CH210404A - Verfahren zum Behandeln der Abzweigdosen kabelähnlicher elektrischer Leitungen. - Google Patents

Verfahren zum Behandeln der Abzweigdosen kabelähnlicher elektrischer Leitungen.

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CH210404A
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wax
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Jordan Paul
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    • H—ELECTRICITY
    • H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02G—INSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G3/00—Installations of electric cables or lines or protective tubing therefor in or on buildings, equivalent structures or vehicles
    • H02G3/02—Details
    • H02G3/08—Distribution boxes; Connection or junction boxes
    • H02G3/088—Dustproof, splashproof, drip-proof, waterproof, or flameproof casings or inlets

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  • Processing Of Terminals (AREA)
  • Connection Or Junction Boxes (AREA)

Description


  Verfahren zum Behandeln der Abzweigdosen kabelähnlicher elektrischer Leitungen.    Es ist bekannt, Abzweigdosen für kabel  ähnliche elektrische Leitungen in der Weise  zu behandeln, dass man mittels eines Druck  luftstromes zerstäubtes Wachs einspritzt.  



  Bei diesem bekannten Verfahren soll ein       gas-    und wasserdichter Abschluss der Dosen  erzielt werden. Man geht daher so vor, dass  die Dose zunächst geschlossen und dann der       Zerstäubungsluftstrom    in eine     Öffnung    der  Dose eingeführt wird. Dieser Luftstrom kann  nur durch die noch vorhandenen     Undichtig-          keiten    aus der Dose wieder ausströmen, und  zwar nur so lange, bis diese     Undiehtigkeiten     durch die von ihm mitgeführten zerstäubten  Wachsteile verschlossen sind.

   Ist dieser Ver  schluss eingetreten, so kommt der Luftstrom  zum Stillstand, bevor Gewähr dafür gegeben  ist, dass die Drahtenden und     Anschlussklem-          men    von der Wachsmasse völlig umkleidet  sind. Diese Teile liegen daher mehr oder  weniger frei. Da sich aber im Hohlraum der  Dose bei Temperaturschwankungen Kondens  wasser bildet, werden die freiliegenden Metall  teile     angegriffen,    und es werden die Isolier-    werte herabgesetzt und das Entstehen von  Kriechströmen begünstigt.  



  Dieses bekannte Verfahren bietet daher  keine Gewähr dafür, dass Zerstörungen der  elektrischen Anlage durch die Bildung von  Kondenswasser ausgeschlossen sind. Diesem  Mangel abzuhelfen, ist das Ziel der vorlie  genden Erfindung. Zur Lösung dieser Auf  gabe werden die     innerhälb    der Dose liegen  den Leitungsenden in offenem Zustande der  Dose durch Aufstäuben von Kunstwachs mit  einer lückenlosen Wachsschicht überzogen.  Da das Aufstäuben des Kunstwachses er  folgt, während die Dose noch     offen    ist, kann  man den Vorgang genau überwachen und  dafür sorgen, dass sämtliche freiliegenden  stromführenden Teile mit einer geschlosse  nen Wachsschicht überzogen werden. Erst  wenn das geschehen ist, wird der Deckel  der Dose aufgesetzt.

   Die     Wachsscbicht    ge  währleistet einen gas- und wasserdichten Ab  schluss aller Verbindungsstellen der Dose,  so dass Kondenswasser, das sich etwa im  Dosenhohlraum bilden könnte, keinen Scha-      den anrichten kann. Vorzugsweise wird die  Dose an ihrer tiefsten Stelle mit einem Ent  wässerungsloch versehen, durch das das Kon  denswasser abfliessen kann. Die     Ansammlung     grösserer     Wassermengen,    die mit der Zeit  auch durch etwaige Poren der Wachsschich  ten durchdringen könnten, wird dadurch aus  geschlossen.  



  Eine beispielsweise Ausführungsform des  Verfahrens nach der Erfindung ist nach  stehend mit Bezug auf die beigefügte Zeich  nung näher erläutert. Diese zeigt einen waag  rechten Schnitt durch eine an der Wand     IV     angebrachte Abzweigdose. Diese besteht aus  einem an der Wand befestigten Unterteil 10  und einem aufgeschraubtem Deckel 11. Der  Unterteil 10 hat eine Reihe von Einführungs  öffnungen 12 für Rohrdrähte 14 oder andere  kabelähnliche Leitungen. Die Eintrittsstellen  werden durch Stopfbuchsen 15 abgedichtet.  Im Innern der Dose verlaufen die von ihrer  Isolierung befreiten Drahtenden 16 der Lei  tung 14 zu den einzelnen Abzweigklemmen  19 mit den Klemmschrauben 20.  



  Die     Einführungsöffnungen    12 sind für ge  wöhnlich durch     herausbrechbare    Wände 13  verschlossen und werden nur in solcher An  zahl     geöffnet,    als es der Zahl der einzufüh  renden Leitungsenden entspricht.  



  Bei dem bekannt gewordenen Verfahren  wurde in die Dose 10 nach dem     Verschliessen     des Deckels 11 ein mit zerstäubtem flüssi  gen Wachs geschwängerter Druckluftstrom  eingeführt. Das konnte in der Weise ge  schehen, dass die     Druckluftleitung    an eine  unbenutzte     Öffnung    12 nach Ausbrechen der  Wandung 13 angeschlossen wurde. Die Zu  führung des Druckluftstromes konnte bis zum  Verschliessen der kleinen Öffnungen fortge  setzt werden, die noch etwa am Rande des  Deckels 11 oder den Stopfbuchsen 15 vor  handen waren oder die durch mangelnde  Dichtheit der Leitungen 14 in deren Längs  richtung bedingt waren.

   Sobald diese     Un-          dichtigkeiten    aber durch das Wachs zum  Verschwinden gebracht waren, hörte der  Druckluftstrom     zwangläufig    auf, da er aus  der Dose keinen Ausgang mehr fand. In-         folgedessen    unterblieb auch die weitere Zu  führung des zerstäubten Wachses, ohne dass  Gewähr dafür gegeben war, dass in diesem  Zeitpunkt alle freiliegenden stromführenden  Teile mit Wachs überzogen waren. Bildete  sieh dann Kondenswasser, so konnten sich  Kriechströme zwischen den blossliegenden  Teilen 16, 19 und 20     entwiekeln.     



  Im Sinne des vorliegenden Verfahrens  wird das verflüssigte Wachs auf alle Innen  teile der Dose aufgestäubt, bevor man den  Deckel 11 aufschraubt.     Zweckmässigerweise     bestäubt man den Deckel vor dem Auf  schrauben auch auf seiner Innenfläche. Da  bei überziehen sich die Abzweigklemmen 19,  die Schrauben 20 und die Leitungsenden 16  mit einer dichten Wachsschicht 17. Denn  jedes von dem     Zerstäuberluftstrom    mitge  führte flüssige Wachströpfchen erstarrt au  genblicklich beim Auftreffen. Der die strom  führenden Teile und alle Innenflächen des  Dosenunterteils 10 bedeckende Wachsüber  zug 17 schützt die Anlage zuverlässig vor  schädlichen Einwirkungen von Kondenswasser  oder von Feuchtigkeit, die aus andern Grün  den in die Dose eindringen könnten.

   Die  Wirkung entspricht also derjenigen, die man  bei     Kabelverbindungskästen    durch Ausgiessen  mit einer Isoliermasse erreicht, ohne dass  aber damit der Nachteil verknüpft wäre,  dass man bei     einer    späteren Änderung der  Anschlüsse die     Ausgussmasse        heraussohmel-          zen    müsste, was erfahrungsgemäss eine schwie  rige, feuergefährliche und schmutzige Arbeit  ist. Die Wachsschicht nämlich, welche die  Abzweigklemmen und Drahtenden umgibt,  kann man ohne weiteres mit dem Finger  nagel oder einem Messer abkratzen. Denn  in kaltem Zustand ist sie hinreichend spröde,  damit man sie an den freizulegenden Stellen  vollständig abblättern kann.

   Die Zuverläs  sigkeit der herzustellenden elektrischen Kon  takte wird daher nicht durch Rückstände  von Wachs an den blossgelegten Stellen be  einträchtigt.  



  Nach dem Aufstäuben des Wachses, das  mit einem gewöhnlichen Zerstäuber erfolgen  kann und nur wenige Augenblicke in An-           spruch    nimmt, schraubt man den Deckel 11  auf. Der durch die Wachsschicht 17 ge  währte Schutz vor     Feuchtigkeit    könnte höch  stens dann unzureichend werden, wenn Flüs  sigkeit sich in der Dose ansammelt. Um  das zu verhindern, wird die Dose 10     zweek-          mässigerweise    an ihrer tiefsten Stelle mit einem  Loch versehen, wie es bei 18 gezeigt ist.  



  Als zur Durchführung des Verfahrens  geeignetes Wachs kommt ein solches in  Frage, welches bei Erwärmung auf etwas  über 100   C flüssig wird, so dass es sich  zerstäuben lässt, und welches in erkaltetem       Zustand    widerstandsfähig gegen Säure ist.  



  Bisher hat man es im allgemeinen für  ausreichend gehalten, die Einführungsstellen  der Dose durch Stopfbuchsen und den Deckel  durch Dichtungen abzudichten. Anlagen, die  in dieser Weise ausgeführt wurden, zeigten  indessen häufig schlechte Isolierwerte, ins  besondere unmittelbar nach der Herstellung.  Als Ursache dieser Erscheinung wurde fest  gestellt, dass beim Verputzen der Wände  nasser Mörtel und Wasser in die noch offe  nen Dosen gelangt und dass diese alsdann  geschlossen werden, ohne zuvor richtig aus  getrocknet zu sein. Die vorliegende Erfin  dung vermeidet diesen Nachteil dadurch, dass  das Innere der     ,Dosen    durch den warmen       Zerstäubungsluftstrom    ausgetrocknet wird,  der sicher und schnell alle Feuchtigkeit ent  fernt, die beim Verputzen der Wände etwa  in die Dose gelangt ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE; I. Verfahren zum Behandeln des Abzweig dosen kabelähnlicher elektrischer Leitun gen durch Einspritzen von zerstäubtem Wachs mittels eines warmen Druckluft stromes, dadurch gekennzeichnet, dass die innerhalb der Dose liegenden Leitungs enden in offenem Zustande der Dose durch Aufstäuben von .Kunstwachs mit einer lückenlosen Wachsschicht (17) überzogen werden.
    II. Installationsanlage mit Abzweigdosen und in diesen einmündenden kabelähnlichen elektrischen Leitungen, hergestellt nach dem Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die inner halb der Dose liegenden Teile und die Innenflächen der Dose mit einer lücken losen Wachsschicht überzogen sind und der Hohlraum der Dose an seiner tiefsten Stelle mit der freien Aussenluft in Ver bindung steht. UNTERANSPRUCH: Installationsanlage nach Patentanspruch Il mit Abzweigdosen, dadurch gekennzeichnet, dass die Dosen an ihrer tiefsten Stelle ein oder mehrere Entwässerungslöcher (18) auf weisen.
CH210404D 1939-03-25 1939-03-25 Verfahren zum Behandeln der Abzweigdosen kabelähnlicher elektrischer Leitungen. CH210404A (de)

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