CH210263A - Kraftstoff-Förderanlage an Einspritzbrennkraftmaschinen. - Google Patents

Kraftstoff-Förderanlage an Einspritzbrennkraftmaschinen.

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CH210263A
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Description


      Kraftstoff-Fürderanlage    an     Einspritzbrennkraftmaschinen.       Die Erfindung bezieht sich auf eine       Kraftstoff-Förderanlage    an     Einspritzbrenn-          kraftmaschinen,    mit mindestens einer Hand  pumpe, mit der Kraftstoff in den im Ein  spritzpumpengehäuse vorgesehenen, allen       Einzeseinspiztzpumpen    gemeinsamen Saug  raum     gefördert    werden kann,     und    mindestens  einer     Förderpumpe,    die beim Betrieb Kraft  stoff in den Saugraum fördert.  



  Die     in,    den zum Saugraum im     Einspritz-          pumpengehäuse    führenden     Leitungen    und im  Saugraum selbst vor Inbetriebsetzung der  Maschine enthaltene Luft     wird    in der Regel  vor dem Anlassen durch Betätigen der Hand  pumpe durch     Kraftstoff    verdrängt.     Bisher     wurde diese Luft über eine vom Saugraum  der Einspritzpumpe abzweigende Rücklei  tung nach dem Vorratsbehälter oder auf die  Saugseite der     Förderpumpe    abgeleitet.

   Die  dafür     notwendige        Rückleitung    ist in man  chen     Fäller        unerwünscht.    Diese Rücklei-         tung    kann jedoch gemäss der Erfindung ganz  wegfallen,     dadurch        dass    ein am     obern    Teil  des Saugraumes     angeschlossener        Luftaus.lass     eine solche Verengung     aufweist,

          däss    beim  Betätigen der Handpumpe nach     Verdrän-          gung    der Luft aus dem Saugraum und nach       Erreichen    der     Verengung    durch den Kraft  stoff die     dabei        vor,der        Verengung    auftretende  Druckerhöhung an der Handpumpe fühlbar  wird, und dass die     Verengung    spätestens nach  Aufnahme der Förderung durch die     Förder-          pumpe    die     genannte    Druckerhöhung derart       steigert,

      dass ein     Absperrglied    entgegen einer  an diesem     angreifenden    Kraft in eine den       Luftauslass    absperrende Stellung bewegt  wird.  



  Ein     Ausführungsbeispiel    des     Gegenstan-          des    der     Erfindung        ist    .in der     Zeichnung    dar  gestellt.  



       Fig.    1 zeigt das Schema eines     Ausfüh-          rungsbeispiels    und           Fig.    2 einen Längsschnitt durch den Saug  raum des     Einspritzpumpengehäuses        ange-          sehlossenen        Luftauslass.     



  Eine Einspritzpumpe 1 ist durch die  Druckleitungen ? an die     Einspritzdüsen    einer  nicht gezeichneten     Einspritzbrennkraftma-          schine    angeschlossen. Ein von der     Einspritz-          anlage    entfernt und tiefer als sie liegender       Brennstoffvorratsbehälter    3 ist über Rohre  4a und 4b, in denen     Abstellhähue    5 angeord  net sind, an die Saugseite von zwei     Förder-          pumpen        6a    und 6b angeschlossen.

   Die     Druck-          seite    beider     Förderpumpen    ist über Rohre 14'.  16' und 7 mit einem     Luftabscheider    8 verbun  den. Das an dem     Luftabscheider    angeschlos  sene Ende des Rohres 7 sticht von unten in  den Innenraum des     Lufabscbeiders    hinein,  und mündet noch unter dem im Betrieb er  reichbaren tiefsten Kraftstoffspiegel aus.  Ein     zweites    Rohr 9 verbindet den     Luftab-          scheider    8 mit dem Saugraum la der Ein  spritzpumpe 1, der allen Einspritzpumpen ge  meinsam ist; es sticht von oben her in den  Innenraum des     Luftabscheiders    hinein.

   Ein  Schwimmer 10 trägt an seinem aus dem       Kraftstoffspiegel    ragenden Teil einen     Stift          10a,        dessen    freies zugespitztes Ende als Ven  tilkegel ausgebildet ist. An dem diesem zuge  spitzten Ende     gegenüberliegenden        obern    Teil  des     Luftabschei:dergehäuses    ist ein Rohr 11  angeschlossen,     welches    in das Saugrohr 12  der     Einspritzbrennkraftmasehine        mündet.     



  In der Saugleitung     4a    der     Förderpumpe     da ist eine Handpumpe 13     angeordnet.    deren  Arbeitsraum im     Betrieb    mit dem Rohr     1a     verbunden ist. damit der     Kraftstoff    vom  Vorratsbehälter zur     Förderpumpe    gelangen  kann.

   Die Saug- und Druckseite der     Förder-          pumpe        6a    sind durch ein Rohr 1.4 verbunden       und    in diesem ist ein nach der     Di-uekseit.e     der Förderpumpe hin öffnendes     Umpump-          ventil    15 vorgesehen. Ebenso sind Saug- und  Druckseite der Förderpumpe     6b    miteinander  durch ein Rohr 16 verbunden. in dem ein  nach der Saugseite der Förderpumpe hin  öffnendes     Rückschlagventil    17 angeordnet ist.  



  An dem der     Einmün-dungs@stelle    des Roh  res 9 in den Saugraum la der Einspritz-    pumpe gegenüberliegenden Ende des Saug  raumes ist im     Einspritzpumpengehä.use    eine       Auslassöffnung    18     vorgesehen,    die von der  höchsten Stelle des     Saugraumes    ausgeht. An       diesen        Auslass    ist über ein einen     Luftauslass     bildendes Ventil 19 das eine Ende eines Roh  res 20 angeschlossen, dessen anderes Ende in  das mit dem Saugrohr 12 der Maschine ver  bundene Rohr 11 einmündet.

   Wie     Fig.2     zeigt, ist das aus einer Hülse bestehende Ge  häuse 21 des Ventils mit einer     Sacklochboh-          rung        versehen    und am     Gehäuse    der Einspritz  pumpe befestigt, wobei der     Auslass    18     des     Saugraumes in die     Sacklochbohrung    ausmün  det.

   In der     Sacklochbohrung    des Ventilge  häuses ist ein beweglicher Kolben 22 dich  tend aber verschiebbar     eingepasst.        Zwischen     dem ein     Abschlussglied    bildenden Kolben und  dem Boden des Ventilgehäuses ist eine       Schraubenfeder    23     untergebracht,    die     bestrebt     ist, den Kolben auf einen am     linken    Ende der  Gehäusebohrung vorgesehenen Sitz im Ven  tilgehäuse zu drücken.

   Eine im obern Teil  des Kolbens angeordnete Bohrung 24 mündet  einerseits an der dem Saugraum zugekehrten       Kolbenstirn    und     anderseits    an der obern Man  telfläche des Kolbens     aus.    In der     obern    Wan  dung des     Ventilgehäuses    ist eine Bohrung 25  vorgesehen, die in das am Ventilgehäuse be  festigte die     Luftabflussleitung    bildende  Rohr 20 ausmündet. Eine in     ider    Wandung  des Ventilgehäuses vorgesehene Schraube 26  sticht in eine Längsnut des Kolbens und  sichert diesen gegen Verdrehen. Am rechten  Ende des     Kolbens    ist ein Zapfen 27 vorgese  hen, der den Verschiebeweg begrenzt.  



  Mit Hilfe der Handpumpe 13 kann bei       Stillstand    der Maschine     Kraftstoff    aus     dem          Vorratsbehälter    3 entnommen und bis zur       Förderpumpe    6a gedrückt werden. Sobald vor  der Förderpumpe ein bestimmter Druck er  reicht ist, öffnet sich bei     weiterem    Betätigen  der Handpumpe das Umpumpventil<B>15,</B> so  dass     unter    Umgehung der     Förderpumpe          Kraftstoff    durch das Rohr 14 zur Druckseite  der Förderpumpe     6ca    und durch das Rohr 7  in den     Luftabscheider    8 gefördert wird.

   Die  ser lässt die aus Aden Rohren 4a, 14, 7 und      gegebenenfalls auch aus den Rohren 16, 16'  und 14'     ausgetriebene    Luft,     sowie    einen Teil  der durch den Kraftstoff aus dem     Luftab-          scheidergehäuse    8 verdrängten Luft so lange  entweichen, bis der     beim    Steigen des Kraft  stoffspiegels über einen     gewissen    Stand an  gehobene     Ventilkegel    die     Einmündungsstelle          :des    Rohres 11 in den     Luftabscheider    ver  schliesst.  



  Der durch die Handpumpe weiter geför  derte Kraftstoff gelangt schliesslich in der  auch bei Betrieb der Maschine vorhandenen       Durchflussrichtung    zum Saugraum der Ein  spritzpumpe. Die beim     Höhersteigen    des  Kraftstoffspiegels     im    Saugraum nach oben  gedrängte Luft kann nicht     zum    Saugrohr  abströmen, solange der Kolben 22 das Rohr  20 verschlossen hält.

   Die Bohrung 24 im       Luftauslass    bildet eine     Verengung.    Beim  weiteren Betätigen der Handpumpe steigt der  Druck im Saugraum der Einspritzpumpe so  weit, dass der Kolben 22 durch     diesen    Druck  nach rechts in eine Lage verschoben wird,  in der die Mündung der engen Bohrung 24  am     Schiebermantel        dass    Loch 25     aufzusteuern     beginnt, so dass die Luft über das Rohr 20  nach dem Saugrohr 12 abzuströmen     beginnt.     Schliesslich wird beim Handpumpen ein  Druck erreicht, bei :

  dem der Kolben in der     in          Fig.    2 gezeichneten Stellung     steht,    in der der  Kolben :das Loch 25 und die Verbindung  zwischen Saugraum und dem Rohr 20 voll       aufgesteuert    hat und alle Luft aus dem Saug  raum entweichen kann. Ist alle Luft ausge  trieben und wird durch weitere     Betätigung     der Handpumpe     Kraftstoff    nach Erreichen  der Bohrung 24 in die enge Bohrung 24 ge  drückt, so     nimmt    der (der Handpumpe entge  gengesetzte Gegendruck     infolge    der durch  die Verengung herbeigeführten Druckerhö  hung fühlbar zu, was ein Zeichen für die  gänzliche Füllung des Saugraumes mit Kraft  stoff ist.

   Wie ersichtlich, ist der Kolben auch  dann in der     Abschlussstellung,    wenn im Saug  raum     kein        Kraftstoffdruck    vorhanden ist.  



  Beim Betrieb :der Maschine drücken die  Förderpumpen nur noch von Luft     befreiten     Kraftstoff in den Saugraum der Einspritz-    pumpe. Da die enge Bohrung 24 dem Durch  gang des     Kraftstoffes    erheblichen     Wider-          stand    entgegensetzt,     steigt    der Druck     sm     Saugraum über den     mit    der Handpumpe er  zielbaren Druck     @an,    wodurch dann der Kol  ben 22 weiter nach rechts     in    eine Lage ver  schoben     wird,

      in der die enge     Bohrung    durch  die     Gehäusemnenwand    verschlossen     ist    und  der Zapfen     .des        Kolbens    am Anschlag anliegt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kraftstoff-Förderanlage an Einspritz- brennkraftmaschinen, -mit mindestens einer Handpumpe, mit der Kraftstoff in den im Einspritzpumpengehäuse vorgesehenen, allen Einzeleinspritzpumpen gemeinsamen Saug raum gefördert werden kann, und mindestens einer Förderpumpe, die beim Betrieb Kraft stoff in den Saugraum fördert, dadurch ge kennzeichnet, dass :
    ein am obern Teil des Saugraumes angeschlossener Luftauslass eine solche Verengung aufweist, dass beim Betä tigen der Handpumpe nach Verdrängung der Luft aus dem Saugraum und nach Erreichen der Verengung durch den Kraftstoff die dabei durch die Verengung herbeigeführte Druckerhöhung an oder Handpumpe fühlbar wird, und da-ss die Verengung spätestens nach Aufnahme :
    der Förderung durch die Förder pumpe die genannte Druckerhöhung derart steigert, dass ein Absperrglied entgegen einer an idiesem angreifenden Kraft in eine den LuftausZass, absperrende Stellung bewegt wird. hNTERANSPRüCHE 1.
    Kraftstoff-Förderanlage nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das in dem Luftauslass angeordnete Absperr glied (22) den Luftauslass auch dann ab sperrt, wenn in dem genannten Saugraum kein Kraftstoffidruck vorhanden ist, und dass das Absperrglied (22) erst .durch den beim Handpumpen entstehenden Druck entgegen seiner die genannte Kraft bilden den Federbelastung so weit verschoben wird,
    dass idie Luft aus dem Saugraum ent weichen kann. 2. Kraftstoff-Förderanlage nach lJnteran- spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das in dem Luft < auslass angeordnete Ab sperrglied als ein in einer Hülse (21) dichtend, aber verschiebbar angeordneter Kolben (22) ausgebildet ist, der einerseits dem Druck im Saugraum (la), anderseits dem Druck einer Feder (23) ausgesetzt ist und der, solange in dem Saugraum (la) kein Kraftstoffdruck vorhanden ist, durch die Feder (23) in einer Lage gehalten wird,
    in der eine die genannte. Verengung des Luftauslasses bildende, am einen Ende in die Mantelfläche des Kolbens (22) mün dende Bohrung (24) an diesem Ende durch die Hülse (21) zugedeckt .ist.
    unter dein Einfluss des beim Handpumpen entstehen den Druckes aber so weit verschoben wird, da.ss die Kolbenbohrung (24) mit der Luft abflussleitung (20) in Verbindung tritt, und bei weiterem Steigen des Kraftstoff druckes nach völliger Auffüllung des Saugraumes (la) mit Kraftstoff weiter verschoben wird, wodurch die Kolbenboh rung (24) wiederum durch die Hülse (21) zugedeckt und der Luftauslass abgesperrt wird (Abb. 2).
    3. Kraftstoff-Förderanlage nach Unteran- spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftauslass an der höchsten Stelle des Saugraumes angeschlossen ist.
CH210263D 1937-07-28 1938-07-22 Kraftstoff-Förderanlage an Einspritzbrennkraftmaschinen. CH210263A (de)

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