CH210932A - Schaltungsanordnung zur Feststellung der Wertigkeit der einzelnen auf Nummernstromstossempfänger einwirkenden Stromstossreihen in Fernmelde- insbesondere Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb. - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Feststellung der Wertigkeit der einzelnen auf Nummernstromstossempfänger einwirkenden Stromstossreihen in Fernmelde- insbesondere Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb.

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CH210932A
CH210932A CH210932DA CH210932A CH 210932 A CH210932 A CH 210932A CH 210932D A CH210932D A CH 210932DA CH 210932 A CH210932 A CH 210932A
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CH
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relay
contact
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Inventor
Albiswerk Zuerich A G
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Siemens Ag Albis
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/42Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Relay Circuits (AREA)

Description


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 Schaltungsanordnung zur Feststellung der Wertigkeit der einzelnen auf    Nummernstromstossempfänger   einwirkenden    Stromstossreihen   in    Fernmelde-   insbesondere Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb. In    Fernmelde-   insbesondere Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb ist es oft erforderlich, dass die Zahl der Stromstösse, aus denen die einzelnen nacheinander wirksamwerdenden    Nummernstromstossreihen   bestehen, festgehalten und somit die Wertigkeit dieser    Stromstossreihen   bestimmt    wird.   Zweck dieser Anordnungen ist es, nach    Beendigung   der    Stromstossgabe   einen bestimmten Schaltvorgang nur dann einzuleiten,

   wenn jede der    Stromstossreihen   eine bestimmte Wertigkeit hatte, sie also aus einer bestimmten Zahl Stromstössen bestand. Die Feststellung der Wertigkeit der einzelnen    Stromstossreihen   ist beispielsweise erforderlich zur Feststellung der Verkehrsrichtung einer in Aufbau begriffenen Verbindung zwecks Gebührenanrechnung, zur Verhinderung einer Verbindung, für die der anrufende Teilnehmer nicht die entsprechende Verkehrsberechtigung hat, zur Überwachung, Verkehrsbeobachtung und der- gleichen.

   Die Feststellung der Verkehrsrichtung kann bei bestimmter    Systemgestaltung   auch erforderlich sein,    wenn   ein an eine Gesellschaftsleitung angeschlossener Teilnehmer einen andern an seine eigene    Leitung   angeschlossenen Teilnehmer zu sprechen wünscht, da nach    Kennzeichnung   der eigenen Leitung die eingeleitete Verbindung in anderer Weise vollendet wird, als eine    Verbindung   mit einem an    eine   fremde    Leitung   angeschlossenen Teilnehmer. 



  Bei den    bekannten      Anordnungen   zur Feststellung der    Wertigkeit   der einzelnen Stromstossreihen wird nach    Beendigung   der ersten für den zu erreichenden Zweck massgebenden    Stromstossreihe   entsprechender Wertigkeit über den eingestellten Wähler    ein      Kennzeich-      nungsrelais   erregt, das den    Erregerstromkreis   eines zweiten    Kennzeichnungsrelais   vorbereitet.

   Letzteres wird erregt, wenn bei entsprechender Wertigkeit der nächsten Strom- 

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 Stossreihe der Schaltarm des durch diese eingestellten Wählers auf dem Kontakt    steht,   an dem das zweite Kennzeichnungsrelais angeschlossen    ist.   Das zweite Kennzeichnungsrelais bereitet die Erregung eines dritten Kennzeichnungsrelais vor usw. Die Zahl der Kennzeichnungsrelais entspricht hierbei der Zahl der zu überwachenden Stromstossreihen und damit der Zahl der Kennzeichnungsstellungen an dem eingestellten Wähler,    bezw.   an den Wählern. 



  Der vorliegenden Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, die Zahl der Kennzeichnungsrelais die zur Feststellung der Wertigkeit der einzelnen zu überwachenden, auf    NTummernstromstossempfänger      einwirkenden      Stromstossreihen   erforderlich sind, herabzusetzen.

   Erreicht wird dieses dadurch, dass ein an Kontakten wenigstens eines Wählers liegendes Kennzeichnungsrelais,    welches   nach Ablauf einer auf einen dieser Wähler einwirkenden    Stromstossreihe   mit im voraus festgesetzter Wertigkeit über einen Kontakt dieses Wählers in einen bestimmten Erregungszustand gebracht wird, über einen durch eine nachfolgende    Stromstossreihe   mit ebenfalls im voraus festgesetzter Wertigkeit erreichten Kontakt eines dieser Wähler in einen andern Erregungszustand überführt wird. 



  Die Anordnung kann    zweckmässigcrweise   so getroffen werden, dass ein nach    Z@Tirk@am-      werden   einer    Stromstossreihe   erregtes Kennzeichnungsrelais bei bestimmter    @,#'ertigkeit   einer späteren, zu überwachenden Stromstossreihe durch    Kurzschluss   oder durch eine Gegenwicklung zum Abfall gebracht wird. Die Wertigkeit dieser beiden Stromstossreihen, die nicht aufeinander zu folgen brauchen, wird in diesem Falle durch die Erregung    bezw.      Aberregung   ein und desselben    Kennzeichnungsrelais   kontrolliert. 



  Bei einer andern Ausführungsform der Erfindung werden Stufenrelais als Kennzeichnungsrelais benutzt. Durch eine zu überwachende    Stromstossreihe   bestimmter Wertigkeit wird über den eingestellten    ZVäh-      ler   ein Kennzeichnungsrelais in die erste Schaltstufe    gebracht   und dieses schaltet eine eigene    Erregerwicklung   an die durch eine später zu überwachende    Stromstossreihe   zu    erreichende   Schaltstellung eines Wählers. Über diese Schaltstellung des Wählers wird (las Kennzeichnungsrelais in seine zweite Schaltstufe gebracht. 



  Zur weiteren    Ersparung   von    Kennzeich-      nungsrelais   kann derselbe    Erregungszustand      eines      Kennzeichnungsrelais   auch mehrmals zur Bestimmung der Wertigkeit wirksam gewordener    Stromstossreihen   benutzt werden. 



  Als Stufenrelais ausgebildete Kennzeichnungsrelais können nach ihrer Vollerregung durch geeignete Einschaltung von Gegenwicklungen nach Wirksamwerden weiterer    Stromstossreihen   bestimmter Wertigkeit wieder in die erste Schaltstufe gebracht oder ganz    aberregt   werden. 



  In den Zeichnungen sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die    Fig.   1 zeigt eine Anordnung. bei welcher zur Feststellung der Wertigkeit von sechs    Stromstossreihen   vier Kennzeichnungsrelais erforderlich sind und von zwei Kennzeichnungsrelais beide Erregungszustände ausgenutzt werden. Die Kennzeichnungsrelais    werden   durch Gegenwicklungen zum    Abfallen   gebracht    Bei   dem Ausführungsbeispiel nach    Fig.   2 werden zur Feststellung der Wertigkeit von sechs    Stromstossreihen   nur drei Kennzeichnungsrelais    benötigt,   da von allen Kennzeichnungsrelais beide Erregungszustände benutzt werden. 



  Bei der Anordnung nach    Fig.   3 wird ein über eine Kennzeichnungsstellung erregtes Kennzeichnungsrelais in einer andern Kennzeichnungsstellung durch Kurzschluss zum Abfall gebracht. 



     Fig.   4 veranschaulicht eine Ausführungsform, bei welcher als Kennzeichnungsrelais Stufenrelais benutzt werden. Zwei verschiedene Schaltvorgänge sind durch je fünf    Stromstossreihen   bestimmter Wertigkeit einzuschalten. Welcher von beiden Schaltvorgängen durchgeführt wird. ist allein    abhän-      Z,   ig von der Wertigkeit der fünften Strom- 

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    stossreihe,      während   die ersten vier Stromstossreihen die gleiche Wertigkeit haben.

   Durch die Ausnutzung der verschiedenen Erregungszustände der Stufenrelais ist es bei diesem Ausführungsbeispiel möglich, mit nur zwei Stufenrelais die erforderlichen Umschaltungen durchzuführen: Die    Fig.   5 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei welchem die verschiedenen zu überwachenden    Stromstossreihen   verschiedene Wähler einstellen. Erregte Kennzeichnungsrelais werden hierbei zur Ausnutzung der einzelnen Erregungszustände durch    Gegen-      wieklungen   zum Abfall gebracht. 



     Ausführungsform   nach    Fig.   1: Zur    Überwachung   der von irgendeiner Stelle auszusendenden    Stromstossreihen   dient ein 25teiliger Drehwähler. Die einzelnen Schaltstellungen des Wählers sind mit 0-24 bezeichnet, wobei 0 die Ruhestellung des Wählers ist. 



  Nach Belegung der Leitung oder Verbindungseinrichtung, der der Wähler zur Überwachung der    Stromstossreihen   zugeordnet ist, ist das in Brücke zu den Adern 25, 26 liegende    Stromstossübertragungsrelais   A erregt und hat an seinem Kontakt 27a das Verzögerungsrelais    F1   eingeschaltet. Der Kontakt 28a im Stromkreis des Antriebsmagnetes D und der Kontakt    29a   im    Stromkreis   des Steuerrelais    V2   sind geöffnet. Das Relais    T'1   öffnet seinen Kontakt 30v1 und bereitet an den Kontakten 31v1,    32v1,   33v1,    34v1   und 35v1 die zur Durchführung der nachfolgenden Schaltvorgänge erforderlichen Stromkreise vor.

   Es sei angenommen, dass zur Durchführung eines bestimmten Schaltvorganges die anrufende Stelle die Kennziffer 242    \?54   wählen muss. 



  Jeder    wirksamwerdende   Stromstoss wird durch den Kontakt 28a auf den Drehmagneten D übertragen: -, Drehmagnet D, Kontakte 31v1,    28a,      36ab,      37r4,      -I-.   Während der    Stromstossreihe   ist auch das Steuerrelais    V2   erregt:    -f-,   Kontakte 29a,    32v1,   Relais    T'2,   -. Der Kontakt 38v2 ist geöffnet:.

   Dadurch ist verhindert, dass während der Wählereinstellung eines der    Kennzeich-      nungsrelais      (B1-B4)   über den Schaltarm 39 erregt    wird.   Das Relais    V2   schaltet über seinen Kontakt 40v2 das    Verzögerungsrelais      V3   ein, welches den Kontakt 414 öffnet und den Kontakt 424    schliesst.   Die Wicklung I des Kennzeichnungsrelais BI ist an den Kontakt 2 des Wählers angeschaltet. 



  Nach Beendigung der ersten aus zwei Stromstössen bestehenden    Stromstossreihe   fällt das Relais    V2   ab. Während der Abfallzeit des Relais    V3   spricht das    Kenn-      zeichnungsrelais      R1   an:    +,   Kontakte    43ab,   33v1, 38v2, Schaltarm 39, Wählerkontakt 2, Kontakt 424,    Wicklung   I des Relais    R1,   -. Das Relais    R1   legt sich mit seiner Wicklung h in einen Haltekreis:    +,   Kontakt 34v1; Wicklung    h   des Relais    B1,   Kontakt 44r1, -.

   Es öffnet ferner die Kontakte 45r1, 46r1 und schliesst die Kontakte 47r1    und   146r1.    Über   den Kontakt 47r1    wird   die Wicklung I des    Kennzeichnungsrelais      P2   an den Wählerkontakt 6 angeschaltet. 



  Besteht die zweite    Stromstossreihe   aus vier Stromstössen, so steht nach deren Beendigung der Schaltarm 39 auf dem Kontakt 6. Das Relais R2 spricht an und schliesst am Kontakt 48r2 einen Haltestromkreis über seine Wicklung    1a.   Es öffnet die Kontakte 49r2,    50r2,   51r2 und schliesst die Kontakte    52r2,   53r2 und 151r2. Am Kontakt 52r2 wird die    Gegenwicklung      II   des    Kennzeich-      nungsrelais      R1   an den Wählerkontakt 8 angeschaltet und am Kontakt 53r2 die    An-      schaltimg   der Wicklung I des Kennzeichnungsrelais R3 an den    Wählerkontakt   10 vorbereitet. 



  Ist die dritte zu überwachende, aus zwei Stromstössen bestehende    Stromstossreihe   wirksam geworden, so steht nach Abfall des Relais    V2   der Schaltarm 39 des Wählers auf dem Kontakt B. Strom fliesst jetzt über die Gegenwicklung    II   des Relais    B1,   welches abfällt und seine Kontakte in die Ruhelage zurücklegt. Unter anderem wird der Haltestromkreis über die Wicklung h am Kontakt 44r1    unterbrochen   und durch Schlie- ssen des Kontaktes 46r1 die    Wicklung   1 des 

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 Relais    1i3   an den Wählerkontakt 10 angeschaltet. 



  Nach    Wirksamwerden   der vierten. ebenfalls aus zwei Stromstössen bestehenden    Stromstossreihe   steht der Schaltarm 39 auf dem Kontakt 10. Das Kennzeichnungsrelais    R3   spricht an, legt sich über seine Wicklung    k.   und den Kontakt    54r3   in einen Haltestromkreis, öffnet die Kontakte    55r3,   56r3 und schliesst die Kontakte    57r3,   584. 



  Die fünfte    Stromstossreihe   besteht aus fünf    Stromstössen.   Durch dieselbe wird der Schaltarm 39 des Wählers auf den Kontakt 15 weitergeschaltet. Nach Abfall des Relais 1'2 ist ein Stromkreis über die Gegenwicklung    II   des Relais R2 geschlossen. Das Relais    R2   fällt ab, unterbricht den Haltekreis über seine Wicklung    la.   durch Öffnen des Kontaktes    48r2   und legt durch Schliessen des Kontaktes 51r2 die Wicklung I des    Kennzeichnen      ;srelais      134   an den Kennzeichnungskontakt 19 des Wählers an. 



  Die sechste aus vier Stromstössen bestehende    Stromstossreihe      brin-t   den Schaltarm 39 auf den Kontakt 19. Nach Schliessen des Kontaktes    38r2   spricht das Relais    R4   an, schaltet am Kontakt    59r4   seine Haltewicklung    7a   ein, öffnet am Kontakt    37r4   den Einstellstromkreis über den    Magneten   D, so    dass,   falls die anrufende Stelle noch weitere Stromstösse aussenden sollte, diese den Drehmagneten D des Wählers nicht mehr beeinflussen können.

   Der Kontakt    60r4   wird    geschlossen.   Damit ist der durch    )Vahl   der Kennziffer 242 254 einzuleitende    Sehaltvor-      gang   vorbereitet oder veranlasst. 



  Die zur Einleitung eines    bestimmten      Schaltvorganges   notwendige bestimmte Wertigkeit der ausgesandten    sechs   Stromstossreihen ist durch nur vier Kennzeichnungsrelais    131-I34   festgestellt     -orden.   Von den Kennzeichnungsrelais    131   und R2 wurden beide    Erregungszustände      (Anker   angezogen und Anker abgefallen) ausgenutzt. Die über die    Kennzeichnungskontakte   2 und 6 am Wähler erregten Kennzeichnungsrelais sind durch Einschaltung von Gegenwicklungen über die Kennzeichnungskontakte 8 und 15 zum Abfall gebracht worden. 



  Nach Beendigung der Verbindung und Abfall des Relais A verliert auch das Relais    I'1   seine    Erregung.   Unter anderem wird der Kontakt    31r1   geöffnet und der Kontakt    30v1   geschlossen. Der Kopfkontakt 61k ist geschlossen, sobald der Wähler seine Ruhelage v    erlässt.   Es ist jetzt der Drehmagnet D eingeschaltet: -, Drehmagnet D, Kontakt    30v1,   Kopfkontakt 61k des Wählers, Unterbrecher    Unt,      +.   Der Wähler läuft    in   seine Ruhelage weiter. Erreicht er diese, so ist der Kontakt 61k offen und der Schaltarm 39 steht auf dem Kontakt 0. 



     ZVenn   irgendeine der    Stromstossreihen   nicht die zur Einleitung eines bestimmten Schaltvorganges geeignete    Wertigkeit   hat, so kann der Wähler durch diese nicht auf einen Kennzeichnungskontakt gebracht werden. Besteht beispielsweise die zweite    Stromstossreihe   nicht aus vier sondern nur aus drei Stromstössen, so gelangt der Wähler nicht auf den Kontakt. 6. sondern auf den Kontakt 5. Nach Abfall des Relais    I'2   ist ein Stromkreis für das Kennzeichnungsrelais 32 nicht    geschlos-      en.   Das    Abschalterelais   Ab wird erregt: Kontakte    43ab,      33v1,      38v2,   Schaltarm 39.    Kontakt   5,    Abschalterelais   Ab, -.

   Dieses schaltet sich am Kontakt    62ab   in einen Haltestromkreis ein. der von dem Kontakt    35r1   des    Auslöserelais   abhängig ist. Es verhindert die Beeinflussung des Drehmagnetes des    'N#@rählers   durch weitere Stromstösse, da es den Kontakt    36ab   öffnet. Durch Öffnen    des   Kontaktes    43ab   wird ferner    -;-   vom Schaltarm 39 abgetrennt. 



  Die Abschaltung des Wählers erfolgt in gleicher Weise, wenn der Schaltarm 39 auf irgendeinem andern nicht als    Kennzeieh-      nungskontakt   dienenden Kontakt oder nicht auf einen einem belegten    Kennzeichnungs-      kontakt   (z. B. 6)    ummittelbar   folgenden Kennzeichnungskontakt (8) eingestellt wird.

   Wird der Wähler auf den Kennzeichnungskontakt 6 eingestellt und besteht. die nächste    Stromstossreihe   nicht aus zwei, sondern aus vier Stromstössen, so    befindet   sich der Schalt- 

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 arm 39 zwar auch auf einem Kennzeichnungskontakt, und zwar auf dem Kennzeichnungskontakt 10, der aber nicht derjenige    Kennzeichnungskontakt   (8) ist, der zur Einleitung des bestimmten Schaltvorganges unmittelbar nach Belegung des Kennzeichnungskontaktes 6 erreicht werden musste.

   Der Kennzeichnungskontakt 8 ist übersprungen worden, infolgedessen ist auch das Kennzeichnungsrelais    R1   nicht durch    Stromfluss   über    s4ne   am Kennzeichnungskontakt 8 liegende Wicklung    RIII   zum Abfall gebracht worden. Über die noch geschlossenen Kontakte 146r1 und 53r2 liegt daher das Relais Ab am Kennzeichnungskontakt 10 und spricht nach Abfall des Relais    V2   an.    Ausf      iihrungsform   nach    Fig.   2: Diese Ausführungsform unterscheidet sich von derjenigen der    Fig.   1 dadurch,    dass   das Kennzeichnungsrelais R4 nicht benötigt wird.

   Es sind zur Einleitung des nach sechs Stromstossreihen bestimmter Wertigkeit durchführbaren Schaltvorganges nur drei Kennzeichnungsrelais    El,      R2,      B3   erforderlich. Die Steuerung der Kennzeichnungsrelais    Bl-B2   durch die erste    bis   fünfte    Stromstossreihe   über die Kennzeichnungsstellungen 2, 6, 8, 10 und 15 erfolgt in derselben Weise wie bei der    Fig.   1. Die    Anschaltung   der Kennzeichnungsrelais an diese Kennzeichnungsstellungen ist daher fortgelassen worden. Nach Beendigung der fünften    Stromstossreihe   sind die Kennzeichnungsrelais    B1   und    B2      aberregt.   Das Kennzeichnungsrelais    B3   ist erregt.

   Geschlossen sind daher die Kontakte    63r1,   51r2, 58r3. Gelangt unter dem Einfluss der sechsten    Stromstossreihe   der Schaltarm 39 auf den Kennzeichnungskontakt 19, so besteht nach Schliessen des Kontaktes 38v2 folgender Stromkreis:    -f-,   Kontakte    43ab,      33v1,      38v2,   Schaltarm 39, Kennzeichnungskontakt 19, Kontakte 58r3, 51r2, Gegenwicklung    II   des Kennzeichnungsrelais R3, Erregerwicklung I des Kennzeichnungsrelais    B1,   -. Das Kennzeichnungsrelais    B3   fällt ab.

   Das Kennzeichnungsrelais R1 spricht an. Über den besonderen Schaltarm 65 des Wählers, welcher gleichzeitig mit dem Schaltarm 39 verstellt wurde und auf    dem.   Kontakt 19'    steht,   und den    Kontakt   64r1 wird der gewünschte Schaltvorgang durchgeführt oder vorbereitet. 



  Wird bei der    Anordnung   nach    Fig.   2 der Wähler von dem    Kennzeichnungskontakt   10 unmittelbar auf den    Kennzeichnungskontakt   19 durch 9 in einer Reihe ausgesandte Stromstösse eingestellt, so wird der Kennzeichnungskontakt 15 übersprungen. Das Kennzeichnungsrelais    B2   ist nicht    aberregt   worden. Auch in diesem Fall erfolgt eine Abschaltung des Wählers, da das Abschalterelais A b an den Kennzeichnungskontakt 19 über die Kontakte 63r1,    151r2   und 58r3 angeschaltet ist. 



  Bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel werden von sämtlichen    Kennzeichnungs-      relais      R1   - R3 beide    Erregungszustände   (Anker angezogen, Anker abgefallen) zur Feststellung der    Wertigkeit   von Stromstossreihen ausgenutzt.

   Ausserdem wird auch der eine    Erregungszustand   (Anker angezogen) des Kennzeichnungsrelais    B1   zweimal benutzt, nämlich einmal    zur      Anschaltung   des Relais    B2   an den    Kennzeichnungskontakt   6 (wie    in      Fig.   1 dargestellt), und ferner zur Kennzeichnung der richtigen Wertigkeit der sechsten    Stromstossreihe,   da nur in diesem Fall über den Kontakt 64r1 und den auf dem Kontakt 19' stehenden Schaltarm 65 ein Stromkreis zur    Durchführung   oder Vorbereitung des gewünschten Schaltvorganges geschlossen werden    kann.   Ausführungsform nach    Fig.   3:

   Dieses    Ausführungsbeispiel   der Erfindung unterscheidet sich von demjenigen der    Fig.   1 nur dadurch, dass nach    Einstellung   des Wählers    durch   die dritte    Stromstossreihe   auf die    Kennzeichnungsstellung   8 das    Kennzeich-      nungsrelais   BI nicht durch eine Gegenwicklung abgeworfen wird,    sondern   durch Kurzschluss der Haltewicklung h. Diese ist über den Widerstand    wi   mit dem -Pol verbunden.

   Nach    Einstellung   des    Wählers   auf den    Kennzeichnungskontakt   8 ist    -@   über:    43ab,   

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    33,111,      38v2,   39, 8, 52r2 zwischen Haltewicklung    1i,   und Widerstand    zci   angelegt. Das Kennzeichnungsrelais    R1   fällt ab und bereitet, wie aus    Fig.   1 ersichtlich, die Feststellung der Wertigkeit der nachfolgenden (vierten)    Stromstossreihe   vor. 



     Ausführungsform      krach      Fig.   4: Als Kennzeichnungsrelais werden Stufenrelais verwendet, und zwar werden alle Erregungszustände der Stufenrelais zur Feststellung der Wertigkeit der    Stromstossreihen   benutzt. 



  Es wird angenommen, dass durch je fünf    Stromstossreihen   zwei unterschiedliche Schaltvorgänge vorbereitet    bezw.      durehgeführt   werden sollen. Die Kennziffer für den einen Schaltvorgang sei 24 227 und diejenige für den zweiten Schaltvorgang 24 229. Die    Stromstossreihen   1-4 haben also in beiden Fällen die gleiche    'Wertigkeit   während die Wertigkeit der fünften    Stromstossreihe   massgebend ist, welcher der beiden    Schaltvor-      9      änge      durehzuführen   ist. 



     t'   Die Kennziffer 24 227 wird gewählt. Nach Wirksamwerden der ersten aus zwei Stromstössen bestehenden    Stromstossreihe   steht der Schaltarm 39 auf dem Kontakt    \?.   Während der Abfallzeit des Relais    I'3   ist ein    Stromkreis   über das Kennzeichnungsrelais    Rll   geschlossen:    -f-.   Kontakte    43ab,      33w1,   38v2, Schaltarm 39, Kennzeichnungskontakt 2, Kontakt 424, Widerstand 66. Wicklung I des als Stufenrelais ausgebildeten Kennzeichnungsrelais    R11,   -. Infolge des vorgeschalteten Widerstandes 66 spricht das Kennzeichnungsrelais nur in erster Stufe an.

   Es legt alle Kontakte    2-11I   um, während die Kontakte    r11II   in der dargestellten Ruhelage verbleiben. Es werden demnach geöffnet die Kontakte    67r111,   682-11I und es werden geschlossen die Kontakte    69r111,      70)-11I,   712-11I.    Über   den Kontakt    71r111   ist die Haltewicklung    h   des Relais    Rll   über den Widerstand 72 eingeschaltet. Das Kennzeichnungsrelais    Rll   verbleibt in seiner ersten Schaltstufe. Über den Kontakt 692-11I ist die Wicklung I des zweiten Kennzeichnungs-    relais   R12 an den Kennzeichnungskontakt 6 angeschaltet. 



  Erreicht der Schaltarm 39 unter dem Einfluss der zweiten    Stromstossreihe   den Kennzeichnungskontakt 6, so spricht infolge des    vorgeschalteten   Widerstandes 73 das Relais R12 ebenfalls nur in erster Stufe an. Es werden nur Kontakte 2-12I umgelegt,    wäh-      vend   die Kontakte    r1211   in der dargestellten Ruhelage verbleiben. Geöffnet wird daher der Kontakt    74r121.   Es werden geschlossen die    Kontakte      75r121,   76r121,    77r121.   Die Haltewicklung    R12h   ist eingeschaltet. Infolge des vorgeschalteten Widerstandes 78 hat der Strom über diese Wicklung aber nur eine solche Stärke, dass das Relais R12 in seiner ersten Schaltstufe verbleibt. 



  Über den Kontakt 75r121 ist die    Wicl,-      lang   I des Kennzeichnungsrelais R11 unmittelbar an den Kennzeichnungskontakt 8 angelegt und erhält nach    Einstellung   des Schaltarmes 39 auf diesen Kontakt durch die dritte    Stromstossreihe   vollen Strom, so    da.ss   das Relais    Rll   seine zweite Schaltstufe einnimmt. Es werden jetzt auch alle    Kontakte      r11II   in die Arbeitslage gebracht. Die Kontakte    rill   verbleiben in der Arbeitslage.

   Am Kontakt    79r1111   wird der    Widerstand   72 kurzgeschlossen, so dass das Relais    Rll   auch durch den über seine Haltewicklung    h   flie- ssenden Strom nach Ausschaltung der Erregerwicklung I in seiner zweiten Schaltstufe verbleibt. Geöffnet werden ferner die Kontakte    80r11II,      81r11II   und geschlossen werden die Kontakte    90r11II.      82r11II.      Über   den letztgenannten Kontakt und den in Reihe mit ihm liegenden Kontakt 76r121 ist. die Erregerwicklung I des Kennzeichnungsrelais    h'1   2 unmittelbar, also ohne Widerstandszwischenschaltung, an den Kennzeichnungskontakt 10 angelegt. 



  Nach Einstellung des Schaltarmes 39 auf den Kennzeichnungskontakt 10 wird das Relais R12 voll erregt und legt auch die Kontakte    r1211   in die Arbeitslage um, während die Kontakte 2-12I in der Arbeitslage verbleiben. Am Kontakt    83r1211   wird der Widerstand 78 kurzgeschlossen, so dass das Re- 

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    lais      R12   durch den über seine Haltewicklung    1a.   fliessenden Strom in der zweiten Schaltstufe gehalten wird. Geöffnet werden ferner die    Kontakte      84r12II,      85r12II   und geschlossen werden die Kontakte    86r12II,      87r1211   und    88r12II.   



  Die    Gegenwicklung      II   des Kennzeichnungsrelais    Bll   ist über den Kontakt    90rlIII,   den Widerstand 89 und den Kontakt    86r12II   an den    Kennzeichnungskontakt   17 und über den Kontakt    87r121I   unmittelbar an den    Kennzeichnungskontakt   19 angeschaltet. Durch Schliessen des Kontaktes    88r12II   sind die beiden durch die fünfte    Stromstossreihe      auswählbaren   Schaltvorgänge vorbereitet. 



  Die fünfte    Stromstossreihe   besteht aus sieben Stromstössen. Nach Einstellung des Schaltarmes 39 auf den Kennzeichnungskontakt 17 und Schliessen des Kontaktes    38v2   fliesst über die Gegenwicklung    II   des Relais    Rll   infolge des vorgeschalteten Widerstandes 89 ein solcher Strom, dass das    Relais      Bll   nicht in seiner zweiten Schaltstufe verbleiben kann. Es fällt in seine erste Schaltstufe zurück und legt die Kontakte    r11II   in die Ruhelage um, während die Kontakte    r111   in der Arbeitslage verbleiben. Unter anderem wird also auch der Kontakt    97r11II   geöffnet und damit der Kurzschluss des Widerstandes 72 aufgehoben.

   Am Kontakt    90r11II   wird die Gegenwicklung    R11II   ausgeschaltet, so dass der Haltestrom über die Wicklung    Rllla   das Kennzeichnungsrelais R11 in dessen erster Schaltstufe hält. Über den sich schliessenden Kontakt    81r11II   wird der gewünschte Schaltvorgang, der durch Wahl der Kennziffer 24 227 gewählt wurde, eingeleitet. Wahl der Kennziffer 24 229: Zur Einleitung des zweiten Schaltvorganges über den    Wähler   muss die fünfte    Stromstossreihe   aus neun Stromstössen bestehen.

   Gelaugt unter dem Einfluss dieser fünften    Stromstossreihe   der Schaltarm 39 auf den Kennzeichnungskontakt 19, an welchem über den Kontakt    87r12II   die Gegenwicklung    II   des Relais    Rll   unmittelbar angeschaltet ist, so fliesst nach Schliessen des Kontaktes    38v2   Strom    einer   solchen Stärke über diese    Gegenwicklung,   dass das    Kenn-      zeichnungsrelais      R11   seinen Anker nicht    hal,      ten   kann, sondern vollständig abfällt. Es werden    demnach   sämtliche    .Kontakte      r11H   und    r111   in die gezeigte Ruhelage gebracht.

   Das hat zur Folge, dass auch die Haltewicklung    Bllh   am    Kontakt   71r111    ausgeschaltet      wird.   Ferner erfolgt das Öffnen des Kontaktes    70rIII   und Schliessen des Kontaktes 68r111.    Über   den letztgenannten Kontakt wird der durch die    Rennziffer   24 229 gewählte Schaltvorgang    eingeleitet.   



  In gleicher Weise wie    aus   der    Fig.   3 ersichtlich ist, kann auch bei der Anordnung nach    Fig.4   die Gegenwicklung    R1111   vermieden werden,    wenn.      auf   dem    .Kennzeich-      nungskontakt   17 ein    Nebenschluss   zur Haltewicklung    h   hergestellt wird, durch den das Relais    Rll   in seine erste Schaltstufe zurückfällt und nach Einstellung des Wählers auf den    Kennzeichnungskontakt   19 die Haltewicklung    h   kurzgeschlossen wird. 



     Ausführungsform   nach    Fig.   5: Es wird angenommen, dass drei verschiedene Schaltvorgänge    durch   je drei Stromstossreihen    unterschiedlicher   Wertigkeit eingeleitet werden sollen. Alle drei Stromstossreihen, die zur Durchführung irgendeines der Schaltvorgänge erforderlich    sind,      wirken   aber nicht,    wie   bei den    Ausführungsbeispie-      len   der    Fig.   1 bis 4 angenommen ist, auf ein und denselben Wähler    ein,   sondern jede    Stromstossreihe   stellt einen andern Wähler    ein.      Selbstverständlich   wäre es denkbar,

      daB   auch bei der Anordnung nach    Fig.      5,-.bei   Anwendung geeigneter    Umschaltmittel,   alle    Stromstossreihen   ein und denselben, gegebenenfalls mit mehreren Schaltarmen ausgerüsteten Wähler    einstellen.   



  Die    Kennziffern   der drei wahlweise einschaltbaren    Schaltvorgänge   seien-: 378, 533, 536. 



  Soweit die Kontakte denjenigen der    Fig.   1 entsprechen,    haben   sie dieselbe Bezeichnung. Wahl der Kennziffer 378: 

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 Die erste    aus   drei Stromstössen bestehende    Stromstossreihe   hat die Einstellung des Schaltarmes 101 des Wählers    T1'1   auf den Kennzeichnungskontakt 3 zur Folge. Der Stromkreis für den Drehmagneten Dl verläuft    wie   folgt:    -I-,   Kontakte 1024,    36a1),   28a,    31v1,      103u1,   Drehmagnet Dl, -.

   Nach Beendigung der    Stromstossreihe      und   Abfall des Relais T'2, aber vor Abfall des Relais T'3 werden das Kennzeichnungsrelais R21 und das Steuerrelais    U1   erregt:    -!--,      Kontate      43a1),   33v1,    38v2,      104u3,      105u1,   Schaltarm 101,    Kennzeichnungskontakt   3, Kontakt    42w3,   Wicklungen I des Kennzeichnungsrelais    R21   und des    Umschalterelais      U1,   -. Beide Relais sprechen an. Das Kennzeichnungsrelais    R21   schaltet sich über seinen Kontakt 106r21 und seine Haltewicklung lt in einen vom.

   Kontakt    34z:1   abhängigen Haltestromkreis ein und öffnet am Kontakt 107r21 die Verbindung zwischen den Kontakten 6 und 7 des Wählers    TV2.   Es schaltet an den Kennzeichnungskontakt 7 über    seinen   Kontakt    108r21   die Wicklung I des Kennzeichnungsrelais R24 und des    Umschalterelais      Z'2   an. 



  Das    Umschalterelais      L'1   trennt durch    Off-      nen   des Kontaktes    103u.1   den Drehmagneten Dl des Wählers    TV1   ab und bringt den    Stromstosskontakt   28a über den Kontakt    109-a41   in Verbindung mit dem Drehmagneten D2 des Wählers    1t'2.   Durch Öffnen des Kontaktes    105u1   und Schliessen des    Xontak-      tes      110u1   wird das zur Erregung der Kennzeichnungsrelais erforderliche    @-      Potential   vom Schaltarm 101 des    NVählers      1V1   auf den Schaltarm 111 des    Wähleis      1i'2   

     umgese.hal-      tet.   Am Kontakt    112u1   legt sieh das Relais    U1   in einen über seine Wicklung    h   verlaufenden Haltestromkreis. 



  Durch die zweite, den Wähler 1T'2 einstellende    Stromstossreihe   wird der Schaltarm 111 auf den Kennzeichnungskontakt 7 gebracht. Der Stromkreis für den Drehmagneten D2 verläuft über die Kontakte    109u1,      113a42.   Nach Schliessen des Kontaktes    38v2   werden die Relais    R24   und    r12   erregt:    -?-,   Kontakte 431b.    33a;1,      38a'2,   104113,    110u1,      114u2,   Schaltarm 111, Kennzeich-    nungskontakt   7, Kontakt 108r21, Wicklungen I der Relais R24, U2, -.

   Die Relais    R24   und U2 legen sich über ihre Haltewicklungen    h   und die Kontakte 115r24    bezw.      116-u2   in Haltestromkreise. Am Kontakt 113u2 wird der Drehmagnet D2 abgeschaltet    und   dafür über den    Kontakt      117u2   der Drehmagnet D3 unter den Einfluss des    Stromstossübertragungskontaktes   ?8a gebracht. Das Relais R24 öffnet des weiteren den Kontakt 118r24 und schliesst den Kontakt 119r24. Dadurch wird die Gegenwicklung    II   des Kennzeichnungsrelais R21 und das    Umsteuerrelais   U3 an den    Kennzeich-      nungskontakt   8 des Wählers    1V3   angeschaltet. 



  Die dritte aus acht Stromstössen bestehende    Stromstossreihe   veranlasst die Einstellung des Schaltarmes 120 des    Wählers   W3 auf den Kennzeichnungskontakt B. Nach Schliessen des    Kontaktes      38v2   fliesst ein Strom über die    Gegenwicl@lung      II   des Kennzeichnungsrelais R21 und die Wicklung I des    Umslbalterelais      L'3.   Die Folge hiervon ist, dass das Relais    L'3   die Kontakte    104u3,   1024 öffnet und sich über seinen Kontakt    1?lt13   und seine Wicklung    h   in einen Haltestromkreis einschaltet. 



  Infolge; des Stromflusses über seine Wicklung    1I   fällt das Kennzeichnungsrelais    R21   ab. Am Kontakt. 106r21 wird die    Haltess ick-      lung   Ir ausgeschaltet und über die in Reihe liegenden    Kontakte   122r21 und    123r24   der durch die Kennziffer 378    einleitbare      Schalt-      v      organg   vorbereitet. 



  Bei Auslösung fällt in bekannter Weise das Relais T'1 ab. Der Kontakt. 124v1 wird    geschlossen.   Da die    Kopfkontakte      125kavl   des Wählers    1V1,      126k11,?   des Wählers    T3'2   und    127kac3   des Wählers W3 geschlossen sind.    erhalten   die    Drehmagnete      DI,   D2, D3 der drei Wähler    W1,   W2, W3 von dem V    n-      terbrecher      Uuf   Stromstösse. Die Wähler werden in die Ruhelage weitergeschaltet. Erreichen sie diese, so sind die    Kontakte      125kawl,      126kac,2,      127kiw3   geöffnet.

   Die Wähler bleiben in der Ruhelage stehen. 



  Wahl der Kennziffer 533: 

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 Durch die erste    Stromstossreihe   wird der Wähler    ZIr1   auf den    Kennzeichnungskontakt   5 gebracht. Nach Schliessen des Kontaktes 38r2 sprechen die Relais R22 und U1 an. Das Relais UI führt die bereits    beschriebenen   Umschaltungen durch. Das Kennzeichnungsrelais R22 schaltet sich über seinen    Kontakt   130r22 und seine Haltewicklung h in einen Haltestromkreis ein. Es öffnet den Kontakt 131r22 und schaltet über den Kontakt 132r22 die Erregerwicklung des Kennzeichnungsrelais R23, sowie das    Umschalterelais   U2 an den Kennzeichnungskontakt 3 des Wählers    Il'2   an. Der Kontakt 133r22 in dem den gewünschten Schaltvorgang einleitenden Stromkreis wird geöffnet. 



  Durch die zweite aus drei    Stromstössen      bestehende      Stromstossreihe   wird der Wähler W2 auf den    Kennzeichnungskontakt   3 eingestellt. Bei Schliessen des Kontaktes 38v2    sprechen   das    Kennzeichnungsrelais   R23 und das    Umschalterelais   U2 an. Letzteres führt die beschriebenen Umschaltungen durch. Das    Kennzeichnungsrelais   R23 legt sich über seinen Kontakt 134r23 und seine Haltewicklung h in einen Haltestromkreis. Es bereitet am Kontakt 135r23 den durch die dritte    Stromstossreihe   zu vollendenden Schaltvorgang vor. Es öffnet die Kontakte 136r23 und 137r23, welche die Kontakte 2, 3 und 5, 6 des Wählers W3 miteinander verbinden.

   Am    Kontakt   138r23 wird die Gegenwicklung    II   des Relais R22 zusammen mit dem    LTmschalterelais   U3 an den Kennzeichnungskontakt 3 und am Kontakt 139r23 die Erregerwicklung des    Kennzeichnungsrelais      R25   zusammen mit dem    Umschalterelais   U3 an den Kennzeichnungskontakt 6 des Wählers W3 angeschaltet. 



  Die dritte    Stromstossreihe      bringt   den Schaltarm des Wählers W3 auf den Kennzeichnungskontakt 3. Durch den Strom über die Gegenwicklung    II   fällt das Relais R22 ab. Das Relais U3 spricht an. Das Relais R22 schaltet seine Haltewicklung durch Öffnen des Kontaktes 130r22 aus und schliesst am Kontakt 133r22 den Stromkreis für den durch Wahl der Kennziffer 533 bestimmten    Schaltvorgang.   Das    Umschalterelais   U3 führt die beschriebenen    Umschaltungen   durch. 



  Wahl der    Kennziffer   536: Die erste und die zweite    Stromstossreihe   dieser    Kennziffer   haben dieselbe Wertigkeit wie die beiden ersten    Stromstossreihen   der    Kennziffer   533. Die Wähler    W1   und W2 werden daher auf die Kennzeichnungskontakte 5    bezw.   3    eingestellt.   Erregt sind die Relais R22 und R23. Über den Kontakt 139r23 ist die Erregerwicklung des    Relais   R.25 zusammen mit dem    Umschalterelais   U3 an den    Kennzeichnungskontakt   6 des Wählers W3 angeschaltet.

   Wenn nach Beendigung der dritten den Wähler W3 einstellenden    Stromstossreihe   der Kontakt    38v2   geschlossen    wird,   fliesst Strom über das Relais    R25,   Wicklung I und das Relais U3. Das Relais R25 schaltet sich am    Kontakt   140r25 in einen Haltestromkreis und veranlasst über den Kontakt 141r25 den durch die    Kennziffer   536 bestimmten    Schaltvorgang.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaltungsanordnung zur Feststellung der Wertigkeit der einzelnen, auf Nummern- stromstossempfInger einwirkenden Stromstossreihen in Fernmelde- insbesondere Fern- sprechanlagen mit Wählerbetrieb, dadurch gekennzeichnet, dass ein an Kontakten wenigstens eines Wählers liegendes Kennzeich- nungsrelais,
    welches nach Ablauf einer auf einen dieser Wähler einwirkenden Stromstossreihe mit im voraus festgesetzter Wertigkeit über einen Kontakt dieses Wählers in einen bestimmten Erregungszustand gebracht wird, über einen durch eine nachfolgende Stromstossreihe mit ebenfalls im voraus festgesetzter Wertigkeit erreichten Kontakt eines dieser Wähler in einen andern Erregungszustand überführt wird. UNTERANSPRüCHE 1.
    Schaltungsanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein nach Wirksamwerden einer Stromstoss- reihe erregtes Kennzeichnungsrelais (R1) durch einen Stromkreis zum Abfallen <Desc/Clms Page number 10> gebracht wird, der in einer durch eine der nachfolgenden Stromstossreihen erreichten Kennzeichnungsstellung (8) des gleichen Wählers geschlossen wird. 2. Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das erregte Kennzeichnungsrelais (R1) durch Einschaltung einer Gegenwicklung (RlII) zum Abfall gebracht wird. 3.
    Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das erregte Kennzeichnungsrelais (R1) durch Kurzschluss der Haltewicklung (Rlh) zum Abfall gebracht wird. 4. Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da.ss nach Abfall des Kennzeichnungsrelais (R1) über einen Ruhekontakt (46r1) desselben in einer andern Kennzeichnungs- stellung (10) des Wählers der Stromkreis für ein weiteres Kennzeichnungsrelais (R3) vorbereitet ist. 5.
    Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass nach Abfall eines zweiten Kennzeichnungsrelais (R2) in einer andern Kenn- zeichnungsstellung (19) des Wählers über einen Ruhekontakt (51r2) dieses zweiten Relais der den Abfall eines dritten Kennzeichnungsrelais (R3) veranlassende Stromkreis vorbereitet ist. 6. Schaltungsanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass derselbe Erregungszustand eines Kennzeichnungsrelais (R1, R11) mehrmals zur Feststellung der Wertigkeit von Strom- stossreihen ausgenutzt wird. 7.
    Schaltungsanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Kennzeichnungsrelais Stufenrelais (R11, R12) verwendet werden, deren verschiedene Erregungszustände zur Bestimmung der Wertigkeit der einzelnen Stromstossreihen ausgenutzt werden. B. Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe Erregerwicklung (I) eines Stufenrelais (R11) über verschiedene Kenn- zeichnungsstellungen (2, 8) eines Wählers beeinflussbar ist und dass die Stärke des über sie fliessenden Stromes den von diesem Relais (R11) einzunehmenden Erregungszustand bestimmt. 9.
    Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die verschiedenen Erregungszustände eines Stufenrelais in zum voraus bestimmten verschiedenen Kennzeichnungsstellungen eines Wählers erreicht werden. 10. Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass nach Vollerregung eines Stufenrelais (R11) in einer Kennzeichnungsstellung eines Wählers in einer andern Kennzeichnungsstellung des Wählers ein die Einnahme eines andern Erregungszustandes des Stufenrelais veranlassender Stromkreis geschlossen wird. 11.
    Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass ein über eine Kennzeichnungsstellung eines Wählers vollerregtes Stufenrelais (R11) durch Einschaltung seiner Gegenwicklung (R11II) über eine nachfolgende Kennzeichnungsstellung des Wählers in einen andern Erregungszustand gebracht wird. 12.
    Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass ' dieselbe Gegenwicklung (R11II) eines Stufenrelais (R11) über verschiedene Kennzeichnungsstellungen (17, 19) eines Wählers in Ströme unterschiedlicher Stärke führende Stromkreise einschaltbar ist, und dass entsprechend der belegten Kennzeichnungsstellung durch Einschaltung in den einen oder andern Stromkreis der vom Stufenrelais einzunehmende Erregungszustand bestimmt wird. 13.
    Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass ein über eine Kennzeichnungsstellung eines Wählers vollerregtes Stufenrelais in einer nachfolgenden Kennzeichnungs- stellung des Wählers durch Herstellung eines Nebenschlusses zu seiner Halte- <Desc/Clms Page number 11> wicklung veranlasst wird, einen andern Erregungszustand einzunehmen. 14. Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass durch Einschaltung eines Widerstandes parallel zur Haltewicklung des Stufenrelais dieses in seine erste Schaltstufe zurückfällt. 15.
    Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass durch gurzschluss der Haltewicklung des Stufenrelais dieses abfällt und sein Anker die Ruhelage einnimmt.
CH210932D 1938-03-12 1939-03-08 Schaltungsanordnung zur Feststellung der Wertigkeit der einzelnen auf Nummernstromstossempfänger einwirkenden Stromstossreihen in Fernmelde- insbesondere Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb. CH210932A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE952278C (de) * 1952-03-26 1956-11-15 Deutsche Telephonwerk Kabel Schaltungsanorndnung zur UEberwachung der Impulsgabe in Fernmeldeanalgen mit Waehlerbetrieb, insbesondere Fernsprechanlagen
DE967405C (de) * 1954-12-01 1957-11-07 Siemens Ag Schaltungsanordnung zur Verhinderung unerlaubter Verbindungen in Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb, insbesondere fuer Nebenstellenanlagen
DE1061385B (de) * 1958-08-07 1959-07-16 Siemens Ag Schaltungsanordnung fuer Mitlaufwerke zur UEberwachung mehrziffriger Kennzahlen in Fernsprechanlagen

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