CH210826A - Steifes oder halbsteifes Wäschestück. - Google Patents

Steifes oder halbsteifes Wäschestück.

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CH210826A
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Haase Fritz
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Haase Fritz
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41BSHIRTS; UNDERWEAR; BABY LINEN; HANDKERCHIEFS
    • A41B3/00Collars
    • A41B3/10Collars chemically stiffened

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Details Of Garments (AREA)

Description


  Steifes oder halbsteifes Wäschestück.    Zur Herstellung von steifen oder halb  steifen Wäschestücken, wie Kragen, Vor  hemden,     Manschetten        usw.    sind bereits die  verschiedensten     Mittel    zur     Herbeiführung     der Versteifung des Wäschestoffes vorge  schlagen worden. So hat man beispielsweise  Folien     aus        thermoplastischem    Material, oder  mehr oder weniger dicht gewobene Stoffe,  deren Fäden mit thermoplastischem Material  imprägniert sind, durch Einwirkung von  Druck und     Hitze    oder von     Lösungsmitteln     mit dem Wäschestoff verklebt.

   Bei vielen  dieser Produkte wird als Nachteil empfun  den, dass die     Verklebung    sich nach ein- oder  mehrmaligem Waschen oder     Kochen    als un  genügend     erweist.    Dies ist dem     Umstand    zu  zuschreiben, dass bei Einlagen aus impräg  nierten Geweben meist 3 Gewebelagen mit  einander verklebt werden, so dass die Im  prägnierung des Einlagegewebes nicht zu  stark sein darf, damit die Wäschestücke  nicht zu dick und zu steif werden. Dies hat  aber zur Folge, dass bei     Verwendung     schwach imprägnierter Zwischenlagen die         Verklebung    ungenügend ist.

   Verwendet man  stark imprägnierte Einlagegewebe, so ergibt  sich der Nachteil, dass deren     Verarbeitung     erschwert     wird    und die fertigen Wäsche  stücke manchmal derart steif und bockig  werden, dass sie beim Tragen sehr unange  nehm empfunden werden. Aus dem gleichen  Grunde lassen sich aus dicken Wäschestof  fen, wie Sportstoffen, keine dauerversteiften  Kragen und     Manschetten    herstellen.  



  Es ist zwar schon versucht worden, die  sem Übelstand dadurch     abzuhelfen,    dass an  Stelle der     Zwischenlage    aus mit dem Ver  steifungsmittel     imprägnierten    Geweben zum  Zusammenkleben der beiden das Wäsche  stück bildenden Gewebelagen, wie eingangs  erwähnt, Folien aus dem verklebenden Ver  steifungsmaterial verwendet     wurden,    um so  die Dicke des     fertigen    Wäschestückes in er  träglichen Grenzen zu halten.

   Auch diese       Ausführungsform    hat sich nicht bewährt, da  die Wäschestücke, sofern sie halbsteif her  gestellt werden sollten, zu steif waren, und      überdies infolge schlechter     Klebewirkung     keine     genübende        Kochechtheit        aufwiesen.     



  Das Wäschestück gemäss     vorliegender     Erfindung vermeidet nun diese Nachteile da  durch, dass es als versteifend und     klebend     -wirkende Einlage eine Schicht aufweist, die  aus einem     weitmaschigen    Gitter besteht, des  sen     Öffnungen    durch das verklebende und  versteifende Mittel vollständig ausgefüllt  sind, und die mindestens auf einer Seite mit  dem Wäschestoff verklebt ist.  



  Das Gitter kann sowohl aus Textilfasern  als auch aus irgendeinem andern     Material     bestehen, während als versteifendes Klebe  mittel jedes beliebige thermoplastische     3Ia-          terial,    das durch     Druck.    und Hitze klebend  wird, oder ein Material, das sich durch  Einwirkung von Lösungsmitteln in     den          klebenden    Zustand überführen lässt, An  wendung finden kann.  



  Bei Verwendung des Gitterstoffes aus  Fasermaterial empfiehlt es sich, solche Fa  sern zu verwenden, die mit einem Mittel,  wie zum Beispiel Gummi, imprägniert sind,  derart, dass das klebende Versteifungsmittel  nicht in diese     hineindringt.    Statt dessen  kann das Gitter aber auch aus Gummifäden  oder andern Fäden aus nicht saugfähigem  Material bestehen.  



  Durch die Gittereinlage erhält die ver  steifende     Klebstoffschicht,    trotzdem sie sehr  dünn gehalten werden kann, eine gute Trag  fähigkeit und Elastizität, bei guter Klebe  wirkung.  



  An -den Stellen, an welchen das Gitter  mit den äussern Stofflagen in Berührung  steht, wird naturgemäss die     Verklebung     weniger stark ausfallen als an den mit dem  Klebemittel ausgefüllten     Gitteröffnungen,     und man erhält so     -#Väschestücli#e,    die trotz  guter und     dauerhafter    Versteifung sehr bieg  sam und geschmeidig sind, weil die klebende       Versteifungsschicht    nicht durchgehend ist.  Wählt man     gummiimprägnierte    Fäden oder  Gummifäden als Gitterstoff, so werden die  Wäschestücke besonders elastisch.  



  Bei. den halbsteifen     T_"mlegekragen,    die  bisher im Handel     waren.    zeigte sich stets    der Nachteil, dass sich die Spitzen beim Tra  gen aufrollen und in die Höhe biegen. Die  sem Übelstand wurde dadurch zu begegnen  gesucht, dass man in die Unterseite des Kra  gens Versteifungsstücke hineinschob, die das  Umbiegen der Ecken verhinderten. Diese  Versteifungsstücke müssen vor der Wäsche  herausgenommen werden und gehen dann  meist verloren, was einen Nachteil bedeutet.  



  Bei einem erfindungsgemäss hergestell  ten halbsteifen     Umlegekragen    kann diese  Unannehmlichkeit dadurch vermieden wer  den, dass man in die Kragenspitzen einen  zusätzlichen Streifen aus dem gleichen Ma  terial wie die versteifende Schicht hinein  arbeitet. Im fertigen Kragen ist dann die  ser Versteifungsstreifen mit der einen Ge  webeschicht einerseits und mit der Verstei  fungseinlage anderseits fest verbunden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Steifes oder halbsteifes Wäschestück. das eine versteifend wirkende Schicht aufweist, die mindestens auf einer Seite mit dem Wäschestoff verklebt ist, dadurch gekenn zeichnet, dass die versteifende Schicht aus einem weitmaschigen Gitter besteht, das mit einem klebenden und versteifenden Mittel derart versehen ist, dass die Gitterfenster vollkommen ausgefüllt sind. UNTERANSPRüCHE: 1. IViiscliestüclz nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Gitter der versteifenden Schicht aus Textilfasern besteht.
    Wäschestück nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass das Gitter der versteifenden Schicht aus Textilfasern besteht, die so vorbehandelt sind, dass das klebende und versteifende Mittel nicht in diese ein dringt. $. Wäschestück nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge- liennzeicbnet. dass das Gitter aus gummi- inipriignierten Fäden besteht.
    4. Wäschestück nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Gitter aus Gummifäden besteht. 5. Wäschestück nach Patentanspruch als Umlegekragen ausgebildet, dadurch ge kennzeichnet, dass er in den Spitzen einen eine zusätzliche Versteifung bewirkenden Streifen aus dem gleichen Material wie die versteifende Schicht aufweist.
CH210826D 1938-05-21 1938-05-21 Steifes oder halbsteifes Wäschestück. CH210826A (de)

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