CH210232A - Carrier with a translucent recording layer suitable for mechanical recording and optical reproduction of vibrations, in particular acoustic vibrations. - Google Patents

Carrier with a translucent recording layer suitable for mechanical recording and optical reproduction of vibrations, in particular acoustic vibrations.

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CH210232A
CH210232A CH210232DA CH210232A CH 210232 A CH210232 A CH 210232A CH 210232D A CH210232D A CH 210232DA CH 210232 A CH210232 A CH 210232A
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CH
Switzerland
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recording
layer
carrier
recording layer
substance
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German (de)
Inventor
Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B11/00Recording on or reproducing from the same record carrier wherein for these two operations the methods are covered by different main groups of groups G11B3/00 - G11B7/00 or by different subgroups of group G11B9/00; Record carriers therefor

Landscapes

  • Non-Silver Salt Photosensitive Materials And Non-Silver Salt Photography (AREA)
  • Thermal Transfer Or Thermal Recording In General (AREA)
  • Heat Sensitive Colour Forming Recording (AREA)

Description

  

  Träger mit einer lichtdurchlässigen, zur mechanischen Aufzeichnung und optischen  Wiedergabe von Schwingungen, insbesondere Schallschwingungen, geeigneten Auf  zeichnungsschicht.    Für die Herstellung einer Schwingungs  aufzeichnung, z. B. einer Tonaufzeichnung,  auf mechanischem Wege, die auf optischem  Wege wiedergegeben werden soll, hat es sich  als zweckmässig erwiesen, einen bandförmi  gen Träger zu benutzen, der aus wenigstens  zwei Schichten besteht, von denen die eine  als dünne, zweckmässig Metalle oder Metall  verbindungen enthaltende Deckschicht aus  gebildete Schicht, z. B. bereits bei der Auf  nahme einen für das Wiedergabelicht erfor  derlichen Grad von Undurchlässigkeit auf  weist.

   Beim Aufzeichnen werden dann, den  aufzuzeichnenden Schwingungen entspre  chend, Teile der Deckschicht und gegebenen  falls auch Teile der     darunterliegenden,     zweckmässig besonders als Aufzeichnungs  schicht ausgebildeten, lichtdurchlässigen  Schicht     ausgeschnit\m,    wodurch sich nach  der Aufzeichnung eine lichtdurchlässige  Schwingungsspur ergibt.

   Besonders wenn    auf diese Weise mittels eines in senkrech  ter     Richtung    in bezug auf die Filmober  fläche     schwingenden    Meissels mit     V-förmiger     Schneide, deren Scheitelwinkel     etwa    174'  ist, eine oder mehrere Spuren mit gegenüber  den     Meisselamplituden    etwa 40fach vergrö  sserten     Breitenänderungen    hergestellt werden,       wird    eine Aufzeichnung erhalten,

   die sofort  in den üblichen     Tonfilmapparaten        wieder-          gebbar    ist und hinsichtlich der Güte der  Wiedergabe eine photographisch hergestellte       Aufzeichnung    bis zu den höchsten Frequen  zen in vielen Fällen übertrifft.  



  Wenn man jedoch von dem Vorteil der  sofortigen Wiedergabe einstweilen absieht,  kann man auch einen Träger benutzen, der  bei der oben erwähnten mechanischen Auf  zeichnung wenigstens aus zwei lichtdurch  lässigen Schichten besteht, von denen einer  erst nach der Aufzeichnung die für die op  tische Wiedergabe erforderliche     Schwärzung         gegeben werden kann.

   Zweckmässig wird in  diesem Falle die Spur geschwärzt, weil auf  diese Weise die meistens durch die Beschaf  fenheit der Spur bei der optischen Wieder  gabe oder     Kopierung    sich ergebenden Übel  stände ausgeschaltet sind: So hat es sich  herausgestellt, dass die durch eine mecha  nische Aufzeichnung in     Amplitudenschrift     in einem dazu geeigneten, lichtdurchlässigen  Stoff hergestellte Spur immer Kratzer und  andere Beschädigungen aufweist, z.

   B. durch  Beschädigung der     lleisselschneide,    durch Un  regelmässigkeiten in der Tiefe der geschnit  tenen Spur und durch     Schmutzpartikelchen,     die in der, in vielen Fällen als     Schneidmate-          rial    benutzten, mehr oder weniger klebrigen  Gelatine haften. Die Beschädigungen und  Unregelmässigkeiten in der Tiefe der Spur  verursachen unregelmässige Brechung der die  Aufzeichnung abtastenden Lichtstrahlen. Die  hierdurch und durch die     Schmutzpartikel-          chen    verursachten Geräusche beeinträchtigen  eine einwandfreie Wiedergabe oder     Kopie-          rung.     



  Die Erfindung bezieht sich auf einen  Träger mit einer lichtdurchlässigen, zur me  chanischen Aufzeichnung und optischen  Wiedergabe von     Schwingungen,    insbeson  dere Schallschwingungen, geeigneten     A.uf-          zeichnungsschieht,    die mit einer dünnen  Schutzschicht versehen ist. Die Erfindung  ist dadurch gekennzeichnet, dass die Auf  zeichnungsschicht wenigstens in ihrer Ober  flächenzone einen Stoff enthält, der nach  Freilegung der     Aufzeichnungsscbieht    durch  das Aufzeichnungsorgan durch eine chemi  sche Reaktion mit einer hinzuzufügenden  andern Komponente eine von schädlicher  Kornbildung freie Färbung der Spur ergibt.

    Der erstgenannte Stoff kann die Schicht  selbst bilden oder in einem andern Stoff  molekular oder kolloidal     dispergiert    sein.  



  Mit dem Ausdruck     "Färbung"    wird hier  ganz allgemein gemeint, dass die Spur nach  der soeben erwähnten Behandlung für die  bei der Wiedergabe oder beim Kopieren be  nutzte Lichtart wesentlich undurchlässig ist.  Die Spur braucht daher nach der Behand-         lung    nicht unbedingt entsprechend den Far  ben des sichtbaren Spektrums gefärbt zu  sein, sie kann vielmehr auch geschwärzt, das  heisst für weisses Licht völlig undurchlässig  sein. Sogar der Fall ist möglich, dass die  Spur nach der Behandlung nicht einmal eine       sichtbare    Farbe aufweist; sondern nur das  infrarote Licht, das für die direkte Wieder  gabe benutzt werden kann, das ultraviolette  Licht, das für das Kopieren vorteilhaft ver  wendet wird, oder beide absorbiert.

   Im nach  stehenden werden daher je nach Bedarf, die  Ausdrücke "geschwärzt",     "lichtundurchläs-          lig",        "gefärbt"    usw. durcheinander ver  wendet.  



  Bei Anwendung des erfindungsgemässen  Trägers wird der Stoff, der die Färbung  verursacht, durch die chemische Reaktion     aij     der gewünschten Stelle, das heisst in der  Spur selbst, erzeugt, wodurch es möglich  wird, besonders scharfe Grenzen zwischen  dem gefärbten und ungefärbten Teil des  Trägers, nämlich zwischen Spur und Um  gebung, zu erhalten.

   Dadurch, dass die far  bige     Substanz    durch die Zusammenwirkung  von wenigstens zwei Stoffen erzeugt wird,  von denen der eine bei der zu der Färbung  führenden chemischen Reaktion bereits in  der zu färbenden Schicht vorhanden ist oder  die Substanz der Schicht selbst bildet, wird  im wesentlichen eine einheitliche Verbindung  zwischen Farbschicht und Aufzeichnungs  schicht erhalten, da die Färbung auf jeden  Fall     wenigstens    teilweise der Schicht ein  verleibt ist. Durch diese Massnahme ist eine  Lostrennung der Farbschicht, z. B. durch  scharfe Krümmungen in der Transportvor  richtung, beim Wiedergeben oder Kopieren  niemals zu befürchten.  



  Die chemische Reaktion bedingt an sich  eine scharfe Grenze zwischen den gefärbten  und den ungefärbten Teilen des Trägers, da  beim     Eindiffundieren    des einen, beim Be  ginn des Färbungsvorganges noch nicht in  der Schicht vorhandenen Bestandteils der  selbe während des Färbungsvorganges durch  die chemische Reaktion umgesetzt und des  wegen     verbraucht    wird. Hierdurch wird die      Bildung einer unscharfen Begrenzung, wie  diese -zum Beispiel beim     Eindiffundieren     einer     Farbstofflösung    in eine Gelatine  schicht entsteht, vermieden.  



  Eine besonders scharfe Grenze wird dann  erhalten,     wenn    die Aufzeichnungsschicht  einen Stoff enthält, der durch die chemische  Reaktion mit einer hinzuzufügenden andern       Komponente    eine gefärbte unlösliche Ver  bindung ergibt, welche die weitere Diffusion  weitgehend verhindert.  



  Es wurde bereits vorgeschlagen, einen  Träger mit einer durchlässigen Schneid  schiebt und eine darauf liegende, ebenfalls  durchlässige Schutzschicht mit einer mecha  nisch hergestellten Schwingungsaufzeichnung  zu versehen und darauf die entstandene Spur  zum Beispiel mittels chinesischer Tusche  oder eines andern Farbstoffes, der nur an  dem Material der freigelegten Aufzeich  nungsschicht haftet, einzufärben. Ein der  artiger Träger,weist jedoch keinesfalls die  Vorteile eines Trägers gemäss der Erfindung  auf. Zwecks Erzielung einer genügenden  Deckfähigkeit ist es nämlich im allgemeinen  notwendig, eine verhältnismässig konzen  trierte     Farblösung    zu verwenden, wodurch  jedoch der Nachteil entsteht, dass die die  Spur abdeckende Schicht ziemlich dick wird.

    Hierdurch ergibt sich der Übelstand, dass,  besonders wenn eine derartige Spur auf einem  bandförmigen Träger angebracht ist, die auf  liegende, ziemlich dicke     Farbschicht    leicht       abblättert.    Selbst bei der     Verwendung    von  chinesischer Tusche, wobei die abdeckende  Schicht ziemlich dünn sein kann, tritt sehr  leicht eine Lostrennung dieser Schicht ein,  nachdem sie getrocknet ist.  



  Das Verfahren zur Färbung der Spur  kann unter Anwendung einer     sogenanuten     physikalischen Entwicklung ausgeführt wer  den. Zu diesem Zweck enthält die Aufzeich  nungsschicht oder die Spur mindestens einen  derartigen Stoff, oder ist selbst mindestens  aus einem derartigen Stoff hergestellt, der  bei Hinzufügung eines     andern    Stoffes als  Keim wirkt, der die chemische Reaktion der  sogenannten physikalischen Entwicklung    auslöst.

   Wenn die Keime durch     eine    photo  chemische Reaktion gebildet werden sollen,  kann diese photochemische Bildung der  Keime nach dem Schneiden der Spur durch  Belichten mit geeignetem Licht erzielt wer  den.     Wenn    die Schutzschicht dabei über  dies noch für das für diesen Zweck verwen  dete Licht undurchlässig ist, so ist hier ein  zweiter Grund für die Gewährleistung einer  scharfen Grenze     zwischen    Spur und Um  gebung vorhanden. In den Ausführungsbei  spielen wird dies noch näher erläutert.  



  Die     Färbung    der Spur kann gemäss einem  andern Ausführungsbeispiel auch dadurch  erhalten werden, dass ein Stoff benutzt wird,  mit dem es möglich ist, auf rein chemischem  Wege eine farbige Verbindung zu erhalten.  Durch Anwendung dieses rein chemischen  Verfahrens wird der Vorteil erzielt, dass es  möglich ist, eine äusserst dünne, homogene       Farbstoffschicht    dadurch zu erhalten, dass  eine molekulare Lösung als eine     Komponente     reagiert mit einem in der zum Beispiel aus       Gelatine    bestehenden Aufzeichnungsschicht  vorhandenen molekular- oder     kolloidal-dis-          persverteilten    Stoff als anderer Komponente,  so dass in diesem schützenden Mittel ein kol  loidales,

   also praktisch kornloses Reaktions  produkt erhalten wird. Der Farbstoff wird  demgemäss in fast kornlosem Zustand erhal  ten und bleibt auch in diesem Zustand. Be  sonders     wichtig    ist diese Massnahme, wenn  die Aufzeichnung,     wie    oben angegeben, mit  tels eines Meissels mit     V-förmiger    Schneide,  dessen Scheitelwinkel möglichst stumpf ist,  z. B. 174   aufweist, erfolgt.  



  Zur Verdeutlichung der Erfindung sei  auf die Figuren der beiliegenden Zeichnung  verwiesen, in denen beispielsweise Ausfüh  rungsformen des Verfahrens zur Erziehung  der Färbung dargestellt sind.  



  In     Fig.    1 ist ein Aufzeichnungsverfahren  mittels eines     V-förmigen    Meissels in einem  aus drei     Schichten    bestehenden Träger dar  gestellt;       Fig.    2 zeigt eine Ausführungsform des  Verfahrens an Hand einer perspektivischen  Darstellung;           Fig.    3     zeigt    ein anderes Ausführungs  beispiel.  



  In     Fig.    1 ist mit 1 im Querschnitt ein  Teil des Filmes bezeichnet, der sich wäh  rend des Aufzeichnens senkrecht zur Zeich  nungsebene     beiv        egt.    Der Film besteht zum  Beispiel aus einer Unterlage von Zelluloid 2,  einer Zwischenschicht aus Gelatine 3 und  einer Schutzschicht 4.

   Der mit 5 bezeich  nete Meissel mit einem V-förmigen Scheitel  winkel von etwa 174' schwingt in der an  gegebenen Pfeilrichtung und erzeugt dabei  eine Spur mit     Tiefenänderungen    und die  ser gegenüber vergrösserten     Breitenänderun-          gen.    Nenn ein derartiger Film als Nega  tiv dienen soll, so müssen die in der Zwi  schenschicht 3 freigelegten     Seiten    6 des  keilförmigen Ausschnittes gefärbt werden.

    Es ist nun einleuchtend, dass zwecks Erzie  lung scharfer Umrisse der Spur die     Farb-          stoffschieht    nicht derart sein soll, dass die  Färbung sich bis unter diejenigen Teile der  Schutzschicht 4 fortsetzt, die stehen geblie  ben sind, also praktisch nur wenig weiter  als die Kanten 7 unter diese Schutzschicht  vordringt.  



  Zweckmässig wird daher eine Schutz  schicht benutzt, deren Aufnahmefähigkeit  und Durchlässigkeit für den     bezw.    die nach  dem     Sehneiden    anzubringenden Kompo  nente     bezw.    Komponenten in dem Zustand,  in dem sie verwendet werden, derart klein  ist,     da.ss    wenigstens während der chemischen  Reaktion diese Komponente nicht durch die  Oberfläche der Schutzschicht hindurch  dringt. Hierdurch ist es möglich, nach der  Reaktion die     überflüssigerweise    benetzten  Stellen der Schutzschicht auf einfache  Weise, z. B. durch Abwischen, wieder sau  ber zu machen, so dass die Schicht nach wie  vor zum Beispiel lichtdurchlässig ist.  



  Das Verfahren zur Erzielung der Fär  bung kann gemäss den nachfolgenden     Aus-          fühiaxngsbeispielen    ausgeführt werden, bei  denen     einfachheitshalber    angenommen wird,       da.ss    eine Schwingungsspur nach     Fig.    2 ent  steht.         Beispiel   <I>1:</I>  Der Träger mit der auf mechanischem  Wege erzeugten Spur in     Amplitudensehrift     besitzt eine Aufzeichnungsschicht aus Gela  tine, zu der in homogener Verteilung Blei  azetat in einer geeigneten Konzentration hin  zugesetzt ist.

   Die durch die Aufzeichnung  freigelegte     Gelatineschicht    wird mit einem       Ammonsulfidentwickler    in wässeriger Lö  sung behandelt, wodurch die Spur zufolge  des entstandenen Bleisulfids in genügendem  Mass geschwärzt wird. Hierbei wird zweck  mässig eine Schutzschicht benutzt, die aus  einem Kunstharz wie Polystyrol,     Zaponlack     oder einem ähnlichen Stoff besteht.    <I>Beispiel 2:</I>  Es ist auch möglich, das     Bleiazetat    erst  nach der Aufzeichnung anzubringen, z. B.  durch     Bestreichung    mit einer wässerigen Lö  sung dieses Stoffes.

   Hierdurch dringt das       Bleiazetat    nur oberflächlich in die freige  legte     Gelatineschicht.    Hiernach wird der  Träger wieder mit dem     Ammonsulfident-          wickler    behandelt.  



  Obwohl es sich herausgestellt hat, dass  sich mit dem Ausführungsbeispiel 1 eine  schon auffallend scharf begrenzte Schwär  zung der Spur erhalten lässt, werden in dem  im Beispiel 2 beschriebenen Fall, wo die       Gelatineschicht    nicht in ihrer ganzen Dicke  mit dem     Bleiazetat    versehen ist, Fehler  durch zu lange Behandlung mit dem Am  monsulfidentwickler leichter vermieden, da  die     Bleiazetatlösung    in letzterem Falle nur  in verhältnismässig kleiner Tiefe in die     Ge-          latineschicht    eindringt. In     Fig.    2 ist diese  Arbeitsweise schematisch dargestellt.

   Die ge  schnittene Spur wird mittels des zum Bei  spiel aus Filz bestehenden Bausches 11 mit  der     Bleiazetatlösung    gefeuchtet. Die so be  handelte Spur ist in der Zeichnung deutlich  keitshalber durch     Schraffierung    angegeben:  Darnach wird die Spur mittels eines zwei  ten, z. B.     Ammonsulfidentwickler    enthalten  den Bausches 12 gefärbt, wodurch die in der  Figur schwarz gezeichnete Spur entsteht.      Anstatt des in den Beispielen 1 und 2  erwähnten     Bleiazetates    können auch andere  geeignete Bleisalze oder andere Sulfid bil  dende Metallsalze, wie z. B.

   Kupfer-,     Mer-          curi-,        Mereuro-,    Nickelsalze und andere be  nutzt werden, während statt des     Ammon-          oder        Alkalisulfids    in diesem Falle ein       Schwefelwasserstoffgasstrom    auf die die  Sulfid bildenden Metallsalze enthaltende  Spur einwirken kann, so dass ein ähnliches  Resultat erhalten wird.    <I>Beispiel 3:</I>  Die in den Beispielen 1 und 2 erläuter  ten Arbeitsweisen können auch mit 'Hilfe  von andern chemischen Reaktionen ausge  führt werden.

   So kann der in der Schneid  schicht vorhandene Stoff zum Beispiel     Mer-          curonitrat    sein, während als zusätzliche  Komponente eine     Ammoniaklösung    angewen  det werden kann, so dass in der Spur das  sogenannte schwarze     Präzipitat        NITJig-#NO:,     entsteht. Statt der     Ammoniaklösung    kann  auch feuchtes     NH3-Gas    benutzt werden.  



  <I>Beispiel</I>  Wenn der gemäss Beispiel 1 oder 2 an  gebrachte Stoff gelbes     Blutlaugensalz            ([Fe(CN)sl        )K4       ist, kann eine farbige Spur dadurch erreicht  werden, dass eine angebrachte     Ferrisalz-          lösung    auf die genannte Verbindung ein  wirkt, so dass das     kolloidaldisperse,    tiefblaue       Berlinerblau        entsteht-.     



  <I>Beispiel 5:</I>  In der     Schneidschicht    wird gemäss Bei  spiel 1 oder 2 Indigo angebracht. Da dieser  Stoff in Wasser unlöslich ist muss er in an  derer Weise in der Aufzeichnungsschicht  aufgenommen werden. Dies kann dadurch  geschehen, dass der Indigo zum Beispiel mit  tels     "Rongalit"        (Natriumsulfoxylat)    oder  eines     Hyposulfitsalzes    (z. B.     Na,S204)    redu  ziert wird, wobei er als     Indigoweiss    in Lö  sung geht. In diesem Zustand wird das In  digoweiss in der     Schneidschicht    angebracht.

      Die Spur wird dann dadurch gefärbt, dass  das     Indigoweiss    durch Behandlung mit einer  oxydierenden Lösung in den blauen unlös  lichen, kolloidal verteilten Indigo umgewan  delt wird. Die Färbung kann auch mittels  Sauerstoffgas oder sogar an der Luft erfol  gen. Im letzteren Falle muss die Schutz  schicht für Luft undurchlässig     sein.;    geeig  net hierfür ist zum Beispiel eine Polystyrol  schicht, die mit Nitrozellulose     überschichtet     ist. Auch Metallfolien können hierfür Ver  wendung finden.

      <I>Beispiel 6:</I>  Die für das optische     Reproduzierbar-          machen    notwendige Färbung kann auch in  der Weise erzielt werden, dass nach dem  Schneiden durch     Hinzuftigen    eines geeigneten  Stoffes das Material der freigelegten Auf  zeichnungsschicht selbst gefärbt wird. Die  Aufzeichnungsschicht, die vorteilhaft aus  Gelatine oder ähnlichen abgebauten, eiweiss  artigen     Stoffen    besteht, kann zum Beispiel  mit einer alkalischen     Kupfersulfatlösung    be  handelt werden, welche in dem vorliegenden  Falle eine blau- bis rotviolette Verbindung  ergibt.  



  Es ist auch möglich, die in der Gelatine  schicht befindliche, kupplungsfähige Amino  säure mit einer     Diazobenzol-Sulfonsäure-          lösung    zu     behandeln,    wodurch eine gefärbte  Verbindung gebildet wird, wenn- nach der  Behandlung mit dieser Lösung die Spur mit  einer etwa 2n.     Sololösung    bestrichen wird.    <I>Beispiel</I>  Die gemäss Beispiel 1 oder 2 mit Blei  azetat behandelte Aufzeichnungsschicht wird,  nachdem die Spur durch eine Schutzschicht  hindurch geschnitten ist, z. B. mittels par  alleler ultravioletter Strahlen belichtet. Diese  sind in     Fig.    3 mit 8 bezeichnet. In diesem  Falle ist die Schutzschicht 4 für die verwen  deten Lichtstrahlen undurchlässig, so dass  nur die Zone 9 belichtet wird.

   Darnach wird  die Spur zum Beispiel mit einer sauren Sil  bernitratlösung und darnach mit einem sau  ren     Reduktionsmittel,    beispielsweise einer           Zitronensäure-Metollösung,    behandelt, wobei  nur die freigelegte Zone der Aufzeichnungs  schicht geschwärzt wird. Da die ausserhalb  der Zone 9 liegenden Teile 10 der Schneid  schiebt in diesem Falle nicht belichtet sind  und somit nicht an der physikalischen Ent  wicklung teilnehmen können, ist es auch  nicht erforderlich, dass die Deckschicht für  die Bestandteile des physikalischen Entwick  lers während der eventuell längere Zeit  brauchenden Entwicklung praktisch un  durchlässig ist.  



  Als Schutzschicht kann hier Polystyrol  oder eine     Acetylzelluloseschicht,    in der ein  ultraviolett absorbierender Stoff, wie Chinin  sulfat, angebracht ist, dienen.  



  Wenn nach der Färbung die Aufzeich  nung mit ultraviolettem Licht kopiert wer  den soll, ist es erforderlich, die für dieses  Licht undurchlässige Deckschicht mittels  eines geeigneten Lösungsmittels zu entfernen.  <I>Beispiel</I>     7B:     Der gemäss Beispiel 1 behandelte Träger  mit     Bleiazetat    als erster Komponente kann  auch kurz vor der mechanischen Aufzeich  nung mit ultraviolettem Licht belichtet wer  den. Die Schutzschicht muss dann für dieses  Licht durchlässig sein. Darnach wird der  Träger gemäss Beispiel     7A    weiter behandelt.  Wenn zum Kopieren ebenfalls ultraviolettes  Licht verwendet wird, so ist der fertige Trä  ger deswegen ohne weiteres dazu geeignet.

    <I>Beispiel 8:</I>  Es ist auch möglich, die     Bleiazetat-Gela-          tineschicht    (erste Komponente), die gemäss  Beispiel 1 angebracht wird, schon vorher,  das heisst bei der Herstellung des Trägers,  zu belichten. In diesem Falle sind mehrere  Möglichkeiten vorhanden.  



  <I>Beispiel</I>     8d.:     Die für die Aufzeichnungsschicht zu ver  wendende, z. B. aus     Bleiazetat    und Gelatine  bestehende Masse wird schon vor dem Auf  bringen auf die Unterlage belichtet.    <I>Beispiel 8B:</I>  Die     Bleiazetat    und Gelatine enthaltende  Masse wird erst aufgetragen, dann belichtet  und mit der Schutzschicht versehen.  



  In den beiden unter 8A und     8B    beschrie  benen Fällen spielt die Undurchlässigkeit  der Schutzschicht für die die physikalische  Entwicklung notwendige Lichtart an sich  keine Rolle, da die Masse schon vor dem  eventuellen Auftragen der Schutzschicht be  lichtet ist.  



  <I>Beispiel 8C:</I>  Die Masse wird aufgetragen, darnach mit  der Deckschicht versehen und erst dann,  durch die Schutzschicht hindurch, belichtet.  Hierbei muss letztere für die verwendete  Lichtart selbstverständlich durchlässig sein.  



  Der Träger kann in den Beispielen 8A  bis 8C dann wieder nach Beispiel 7A weiter  behandelt werden.  



  Prinzipiell lässt sich mit der Arbeitsweise  gemäss Beispiel 7A dadurch, dass nur die die       Spurfläche    bildenden Teile der Aufzeich  nungsschicht belichtet worden sind, eine grö  ssere Randschärfe der gefärbten Spur errei  chen, als mit den im Beispiel 8 beschrie  benen Methoden. Diese weisen untereinander  keine für die Randschärfe der Spur wesent  lichen Vorteile auf.  



  <I>Beispiel 9:</I>  Die in den Beispiel 7 und 8 beschriebene  physikalische     Entwickelbarkeit    der Schneid  schiebt durch Belichtung mittels hierfür ge  eigneten Lichtes kann auch in anderer Weise  erzielt werden, nämlich durch Einbauen von  Keimen, z. B.     Edelmetallkeimen,    wie Silber  keimen, was durch Hinzufügung einer kol  loidalen Silberlösung zur     Bleiazetat-Gela-          tinemasse    erfolgen kann (erste Komponente).    <I>Beispiel 10:</I>  Statt einer physikalischen Entwicklung  kann auch eine normale chemische Entwick  lung angewendet. werden. In diesem Fall  besteht die     Schneidschicht    vorzugsweise aus  einer kornfreien     Silberbromidemulsion    (erste  Komponente).

   Das     Silberbromid    kann direkt      bei der Herstellung der     Schneidsehicht    ein  verleibt werden. Es kann jedoch auch nach  dem Schneiden der Spur angebracht werden,  z. B. durch Einwirkung von einer Silber  nitratlösung auf eine     Halogenionen    enthal  tende     Kolloidschicht.    Die Fähigkeit zu  einer chemischen Entwicklung kann der  Schicht mittels einer geeigneten Belichtung,  die wieder vor oder nach dem Schneiden  vorgenommen werden kann, erteilt werden  (der Entwickler stellt die zweite Kompo  nente dar). Die verschiedenen Ausführungs  möglichkeiten gemäss den unter 7 und 8 be  schriebenen Beispielen können auch hier  durchgeführt werden.  



  Wenn die Einverleibung des     Silberbro-          mids    bei der Herstellung des Trägers, das  heisst vor dem Aufbringen der Schutzschicht,  vorgenommen wird und das     Entwicklungs-          fähigmachen    nach dem Schneiden der  Schwingungsspur erfolgen soll, so muss dar  auf geachtet werden, dass die Schutzschicht  eine derartige Beschaffenheit hinsichtlich der  Lichtabsorption aufweist, dass das vor der  Entwicklung zu benutzende Licht absor  biert, jedoch das für das Kopieren oder für  die Wiedergabe anzuwendende Licht durch  gelassen wird. Dies kann zum Beispiel mit  einer Polystyrol-     Chininsulfatschutzschicht     erreicht werden.

   Eine derartige Schicht ist  durchlässig für infrarotes Wiedergabe- und  blaues Kopierlicht, jedoch anderseits un  durchlässig für das vor der Entwicklung zu  verwendende ultraviolette Licht.



  Carrier with a translucent recording layer suitable for mechanical recording and optical reproduction of vibrations, in particular sound vibrations. For the production of a vibration record, e.g. B. a sound recording, by mechanical means that is to be reproduced optically, it has proven to be useful to use a bandförmi gene carrier, which consists of at least two layers, one of which is a thin, useful metals or metal compounds containing top layer formed from layer, e.g. B. already in the recording has a necessary level of impermeability for the playback light.

   When recording, parts of the cover layer and, if necessary, parts of the transparent layer underneath, expediently designed as a recording layer, are cut out in accordance with the vibrations to be recorded, which results in a transparent vibration trace after the recording.

   Especially if in this way one or more tracks with changes in width that are about 40 times larger than the chisel amplitudes are produced by means of a chisel with a V-shaped cutting edge that vibrates in the vertical direction with respect to the film surface, the apex angle of which is about 174 ' Get record,

   which can be reproduced immediately in conventional sound film machines and in many cases exceeds a photographically produced recording up to the highest frequencies in terms of reproduction quality.



  However, if you disregard the advantage of instant playback for the time being, you can also use a carrier that consists of at least two translucent layers in the mechanical recording mentioned above, one of which only after the recording, the blackening required for the op tables playback can be given.

   In this case, the track is expediently blackened because this eliminates the inconveniences that usually arise due to the nature of the track during optical reproduction or copying: It has been found that the mechanical recording in amplitude writing in a suitable, translucent fabric made track always has scratches and other damage, z.

   B. by damage to the lleissel cutting edge, by irregularities in the depth of the cut track and by dirt particles that adhere to the more or less sticky gelatine, which is used in many cases as cutting material. The damage and irregularities in the depth of the track cause irregular refraction of the light beams scanning the recording. The noises caused by this and by the dirt particles impair correct reproduction or copying.



  The invention relates to a carrier with a transparent recording layer which is suitable for mechanical recording and optical reproduction of vibrations, in particular sound vibrations, and which is provided with a thin protective layer. The invention is characterized in that the recording layer contains at least in its upper surface zone a substance which, after the recording sheet is exposed by the recording element, produces a coloration of the track free of harmful grain formation through a chemical reaction with another component to be added.

    The first-mentioned substance can form the layer itself or be molecularly or colloidally dispersed in another substance.



  The term "coloring" here means in a very general way that the track, after the treatment just mentioned, is substantially impermeable to the type of light used for reproduction or copying. Therefore, after the treatment, the track does not necessarily have to be colored according to the colors of the visible spectrum; it can also be blackened, that is to say completely impermeable to white light. It is even possible that the trace does not even have a visible color after the treatment; but only the infrared light that can be used for direct reproduction, the ultraviolet light that is advantageously used for copying, or both absorbed.

   In the following, the terms "blackened", "opaque", "colored" etc. are used in a confused manner as required.



  When using the carrier according to the invention, the substance that causes the coloration is generated by the chemical reaction aij the desired location, i.e. in the track itself, which makes it possible to establish particularly sharp boundaries between the colored and uncolored part of the carrier, namely between the lane and the environment.

   The fact that the colored substance is produced by the interaction of at least two substances, one of which is already present in the layer to be colored during the chemical reaction leading to the coloring or forms the substance of the layer itself, is essentially a uniform one Connection between the color layer and the recording layer obtained, since the coloration is in any case at least partially incorporated into the layer. By this measure a separation of the paint layer, z. B. by sharp curvatures in the Transportvor direction, when playing or copying never to fear.



  The chemical reaction itself causes a sharp boundary between the colored and the uncolored parts of the carrier, because when the one component that is not yet present in the layer at the beginning of the coloring process diffuses, the same is converted during the coloring process by the chemical reaction and because of that is consumed. This avoids the formation of a fuzzy delimitation, such as is the case, for example, when a dye solution diffuses into a gelatin layer.



  A particularly sharp limit is obtained when the recording layer contains a substance which, through the chemical reaction with another component to be added, produces a colored, insoluble compound which largely prevents further diffusion.



  It has already been proposed to provide a carrier with a permeable cutting edge and a protective layer lying on it, likewise permeable, with a mechanically produced vibration recording and then the resulting trace, for example by means of Chinese ink or another dye, which is only applied to the material of the exposed Recording layer adheres to color. Such a carrier, however, in no way has the advantages of a carrier according to the invention. In order to achieve sufficient hiding power, it is generally necessary to use a relatively concentrated color solution, but this has the disadvantage that the layer covering the track becomes quite thick.

    This results in the disadvantage that, especially when such a track is applied to a tape-shaped carrier, the rather thick layer of paint lying on it easily peels off. Even with the use of Chinese ink, where the covering layer can be quite thin, separation of this layer occurs very easily after it has dried.



  The process for coloring the trace can be carried out using so-called physical development. For this purpose, the recording layer or the track contains at least one such substance, or is itself made of at least one such substance, which, when another substance is added, acts as a nucleus that triggers the chemical reaction of so-called physical development.

   If the nuclei are to be formed by a photo-chemical reaction, this photochemical formation of the nuclei can be achieved after the cutting of the track by exposure to suitable light. If the protective layer is still impermeable to the light used for this purpose, then there is a second reason for ensuring a sharp boundary between the track and the surroundings. In the Ausführungsbei play this is explained in more detail.



  According to another exemplary embodiment, the color of the trace can also be obtained by using a substance with which it is possible to obtain a colored compound in a purely chemical way. By using this purely chemical process, the advantage is achieved that it is possible to obtain an extremely thin, homogeneous dye layer by reacting a molecular solution as a component with a molecular or colloidal layer that is present in the recording layer made of gelatin, for example. dispersed substance as another component, so that in this protective agent a colloidal,

   so practically grain-free reaction product is obtained. The dye is accordingly obtained in an almost grainless state and remains in this state. This measure is particularly important when the recording, as stated above, with means of a chisel with a V-shaped cutting edge, the apex angle is as obtuse as possible, z. B. 174 has takes place.



  To illustrate the invention, reference is made to the figures in the accompanying drawings, in which, for example, Ausfüh approximate forms of the method for training the coloring are shown.



  In Fig. 1, a recording method by means of a V-shaped chisel in a carrier consisting of three layers is provided; 2 shows an embodiment of the method on the basis of a perspective illustration; Fig. 3 shows another embodiment example.



  In Fig. 1, 1 in cross section denotes a part of the film, which beiv egt during the recording perpendicular to the drawing plane. The film consists, for example, of a celluloid base 2, an intermediate layer of gelatin 3 and a protective layer 4.

   The 5 designated chisel with a V-shaped apex angle of about 174 'swings in the direction of the arrow and creates a track with changes in depth and changes in width compared to these. If such a film should serve as a negative, so the exposed in the intermediate layer 3 sides 6 of the wedge-shaped cutout must be colored.

    It is now evident that, for the purpose of creating sharp outlines of the track, the dye layer should not be such that the coloration continues under those parts of the protective layer 4 that have remained, i.e. practically only a little further than the edges 7 penetrates under this protective layer.



  Appropriately, therefore, a protective layer is used whose capacity and permeability for the BEZW. the component to be attached after the cutting bezw. Components in the state in which they are used is so small that, at least during the chemical reaction, this component does not penetrate through the surface of the protective layer. This makes it possible, after the reaction, the superfluously wetted areas of the protective layer in a simple manner, for. B. by wiping, to make clean again, so that the layer is still, for example, translucent.



  The method for achieving the coloring can be carried out according to the following exemplary embodiments, in which, for the sake of simplicity, it is assumed that a vibration track according to FIG. 2 is created. Example <I> 1: </I> The carrier with the mechanically generated track in amplitude writing has a recording layer made of gelatin to which lead acetate is added in a suitable concentration in a homogeneous distribution.

   The gelatin layer exposed by the recording is treated with an ammonium sulfide developer in an aqueous solution, whereby the trace is sufficiently blackened due to the resulting lead sulfide. Here, a protective layer is expediently used, which consists of a synthetic resin such as polystyrene, zapon lacquer or a similar substance. <I> Example 2: </I> It is also possible to apply the lead acetate only after the recording, e.g. B. by coating with an aqueous solution of this substance.

   As a result, the lead acetate only penetrates the surface of the exposed gelatin layer. The carrier is then treated again with the ammonium sulfide developer.



  Although it has been found that with embodiment 1 an already conspicuously sharply delimited blackening of the track can be obtained, errors occur in the case described in example 2, where the gelatin layer is not provided with the lead acetate in its entire thickness Long treatment with the ammonium sulfide developer is easier to avoid, since in the latter case the lead acetate solution only penetrates the gelatin layer to a relatively small depth. This mode of operation is shown schematically in FIG.

   The ge cut track is moistened with the lead acetate solution by means of the pad 11 made of felt, for example. The track treated in this way is clearly indicated in the drawing by hatching for the sake of keits: After that, the track by means of a two th, z. B. Ammonium sulfide developers contain the bulbs 12 colored, creating the trace drawn in black in the figure. Instead of the lead acetate mentioned in Examples 1 and 2, other suitable lead salts or other sulfide bil Dende metal salts, such as. B.

   Copper, Mercury, Mereuro, nickel salts and others are used, while instead of the ammonium or alkali sulfide in this case a hydrogen sulfide gas stream can act on the track containing the sulfide-forming metal salts, so that a similar result is obtained. <I> Example 3: </I> The procedures explained in Examples 1 and 2 can also be carried out with the aid of other chemical reactions.

   For example, the substance present in the cutting layer can be mercuronic nitrate, while an ammonia solution can be used as an additional component, so that the so-called black precipitate NITJig- # NO: is created in the track. Instead of the ammonia solution, moist NH3 gas can also be used.



  <I> Example </I> If the substance applied according to example 1 or 2 is yellow blood liquor salt ([Fe (CN) sl) K4, a colored trace can be achieved by applying a ferric salt solution to the compound mentioned acts, so that the colloidal, deep blue Berlin blue is created.



  <I> Example 5: </I> Indigo is applied to the cutting layer according to example 1 or 2. Since this substance is insoluble in water, it has to be absorbed in the recording layer in some other way. This can be done by reducing the indigo, for example using "Rongalit" (sodium sulfoxylate) or a hyposulfite salt (e.g. Na, S204), whereby it goes into solution as indigo white. In this state, the digoweiss is placed in the cutting layer.

      The track is then colored by treating the indigo white with an oxidizing solution to convert it into the blue, insoluble, colloidally distributed indigo. The coloring can also be done with oxygen gas or even in air. In the latter case, the protective layer must be impermeable to air .; A polystyrene layer overlaid with nitrocellulose, for example, is suitable for this. Metal foils can also be used for this purpose.

      <I> Example 6: </I> The coloring necessary for making it optically reproducible can also be achieved in such a way that, after cutting, by adding a suitable substance, the material of the exposed recording layer itself is colored. The recording layer, which advantageously consists of gelatine or similar degraded, protein-like substances, can be treated, for example, with an alkaline copper sulfate solution, which in the present case results in a blue to red-violet compound.



  It is also possible to treat the coupling-capable amino acid in the gelatin layer with a diazobenzene sulfonic acid solution, whereby a colored compound is formed if, after treatment with this solution, the trace with about 2n. Solo solution is coated. <I> Example </I> The recording layer treated with lead acetate according to Example 1 or 2 is, after the track has been cut through a protective layer, e.g. B. exposed by means of par allelic ultraviolet rays. These are denoted by 8 in FIG. 3. In this case, the protective layer 4 is impermeable to the light rays used, so that only the zone 9 is exposed.

   The track is then treated, for example, with an acidic silver nitrate solution and then with an acidic reducing agent, for example a citric acid-metol solution, with only the exposed zone of the recording layer being blackened. Since the parts 10 of the cutting pushes lying outside the zone 9 are not exposed in this case and thus cannot take part in the physical development, it is also not necessary that the cover layer for the components of the physical developer during the possibly longer time development is practically impermeable.



  Polystyrene or an acetyl cellulose layer in which an ultraviolet absorbing substance such as quinine sulfate is attached can serve as a protective layer.



  If, after coloring, the recording is to be copied with ultraviolet light, it is necessary to remove the cover layer which is opaque to this light using a suitable solvent. <I> Example </I> 7B: The carrier treated according to Example 1 with lead acetate as the first component can also be exposed to ultraviolet light shortly before mechanical recording. The protective layer must then be permeable to this light. The carrier is then treated further according to Example 7A. If ultraviolet light is also used for copying, the finished carrier is therefore easily suitable for this purpose.

    <I> Example 8 </I> It is also possible to expose the lead acetate gelatin layer (first component), which is applied according to example 1, beforehand, that is to say during the production of the carrier. In this case there are several options.



  <I> Example </I> 8d .: The one to be used for the recording layer, e.g. B. of lead acetate and gelatin existing mass is exposed before the bring to the surface. <I> Example 8B: </I> The mass containing lead acetate and gelatin is first applied, then exposed and provided with the protective layer.



  In the two cases described under 8A and 8B, the impermeability of the protective layer for the type of light required for the physical development does not in itself play a role, since the mass is exposed even before the protective layer is possibly applied.



  <I> Example 8C: </I> The mass is applied, then provided with the top layer and only then exposed through the protective layer. The latter must of course be transparent to the type of light used.



  In Examples 8A to 8C, the carrier can then be treated further according to Example 7A.



  In principle, with the procedure according to Example 7A, in that only the parts of the recording layer forming the track surface have been exposed, a greater edge definition of the colored track can be achieved than with the methods described in Example 8. These do not have any advantages for the definition of the edge of the track.



  <I> Example 9: </I> The physical developability of the cutting pushes described in Examples 7 and 8 by exposure to light suitable for this purpose can also be achieved in another way, namely by incorporating germs, e.g. B. precious metal nuclei, such as silver germinating, which can be done by adding a colloidal silver solution to the lead acetate gelatin mass (first component). <I> Example 10: </I> Instead of physical development, normal chemical development can also be used. will. In this case, the cutting layer preferably consists of a grain-free silver bromide emulsion (first component).

   The silver bromide can be incorporated directly during the production of the cutting layer. However, it can also be applied after the track has been cut, e.g. B. by the action of a silver nitrate solution on a colloid layer containing halogen ions. The ability to chemically develop the layer can be given by means of a suitable exposure, which can be carried out again before or after cutting (the developer is the second component). The various execution options according to the examples described under 7 and 8 can also be carried out here.



  If the silver bromide is incorporated in the production of the carrier, that is, before the protective layer is applied, and if the development process is to take place after the vibration track has been cut, then it must be ensured that the protective layer is of such a nature the light absorption has that the light to be used before development is absorbed, but the light to be used for copying or reproduction is allowed through. This can be achieved, for example, with a polystyrene quinine sulfate protective layer.

   Such a layer is permeable to infrared reproduction light and blue copying light, but on the other hand impermeable to the ultraviolet light to be used before development.

 

Claims (1)

PATV,NTANSp$ÜCllTräger mit einer lichtduchlässigen, zur mechanischen Aufzeichnung und optischen Wiedergabe von Schwingungen, insbesondere Schallschwingungen, geeigneten Aufzeich nungsschicht, die mit einer dünnen Schutz schicht versehen ist, dadurch gekennzeich net, dass die Aufzeichnungsschicht wenig stens in ihrer Oberflächenzone einen Stoff enthält, der nach Freilegung der Aufzeich nungsschicht durch das Aufzeichnungsorgan durch eine chemische Reaktion mit einer hinzuzufügenden andern Komponente eine von schädlicher Kornbildung freie Färbung der Spur ergibt. UNTERANSPRüCHE: 1. PATV, NTANSp $ ÜCll carrier with a light-permeable recording layer suitable for mechanical recording and optical reproduction of vibrations, in particular sound vibrations, which is provided with a thin protective layer, characterized in that the recording layer contains a substance at least in its surface zone, which after exposure of the recording layer by the recording member by a chemical reaction with another component to be added results in a coloring of the track free of harmful grain formation. SUBCLAIMS: 1. Träger nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Aufzeichnungs schicht einen Stoff enthält, der durch die chemische Reaktion mit einer hinzuzu fügenden andern Komponente eine ge färbte unlösliche Verbindung ergibt. 2. Träger nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Aufzeichnungs schicht einen Stoff enthält, der bei Hin zufügung eines andern Stoffes als Keim wirkt, der die chemische Reaktion einer physikalischen Entwicklung auslöst. Carrier according to claim, characterized in that the recording layer contains a substance which, through chemical reaction with another component to be added, produces a colored insoluble compound. 2. Carrier according to claim, characterized in that the recording layer contains a substance which, when another substance is added, acts as a nucleus that triggers the chemical reaction of a physical development.
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