CH210278A - Uberspannungsableiter. - Google Patents

Uberspannungsableiter.

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CH210278A
CH210278A CH210278DA CH210278A CH 210278 A CH210278 A CH 210278A CH 210278D A CH210278D A CH 210278DA CH 210278 A CH210278 A CH 210278A
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CH
Switzerland
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arrester
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insulating housing
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Inventor
Hermes Patentverwertun Haftung
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Hermes Patentverwertungs Gmbh
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Application filed by Hermes Patentverwertungs Gmbh filed Critical Hermes Patentverwertungs Gmbh
Publication of CH210278A publication Critical patent/CH210278A/de

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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01TSPARK GAPS; OVERVOLTAGE ARRESTERS USING SPARK GAPS; SPARKING PLUGS; CORONA DEVICES; GENERATING IONS TO BE INTRODUCED INTO NON-ENCLOSED GASES
    • H01T1/00Details of spark gaps
    • H01T1/15Details of spark gaps for protection against excessive pressure

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  • Thermistors And Varistors (AREA)

Description


      Überspannungsableiter.       Die Erfindung bezieht sich auf einen       Überspannungsableiter,    dessen     Ableiterele-          mente    in einem mit einer Bruchsicherung  ausgerüsteten Isoliergehäuse untergebracht  sind.  



  Das normale Arbeitsgebiet eines Über  spannungsableiters erstreckt sich bekanntlich  auf Beherrschung von     Ableitströmen,    die in  folge mittelbarer Blitzschläge in der Frei  leitung induziert werden und solche, die  durch einen unmittelbaren Blitzschlag in die  Leitung selbst, aber in grosser     Entfernung-          von    der Station, entstehen. Hierbei handelt  es sich meist um Stromstärken in der Grössen;       ordnung    von einigen Hunderten von Ampere  derartige Stromstärken werden vom Ableiter  ohne weiteres bewältigt.  



  Bekanntlich können aber die Überspan  nungsableiter zerstört werden; wenn der  Widerstandsbaustoff der Elemente seine  charakteristischen Eigenschaften infolge star  ker elektrischer     bezw.    thermischer Überbean-    spruchengen verliert. Dies kann z. B. ein  treten, sobald die Betriebsspannung unzu  lässig hoch ansteigt oder länger andauernde  Überspannungen im Gefolge     intermittierender          Erdschlüsse    den Ableiter beanspruchen. Unter  dem Einfluss der hohen hierbei auftretenden  Wärmeentwicklung kann dabei ein Teil der  den Ableiter, d. h. die     Ableiterelemente    bil  denden Baustoffe verdampfen. Hierbei steigt  der Druck im Innern des geschlossenen Ab  leitergehäuses verhältnismässig langsam an.

    Uni das keramische, in der Regel als Por  zellangehäuse     ausgeführte    Isoliergehäuse des  Ableiters von derartigen Drucksteigerungen  zu schützen, ist es bekannt, Bruchsicherungen  vorzusehen.  



  Beim Einschlag eines Blitzes in die Lei  tung in unmittelbarer Nähe des Ableiters  wird dieser von zwar kurzzeitig andauernden,  jedoch sehr hohen Strömen in der Grössen  ordnung von 100 000 A und darüber durch  flossen, so dass auch hierbei durch die Ver-           dampfung    des     Metalles    an den Elektroden  und durch Freiwerden von Gas aus dem       Widerstandsbaustoff    erhebliche, und zwar  plötzlich auftretende     Überdrfielze    im Innern  des     Ableitergehäuses    entstehen können.

   Bis  jetzt wurde jedoch der     Zwischenraum    in dem  Gehäuse zwischen den     Ableiterelementen,     insbesondere den Widerstandsscheiben, und  dem Isoliergehäuse im Hinblick auf     eine     möglichst gedrungene Bauart und daher eine       äuLierste        Werkstoffersparnis,    sowie mit Rück  sicht auf die gewünschte Zentrierung der       Ableiterteile,    insbesondere der Widerstands  scheiben, so klein gewählt, wie es mit Rück  sicht auf die Toleranzen bei der Herstellung  des Porzellangehäuses und der     Ableiterele-          mente    nur möglich war.

   Bei Ableitern mit  Bruchsicherung kann daher bei plötzlich auf  tretendem starkem Gasüberdruck in der näch  sten Umgebung des Entstehungsortes der  Gase, also irgend einer Stelle der- Ableiter  säule, der Gasdruck so steil ansteigen, dass  der     näehstbenachbarte        Wandungsteil    des Iso  liergehäuses     überbeansprucht    und zerstört  wird, bevor der Druck an der absichtlich  schwach gehaltenen     Bruchsieherungsstelle     hinreichend gross geworden ist, um diese zum  Ansprechen zu bringen.  



  Diese Nachteile werden durch die Erfin  dung beseitigt. Hierbei beschreitet die Er  findung einen für     Lberspannungsableiter     neuartigen, vorteilhaften Weg, der zunächst  den bisherigen Bestrebungen     nach    möglichst  weitgehender     Baustoffersparnis    zuwiderzulau  fen scheint, der jedoch bei einer     näheren     Betrachtung zu gegenteiligen Feststellungen  führt. Dabei geht die Erfindung davon aus,  dass die Kraft, welche das Gehäuse zu zer  sprengen sucht, einfach proportional dem       Gehäusedurchmesser    zunimmt, während der       Ausdehnungsraum    quadratisch reit denn     Dureh-          messer,    hinaufgeht.  



  Der     Überspannungsableiter    nach der Er  findung zeichnet sieh dadurch aus, dass die  Differenz des vom     Isoliergehäuse    eingeschlos  senen Raumes und des Volumens der Ab  leiterelemente selbst ein Vielfaches derjenigen       Differenz    der genannten beiden Rauminhalte    beträgt, welche sich ergibt, wenn man das       Isoliergehäuse    der- durch die     Ableiterelemente     gebildeten Säule so eng anpasst, wie es mit  Rücksicht auf die     Herstellungstoleranzen    des       keramischen    Gehäuses möglich ist.

   Diese       Massnahmen    führen zum     überraschenden    Er  gebnis, dass man trotz der Vergrösserung des  Gehäusevolumens mit praktisch demselben  oder sogar geringerem Materialaufwand aus  kommen kann wie bisher, weil die     @#,'and-          stärke    des Gehäuses viel schwächer gewählt  werden kann und trotzdem dafür gesorgt ist,  dass infolge der Herabsetzung der Steilheit  des Druckanstieges in dem zwischen der  innern Gehäusewandung und der     Ableiter-          säule    vorgesehenen Raum eine Zertrümmerung  stets nur an der     Bruchsicherungsstelle    auf  tritt.

   Beim     Erfindungsgegenstand    wird daher  ein brisantes Zerspringen des     Ableitergehärr-          ses    bei geeigneter     Bemessung    verhindert  werden können und es wird der Vorgang der       Drucksteigerung    weniger plötzlich gemacht,  so dass die vorgesehenen Einrichtungen (Bruch  sicherung) für die Entlastung von zu starkem  innerem Überdruck auf alle Fälle rechtzeitig  in Tätigkeit treten können,     tun    das Zersprin  gen des     Isoliergehäuses    zu verhüten.

   Da durch  die Erfindung die in unmittelbarer Nähe des  Ableiters auftretenden Blitzeinschläge prak  tisch mit Sicherheit     beherrscht    werden kön  nen, so ermöglicht der     Erfindungsgegenstand     für die     Überspannungsableiter    ein Gebiet zu  erschliessen, das von den bisherigen Ableitern  nicht     erfasst    werden konnte.  



  In der Zeichnung sind Beispiele des     Er-          firrdr,irrgsgegeiistandes    veranschaulicht. Es zei  gen     Fig.    1 die Bauart des     Überspannungs-          ableiters,        Fig.2    eine     xchenratische    Darstellung  zur Erläuterung des allgemeinen Lösungs  gedankens nach der Erfindung.  



  Nach     Fig.    1 sind die aktiven Teile des       liberspannungsableiters    allseitig von einem  aus     keranri#ebern    Werkstoff, insbesondere  Porzellan,     bestehenden    Isoliergehäuse 1 nebst       einer    von einer Bruchsicherung 2 getragenen  Platte abgeschlossen.

   Die     Ableiterelenrente     bestehen aus einer, insbesondere aus Kugel  elektroden gebildeten     Vorfunkenstrecke    3,      einer Löschfunkenstrecke 4 und einer Wider  standssäule 5, die zwischen dem     Leitungs-          arischluss    6 und der     Erdanschlussschraube    7  liegen und elektrisch     hintereinandergeschaltet     sind. Die Löschfunkenstrecke und die Wider  standssäule enthalten     übereinandergeschichtete     leitende Widerstandsscheiben, die voneinander  mittels isolierender     Abstandsscheiben    getrennt  sind.  



  Bezeichnet man mit V den vom     Isolier-          gehäuse    eingeschlossenen Rauminhalt; mit v  den Rauminhalt der     Ableiterelemente    selbst  und mit G die durch die Einwirkung eines  Blitzes aus dem     Ableiterelement    freiwerdende       Gasmenge,    so lässt sich der entstehende Über  druck     p    in dem Isoliergehäuse durch die  Beziehung  
EMI0003.0013     
    ausdrücken.

   Wird nun der Raum     V=v    ge  genüber demjenigen bisheriger Bauart um  ein Vielfaches vergrössert, so gelingt es auf  diese Weise zu     eireichen,    dass die Bruch  platte mit Sicherheit anspricht, ohne dass  irgend ein     Wandungsteil    des Gehäuses durch  plötzlich auftretenden Überdruck überbean  sprucht wird.

   Die Vergrösserung des     Raumes          V-v    kann hierbei entweder, wie in     Fig.    1  dargestellt ist, dadurch erfolgen, dass man  nur den in     Fig.    1 mit s bezeichneten seitli  chen Spalt, der bei den bisherigen Ausfüh  rungen der Ableiter im wesentlichen durch  Toleranzen bei der Herstellung bedingt war;

    durch die Wahl des Durchmessers entspre  chend vergrössert, wobei der Abstand zwischen  dem untern Ende der Säule und der Bruch  sicherung jedoch nicht vergrössert zu werden  braucht, oder aber dass man gemäss der sche  matischen Darstellung nach     Fig.    2 das Ge  häuseinnere mit bis jetzt üblichem, im we-         sentlichen    durch Toleranzen bei der Herstel  lung bedingten Fassungsvermögen mit einem  zusätzlichen Ausdehnungsraum von der Grösse       Vi    verbindet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Überspannungsableiter, dessen Ableiter elemente in einem mit einer Brucbsicberung ausgerüsteten Isoliergehäuse untergebracht sind, dadurch gekennzeichnet, da-ss die Diffe renz des vom Isoliergehäuse eingeschlossenen Raumes und des Volumens der Ableiterele- mente selbst ein Vielfaches derjenigen Diffe renz der genannten beiden Rauminhalte be trägt, welche sich ergibt, wenn man das Isoliergehäuse der durch die Ableiterelemente gebildeten Säule so eng anpasst, wie es mit Rücksicht auf die Herstellungstoleranzen des keramischen Gehäuses möglich ist.
    UNTERANSPRüCHE 1. Überspannungsableiter nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstände seitlich zwischen der Oberfläche der Säule und der Innenwandung des Isoliergebäuses, nicht aber die Entfernung der Säule bis zum die Bruchsicherung bildenden Boden, grösser sind als es die Herstellungstoleranzen des Gehäuses er fordern würden. 2. Überspannungsableiter nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der freie Raum (V-v) zwischen der Innen wand des Isoliergehäuses und den Ab leiterelementen mit einem zusätzlichen Ausdehnungsraum (Vi) in stets offener Verbindung steht.
CH210278D 1938-04-11 1939-04-06 Uberspannungsableiter. CH210278A (de)

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CH (1) CH210278A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE929564C (de) * 1949-12-03 1955-06-30 Siemens Ag UEberspannungsableiter
DE3426054A1 (de) * 1984-06-01 1985-12-12 BBC Aktiengesellschaft Brown, Boveri & Cie., Baden, Aargau Ueberspannungsableiter

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE929564C (de) * 1949-12-03 1955-06-30 Siemens Ag UEberspannungsableiter
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