Elektrischer Kochher. Elektrische Kochherde mit eingesetzten, meistens steckbaren Kochplatten erfordern zum Auffangen von überkochendem Koch gut unter den Kochplatten angeordnete Auf fangschalen, Ausziehbleche oder dergleichen. Für eine gründliche Reinigung der Herd partien unter den Kochplatten war bis heute eine für die Hausfrau sehr unbequeme und meistens schwierige Entfernung der Koch platten nötig. Offenbar ist diejenige Aus führungsform elektrischer Kochherde am zweckmässigsten, bei der die ganze be schmutzte Fläche auf einfache Weise aus dem Herd herausgezogen und ausserhalb des selben gereinigt werden kann.
Es sind Herdkonstruktionen bekannt, bei denen ein einziges Ausziehblech unter alle vorhandenen Kochplatten geschoben werden kann. Diese Konstruktion ist aber sehr teuer. weil sie den Einbau teurer Kochplatten abstützungen sowie komplizierter Kanäle zur Aufnahme der elektrischen Verbindungen er fordert. Zudem werden bei derartig kon struierten Kochherden naturgemäss gewisse Partien der erwähnten Kanäle ebenfalls ver unreinigt, so dass auch in diesem Falle, zwecks gründlicher Reinigung, die Entfer nung der Kochplatten notwendig wird.
Der erfindungsgemässe elektrische Koch herd weist die oben erwähnten Nachteile nicht oder in weit geringerem Masse auf. Er ist dadurch gekennzeichnet, dass unter min destens einer der Kochplatten mindestens ein herausnehmbarer, je mindestens eine auf einem Tragblech montierte Kochplatten abstützung teilweise umfassender, über einer Auffangstelle mündender und gegen diese geneigter Abflusskörper vorhanden ist.
Dabei ist der Einbau komplizierter Kochplatten- abstützungen und Verbindungskanäle für die elektrischen Verbindungen nicht nötig; es sind Ausführungen möglich, bei denen sämtliche beschmutzten Partien zur Reini gung herausgenommen werden können, ohne dass dabei Kochplatten entfernt werden müs sen. Die vorgesehene Auffangstelle, in welche das überkochende Gut entweder direkt von den Kochplatten herunterfällt oder in die das auf die Abflusskörper gefallene Koch gut hineinläuft, wird zweckmässig so aus gebildet, dass sie von der Vorderseite des Herdes herausgezogen werden kann.
Es ist natürlich ohne weiteres möglich, auch eine von der Seite her herausziehbare Auffang schale vorzusehen oder dieselbe sogar im Kochherd fest einzubauen.
Je nach der Anzahl der Kochstellen und deren Anordnung können eines .oder mehrere geneigte und die Plattenkontaktpartien teil weise umfassende Abflusskörper vorgesehen werden, die entweder auf einer oder mehre ren Herdseiten abgestützt sind und je nach Anordnung gegen andere Herdseiten oder gegen die Herdmitte zu abfallen. Zur Fixie rung der richtigen Lage dieser Abflussbleche im Herd werden zweckmässig Führungsbah nen vorgesehen.
Ein Ausführungsbeispiel eines erfin dungsgemässen Herdes sei an Hand der ge zeichneten Figuren beschrieben: Fig. 1 zeigt im Schnitt einen elektrischen Kochherd, dessen elektrische Kochplatten b auf den Armen p einer rohrförmigen Ab stützung c auf einer Tragplatte e ruhen. Die rohrförmige Abstützung c umschliesst die be kannten, in dieser Figur nicht gezeigten Plattenkontakte und Verbindungsleitungen und kann an Stelle der gezeichneten kreis zylindrischen Form auch irgend eine andere Querschnittsform aufweisen. Das ganze ist in bekannter Weise von einer Herdplatte a ab gedeckt.
Das Tragblech e ist mit den beiden Seitenwänden d, sowie mit den aus der Ab bildung nicht ersichtlichen Vorder- und Rückwänden auf bekannte Art fest verbun den. Auf den über dem Tragblech liegenden flanschenartigen Rippen der Seitenwände d ist auf jeder Seite, lose oder leicht lösbar, je mindestens ein gegen die Herdmitte zu ge neigtes Abflussbleeh g aufgesetzt, dessen tieferliegender Rand über einer von der Vor derseite des Herdes herausziehbaren Auf fangschale f mündet.
Es ist ohne weiteres möglich, an Stelle der herausziehbaren Auf fangschale f eine fest mit dem Herd verbun- dene Mulde vorzusehen. Auf der Vorder- und Rückwand angebrachte Führungsleisten h ermöglichen das einfache und sichere Heraus ziehen und Einstossen der Abflussbleche g, wobei die Aufbiegung k dieser Führungs bahn als Anschlag dient und die Endlage festlegt. Die Abflussbleche g sind mit kragen artigen Ausschnitten und Aufbördelungen m versehen, die die Plattenabstützung c über einem Kreisbogen von annähernd 180 Grad umfassen.
Dabei ist der Durchmesser der Plattenabstützung und damit auch der Aus kragung so zu wählen, dass auch beim klein sten noch gebräuchlichen Kochplattendurch- messer das abtropfende Kochgut entweder von" der Auffangschale f direkt oder von den Abflussblechen g aufgefangen wird. Zur be quemen Reinigung des Herdes genügt es, die Herdplatte a aufzuklappen oder abzuheben, die Abflussbleche g zwischen den Seitenwän den d und den Kochplatten b herauszuziehen und das Auffangblech f zu entfernen.
Fig.2 zeigt eine Aufsicht der gleichen Herdkonstruktion, wobei die abdeckende Herdplatte a nur gestrichelt angedeutet ist. Während in dieser Figur ein Herd mit vier Kochplatten gezeigt ist, ist es natürlich ohne weiteres möglich, die Anzahl der Kochplat ten zu vermehren oder zu vermindern. In dieser Figur bedeutet f die herausziehbare Auffangschale und c die auf dem Tragblech montierten Plattenabstützungen mit ihren Armen p.
Die beiden links und rechts an geordneten, auf den Seitenwänden d auf liegenden Abflussbleche g sind mit den auf- gekragten Ausschnitten m versehen und wer den durch auf den beiden Stirnwänden be festigte Führungsschienen h in ihrer Lage gehalten. An Stelle der Führungsschienen h kann ebenfalls die zweckmässig geformte Tragplatte e als Führung und Abstützung der Abflussbleche dienen.
Des ferneren ist es auch möglich, je nach der Anzahl der Koch stellen, jedes der beiden gezeigten Abfluss bleche g in mehrere kleinere Einheiten zu unterteilen, sowie auch die Führungsschie nen h an andern Stellen als den Stirnwänden des Herdes zu befestigen. Fig. 3 zeigt in vergrösserter Form Einzel heiten einer besonders zweckmässigen Herd konstruktion und insbesondere eine Art der lösbaren Befestigung der Abflussbleche g auf den Seitenwänden d. In dieser Figur be deutet a wiederum die Herdplatte.
Das mit einer Auskragung m versehene Abfluss- blech g umfasst den Plattenträger c teilweise und liegt mit der einen Seite auf der flansch artig geformten Seitenwand d auf, während auf der andern Seite nasenartige Aufbiegun- gen <I>7e</I> der Führungsschienen h seine Endlage festlegen. Durch fest mit den Seitenwänden d verbundene Stifte i und ihnen entsprechende Löcher im Abflussblech g wird das letztere in der richtigen Lage gehalten.
Zur Heraus nahme genügt es, das Abflussblech g über die Stifte i zu heben und es nachher heraus zuziehen. Die Einführung und Befestigung geschieht in der umgekehrten Reihenfolge.
In einer hier nicht gezeigten Ausfüh rungsform wäre es auch ohne weiteres mög lich, an Stelle der an den Seitenwänden d befestigten Führungsbahnen h ein Trag blech e zu verwenden, dessen hochgezogene Vorder- und Rückwand resp. Seitenwände ähnlich wie die oben beschriebenen Führun gen h geformt sind, wobei dieses Tragblech dann die Führung und die Abstützung der Abflussbleche gleichzeitig übernimmt.
Electric cooker. Electric cookers with inserted, mostly pluggable hotplates require catching trays, pull-out trays or the like arranged well under the hotplates to catch overcooking. For a thorough cleaning of the stove areas under the hotplates, it was necessary to remove the hotplates, which was very inconvenient and usually difficult for housewives. Obviously, the one from the embodiment of electric cookers is most useful in which the entire dirty surface can be easily pulled out of the stove and cleaned outside of the same.
There are known stove constructions in which a single pull-out tray can be pushed under all existing hotplates. However, this construction is very expensive. because they support the installation of expensive hotplates and complicated channels for receiving the electrical connections he calls. In addition, with cookers constructed in this way, certain parts of the channels mentioned are naturally also contaminated, so that in this case too, for the purpose of thorough cleaning, it is necessary to remove the hotplates.
The electric cooker according to the invention does not have the above-mentioned disadvantages or to a far lesser extent. It is characterized in that under at least one of the hotplates there is at least one removable, partially encompassing hotplate support each mounted on a carrier plate, drainage body opening over a collecting point and inclined towards it.
The installation of complicated hotplate supports and connecting channels for the electrical connections is not necessary; versions are possible in which all soiled areas can be removed for cleaning without having to remove hotplates. The intended catchment point, into which the food that has boiled over either falls directly from the hotplates or into which the cook that has fallen onto the drainage body runs well, is expediently formed so that it can be pulled out from the front of the stove.
It is of course easily possible to provide a drip tray that can be pulled out from the side or even to install the same permanently in the stove.
Depending on the number of hotplates and their arrangement, one or more inclined and the plate contact parts partially comprehensive drainage bodies can be provided, which are supported either on one or more stove sides and depending on the arrangement to fall against other stove sides or against the stove center. To fix the correct position of these drainage plates in the stove, guide tracks are expediently provided.
An embodiment of a stove according to the invention will be described with reference to the drawn figures: Fig. 1 shows in section an electric cooker, the electric hotplates b rest on the arms p of a tubular support c on a support plate e. The tubular support c encloses the known plate contacts and connecting lines, not shown in this figure, and can also have any other cross-sectional shape in place of the circular cylindrical shape shown. The whole thing is covered in a known manner from a stove top.
The support plate e is firmly verbun with the two side walls d, as well as with the front and rear walls, which cannot be seen from the figure, in a known manner. On the flange-like ribs of the side walls d lying above the support plate, on each side, loosely or easily detachable, at least one drainage plate g inclined towards the middle of the stove is placed, the lower edge of which opens out over a collecting tray f that can be pulled out from the front of the stove .
It is easily possible to provide a trough firmly connected to the stove instead of the pull-out collecting tray f. Guide strips h attached to the front and rear walls allow the drainage plates g to be pulled out and pushed in easily and safely, with the bend k of this guide track serving as a stop and defining the end position. The drainage plates g are provided with collar-like cutouts and flanges m which encompass the plate support c over an arc of approximately 180 degrees.
The diameter of the plate support and thus also the projection should be selected so that even with the smallest cooking plate diameter still in use, the dripping food is caught either by the drip tray f directly or by the drainage plates g. For convenient cleaning of the cooker it is sufficient to open or lift the hotplate a, pull out the drainage plates g between the sidewalls d and the hotplates b and remove the collecting tray f.
FIG. 2 shows a plan view of the same stove construction, the covering stove plate a being indicated only by dashed lines. While a stove with four hotplates is shown in this figure, it is of course easily possible to increase or decrease the number of Kochplat th. In this figure, f denotes the pull-out drip tray and c denotes the plate supports with their arms p mounted on the support plate.
The two drainage plates g arranged on the left and right on the side walls d are provided with the cambered cutouts m and are held in place by guide rails h fastened to the two end walls. Instead of the guide rails h, the expediently shaped support plate e can also serve as a guide and support for the drainage plates.
Furthermore, it is also possible, depending on the number of cookers, to divide each of the two drainage plates g shown into several smaller units, as well as to attach the guide rails h to locations other than the front walls of the stove. Fig. 3 shows in an enlarged form individual units of a particularly useful stove construction and in particular a type of releasable attachment of the drainage plates g on the side walls d. In this figure, a again means the stove top.
The drainage plate g provided with a projection m partially surrounds the plate carrier c and rests with one side on the flange-like side wall d, while on the other side nose-like bends <I> 7e </I> of the guide rails h determine its end position. The latter is held in the correct position by pins i firmly connected to the side walls d and holes corresponding to them in the drainage plate g.
To take it out, it is sufficient to lift the drainage plate g over the pins i and then pull it out. The introduction and attachment is done in the reverse order.
In a Ausfüh approximate form, not shown here, it would also be easily possible, please include, instead of the guide tracks h attached to the side walls d to use a support plate e, the raised front and rear walls, respectively. Side walls are shaped similar to the above-described guides h, this support plate then taking over the leadership and the support of the drainage plates simultaneously.