CH210679A - Differentialschaltrelais. - Google Patents
Differentialschaltrelais.Info
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H47/00—Circuit arrangements not adapted to a particular application of the relay and designed to obtain desired operating characteristics or to provide energising current
- H01H47/02—Circuit arrangements not adapted to a particular application of the relay and designed to obtain desired operating characteristics or to provide energising current for modifying the operation of the relay
- H01H47/14—Circuit arrangements not adapted to a particular application of the relay and designed to obtain desired operating characteristics or to provide energising current for modifying the operation of the relay for differential operation of the relay
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Description
Differ entialschaltr elais. Die vorliegende Erfindung betrifft ein Differeutialschaltrelais, welches zum Beispiel von einem Thermostaten, Druckregler, Feuch tigkeitsregler usw. beeinflussbar ist und zur Steuerung von Antrieben, wie z. B. Ventil antrieben, Luftklappenantrieben und derglei chen dienen soll.
Es zeichnet sich aus durch die Kombination eines Differentialrelaisgetrie- bes mit zwei elektrischen Steuerschaltern zur Steuerung eines wechselweise nach zwei ein ander entgegengesetzten Richtungen wirken den Antriebes, einer vom Differentialrelais getriebe abhängigen Verriegelungsvorrichtung zur Verriegelung der Steuerschalter in Ruhe stellung und einer periodisch angetriebenen Auslösevorrichtung für die Verriegelungsvor- riehtung, das (ranze derart,
dass in Abhängig keit von der periodisch angetriebenen Aus lösevorrichtung über die Verriegelungsvor- richtung je nach dem Betriebszustand der eine oder andere Steuerschalter zur Kontakt gabe und Einschaltung des genannten An triebes freigegeben wird und in diesem Zu stande verharrt, bis das Differentialrelais- Betriebe die Verriegelungsvorrichtung in Ver- riegelungsstellung übergehen und den betreffen den Steuerschalter dadurch in Ausschalt stellung verriegeln lässt.
Das beschriebene Differentialschaltrelais hat gegenüber schon bekannten Differential relais, bei welchen am DIagnetanker eines Differentialrelais eine Kontaktzunge zur Steue rung eines Ventilantriebes oder dergleichen angebracht ist, zwei wesentliche Vorteile: 1. Erfolgt die Kontaktgabe der beiden Steuerschalter kräftig und sicher, während sie bei einem einfachen Differentialrelais schwach ist, wodurch die Kontakte zum Feuern und Versagen neigen.
2. Die Verriegelungsvorrichtung benötigt sehr wenig totes Spiel zwischen den beiden zu verriegelnden Steuerschaltern; während die Kontaktzunge bei dem einfachen Differential relais für den beidseitigen Kontaktabstand viel grösseren Weg benötigt. Die Folge davon ist, dass die Ansprechempfindlichkeit bei dem vorliegenden Differentialschaltrelais grösser ist als bei einem einfachen Differentialrelais. In der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel des Differentialschaltrelais gemäss der Erfindung schematisch dargestellt.
Es bedeuten 1', 1" zwei Erregerspulen, 2 einen Magnetanker, der bei 3 drehbar ge lagert ist, mit den beiden Schenkeln 2', 2", welche in die Spulen 1', 1" hineinragen. 4 ist eine an dem Magnetanker 2 sitzende Ver- riegelungszunge mit Verriegelungszähnen 4', 4". Diese übergreifen in der Ruhelage die beiden Schneiden 5', 5" zweier Steuerschalt hebel 6', 6", welche bei T, 7" drehbar ge lagert sind und unter der Zugwirkung von Federn 8', 8" gegen die Verriegelungszähne 4', 4" anliegen. An den Schalthebeln 6', 6" sind isoliert befestigt mittels flexibler Kabel mit den Klemmen 9', 9" verbundene Kontakte 10', 10", denen gegenüber feste Kontakte 11', 11" angeordnet sind.
Die jenseits der Dreh zapfen 7', 7" verlängerten Hebelenden 12', 12" besitzen Stifte oder Vorsprünge 13', 13".
14 ist ein Wechselstrommotor rnit einem Übersetzungsgetriebe 15, 16, das eine Nocken scheibe 17 mit den beiden Nocken 17', 17" antreibt. Zwei um Zapfen 18', 18" schwenk- bare Winkelhebel liegen mit ihren Hebel armen 19', 19", die mit Rollen 20', 20" be setzt sind, unter Wirkung von Zugfedern 21', 21" an der Nockenscheibe 17 an, während die andern Hebelarme 22', 22" gelenkig mit den Stangen 23', 23" verbunden sind. Diese letzteren sind am obern Ende mit Schlitzen 24', 24" versehen, mittels deren sie an den Vorsprüngen 13', 13" der Hebel 6' 6" ge führt sind.
Durch die kontinuierliche Drehung der Nockenscheibe 17 werden die Kontakthebel 6', 12' und 6", 12" periodisch, jedesmal wenn die Nocken 17', 17" unter den Rollen 20', 20" durchlaufen, von den Stangen 23', 23" in die Höhe gehoben und die Steuerhebel spitzen 5', 5" von den Verriegelungszähnen 4', 4" abgerückt. Dadurch wird die Ver- riegelungszunge 4 frei und der Magnetanker 2 kann sich entsprechend den in den Erreger spulen 1', 1" wirkenden Zugkräften einstellen.
Wird dabei die Verriegelungszunge 4 zum Beispiel nach links bewegt, so wird der Steuer- Schalthebel 6" frei und der Kontakt 10" beim Niedergehen der Schubstange 23" gegen den festen Kontakt 11"anzuliegen kommen. Durch diese Kontaktgabe wird zum Beispiel der zu steuernde Ventilantrieb in dem einen Dreh sinne so lange in Bewegung gesetzt, bis die Nockenscheibe 17 das Gestänge 23', 23" neuerdings nach oben bewegt, derart, dass die Steuerschalthebel 6', 6" in der in der Zeich nung dargestellten Ruhe- oder Verriegelungs- stellung gesperrt werden.
Je nach dem Stand der wirkenden Kräfte der Erregerspulen 1', 1" wird die Verriegelungszunge 4 in der links seitigen Auaschlagstellung weiter verharren, in die neutrale Stellung zurückkehren, oder eine Schwenkung nach rechts ausführen, wo durch entsprechend der Stellung der Ver- riegelungszunge zum Beispiel der Ventil antrieb im gleichen Sinne weitergedreht, nicht beeinflusst oder aber in der entgegengesetzten Drehrichtung in Gang gesetzt wird.
Das Differentialrelais kann von beliebiger Ausführung sein. Zum Beispiel kann es ohne Magneteisen ausgerüstet sein, wie in der Zeichnung dargestellt ist, oder es kann auch mit Magneteisen versehen sein, oder irgend einen andern konstruktiven Aufbau besitzen.
Statt die periodische Entriegelung der Verriegelungszunge 4 mittels eines Motor antriebes zu vollziehen, könnte auch ein 1Vla- gnet angeordnet werden, der periodisch von einer Schaltuhr oder irgend einem Kontakt werk erregt würde und der die beiden Steuer schalthebel 6', 6" nach unten bewegen und die Verriegelungszunge 4 entlasten würde. Bei Unterbruch der Erregung würden die bei den Schalthebel 6', 6" unter Wirkung der Zugfeder 8', 8" wieder nach oben springen und bei ausgeglichenen Zugkräften der Er regerspulen 1', 1" durch die Verriegelungs- zunge 4 in der Ausschaltstellung verriegelt.
Bei differenzierten Kräften der Erregerspulen würde der eine oder andere Schalthebel frei gegeben, so dass dieser den Stromkreis über den gegenüberstehenden festen Kontakt schliessen und wechselweise zum Beispiel ein Ventilantrieb im Schliess- oder Öffnungssinne in Gang gesetzt würde. Die Verriegelungsvorrichtung könnte, statt eine am Magnetanker festsitzende Zunge zu besitzen, auch aus einem vom Magnetanker getrennten, von ihm beeinflussbaren Organ bestehen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Differentialschaltrelais, gekennzeichnet durch die Kombination eines Differentialrelais getriebes mit zwei elektrischen Steuerschaltern zur Steuerung eines wechselweise nach zwei einander entgegengesetzten Richtungen wir kenden Antriebes, einer vom Differentialrelais getriebe abhängigen Verriegelungsvorrichtung zur Verriegelung der Steuerschalter in Ruhe stellung und einer periodisch angetriebenen Auslösevorrichtung für die Verriegelungsvor- richtung, das Ganze derart,dass in Abhängig keit von der periodisch angetriebenen Aus lösevorrichtung über die Verriegelungsvor- richtung je nach dem Betriebszustand der eine oder andere Steuerschalter zur Kontaktgabe und Einschaltung des genannten Antriebes freigegeben wird und in diesem Zustande verharrt, bis das Differentialrelaisgetriebe die Verriegelungsvorrichtung in Verriegelungs- stellung übergehen und den betreffenden Steuerschalter dadurch in Ausschaltstellung verriegeln lässt.UNTERANSPRü'CHE: 1. Differetitialschaltrelais nachPatentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuer schalter selbst mit Verriegelungsteilen ver sehen sind, die mit der vom Differential relaisgetriebe abhängigen Verriegelungs- vorrichtung zum Zwecke der Verriegelung der Schalter zusammenwirken.2. Differentialschaltrelais nachPatentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Magnetanker des Differentialrelaisgetriebes eine zwischen den Steuerschaltern ange ordnete Verriegelungszunge fest verbunden ist, die in der Mittel- oder Ruhestellung die beiden Steuerschalter zu verriegeln und nach Abweichung aus der Ruhestellung nach der einen oder andern Seite den auf der entgegengesetzten Seite dazu angeord neten Steuerschalter zur Kontaktgabe frei zugeben vermag.3. Differentialschaltrelais nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeich net, dass die Auslösevorrichtung von einem Motor gesteuert wird, der mittels eines Übersetzungsgetriebes eine Steuerscheibe antreibt, die im Betrieb ihrerseits ein Hebel paar in periodische Schwingung versetzt, welches jeweils die Steuerschalter aus der Kontaktstellung in die Ausschaltstellung zurückbringt und zugleich auch die Ver- riegelungszunge entlastet.4. Differentialschaltrelais nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass ein periodisch erregbarer Ma gnet mit den beiden Steuerschaltern der art zusammenwirkt, dass er sie aus der Kontaktstellung in die Ausschaltstellung zurückbringt und zugleich auch die Ver- riegelungszunge entlastet.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH210679T | 1939-06-27 |
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| CH210679A true CH210679A (de) | 1940-07-31 |
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ID=4447052
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|---|---|---|---|
| CH210679D CH210679A (de) | 1939-06-27 | 1939-06-27 | Differentialschaltrelais. |
Country Status (1)
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|---|---|
| CH (1) | CH210679A (de) |
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1939
- 1939-06-27 CH CH210679D patent/CH210679A/de unknown
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