CH210801A - Kittloses Frühbeetfenster. - Google Patents
Kittloses Frühbeetfenster.Info
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- CH210801A CH210801A CH210801DA CH210801A CH 210801 A CH210801 A CH 210801A CH 210801D A CH210801D A CH 210801DA CH 210801 A CH210801 A CH 210801A
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- putty
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- Securing Of Glass Panes Or The Like (AREA)
Description
Nittloses Frühbeetfenster. Die Erfindung betrifft ein Frühbeet fenster, z. B. für Gärtnereien, zum Schutze der Pflanzen vor Witterungseinflüssen wie Reif, Kälte, Nässe, Hitze usw. Diese Fenster bestehen aus einer Holzrahme mit ein, zwei oder drei Zwischensprossen, oder auch ohne Sprossen. Der Zweck der Sprossen liegt darin, die Grösse der Glasscheiben herab zusetzen, um den Unterhalt zu verbilligen.
Damit bei Regenfällen das Wasser ab fliessen kann, sind die Glasscheiben der Längsrichtung nach übereinandergelegt, also dachziegelmässig eingesetzt.
Die vorliegende Erfindung zeichnet sich andern Frühbeetfenstern dieser Art gegen über dadurch aus, dass die Glasscheiben nicht eingekittet zu werden brauchen und trotzdem festeingeklemmt sind. Bei Bruch einer Scheibe braucht man somit die Ersatzscheibe nicht mehr einzukitten, sondern eventuell unabhängig von den übrigen Scheiben diese einfach an derselben Stelle einzuführen.
Die Erfindung besteht darin, dass die Scheiben in verschieden tiefen und langen Nuten übereinander angebracht sind, wobei je mittels in der tieferen Nute versenkten Federn die Glasscheibe in die gegenüber liegende ungefähr halb so tiefe Nute gepresst ist und die Scheibe in die längere Nute ein geführt, durch die gegenüberliegende kürzere Nute festgehalten wird. Der Zeitaufwand ist dadurch bedeutend herabgesetzt, da dieses Ersetzen bei zweckmässiger Ausführungsform z.
B. in drei bis vier Sekunden geschehen kann. Gegenüber den bisherigen kittlosen Frühbeetfenstern können bei einem solchen Ausführungsbeispiel an Stelle der grossen und daher teuren Glasscheiben in den Grössen 143X72 cm oder je zweier zu 143X40,5 cm, welche in Nuten dieser Länge eingeschoben werden, kleinere Scheiben Verwendung finden. Für Fenster mit z.
B. einer Zwischen sprosse können vielleicht zehn Glasscheiben in der Grösse 45,5X\9,5 cm angebracht werden, mit. zwei Sprossen 15 Scheiben zu 30X29,5 cm. Die Dicke der Glasscheiben kann dadurch ebenfalls erheblich reduziert werden.
In der Zeichnung ist eine beistiielsweise, erfindungsgemässe Ausführungsform zaen Teil schematisch veranschaulicht, und es zeigt: Fig. 1 ein Frühbeetfenster mit einer Zwi schensprosse und zehn Glasscheiben in Vor deransicht;
Fig. 2 zeigt einen Rahmenschenkel von innen gesehen, Fig. 3 die Sprosse in Seitenansicht, Fig. 4 einen Querschnitt mit den über einanderliegenden Scheiben und den Nuten, Fig. 5 das Kopfstück des Rahmens mit einem Handgriff, Fig. 6 eine der in den Längsnuten ein gebrachten Stahlfedern zum Festklemmen der Glasscheiben.
Bei der gezeichneten Ausführungsform ist die oberste linke Glasscheibe 1. zuerst in die im linken Längsschenkel 2 angebrachte Nute 3 einzusetzen. Diese Nute ist um ca. 2 am länger als die Glasscheibe, im Ge gensatz zur zugehörigen Nute 5 in der Mittel- ,sprosse 4, welche dieselbe Länge aufweist, wie die Scheibe selbst. Nute 3 ist horizontal gemessen 13 mm tief, die Nute 5 hin gegen nur um 5 mm (siehe Fig. 4). In den Nuten 3 sind pro Scheibe je zwei Stahlfedern 6 angebracht (siehe Fig. 6).
Diese werden vorerst beim Einschieben der Scheibe zusam mengedrückt, um die Seheibe unter die Tra verse 11 und in die Nute 5 einführen zu können. Durch den Druck dieser Stahlfedern wird die Scheibe an die Wand der gegen überliegenden Nute 5 gepresst und somit fest geklemmt. Fig. 6 zeigt eine solelie Feder.
Das Einsetzen einer Glasscheibe 1 erfolgt also derart, dass diese je an der längeren Nute 3 angesetzt wird, und zwar die L nterka.nte der Scheibe am untern Nutenende 12, wobei die Stahlfedern 6 zusammengedrückt werden, bis die Scheibe in die gegenüberliegende Nute 5 der Sprosse 4 eingeführt werden kann; sodann wird die Scheibe längs der Nute 3 nach oben in die Traverse 11 oder unter eine obere Scheibe, dann seitwärts geschoben, bis die obere Scheibenkante je am obern Nutende 15 resp. 14 der abgestuften Nuten aufstösst.
Nun l:linlit die Scheibe in die Nute 5, welche die selbe Länge aufweist, wie die Scheibe. Ist die Glasscheibe so in den Nuten, so wird sie durch die Stahlfedern 6 festgeklemmt und durch das untere Nutenende 13 der betreffen den Sprossennute 5 in der Längsrichtung rutschfrei festgehalten. Die oberste Scheibe kommt demnach je in die Nute 14, die fol gende Scheibe 1 cm unter die erste Scheibe und so die folgenden je unter die vorgehende.
Die unterste Glasscheibe kommt mit der Un- t ,er 'k ante 2 ein auf die Travers#e <B>7</B> zu liegen, C so dass das Regenwasser ablaufen kann.
Fig. 5 zeigt einen Handgriff an der Früh- beetfeDstertraverse 11, welcher dadurch ge kennzeichnet ist, dass zu dessen Befestigung keine Schraiibenltieher gebohrt. zu "erden brauchen, was immer zur Fäulnis des Holzes führte. In die Hohlkehle 8 der Traverse 11 ist der Griff 10 durch zwei Stahlbänder 9, welche um die Tunten der Traverse gebogen sind, festgehalten. Die Bänder sind an deren Enden mit ,je eirein kleinen Stiften im Holz befestigt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Kittloses Frühbeetfenster, dadurch ge hennzeichnet, dass die Scheiben in verseliie- den tiefen und langen Nuten übereinander angebracht sind, wobei je mittels in der tie feren Nute versenkten Federn die Glas seheibe in die gegenüberliegende ungefähr halb so tiefe Nute gepresst ist und die Scheibe in die längere Nute eingeführt, durch die ge genüberliegende kürzere Nute festgehalten wird.UNTERANSPRÜCHE: 1. bittloses Frühbeetfenster nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass für jede Glasscheibe abgestufte Nuten vor handen sind, die das Über- bezw. Unter greifen der anliegenden Scheibe ermögli- ehen, so dass jede Scheibe ohne Heraus- nehmen der anliegenden Scheibe werden kann.\?. Kittloses Frühbeetfenster nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass zum Einführen und Festklemmen der Glas scheiben je die eine Nute um ca. 2 cm länger und doppelt so tief ist, wie die ge genüberliegende Nute. 3. Kittloses Frühbeetfenster nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass zum Festklemmen der Glasscheiben in der tie feren Nute je zwei Federn angebracht sind, welche die Scheibe in die gegenüber liegende Nute pressen. 4.Kittloses Frühbeetfenster nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Traggriff nicht mit Schrauben fest gemacht ist, sondern mit zwei Stahlbän dern, welche um die obere Rahmentraverse herum gebogen sind und mittels kleinen Stiften an ihren Enden festgemacht sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH210801T | 1939-07-05 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH210801A true CH210801A (de) | 1940-08-15 |
Family
ID=4447079
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH210801D CH210801A (de) | 1939-07-05 | 1939-07-05 | Kittloses Frühbeetfenster. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH210801A (de) |
-
1939
- 1939-07-05 CH CH210801D patent/CH210801A/de unknown
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