CH210622A - Skibindung. - Google Patents

Skibindung.

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Publication number
CH210622A
CH210622A CH210622DA CH210622A CH 210622 A CH210622 A CH 210622A CH 210622D A CH210622D A CH 210622DA CH 210622 A CH210622 A CH 210622A
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CH
Switzerland
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ski
ski binding
binding according
tension
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English (en)
Inventor
Reuge Guido
Original Assignee
Reuge Guido
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C9/00Ski bindings
    • A63C9/06Non-self-releasing heel-engaging cable bindings fastened to the front end of the ski
    • A63C9/065Details, e.g. cables, guides for cables, sockets, hooks, claws or stretchers

Landscapes

  • Package Frames And Binding Bands (AREA)

Description


  Skibindung:    Skibindungen mit in der Längsrichtung des  Skis verstellbaren     Abstützstellen    für das     Fer-          senzugglied    zur Erzeugung eines     Diagonalzuges     sind bekannt. Bisher wurde diese Verstellung  durch starre mechanische Mittel ausgeführt.  



  Die Skibindung nach vorliegender Erfin  dung ist dadurch gekennzeichnet, dass ein  elastisches Organ vorgesehen ist, welches  auf die     Abstützstellen    im Sinne einer Ver  grösserung des Abstandes derselben von den  Zehenbacken einwirkt, bei übermässigem Zug  bei vom Ski abgehobenem Schuhabsatz im       Fersenzugglied    jedoch eine Verkleinerung  dieses Abstandes und dadurch des Diagonal  zuges ermöglicht. Diese Verkleinerung des       Diagonalzuges    bringt den Vorteil, dass im  Falle eines Sturzes, bei welchem ein über  mässiger Zug im     Fersenzugglied    vorkommt,  der Absatz des Schuhes nicht mehr so stark  gegen den Ski gehalten ist, sondern sich vom  Ski entfernen kann. Dadurch wird einem  Unfall vorgebeugt.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes ist auf beiliegender Zeichnung  dargestellt, in welcher         Fig.    1 eine Seitenansicht der Skibindung  zeigt,       Fig.    2. ist ein Grundriss zu     Fig.    1,       Fig.    3 ist ein Grundriss mit entfernter  Fussplatte und weggelassenen Zehenbacken,       Fig.4    ist ein Längsschnitt nach Linie       IV-IV    in     Fig.    3, und       Fig.5    ist ein Querschnitt nach Linie       V-V    in     Fig.    4.  



  Bei der dargestellten Bindung bezeichnet  1 das Skiholz, 2 die Zehenbacken, 3 das als  Kabel ausgebildete     Fersenzugglied    und 4 die  in Längsrichtung des Skis verstellbaren Ab  stützstellen für das     Fersenzugglied.    Die       Abstützstellen    4 sind als nach unten offene  Haken ausgebildet und sind aus einem Stück  mit der Platte 5, welche in der Fussplatte 6  längsverschiebbar gelagert ist. Mit der Platte  5 ist ein elastisches Organ in Gestalt .eines  Gummibandes 7 befestigt, dessen hinteres  Ende durch die Schraube 8 mit .dem Skiholz  fest verbunden ist. Die Schraube 8 wird  zweckmässig in einer solchen Entfernung von  den Skibacken 2 angebracht, dass das Gummi  band eine gewisse     Vorspannung    besitzt.

   Das      Gummibaud wirkt im Sinne einer Vergrösse  rung des Abstandes der     Abstützstellen    4 von  den Zehenbacken 2, indem es die Platte 5  soweit nach hinten zieht, bis die vordere  Begrenzung der Langlöcher 8' in der Platte  5 gegen die Schrauben 9 anliegt. Findet  bei vom Ski abgehobenem Schuhabsatz ein  übermässiger Zug im     Fersenzugglied    statt,  so werden die     Abstützstellen    durch das       Fersenzugglied    gegen die Backen zu bewegt  und das Gummiband ermöglicht diese Be  wegung und dadurch eine Verkleinerung  des     Diagonalzuges.    Durch diese Verkleinerung  des     Diagonalzuges    wird Unfällen vorgebeugt;

    sie ist     -auch    erforderlich beim Sprunglauf, bei  welchem der Ski gegen den Schuh     angepresst     sein muss, solange der Springer durch die  Luft saust, beim Aufsetzen auf den Boden  jedoch ein starkes Abbiegen der Knie und  Abheben des Schuhabsatzes vom Ski möglich  sein muss, um den Aufsprung abzufedern.  



  Im Gummiband könnten eine Anzahl  Löcher für den Durchtritt der Schraube 8  vorgesehen sein, um die     Vorspannung    des  Gummibandes grösser oder geringer wählen  zu können. Es könnte auch ein Stab am  hintern Ende des elastischen Gliedes befestigt  sein und eine Anzahl Rasten zur Aufnahme  des Stabes in der Fussplatte vorgesehen sein,  wobei die Grösse der     Vorspannung    durch  Einlegen des Stabes in die eine oder andere  der Rasten     beeinfiusst    werden kann.  



  Ferner könnten die Mittel, welche die  hinterste Lage der     Abstützstellen    bestimmen  (z. B. Langlöcher 8' und Schrauben 5) ver  stellbar ausgebildet sein, um die hinterste  Lage verändern zu können. Um eine möglichst  weite Verschiebung der     Abstützstellen    nach  vorne zu ermöglichen, können die über das  Skiholz hinausragenden horizontalen Lappen  der Zehenbacken entsprechend ausgeschnitten  sein.  



  Anstatt eines Gummibandes könnte auch  eine metallische Zugfeder, zum Beispiel eine  Schraubenfeder mit     flachen    Windungen vor  gesehen sein oder auch eine vor der Platte  5 angebrachte Druckfeder, zum Beispiel eine  Flachfeder. Es könnten auch mehrere Federn    vorhanden sein. Das Gummiband     könnte     gleichzeitig als Fussplatte dienen.  



  Die Skibindung könnte ausser diesem  elastischen Organ auch noch eine Sicherheits  vorrichtung zum selbsttätigen     (Offnen    der Bin  dung bei Stürzen aufweisen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Skibindung mit in der Längsrichtung des Skis verstellbaren Abstützstellen für das Fersenzugglied zur Erzeugung des Diagonal zuges, gekennzeichnet durch ein elastisches Organ, welches auf die Abstützstellen im Sinne einer Vergrösserung des Abstandes derselben von den Zehenbacken einwirkt, bei übermässigem Zug im Fersenzugglied bei vom Ski abgehobenem Schuhabsatz jedoch eine Verkleinerung dieses Abstandes und dadurch des Diagonalzuges ermöglicht. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Skibindung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beidseitigen Ab stützstellen miteinander verbunden sind und das elastische Organ als Gummiband ausgebildet ist, das mit dein Verbindungs element der Abstützstellen verbunden ist und die Abstützstellen gegen eine hintere Begrenzungslage zieht. 2. Skibindung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement und das Gummiband unter der Fussplatte ange ordnet sind. 3. Skibindung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das elastische Organ als Zugfeder ausgebildet ist und unter der Fussplatte sich befindet. 4.
    Skibindung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das elastische Organ als Druckfeder ausgebildet ist und die Abstützstellen gegen eine hintere Be grenzungslage drückt. 5. Skibindung nach Patentanspruch und Un teranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannung der Feder einstellbar ist. 6. Skibindung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel, welche eine hintere Lage der Abstützstellen begrenzen, verstellbar ausgebildet sind. 7. Skibindung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die horizontalen über das Skiholz hinausragenden Lappen der Zehenbacken ausgeschnitten sind, um die Abstützstellen möglichst weit nach vorne bewegen zu können.
CH210622D 1939-04-29 1939-04-29 Skibindung. CH210622A (de)

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ID=4447018

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CH210622D CH210622A (de) 1939-04-29 1939-04-29 Skibindung.

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CH (1) CH210622A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3199884A (en) * 1961-02-25 1965-08-10 Ver Baubeschlag Gretsch Co Ski safety binding provided with elastic sole plate

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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