das heisst vor dem Aufbringen der Schutzschicht, vorgenommen wird und das Entwicklungs- fähigmachen nach dem Schneiden der Schwingungsspur erfolgen soll, so muss dar auf geachtet werden, dass die Schutzschicht eine derartige Beschaffenheit hinsichtlich der Lichtabsorption aufweist, dass das vor der Entwicklung zu benutzende Licht absor biert, jedoch das für das Kopieren oder für die Wiedergabe anzuwendende Licht durch gelassen wird. Dies kann zum Beispiel mit einer Polystyrol- Chininsulfatschutzschicht erreicht werden.
Eine derartige Schicht ist durchlässig für infrarotes Wiedergabe- und blaues Kopierlicht, jedoch anderseits un durchlässig für das vor der Entwicklung zu verwendende ultraviolette Licht.
Carrier with a translucent recording layer suitable for mechanical recording and optical reproduction of vibrations, in particular sound vibrations. For the production of a vibration record, e.g. B. a sound recording, by mechanical means that is to be reproduced optically, it has proven to be useful to use a bandförmi gene carrier, which consists of at least two layers, one of which is a thin, useful metals or metal compounds containing top layer formed from layer, e.g. B. already in the recording has a necessary level of impermeability for the playback light.
When recording, parts of the cover layer and, if necessary, parts of the transparent layer underneath, expediently designed as a recording layer, are cut out in accordance with the vibrations to be recorded, which results in a transparent vibration trace after the recording.
Especially if in this way one or more tracks with changes in width that are about 40 times larger than the chisel amplitudes are produced by means of a chisel with a V-shaped cutting edge that vibrates in the vertical direction with respect to the film surface, the apex angle of which is about 174 ' Get record,
which can be reproduced immediately in conventional sound film machines and in many cases exceeds a photographically produced recording up to the highest frequencies in terms of reproduction quality.
However, if you disregard the advantage of instant playback for the time being, you can also use a carrier that consists of at least two translucent layers in the mechanical recording mentioned above, one of which only after the recording, the blackening required for the op tables playback can be given.
In this case, the track is expediently blackened because this eliminates the inconveniences that usually arise due to the nature of the track during optical reproduction or copying: It has been found that the mechanical recording in amplitude writing in a suitable, translucent fabric made track always has scratches and other damage, z.
B. by damage to the lleissel cutting edge, by irregularities in the depth of the cut track and by dirt particles that adhere to the more or less sticky gelatine, which is used in many cases as cutting material. The damage and irregularities in the depth of the track cause irregular refraction of the light beams scanning the recording. The noises caused by this and by the dirt particles impair correct reproduction or copying.
The invention relates to a carrier with a transparent recording layer which is suitable for mechanical recording and optical reproduction of vibrations, in particular sound vibrations, and which is provided with a thin protective layer. The invention is characterized in that the recording layer contains at least in its upper surface zone a substance which, after the recording sheet is exposed by the recording element, produces a coloration of the track free of harmful grain formation through a chemical reaction with another component to be added.
The first-mentioned substance can form the layer itself or be molecularly or colloidally dispersed in another substance.
The term "coloring" here means in a very general way that the track, after the treatment just mentioned, is substantially impermeable to the type of light used for reproduction or copying. Therefore, after the treatment, the track does not necessarily have to be colored according to the colors of the visible spectrum; it can also be blackened, that is to say completely impermeable to white light. It is even possible that the trace does not even have a visible color after the treatment; but only the infrared light that can be used for direct reproduction, the ultraviolet light that is advantageously used for copying, or both absorbed.
In the following, the terms "blackened", "opaque", "colored" etc. are used in a confused manner as required.
When using the carrier according to the invention, the substance that causes the coloration is generated by the chemical reaction aij the desired location, i.e. in the track itself, which makes it possible to establish particularly sharp boundaries between the colored and uncolored part of the carrier, namely between the lane and the environment.
The fact that the colored substance is produced by the interaction of at least two substances, one of which is already present in the layer to be colored during the chemical reaction leading to the coloring or forms the substance of the layer itself, is essentially a uniform one Connection between the color layer and the recording layer obtained, since the coloration is in any case at least partially incorporated into the layer. By this measure a separation of the paint layer, z. B. by sharp curvatures in the Transportvor direction, when playing or copying never to fear.
The chemical reaction itself causes a sharp boundary between the colored and the uncolored parts of the carrier, because when the one component that is not yet present in the layer at the beginning of the coloring process diffuses, the same is converted during the coloring process by the chemical reaction and because of that is consumed. This avoids the formation of a fuzzy delimitation, such as is the case, for example, when a dye solution diffuses into a gelatin layer.
A particularly sharp limit is obtained when the recording layer contains a substance which, through the chemical reaction with another component to be added, produces a colored, insoluble compound which largely prevents further diffusion.
It has already been proposed to provide a carrier with a permeable cutting edge and a protective layer lying on it, likewise permeable, with a mechanically produced vibration recording and then the resulting trace, for example by means of Chinese ink or another dye, which is only applied to the material of the exposed Recording layer adheres to color. Such a carrier, however, in no way has the advantages of a carrier according to the invention. In order to achieve sufficient hiding power, it is generally necessary to use a relatively concentrated color solution, but this has the disadvantage that the layer covering the track becomes quite thick.
This results in the disadvantage that, especially when such a track is applied to a tape-shaped carrier, the rather thick layer of paint lying on it easily peels off. Even with the use of Chinese ink, where the covering layer can be quite thin, separation of this layer occurs very easily after it has dried.
The process for coloring the trace can be carried out using so-called physical development. For this purpose, the recording layer or the track contains at least one such substance, or is itself made of at least one such substance, which, when another substance is added, acts as a nucleus that triggers the chemical reaction of so-called physical development.
If the nuclei are to be formed by a photo-chemical reaction, this photochemical formation of the nuclei can be achieved after the cutting of the track by exposure to suitable light. If the protective layer is still impermeable to the light used for this purpose, then there is a second reason for ensuring a sharp boundary between the track and the surroundings. In the Ausführungsbei play this is explained in more detail.
According to another exemplary embodiment, the color of the trace can also be obtained by using a substance with which it is possible to obtain a colored compound in a purely chemical way. By using this purely chemical process, the advantage is achieved that it is possible to obtain an extremely thin, homogeneous dye layer by reacting a molecular solution as a component with a molecular or colloidal layer that is present in the recording layer made of gelatin, for example. dispersed substance as another component, so that in this protective agent a colloidal,
so practically grain-free reaction product is obtained. The dye is accordingly obtained in an almost grainless state and remains in this state. This measure is particularly important when the recording, as stated above, with means of a chisel with a V-shaped cutting edge, the apex angle is as obtuse as possible, z. B. 174 has takes place.
To illustrate the invention, reference is made to the figures in the accompanying drawings, in which, for example, Ausfüh approximate forms of the method for training the coloring are shown.
In Fig. 1, a recording method by means of a V-shaped chisel in a carrier consisting of three layers is provided; 2 shows an embodiment of the method on the basis of a perspective illustration; Fig. 3 shows another embodiment example.
In Fig. 1, 1 in cross section denotes a part of the film, which beiv egt during the recording perpendicular to the drawing plane. The film consists, for example, of a celluloid base 2, an intermediate layer of gelatin 3 and a protective layer 4.
The 5 designated chisel with a V-shaped apex angle of about 174 'swings in the direction of the arrow and creates a track with changes in depth and changes in width compared to these. If such a film should serve as a negative, so the exposed in the intermediate layer 3 sides 6 of the wedge-shaped cutout must be colored.
It is now evident that, for the purpose of creating sharp outlines of the track, the dye layer should not be such that the coloration continues under those parts of the protective layer 4 that have remained, i.e. practically only a little further than the edges 7 penetrates under this protective layer.
Appropriately, therefore, a protective layer is used whose capacity and permeability for the BEZW. the component to be attached after the cutting bezw. Components in the state in which they are used is so small that, at least during the chemical reaction, this component does not penetrate through the surface of the protective layer. This makes it possible, after the reaction, the superfluously wetted areas of the protective layer in a simple manner, for. B. by wiping, to make clean again, so that the layer is still, for example, translucent.
The method for achieving the coloring can be carried out according to the following exemplary embodiments, in which, for the sake of simplicity, it is assumed that a vibration track according to FIG. 2 is created. Example <I> 1: </I> The carrier with the mechanically generated track in amplitude writing has a recording layer made of gelatin to which lead acetate is added in a suitable concentration in a homogeneous distribution.
The gelatin layer exposed by the recording is treated with an ammonium sulfide developer in an aqueous solution, whereby the trace is sufficiently blackened due to the resulting lead sulfide. Here, a protective layer is expediently used, which consists of a synthetic resin such as polystyrene, zapon lacquer or a similar substance. <I> Example 2: </I> It is also possible to apply the lead acetate only after the recording, e.g. B. by coating with an aqueous solution of this substance.
As a result, the lead acetate only penetrates the surface of the exposed gelatin layer. The carrier is then treated again with the ammonium sulfide developer.
Although it has been found that with embodiment 1 an already conspicuously sharply delimited blackening of the track can be obtained, errors occur in the case described in example 2, where the gelatin layer is not provided with the lead acetate in its entire thickness Long treatment with the ammonium sulfide developer is easier to avoid, since in the latter case the lead acetate solution only penetrates the gelatin layer to a relatively small depth. This mode of operation is shown schematically in FIG.
The ge cut track is moistened with the lead acetate solution by means of the pad 11 made of felt, for example. The track treated in this way is clearly indicated in the drawing by hatching for the sake of keits: After that, the track by means of a two th, z. B. Ammonium sulfide developers contain the bulbs 12 colored, creating the trace drawn in black in the figure. Instead of the lead acetate mentioned in Examples 1 and 2, other suitable lead salts or other sulfide bil Dende metal salts, such as. B.
Copper, Mercury, Mereuro, nickel salts and others are used, while instead of the ammonium or alkali sulfide in this case a hydrogen sulfide gas stream can act on the track containing the sulfide-forming metal salts, so that a similar result is obtained. <I> Example 3: </I> The procedures explained in Examples 1 and 2 can also be carried out with the aid of other chemical reactions.
For example, the substance present in the cutting layer can be mercuronic nitrate, while an ammonia solution can be used as an additional component, so that the so-called black precipitate NITJig- # NO: is created in the track. Instead of the ammonia solution, moist NH3 gas can also be used.
<I> Example </I> If the substance applied according to example 1 or 2 is yellow blood liquor salt ([Fe (CN) sl) K4, a colored trace can be achieved by applying a ferric salt solution to the compound mentioned acts, so that the colloidal, deep blue Berlin blue is created.
<I> Example 5: </I> Indigo is applied to the cutting layer according to example 1 or 2. Since this substance is insoluble in water, it has to be absorbed in the recording layer in some other way. This can be done by reducing the indigo, for example using "Rongalit" (sodium sulfoxylate) or a hyposulfite salt (e.g. Na, S204), whereby it goes into solution as indigo white. In this state, the digoweiss is placed in the cutting layer.
The track is then colored by treating the indigo white with an oxidizing solution to convert it into the blue, insoluble, colloidally distributed indigo. The coloring can also be done with oxygen gas or even in air. In the latter case, the protective layer must be impermeable to air .; A polystyrene layer overlaid with nitrocellulose, for example, is suitable for this. Metal foils can also be used for this purpose.
<I> Example 6: </I> The coloring necessary for making it optically reproducible can also be achieved in such a way that, after cutting, by adding a suitable substance, the material of the exposed recording layer itself is colored. The recording layer, which advantageously consists of gelatine or similar degraded, protein-like substances, can be treated, for example, with an alkaline copper sulfate solution, which in the present case results in a blue to red-violet compound.
It is also possible to treat the coupling-capable amino acid in the gelatin layer with a diazobenzene sulfonic acid solution, whereby a colored compound is formed if, after treatment with this solution, the trace with about 2n. Solo solution is coated. <I> Example </I> The recording layer treated with lead acetate according to Example 1 or 2 is, after the track has been cut through a protective layer, e.g. B. exposed by means of par allelic ultraviolet rays. These are denoted by 8 in FIG. 3. In this case, the protective layer 4 is impermeable to the light rays used, so that only the zone 9 is exposed.
The track is then treated, for example, with an acidic silver nitrate solution and then with an acidic reducing agent, for example a citric acid-metol solution, with only the exposed zone of the recording layer being blackened. Since the parts 10 of the cutting pushes lying outside the zone 9 are not exposed in this case and thus cannot take part in the physical development, it is also not necessary that the cover layer for the components of the physical developer during the possibly longer time development is practically impermeable.
Polystyrene or an acetyl cellulose layer in which an ultraviolet absorbing substance such as quinine sulfate is attached can serve as a protective layer.
If, after coloring, the recording is to be copied with ultraviolet light, it is necessary to remove the cover layer which is opaque to this light using a suitable solvent. <I> Example </I> 7B: The carrier treated according to Example 1 with lead acetate as the first component can also be exposed to ultraviolet light shortly before mechanical recording. The protective layer must then be permeable to this light. The carrier is then treated further according to Example 7A. If ultraviolet light is also used for copying, the finished carrier is therefore easily suitable for this purpose.
<I> Example 8 </I> It is also possible to expose the lead acetate gelatin layer (first component), which is applied according to example 1, beforehand, that is to say during the production of the carrier. In this case there are several options.
<I> Example </I> 8d .: The one to be used for the recording layer, e.g. B. of lead acetate and gelatin existing mass is exposed before the bring to the surface. <I> Example 8B: </I> The mass containing lead acetate and gelatin is first applied, then exposed and provided with the protective layer.
In the two cases described under 8A and 8B, the impermeability of the protective layer for the type of light required for the physical development does not in itself play a role, since the mass is exposed even before the protective layer is possibly applied.
<I> Example 8C: </I> The mass is applied, then provided with the top layer and only then exposed through the protective layer. The latter must of course be transparent to the type of light used.
In Examples 8A to 8C, the carrier can then be treated further according to Example 7A.
In principle, with the procedure according to Example 7A, in that only the parts of the recording layer forming the track surface have been exposed, a greater edge definition of the colored track can be achieved than with the methods described in Example 8. These do not have any advantages for the definition of the edge of the track.
<I> Example 9: </I> The physical developability of the cutting pushes described in Examples 7 and 8 by exposure to light suitable for this purpose can also be achieved in another way, namely by incorporating germs, e.g. B. precious metal nuclei, such as silver germinating, which can be done by adding a colloidal silver solution to the lead acetate gelatin mass (first component). <I> Example 10: </I> Instead of physical development, normal chemical development can also be used. will. In this case, the cutting layer preferably consists of a grain-free silver bromide emulsion (first component).
The silver bromide can be incorporated directly during the production of the cutting layer. However, it can also be applied after the track has been cut, e.g. B. by the action of a silver nitrate solution on a colloid layer containing halogen ions. The ability to chemically develop the layer can be given by means of a suitable exposure, which can be carried out again before or after cutting (the developer is the second component). The various execution options according to the examples described under 7 and 8 can also be carried out here.
If the silver bromide is incorporated in the production of the carrier, that is, before the protective layer is applied, and if the development process is to take place after the vibration track has been cut, then it must be ensured that the protective layer is of such a nature the light absorption has that the light to be used before development is absorbed, but the light to be used for copying or reproduction is allowed through. This can be achieved, for example, with a polystyrene quinine sulfate protective layer.
Such a layer is permeable to infrared reproduction light and blue copying light, but on the other hand impermeable to the ultraviolet light to be used before development.