CH210395A - Magnetelektrische Zündlichtmaschine. - Google Patents

Magnetelektrische Zündlichtmaschine.

Info

Publication number
CH210395A
CH210395A CH210395DA CH210395A CH 210395 A CH210395 A CH 210395A CH 210395D A CH210395D A CH 210395DA CH 210395 A CH210395 A CH 210395A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
interrupter
ignition
closed
magnet
electric ignition
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Bosch Gesellsch Haftung
Original Assignee
Bosch Gmbh Robert
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bosch Gmbh Robert filed Critical Bosch Gmbh Robert
Publication of CH210395A publication Critical patent/CH210395A/de

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K21/00Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets
    • H02K21/38Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets with rotating flux distributors, and armatures and magnets both stationary
    • H02K21/44Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets with rotating flux distributors, and armatures and magnets both stationary with armature windings wound upon the magnets

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)

Description


  Magnetelektrische Zündlichtmaschine.    Es ist     bekannt,    bei magnetelektrischen       Zündmaschinen    die nicht zur Erzeugung von  Zündfunken ausgenützten Stromstösse in der       Primärwicklung    der     Zündanker    zur Speisung  von Glühlampen zu verwenden. Zur Steue  rung der Stromstösse dient dabei ausser dem  Zündungsunterbrecher mit kurzer Schliessungs  dauer vielfach ein zu diesem parallelgeschal  teter zweiter Unterbrecher mit langer Schlie  ssungsdauer, durch welchen der Lichtstrom  kreis während der zur Erzeugung von Zünd  funken ausgenützten Flusswechsel im magne  tischen Kreis der Maschine abgeschaltet wird.

    Aus dem Vorhandensein der zwei Unterbre  cher im Primärstromkreis der     Zündwicklung     hat sich der Nachteil ergeben, dass an den  Zündkerzen der Brennkraftmaschinen soge  nannte "falsche Funken" überspringen, die  zum Beispiel dann entstehen können, wenn  einer der beiden in den Primärstromkreis  eingeschalteten Unterbrecher geöffnet wird,  während der andere ebenfalls geöffnet ist,    und wenn bei offenem Primärkreis ein Fluss  wechsel im magnetischen Kreis der     Zünd-          maschine    stattfindet. Die falschen Funken  sind insofern sehr schädlich, als durch sie       Rückschläge    in der Maschine und unter Um  ständen auch Vergaserbrände verursacht wer=  den     können.     



  Um derartige Störungen zu vermeiden;  werden die beiden Unterbrecher bei     Zünd-          maschinen,    deren Primärwicklungen zur Er  zeugung von Zünd- und Lichtstrom ausge  nützt werden, gemäss der Erfindung so ge  steuert, dass der in den Lichtstromkreis ein  geschaltete Unterbrecher     geöffnet    wird, so  bald der Zündungsunterbrecher geschlossen  ist, und dass er geschlossen wird, sobald sich  der Zündungsunterbrecher wieder geöffnet hat.  



  In der Abbildung der beiliegenden Zeich  nung ist als Ausführungsbeispiel des Erfin  dungsgegenstandes -ein     Zwillingsmagnetzünder     mit zwei magnetischen     Kreisen    dargestellt,  in deren jeden ein     Zündanker    eingesetzt ist,      dessen Primärwicklung zur Erzeugung von  Zünd- und Lichtstrom dient.  



  In der Abbildung ist a ein Magnetgestell  mit vier ausgeprägten Polen b, zwei Dauer  magneten c und einem um eine Achse d  drehbaren Kraftlinienleitstück e. Auf jeden  der Ankerkerne f ist eine Zündspule mit  einer Primärwicklung g und einer Sekundär  wicklung     h.    aufgewickelt. Wird die darge  stellte Maschine beispielsweise als     Zündma-          schine    für einen Zweizylindermotor mit zwei  um     90')    gegeneinander versetzten Zylindern  verwendet, so ist von den durch das     Kraft-          linienleitstück    bei jeder Umdrehung bewirkten  12 Flusswechseln in jedem der beiden magne  tischen Kreise nur je einer für die Erzeu  gung von Zündfunken erforderlich.

   Die übri  gen Flusswechsel können daher zur Erzeu  gung von Lichtstrom unter Verwendung der  beiden Primärwicklungen g ausgenützt wer  den. Die zu diesem Zweck an der     Zündma-          schine    vorgesehene elektrische Schalteinrich  tung besteht aus je einem Unterbrecher i  mit einem parallelgeschalteten     Kondensator    k  und aus je einem Unterbrecher 1, der zu  dem Unterbrecher i parallel- und mit einer  Glühlampe<I>na</I> in Reihe geschaltet ist. Durch  den Unterbrecher i wird der zur Erzeugung  des     Zündfunkens    in jeder der Primärwick  lungen g fliessende Strom unterbrochen.

   Wie  in der Abbildung angedeutet ist, sind die  Unterbrechernocken i' und l' so ausgebildet,  dass die Unterbrecher i eine nur kurze, die  Unterbrecher 1 aber eine sehr lange Schlie  ssungsdauer aufweisen. Im einzelnen werden  die Unterbrecher<I>i</I> und<I>1</I> so gesteuert, dass  abgesehen von einer ganz kurzzeitigen Über  deckung, immer nur einer von beiden ge  schlossen ist. Das Öffnen und Schliessen der  Kontakte spielt sich in der Reihenfolge ab;    dass wenn zunächst beide Unterbrecherpaare  geöffnet sind, sich zuerst die Unterbrecher l  schliessen und während des grössten Teils  einer Umdrehung des Kraftlinienleitstückes e  geschlossen bleiben.

   Während dieser Zeit  werden die Flusswechsel in den magnetischen  Kreisen lediglich zur Lichtstromerzeugung       ausgenützt.    Wenn dann die Unterbrecher i  geschlossen werden,     öffnen    sich die Unter  brecher 1 unmittelbar darauf und sind so  lange     geöffnet,    bis sich bei geschlossenen  Unterbrechern i das Ankerfeld für den     Zünd-          vorgang    aufgebaut hat und an den Zünd  kerzen<I>n</I> beim Öffnen der Unterbrecher<I>i</I>  ein     Zündfunken    übergegangen ist. Hierauf  wiederholt sich derselbe Vorgang in der an  gegebenen Reihenfolge.

   Dadurch, dass die  Unterbrecher l erst geöffnet werden, wenn  die Unterbrecher i schon geschlossen sind,  wird die Entstehung sogenannter falscher  Funken an den Zündkerzen n verhindert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Magnetelektrische Zündlichtmaschine, bei welcher die nicht zur Erzeugung von Zünd funken ausgenützten Stromstösse in der Pri märwicklung des Ankers als Lichtstrom zur Speisung einer Glühlampe verwendet werden und welche ausser einem Zündungsunter brecher mit kurzer Schliessungsdauer einen in den Lichtstromkreis eingeschalteten Un terbrecher mit langer Schliessungsdauer auf weist, dadurch gekennzeichnet, dass der in den Lichtstromkreis eingeschaltete Unter brecher geöffnet wird, sobald der Zündungs- unterbrecher geschlossen ist, und dass er ge schlossen wird, sobald sich der Zündungs- unterbrecher wieder geöffnet hat.
CH210395D 1938-07-23 1939-07-06 Magnetelektrische Zündlichtmaschine. CH210395A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE210395X 1938-07-23

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH210395A true CH210395A (de) 1940-07-15

Family

ID=5797142

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH210395D CH210395A (de) 1938-07-23 1939-07-06 Magnetelektrische Zündlichtmaschine.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH210395A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
US3910247A (en) Method and apparatus for distributorless ignition
DE1234446B (de) Zuendanlage zum Betrieb von Brennkraftmaschinen
US4627407A (en) Ignition coil for multi-cylinder internal combustion engine
US4599985A (en) Ignition coil for multi-cylinder internal combustion engine
DE685110C (de) Magnetelektrische Zuendlichtmaschine
CH210395A (de) Magnetelektrische Zündlichtmaschine.
DE2207639B2 (de) Magnetgenerator für Zündanlagen von Brennkraftmaschinen
US3373350A (en) Apparatus for testing the arc capability of an electrical circuit breaker
US2304866A (en) Magneto
US2382808A (en) Magneto ignition device with inter
ES467351A2 (es) Perfeccionamientos en instalaciones de encendido para motores de combustion.
CH212014A (de) Elektrische Anlage mit einer magnetelektrischen Maschine mit mindestens zwei magnetischen Kreisen.
US2688101A (en) Ignition-lighting generator
DE906869C (de) Schwunglichtmagnetzuender, insbesondere fuer Zweizylinder-Boxermotoren
US1616939A (en) Ignition apparatus for internal-combustion engines
US2275052A (en) Magneto
DE935200C (de) Elektrische Anlage fuer Kraftfahrzeuge, insbesondere Kleinfahrzeuge
AT146357B (de) Zündeinrichtung für Brennkraftmaschinen.
CH263378A (de) Elektrische Zündeinrichtung.
DE1016498B (de) Magnetelektrische Zuendlichtmaschine
US3534722A (en) Capacitor discharge ignition system
AT240110B (de) Zündanlage zum Betrieb von Brennkraftmaschinen
DE736209C (de) Zuendanlage fuer vielzylindrige Brennkraftmaschinen
DE736773C (de) Schwungradlichtmagnetzuender, bei welchem Licht- und Zuendanker auf einer gemeinsamen Ankerplatte angeordnet sind
DE949672C (de) Elektrische Lichtanlage fuer Kleinfahrzeuge