CH210904A - Uberstromträge Schmelzsicherung. - Google Patents
Uberstromträge Schmelzsicherung.Info
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Description
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Überstromträge Schmelzsicherung. Es ist bekannt, überstromträge Sicherungen dadurch herzustellen, dass man den Schmelzleiter für die gegebene Nennstromstärke überdimensioniert und durch Auftrag eines legierungsbildenden Stoffes den Schmelzpunkt herabsetzt. Es ist weiter vorgeschlagen worden, an Stelle eines legierungsbildenden Mittels eine chemische Verbindung, beispielsweise Silberjodid zu verwenden, die bei einer bestimmten Temperatur, die unterhalb der Schmelztemperatur des Schmelzleiters liegt, den Querschnitt des Schmelzleiters schwächt, so dass bei Stromdurchfluss an dieser Stelle eine erhöhte Wärmeentwicklung und ein Durchschmelzen stattfindet. Die auf diese Weise zu erzielende Trägheit reicht in vielen Fällen nicht aus.
Gemäss der Erfindung sind bei einer überstromträgern Schmelzsicherung, bei der auf einem metallischen überdimensionierten Schmelzleiter eine chemische Verbindung aufgebracht ist, die bei Erreichung einer vorbestimmten Temperatur, die unterhalb der Schmelztemperatur des Schmelzleiters liegt, durch chemischen Angriff den Querschnitt des Schmelzleiters verringert, auf den Schmelzleiter ein Blei-Halogenid oder Mischungen von Blei-Halogeniden aufgebracht.
Blei-Halogenide greifen im Gegensatz zu den bisher für diesen Zweck vorgeschlagenen chemischen Verbindungen, beispielsweise Sil- berjodid, den Schmelzleiter, beispielsweise den Silberleiter, schon bei wesentlich niedrigeren Temperaturen an. Diese niedrigen Temperaturen gestatten es nun wieder, die Stärke des Schmelzleiters bei gegebener Nennstromstärke zu vergrössern, wodurch eine grössere Trägheit der Sicherung erreicht wird.
Ein-weiterer Grund für die zulässige Verstärkung des Schmelzleiters liegt darin, dass der chemische Angriff der Blei-Halo- genide auf den Schmelzleiter bei gegebenen Verhältnissen unvergleichlich schneller er-
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folgt, als der Angriff der bisher vorgeschlagenen chemischen Verbindungen. Bei einer gegebenen zu erreichenden Trägheit kann man also auch in diesem Verhältnis den Schmelzleiterquerschnitt vergrössern. Diese starke Vergrösserung des Querschnittes bringt überdies eine geringere Gesamterwärmung der Patrone mit sich, die in der Technik allgemein erwünscht ist.
In vielen Fällen kann es zweckmässig sein, nicht nur ein Blei-Halogenid zu verwenden, sondern Mischungen derartiger Halogenide.
Man kann die Angriffsgeschwindigkeit der Halogenide bei gegebener Temperatur in gewissen Grenzen durch Zusätze anderer Metallverbindungen beeinflussen. Es hat sich herausgestellt, dass hierzu beispielsweise Alkali-Halogenide, Silber-Halogenide, Na- triumaluminiumfluorid und Schwefelsilber brauchbar sind. Selbstverständlich können auch andere Salze benutzt werden.
Bei gegebenem Querschnitt ist die An- griffswirkung der Blei-Ha.logenide um so grösser, je grösser die angegriffene Oberfläche (und die Oberfläche pro Längeneinheit) ist. Es kann sich daher empfehlen, dem Schmelzleiter eine Ausbildung zu geben, wie sie in den Fig. 1 und 2 dargestellt ist. Der beispielsweise drahtförmige Schmelzleiter 1 ist bei 2 ausgewalzt und trägt auf seiner Oberfläche oder auf beiden Seiten einen Auftrag 3. In vielen Fällen kann es auch vorteilhaft sein, die aasgewalzte Stelle, wie in der Fig. 2 dargestellt, mit einem Loch 4 zu versehen, da das Loch dazu beiträgt, den Auftrag gut haften zu lassen. Überdies erhält man auf diese Weise eine Querschnittverringerung und damit eine erhöhte lokale Erhitzung.
Eine andere Ausführungsform ist in der Fig. 3 dargestellt. Hier ist ein bandförmiger Schmelzleiter 5 vorhanden, der einen Auftrag 3 trägt. Durch das Loch G erzielt man eine erhöhte Kurzschlussfestig- keit der Schmelzsicherung.
Man kann die Haftbarkeit des chemischen Auftrages auch dadurch erhöhen, dass man die Oberfläche des Schmelzleiters in an sich bekannter Weise aufrauht.
Ausser dem oben erwähnten technischen Vorteil bietet die Verwendung von BleiHalogeniden auch noch den Vorteil einer grossen Billigkeit, der sich gerade bei der Massenherstellung von Patronen nicht unerheblich bemerkbar macht.
Claims (1)
- PATE\T a\ SPRUCH L\berstromträgeSchmelzsicherung, bei der auf einen metallischen überdimensionierten Schmelzleiter eine chemische Verbindung aufgebracht ist, die bei Erreichung einer vorbestimmten Temperatur, die unterhalb der Schmelztemperatur des Schmelzleiters liegt, durch chemischen Angriff den Querschnitt des Schmelzleiters verringert, dadurch gekennzeichnet, dass auf den Schmelzleiter ein Blei-Halogenid oder Mischungen von Blei-Halogeniden aufgebracht sind. UNTERANSPR (TCHE 1.Schmelzsicherung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass dem oder den Blei-Halogeniden andere Metallverbindungen zugesetzt sind. 2. Schmelzsicherung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Teil der Schmelzleiteroberfläche, der mit dem Ha.- logenid überzogen ist, bei gleichem Querschnitt eine grössere Oberfläche pro Längeneinheit aufweist, als die übrigen Teile des Schmelzleiters. 3. Schmelzsicherung nach Patentanspruch und Unteranspriichen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die den Auftrag tragende Stelle des Schmelzleiters ein Loch aufweist. 4.Schmelzsicherung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schmelzleiter aufgerauht ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE210904X | 1938-08-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH210904A true CH210904A (de) | 1940-08-15 |
Family
ID=5799838
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH210904D CH210904A (de) | 1938-08-22 | 1939-08-17 | Uberstromträge Schmelzsicherung. |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH210904A (de) |
| NL (1) | NL51652C (de) |
-
0
- NL NL51652D patent/NL51652C/xx active
-
1939
- 1939-08-17 CH CH210904D patent/CH210904A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL51652C (de) |
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