CH210269A - Synchronkleinmotor der Reaktionstype. - Google Patents
Synchronkleinmotor der Reaktionstype.Info
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K19/00—Synchronous motors or generators
- H02K19/02—Synchronous motors
- H02K19/04—Synchronous motors for single-phase current
- H02K19/06—Motors having windings on the stator and a variable-reluctance soft-iron rotor without windings, e.g. inductor motors
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Description
Synchronkleinmotor der Reaktionstype. Bei den bekannten Synchronkleinmotoren der Reaktionstype steht dem meist mit einer Käfigwicklung versehenen gezahnten Läufer ein Ständer mit ausgeprägten, in der Regel zum Teil durch Kurzschlusswindungen abge schatteten Polen gegenüber. Die Kanten und die Ausdehnung der Ständerpole sind gege benenfalls unter Berücksichtigung der Pha senverschiebungen der verschiedenen Pol flüsse in bestimmter Weise auf die Zahn teilung des Ständers abgepasst. So werden zum Beispiel die Ständerpole relativ zu den Läuferzähnen zwecks Erzielung eines genü gend hohen synchronisierenden Momentes derart angeordnet, dass die nicht abgeschat teten, bezw. die abgeschatteten Ständerpol teile gerade dann mit den gegenüberliegen den Läuferzähnen zur Deckung kommen, wenn ihr Fluss das Maximum erreicht. Diese Motoren laufen mit einer sogenannten syn chronen Schleichdrehzahl. Diese kommt da durch zustande. dass bei der Drehung des Läufers der aus Ständer und Läufer be stehende Magnetkreis einen periodisch schwankenden magnetischen Widerstand hat und dass der Läufer das Bestreben hat, mit einer solchen Drehzahl zu laufen, dass die Zahl der Widerstandsschwankungen mit der Polwechselzahl des Wechselstromes überein stimmt. Falls der Motor mit einer Käfig wicklung versehen ist, tritt ausserdem noch ein asynchrones Drehmoment auf, das den Motor bis zur Betriebsdrehzahl beschleunigt und auch bei der Betriebsdrehzahl noch eine erhebliche Grösse hat, weil diese Betriebs zahl eine untersynchrone Schleichdrehzahl ist. Bei ungerader Zähnezahl des Läufers fällt das synchronisierende Moment weg, der Motor läuft bei gleicher Ständerform als Asynchronmotor. In der Massenfabrikation solcher Moto ren ergeben sich verschiedene Schwierigkei ten, die dadurch begründet sind, dass sich die Ständerpole nicht immer genau in die rich- tige Lage zu den Läuferzähnen bringen las sen oder im Laufe der Zeit, namentlich bei der Befestigung des Motors an irgend einem Tragteil, ihre richtige Lage verändern. Da durch ändert sieh bei Synchronmotoren das synchronisierende Moment bezw. das Ver hältnis zwischen asynchronem und synchro nem Drehmoment des Motors. Je nachdem das eine oder andere Moment überwiegt, läuft der Motor nicht mehr genau mit einer untersynchronen Drehzahl, sondern ist in seiner Drehzahl von der Belastung abhängig oder er läuft in belastetem Zustand nicht mehr bis zur untersynchronen Drehzahl hoch. Auch ergeben sich mitunter sogenannte magnetische Haltepunkte, die entweder über haupt ein Anlaufen des Motors verhindern, oder bewirken, dass der Läufer nach dem Anlauf in einer bestimmten Stellung stehen bleibt oder schon durch geringe Bewegungs widerstände angehalten werden kann. Auch bei Asynchronmotoren können sich Halte punkte ergeben. Die Erfindung hat die Aufgabe, diese Mängel zu vermeiden. Sie benützt einen Ständer, bei dem die Lamellen der Ständer pole durch magnetisch leitfähige Brücken miteinander verbunden sind. Erfindungs gemäss sind Isthmen an den der Läuferboh rung zunächst liegenden Rändern der La mellen angeordnet und die die Isthmen be dingenden Nuten münden mindestens zum Teil nicht in die Läuferbohrung. Die Erfindung soll an Hand des in der Zeichnung dargestellten Beispiels näher er läutert werden: 1 ist der Ständer mit der Erregerwick lung 2, 3 ist der gezahnte, mit einer Käfig wicklung 4 versehene Läufer. Der Ständer ist aus einzelnen Lamellen gestapelt. Alle oder ein Teil der Lamellen erstrecken sich je in einem Stück über beide an die Läufer bohrung 5 angrenzende Pole. Die Ständer pole sind in je zwei Kraftlinienpfade 6, 7 aufgeteilt. Die Kraftlinienpfade 7 werden von Kurzschlusswicklungen 8 umschlungen, ihre Flüsse sind infolgedessen gegenüber den Flüssen der Pfade 6 in der Phase verscho- ben. Die Kurzschlusswicklungen 8 sitzen in Nuten 9, die nach dem Luftspalt zu durch Isthmen 10 verschlossen sind. Die die Stän derpole verbindenden Lamellen sind auf der dem Luftspalt entgegengesetzten Seite (Aussenseite) mit Nuten 11 versehen, die ebenfalls nach dem Luftspalt zu durch Isthmen 10 verschlossen sind. Die Nuten 9 und 11 sind derart relativ zu den Läufer zähnen angebracht, dass sich die eingangs geschilderten Verhältnisse ergeben. Unter Umständen können entweder die Nuten 11 oder die Isthmen 10 der Nuten 9 weggelas sen werden. Das gezeichnete Beispiel bietet den Vor teil, dass durch die Isthmen einerseits die Wirkung der Polkanten etwas verwischt wird, so dass kleine Verlagerungen der Pol kanten gegenüber den Läuferzähnen weder magnetische Haltepunkte, noch sonstige Stö rungen für den Motorbetrieb ergeben. Die durch die Verwischung bedingte gering fügige Verkleinerung des synchronisierenden Momentes wird durch die Anbringung der Nuten 11, deren Zahl je nach Bedarf ver grössert oder verkleinert werden kann, wie der ausgeglichen. Anderseits wird durch das Zusammenhängen der einzelnen Ständerpole an den Isthmen das Stanzen der Lamellen und die Montage des Motors, sowie das Aus bohren des Ständers wesentlich erleichtert und dadurch die gegenseitige Lage der Stän derpole besser gesichert.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Synchron-Kleinmotor der Reaktionstype, bei dein die Lamellen der Ständerpole durch magnetisch leitfähige Brücken miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet; dass Isthmen (10) an den der Läuferbohrung (5) zunächst liegenden Rändern der Lamellen angeordnet sind und die die Isthmen (10) bedingenden Nuten mindestens zum Teil nicht in die Läuferbohrung (5) münden. UNTERANSPRUCIIE 1. Synchronmotor nach Patentanspruch, bei dem die Ständerpole in wenigstens zwei, zum Teil durch Kurzschlusswicklungen abgeschattete Kraftlinienpfade unterteilt sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurzschlusswicklungen nach dem Luft spalt zu durch Isthmen verschlossene Nu ten durchsetzen. 2.Synchronmotor nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die die Nuten nach dem Luftspalt zu abschliessenden Isthmen nur in einem Teil der Blechlamellen angebracht sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE210269X | 1938-05-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH210269A true CH210269A (de) | 1940-06-30 |
Family
ID=5796483
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH210269D CH210269A (de) | 1938-05-02 | 1939-04-28 | Synchronkleinmotor der Reaktionstype. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH210269A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2815460A (en) * | 1955-08-26 | 1957-12-03 | Gen Electric | Shaded pole motor |
| US2827583A (en) * | 1954-10-26 | 1958-03-18 | Universal Electric Corp | Shaded pole motor |
-
1939
- 1939-04-28 CH CH210269D patent/CH210269A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2827583A (en) * | 1954-10-26 | 1958-03-18 | Universal Electric Corp | Shaded pole motor |
| US2815460A (en) * | 1955-08-26 | 1957-12-03 | Gen Electric | Shaded pole motor |
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