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Schaltungsanordnung zur Feststellung der Wertigkeit der einzelnen auf Nummernstromstossempfänger einwirkenden Stromstossreihen in Fernmelde- insbesondere Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb. In Fernmelde- insbesondere Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb ist es oft erforderlich, dass die Zahl der Stromstösse, aus denen die einzelnen nacheinander wirksamwerdenden Nummernstromstossreihen bestehen, festgehalten und somit die Wertigkeit dieser Stromstossreihen bestimmt wird. Zweck dieser Anordnungen ist es, nach Beendigung der Stromstossgabe einen bestimmten Schaltvorgang nur dann einzuleiten,
wenn jede der Stromstossreihen eine bestimmte Wertigkeit hatte, sie also aus einer bestimmten Zahl Stromstössen bestand. Die Feststellung der Wertigkeit der einzelnen Stromstossreihen ist beispielsweise erforderlich zur Feststellung der Verkehrsrichtung einer in Aufbau begriffenen Verbindung zwecks Gebührenanrechnung, zur Verhinderung einer Verbindung, für die der anrufende Teilnehmer nicht die entsprechende Verkehrsberechtigung hat, zur Überwachung, Verkehrsbeobachtung und der- gleichen.
Die Feststellung der Verkehrsrichtung kann bei bestimmter Systemgestaltung auch erforderlich sein, wenn ein an eine Gesellschaftsleitung angeschlossener Teilnehmer einen andern an seine eigene Leitung angeschlossenen Teilnehmer zu sprechen wünscht, da nach Kennzeichnung der eigenen Leitung die eingeleitete Verbindung in anderer Weise vollendet wird, als eine Verbindung mit einem an eine fremde Leitung angeschlossenen Teilnehmer.
Bei den bekannten Anordnungen zur Feststellung der Wertigkeit der einzelnen Stromstossreihen wird nach Beendigung der ersten für den zu erreichenden Zweck massgebenden Stromstossreihe entsprechender Wertigkeit über den eingestellten Wähler ein Kennzeich- nungsrelais erregt, das den Erregerstromkreis eines zweiten Kennzeichnungsrelais vorbereitet.
Letzteres wird erregt, wenn bei entsprechender Wertigkeit der nächsten Strom-
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Stossreihe der Schaltarm des durch diese eingestellten Wählers auf dem Kontakt steht, an dem das zweite Kennzeichnungsrelais angeschlossen ist. Das zweite Kennzeichnungsrelais bereitet die Erregung eines dritten Kennzeichnungsrelais vor usw. Die Zahl der Kennzeichnungsrelais entspricht hierbei der Zahl der zu überwachenden Stromstossreihen und damit der Zahl der Kennzeichnungsstellungen an dem eingestellten Wähler, bezw. an den Wählern.
Der vorliegenden Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, die Zahl der Kennzeichnungsrelais die zur Feststellung der Wertigkeit der einzelnen zu überwachenden, auf NTummernstromstossempfänger einwirkenden Stromstossreihen erforderlich sind, herabzusetzen.
Erreicht wird dieses dadurch, dass ein an Kontakten wenigstens eines Wählers liegendes Kennzeichnungsrelais, welches nach Ablauf einer auf einen dieser Wähler einwirkenden Stromstossreihe mit im voraus festgesetzter Wertigkeit über einen Kontakt dieses Wählers in einen bestimmten Erregungszustand gebracht wird, über einen durch eine nachfolgende Stromstossreihe mit ebenfalls im voraus festgesetzter Wertigkeit erreichten Kontakt eines dieser Wähler in einen andern Erregungszustand überführt wird.
Die Anordnung kann zweckmässigcrweise so getroffen werden, dass ein nach Z@Tirk@am- werden einer Stromstossreihe erregtes Kennzeichnungsrelais bei bestimmter @,#'ertigkeit einer späteren, zu überwachenden Stromstossreihe durch Kurzschluss oder durch eine Gegenwicklung zum Abfall gebracht wird. Die Wertigkeit dieser beiden Stromstossreihen, die nicht aufeinander zu folgen brauchen, wird in diesem Falle durch die Erregung bezw. Aberregung ein und desselben Kennzeichnungsrelais kontrolliert.
Bei einer andern Ausführungsform der Erfindung werden Stufenrelais als Kennzeichnungsrelais benutzt. Durch eine zu überwachende Stromstossreihe bestimmter Wertigkeit wird über den eingestellten ZVäh- ler ein Kennzeichnungsrelais in die erste Schaltstufe gebracht und dieses schaltet eine eigene Erregerwicklung an die durch eine später zu überwachende Stromstossreihe zu erreichende Schaltstellung eines Wählers. Über diese Schaltstellung des Wählers wird (las Kennzeichnungsrelais in seine zweite Schaltstufe gebracht.
Zur weiteren Ersparung von Kennzeich- nungsrelais kann derselbe Erregungszustand eines Kennzeichnungsrelais auch mehrmals zur Bestimmung der Wertigkeit wirksam gewordener Stromstossreihen benutzt werden.
Als Stufenrelais ausgebildete Kennzeichnungsrelais können nach ihrer Vollerregung durch geeignete Einschaltung von Gegenwicklungen nach Wirksamwerden weiterer Stromstossreihen bestimmter Wertigkeit wieder in die erste Schaltstufe gebracht oder ganz aberregt werden.
In den Zeichnungen sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die Fig. 1 zeigt eine Anordnung. bei welcher zur Feststellung der Wertigkeit von sechs Stromstossreihen vier Kennzeichnungsrelais erforderlich sind und von zwei Kennzeichnungsrelais beide Erregungszustände ausgenutzt werden. Die Kennzeichnungsrelais werden durch Gegenwicklungen zum Abfallen gebracht Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 werden zur Feststellung der Wertigkeit von sechs Stromstossreihen nur drei Kennzeichnungsrelais benötigt, da von allen Kennzeichnungsrelais beide Erregungszustände benutzt werden.
Bei der Anordnung nach Fig. 3 wird ein über eine Kennzeichnungsstellung erregtes Kennzeichnungsrelais in einer andern Kennzeichnungsstellung durch Kurzschluss zum Abfall gebracht.
Fig. 4 veranschaulicht eine Ausführungsform, bei welcher als Kennzeichnungsrelais Stufenrelais benutzt werden. Zwei verschiedene Schaltvorgänge sind durch je fünf Stromstossreihen bestimmter Wertigkeit einzuschalten. Welcher von beiden Schaltvorgängen durchgeführt wird. ist allein abhän- Z, ig von der Wertigkeit der fünften Strom-
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stossreihe, während die ersten vier Stromstossreihen die gleiche Wertigkeit haben.
Durch die Ausnutzung der verschiedenen Erregungszustände der Stufenrelais ist es bei diesem Ausführungsbeispiel möglich, mit nur zwei Stufenrelais die erforderlichen Umschaltungen durchzuführen: Die Fig. 5 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei welchem die verschiedenen zu überwachenden Stromstossreihen verschiedene Wähler einstellen. Erregte Kennzeichnungsrelais werden hierbei zur Ausnutzung der einzelnen Erregungszustände durch Gegen- wieklungen zum Abfall gebracht.
Ausführungsform nach Fig. 1: Zur Überwachung der von irgendeiner Stelle auszusendenden Stromstossreihen dient ein 25teiliger Drehwähler. Die einzelnen Schaltstellungen des Wählers sind mit 0-24 bezeichnet, wobei 0 die Ruhestellung des Wählers ist.
Nach Belegung der Leitung oder Verbindungseinrichtung, der der Wähler zur Überwachung der Stromstossreihen zugeordnet ist, ist das in Brücke zu den Adern 25, 26 liegende Stromstossübertragungsrelais A erregt und hat an seinem Kontakt 27a das Verzögerungsrelais F1 eingeschaltet. Der Kontakt 28a im Stromkreis des Antriebsmagnetes D und der Kontakt 29a im Stromkreis des Steuerrelais V2 sind geöffnet. Das Relais T'1 öffnet seinen Kontakt 30v1 und bereitet an den Kontakten 31v1, 32v1, 33v1, 34v1 und 35v1 die zur Durchführung der nachfolgenden Schaltvorgänge erforderlichen Stromkreise vor.
Es sei angenommen, dass zur Durchführung eines bestimmten Schaltvorganges die anrufende Stelle die Kennziffer 242 \?54 wählen muss.
Jeder wirksamwerdende Stromstoss wird durch den Kontakt 28a auf den Drehmagneten D übertragen: -, Drehmagnet D, Kontakte 31v1, 28a, 36ab, 37r4, -I-. Während der Stromstossreihe ist auch das Steuerrelais V2 erregt: -f-, Kontakte 29a, 32v1, Relais T'2, -. Der Kontakt 38v2 ist geöffnet:.
Dadurch ist verhindert, dass während der Wählereinstellung eines der Kennzeich- nungsrelais (B1-B4) über den Schaltarm 39 erregt wird. Das Relais V2 schaltet über seinen Kontakt 40v2 das Verzögerungsrelais V3 ein, welches den Kontakt 414 öffnet und den Kontakt 424 schliesst. Die Wicklung I des Kennzeichnungsrelais BI ist an den Kontakt 2 des Wählers angeschaltet.
Nach Beendigung der ersten aus zwei Stromstössen bestehenden Stromstossreihe fällt das Relais V2 ab. Während der Abfallzeit des Relais V3 spricht das Kenn- zeichnungsrelais R1 an: +, Kontakte 43ab, 33v1, 38v2, Schaltarm 39, Wählerkontakt 2, Kontakt 424, Wicklung I des Relais R1, -. Das Relais R1 legt sich mit seiner Wicklung h in einen Haltekreis: +, Kontakt 34v1; Wicklung h des Relais B1, Kontakt 44r1, -.
Es öffnet ferner die Kontakte 45r1, 46r1 und schliesst die Kontakte 47r1 und 146r1. Über den Kontakt 47r1 wird die Wicklung I des Kennzeichnungsrelais P2 an den Wählerkontakt 6 angeschaltet.
Besteht die zweite Stromstossreihe aus vier Stromstössen, so steht nach deren Beendigung der Schaltarm 39 auf dem Kontakt 6. Das Relais R2 spricht an und schliesst am Kontakt 48r2 einen Haltestromkreis über seine Wicklung 1a. Es öffnet die Kontakte 49r2, 50r2, 51r2 und schliesst die Kontakte 52r2, 53r2 und 151r2. Am Kontakt 52r2 wird die Gegenwicklung II des Kennzeich- nungsrelais R1 an den Wählerkontakt 8 angeschaltet und am Kontakt 53r2 die An- schaltimg der Wicklung I des Kennzeichnungsrelais R3 an den Wählerkontakt 10 vorbereitet.
Ist die dritte zu überwachende, aus zwei Stromstössen bestehende Stromstossreihe wirksam geworden, so steht nach Abfall des Relais V2 der Schaltarm 39 des Wählers auf dem Kontakt B. Strom fliesst jetzt über die Gegenwicklung II des Relais B1, welches abfällt und seine Kontakte in die Ruhelage zurücklegt. Unter anderem wird der Haltestromkreis über die Wicklung h am Kontakt 44r1 unterbrochen und durch Schlie- ssen des Kontaktes 46r1 die Wicklung 1 des
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Relais 1i3 an den Wählerkontakt 10 angeschaltet.
Nach Wirksamwerden der vierten. ebenfalls aus zwei Stromstössen bestehenden Stromstossreihe steht der Schaltarm 39 auf dem Kontakt 10. Das Kennzeichnungsrelais R3 spricht an, legt sich über seine Wicklung k. und den Kontakt 54r3 in einen Haltestromkreis, öffnet die Kontakte 55r3, 56r3 und schliesst die Kontakte 57r3, 584.
Die fünfte Stromstossreihe besteht aus fünf Stromstössen. Durch dieselbe wird der Schaltarm 39 des Wählers auf den Kontakt 15 weitergeschaltet. Nach Abfall des Relais 1'2 ist ein Stromkreis über die Gegenwicklung II des Relais R2 geschlossen. Das Relais R2 fällt ab, unterbricht den Haltekreis über seine Wicklung la. durch Öffnen des Kontaktes 48r2 und legt durch Schliessen des Kontaktes 51r2 die Wicklung I des Kennzeichnen ;srelais 134 an den Kennzeichnungskontakt 19 des Wählers an.
Die sechste aus vier Stromstössen bestehende Stromstossreihe brin-t den Schaltarm 39 auf den Kontakt 19. Nach Schliessen des Kontaktes 38r2 spricht das Relais R4 an, schaltet am Kontakt 59r4 seine Haltewicklung 7a ein, öffnet am Kontakt 37r4 den Einstellstromkreis über den Magneten D, so dass, falls die anrufende Stelle noch weitere Stromstösse aussenden sollte, diese den Drehmagneten D des Wählers nicht mehr beeinflussen können.
Der Kontakt 60r4 wird geschlossen. Damit ist der durch )Vahl der Kennziffer 242 254 einzuleitende Sehaltvor- gang vorbereitet oder veranlasst.
Die zur Einleitung eines bestimmten Schaltvorganges notwendige bestimmte Wertigkeit der ausgesandten sechs Stromstossreihen ist durch nur vier Kennzeichnungsrelais 131-I34 festgestellt -orden. Von den Kennzeichnungsrelais 131 und R2 wurden beide Erregungszustände (Anker angezogen und Anker abgefallen) ausgenutzt. Die über die Kennzeichnungskontakte 2 und 6 am Wähler erregten Kennzeichnungsrelais sind durch Einschaltung von Gegenwicklungen über die Kennzeichnungskontakte 8 und 15 zum Abfall gebracht worden.
Nach Beendigung der Verbindung und Abfall des Relais A verliert auch das Relais I'1 seine Erregung. Unter anderem wird der Kontakt 31r1 geöffnet und der Kontakt 30v1 geschlossen. Der Kopfkontakt 61k ist geschlossen, sobald der Wähler seine Ruhelage v erlässt. Es ist jetzt der Drehmagnet D eingeschaltet: -, Drehmagnet D, Kontakt 30v1, Kopfkontakt 61k des Wählers, Unterbrecher Unt, +. Der Wähler läuft in seine Ruhelage weiter. Erreicht er diese, so ist der Kontakt 61k offen und der Schaltarm 39 steht auf dem Kontakt 0.
ZVenn irgendeine der Stromstossreihen nicht die zur Einleitung eines bestimmten Schaltvorganges geeignete Wertigkeit hat, so kann der Wähler durch diese nicht auf einen Kennzeichnungskontakt gebracht werden. Besteht beispielsweise die zweite Stromstossreihe nicht aus vier sondern nur aus drei Stromstössen, so gelangt der Wähler nicht auf den Kontakt. 6. sondern auf den Kontakt 5. Nach Abfall des Relais I'2 ist ein Stromkreis für das Kennzeichnungsrelais 32 nicht geschlos- en. Das Abschalterelais Ab wird erregt: Kontakte 43ab, 33v1, 38v2, Schaltarm 39. Kontakt 5, Abschalterelais Ab, -.
Dieses schaltet sich am Kontakt 62ab in einen Haltestromkreis ein. der von dem Kontakt 35r1 des Auslöserelais abhängig ist. Es verhindert die Beeinflussung des Drehmagnetes des 'N#@rählers durch weitere Stromstösse, da es den Kontakt 36ab öffnet. Durch Öffnen des Kontaktes 43ab wird ferner -;- vom Schaltarm 39 abgetrennt.
Die Abschaltung des Wählers erfolgt in gleicher Weise, wenn der Schaltarm 39 auf irgendeinem andern nicht als Kennzeieh- nungskontakt dienenden Kontakt oder nicht auf einen einem belegten Kennzeichnungs- kontakt (z. B. 6) ummittelbar folgenden Kennzeichnungskontakt (8) eingestellt wird.
Wird der Wähler auf den Kennzeichnungskontakt 6 eingestellt und besteht. die nächste Stromstossreihe nicht aus zwei, sondern aus vier Stromstössen, so befindet sich der Schalt-
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arm 39 zwar auch auf einem Kennzeichnungskontakt, und zwar auf dem Kennzeichnungskontakt 10, der aber nicht derjenige Kennzeichnungskontakt (8) ist, der zur Einleitung des bestimmten Schaltvorganges unmittelbar nach Belegung des Kennzeichnungskontaktes 6 erreicht werden musste.
Der Kennzeichnungskontakt 8 ist übersprungen worden, infolgedessen ist auch das Kennzeichnungsrelais R1 nicht durch Stromfluss über s4ne am Kennzeichnungskontakt 8 liegende Wicklung RIII zum Abfall gebracht worden. Über die noch geschlossenen Kontakte 146r1 und 53r2 liegt daher das Relais Ab am Kennzeichnungskontakt 10 und spricht nach Abfall des Relais V2 an. Ausf iihrungsform nach Fig. 2: Diese Ausführungsform unterscheidet sich von derjenigen der Fig. 1 dadurch, dass das Kennzeichnungsrelais R4 nicht benötigt wird.
Es sind zur Einleitung des nach sechs Stromstossreihen bestimmter Wertigkeit durchführbaren Schaltvorganges nur drei Kennzeichnungsrelais El, R2, B3 erforderlich. Die Steuerung der Kennzeichnungsrelais Bl-B2 durch die erste bis fünfte Stromstossreihe über die Kennzeichnungsstellungen 2, 6, 8, 10 und 15 erfolgt in derselben Weise wie bei der Fig. 1. Die Anschaltung der Kennzeichnungsrelais an diese Kennzeichnungsstellungen ist daher fortgelassen worden. Nach Beendigung der fünften Stromstossreihe sind die Kennzeichnungsrelais B1 und B2 aberregt. Das Kennzeichnungsrelais B3 ist erregt.
Geschlossen sind daher die Kontakte 63r1, 51r2, 58r3. Gelangt unter dem Einfluss der sechsten Stromstossreihe der Schaltarm 39 auf den Kennzeichnungskontakt 19, so besteht nach Schliessen des Kontaktes 38v2 folgender Stromkreis: -f-, Kontakte 43ab, 33v1, 38v2, Schaltarm 39, Kennzeichnungskontakt 19, Kontakte 58r3, 51r2, Gegenwicklung II des Kennzeichnungsrelais R3, Erregerwicklung I des Kennzeichnungsrelais B1, -. Das Kennzeichnungsrelais B3 fällt ab.
Das Kennzeichnungsrelais R1 spricht an. Über den besonderen Schaltarm 65 des Wählers, welcher gleichzeitig mit dem Schaltarm 39 verstellt wurde und auf dem. Kontakt 19' steht, und den Kontakt 64r1 wird der gewünschte Schaltvorgang durchgeführt oder vorbereitet.
Wird bei der Anordnung nach Fig. 2 der Wähler von dem Kennzeichnungskontakt 10 unmittelbar auf den Kennzeichnungskontakt 19 durch 9 in einer Reihe ausgesandte Stromstösse eingestellt, so wird der Kennzeichnungskontakt 15 übersprungen. Das Kennzeichnungsrelais B2 ist nicht aberregt worden. Auch in diesem Fall erfolgt eine Abschaltung des Wählers, da das Abschalterelais A b an den Kennzeichnungskontakt 19 über die Kontakte 63r1, 151r2 und 58r3 angeschaltet ist.
Bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel werden von sämtlichen Kennzeichnungs- relais R1 - R3 beide Erregungszustände (Anker angezogen, Anker abgefallen) zur Feststellung der Wertigkeit von Stromstossreihen ausgenutzt.
Ausserdem wird auch der eine Erregungszustand (Anker angezogen) des Kennzeichnungsrelais B1 zweimal benutzt, nämlich einmal zur Anschaltung des Relais B2 an den Kennzeichnungskontakt 6 (wie in Fig. 1 dargestellt), und ferner zur Kennzeichnung der richtigen Wertigkeit der sechsten Stromstossreihe, da nur in diesem Fall über den Kontakt 64r1 und den auf dem Kontakt 19' stehenden Schaltarm 65 ein Stromkreis zur Durchführung oder Vorbereitung des gewünschten Schaltvorganges geschlossen werden kann. Ausführungsform nach Fig. 3:
Dieses Ausführungsbeispiel der Erfindung unterscheidet sich von demjenigen der Fig. 1 nur dadurch, dass nach Einstellung des Wählers durch die dritte Stromstossreihe auf die Kennzeichnungsstellung 8 das Kennzeich- nungsrelais BI nicht durch eine Gegenwicklung abgeworfen wird, sondern durch Kurzschluss der Haltewicklung h. Diese ist über den Widerstand wi mit dem -Pol verbunden.
Nach Einstellung des Wählers auf den Kennzeichnungskontakt 8 ist -@ über: 43ab,
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33,111, 38v2, 39, 8, 52r2 zwischen Haltewicklung 1i, und Widerstand zci angelegt. Das Kennzeichnungsrelais R1 fällt ab und bereitet, wie aus Fig. 1 ersichtlich, die Feststellung der Wertigkeit der nachfolgenden (vierten) Stromstossreihe vor.
Ausführungsform krach Fig. 4: Als Kennzeichnungsrelais werden Stufenrelais verwendet, und zwar werden alle Erregungszustände der Stufenrelais zur Feststellung der Wertigkeit der Stromstossreihen benutzt.
Es wird angenommen, dass durch je fünf Stromstossreihen zwei unterschiedliche Schaltvorgänge vorbereitet bezw. durehgeführt werden sollen. Die Kennziffer für den einen Schaltvorgang sei 24 227 und diejenige für den zweiten Schaltvorgang 24 229. Die Stromstossreihen 1-4 haben also in beiden Fällen die gleiche 'Wertigkeit während die Wertigkeit der fünften Stromstossreihe massgebend ist, welcher der beiden Schaltvor- 9 änge durehzuführen ist.
t' Die Kennziffer 24 227 wird gewählt. Nach Wirksamwerden der ersten aus zwei Stromstössen bestehenden Stromstossreihe steht der Schaltarm 39 auf dem Kontakt \?. Während der Abfallzeit des Relais I'3 ist ein Stromkreis über das Kennzeichnungsrelais Rll geschlossen: -f-. Kontakte 43ab, 33w1, 38v2, Schaltarm 39, Kennzeichnungskontakt 2, Kontakt 424, Widerstand 66. Wicklung I des als Stufenrelais ausgebildeten Kennzeichnungsrelais R11, -. Infolge des vorgeschalteten Widerstandes 66 spricht das Kennzeichnungsrelais nur in erster Stufe an.
Es legt alle Kontakte 2-11I um, während die Kontakte r11II in der dargestellten Ruhelage verbleiben. Es werden demnach geöffnet die Kontakte 67r111, 682-11I und es werden geschlossen die Kontakte 69r111, 70)-11I, 712-11I. Über den Kontakt 71r111 ist die Haltewicklung h des Relais Rll über den Widerstand 72 eingeschaltet. Das Kennzeichnungsrelais Rll verbleibt in seiner ersten Schaltstufe. Über den Kontakt 692-11I ist die Wicklung I des zweiten Kennzeichnungs- relais R12 an den Kennzeichnungskontakt 6 angeschaltet.
Erreicht der Schaltarm 39 unter dem Einfluss der zweiten Stromstossreihe den Kennzeichnungskontakt 6, so spricht infolge des vorgeschalteten Widerstandes 73 das Relais R12 ebenfalls nur in erster Stufe an. Es werden nur Kontakte 2-12I umgelegt, wäh- vend die Kontakte r1211 in der dargestellten Ruhelage verbleiben. Geöffnet wird daher der Kontakt 74r121. Es werden geschlossen die Kontakte 75r121, 76r121, 77r121. Die Haltewicklung R12h ist eingeschaltet. Infolge des vorgeschalteten Widerstandes 78 hat der Strom über diese Wicklung aber nur eine solche Stärke, dass das Relais R12 in seiner ersten Schaltstufe verbleibt.
Über den Kontakt 75r121 ist die Wicl,- lang I des Kennzeichnungsrelais R11 unmittelbar an den Kennzeichnungskontakt 8 angelegt und erhält nach Einstellung des Schaltarmes 39 auf diesen Kontakt durch die dritte Stromstossreihe vollen Strom, so da.ss das Relais Rll seine zweite Schaltstufe einnimmt. Es werden jetzt auch alle Kontakte r11II in die Arbeitslage gebracht. Die Kontakte rill verbleiben in der Arbeitslage.
Am Kontakt 79r1111 wird der Widerstand 72 kurzgeschlossen, so dass das Relais Rll auch durch den über seine Haltewicklung h flie- ssenden Strom nach Ausschaltung der Erregerwicklung I in seiner zweiten Schaltstufe verbleibt. Geöffnet werden ferner die Kontakte 80r11II, 81r11II und geschlossen werden die Kontakte 90r11II. 82r11II. Über den letztgenannten Kontakt und den in Reihe mit ihm liegenden Kontakt 76r121 ist. die Erregerwicklung I des Kennzeichnungsrelais h'1 2 unmittelbar, also ohne Widerstandszwischenschaltung, an den Kennzeichnungskontakt 10 angelegt.
Nach Einstellung des Schaltarmes 39 auf den Kennzeichnungskontakt 10 wird das Relais R12 voll erregt und legt auch die Kontakte r1211 in die Arbeitslage um, während die Kontakte 2-12I in der Arbeitslage verbleiben. Am Kontakt 83r1211 wird der Widerstand 78 kurzgeschlossen, so dass das Re-
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lais R12 durch den über seine Haltewicklung 1a. fliessenden Strom in der zweiten Schaltstufe gehalten wird. Geöffnet werden ferner die Kontakte 84r12II, 85r12II und geschlossen werden die Kontakte 86r12II, 87r1211 und 88r12II.
Die Gegenwicklung II des Kennzeichnungsrelais Bll ist über den Kontakt 90rlIII, den Widerstand 89 und den Kontakt 86r12II an den Kennzeichnungskontakt 17 und über den Kontakt 87r121I unmittelbar an den Kennzeichnungskontakt 19 angeschaltet. Durch Schliessen des Kontaktes 88r12II sind die beiden durch die fünfte Stromstossreihe auswählbaren Schaltvorgänge vorbereitet.
Die fünfte Stromstossreihe besteht aus sieben Stromstössen. Nach Einstellung des Schaltarmes 39 auf den Kennzeichnungskontakt 17 und Schliessen des Kontaktes 38v2 fliesst über die Gegenwicklung II des Relais Rll infolge des vorgeschalteten Widerstandes 89 ein solcher Strom, dass das Relais Bll nicht in seiner zweiten Schaltstufe verbleiben kann. Es fällt in seine erste Schaltstufe zurück und legt die Kontakte r11II in die Ruhelage um, während die Kontakte r111 in der Arbeitslage verbleiben. Unter anderem wird also auch der Kontakt 97r11II geöffnet und damit der Kurzschluss des Widerstandes 72 aufgehoben.
Am Kontakt 90r11II wird die Gegenwicklung R11II ausgeschaltet, so dass der Haltestrom über die Wicklung Rllla das Kennzeichnungsrelais R11 in dessen erster Schaltstufe hält. Über den sich schliessenden Kontakt 81r11II wird der gewünschte Schaltvorgang, der durch Wahl der Kennziffer 24 227 gewählt wurde, eingeleitet. Wahl der Kennziffer 24 229: Zur Einleitung des zweiten Schaltvorganges über den Wähler muss die fünfte Stromstossreihe aus neun Stromstössen bestehen.
Gelaugt unter dem Einfluss dieser fünften Stromstossreihe der Schaltarm 39 auf den Kennzeichnungskontakt 19, an welchem über den Kontakt 87r12II die Gegenwicklung II des Relais Rll unmittelbar angeschaltet ist, so fliesst nach Schliessen des Kontaktes 38v2 Strom einer solchen Stärke über diese Gegenwicklung, dass das Kenn- zeichnungsrelais R11 seinen Anker nicht hal, ten kann, sondern vollständig abfällt. Es werden demnach sämtliche .Kontakte r11H und r111 in die gezeigte Ruhelage gebracht.
Das hat zur Folge, dass auch die Haltewicklung Bllh am Kontakt 71r111 ausgeschaltet wird. Ferner erfolgt das Öffnen des Kontaktes 70rIII und Schliessen des Kontaktes 68r111. Über den letztgenannten Kontakt wird der durch die Rennziffer 24 229 gewählte Schaltvorgang eingeleitet.
In gleicher Weise wie aus der Fig. 3 ersichtlich ist, kann auch bei der Anordnung nach Fig.4 die Gegenwicklung R1111 vermieden werden, wenn. auf dem .Kennzeich- nungskontakt 17 ein Nebenschluss zur Haltewicklung h hergestellt wird, durch den das Relais Rll in seine erste Schaltstufe zurückfällt und nach Einstellung des Wählers auf den Kennzeichnungskontakt 19 die Haltewicklung h kurzgeschlossen wird.
Ausführungsform nach Fig. 5: Es wird angenommen, dass drei verschiedene Schaltvorgänge durch je drei Stromstossreihen unterschiedlicher Wertigkeit eingeleitet werden sollen. Alle drei Stromstossreihen, die zur Durchführung irgendeines der Schaltvorgänge erforderlich sind, wirken aber nicht, wie bei den Ausführungsbeispie- len der Fig. 1 bis 4 angenommen ist, auf ein und denselben Wähler ein, sondern jede Stromstossreihe stellt einen andern Wähler ein. Selbstverständlich wäre es denkbar,
daB auch bei der Anordnung nach Fig. 5,-.bei Anwendung geeigneter Umschaltmittel, alle Stromstossreihen ein und denselben, gegebenenfalls mit mehreren Schaltarmen ausgerüsteten Wähler einstellen.
Die Kennziffern der drei wahlweise einschaltbaren Schaltvorgänge seien-: 378, 533, 536.
Soweit die Kontakte denjenigen der Fig. 1 entsprechen, haben sie dieselbe Bezeichnung. Wahl der Kennziffer 378:
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Die erste aus drei Stromstössen bestehende Stromstossreihe hat die Einstellung des Schaltarmes 101 des Wählers T1'1 auf den Kennzeichnungskontakt 3 zur Folge. Der Stromkreis für den Drehmagneten Dl verläuft wie folgt: -I-, Kontakte 1024, 36a1), 28a, 31v1, 103u1, Drehmagnet Dl, -.
Nach Beendigung der Stromstossreihe und Abfall des Relais T'2, aber vor Abfall des Relais T'3 werden das Kennzeichnungsrelais R21 und das Steuerrelais U1 erregt: -!--, Kontate 43a1), 33v1, 38v2, 104u3, 105u1, Schaltarm 101, Kennzeichnungskontakt 3, Kontakt 42w3, Wicklungen I des Kennzeichnungsrelais R21 und des Umschalterelais U1, -. Beide Relais sprechen an. Das Kennzeichnungsrelais R21 schaltet sich über seinen Kontakt 106r21 und seine Haltewicklung lt in einen vom.
Kontakt 34z:1 abhängigen Haltestromkreis ein und öffnet am Kontakt 107r21 die Verbindung zwischen den Kontakten 6 und 7 des Wählers TV2. Es schaltet an den Kennzeichnungskontakt 7 über seinen Kontakt 108r21 die Wicklung I des Kennzeichnungsrelais R24 und des Umschalterelais Z'2 an.
Das Umschalterelais L'1 trennt durch Off- nen des Kontaktes 103u.1 den Drehmagneten Dl des Wählers TV1 ab und bringt den Stromstosskontakt 28a über den Kontakt 109-a41 in Verbindung mit dem Drehmagneten D2 des Wählers 1t'2. Durch Öffnen des Kontaktes 105u1 und Schliessen des Xontak- tes 110u1 wird das zur Erregung der Kennzeichnungsrelais erforderliche @- Potential vom Schaltarm 101 des NVählers 1V1 auf den Schaltarm 111 des Wähleis 1i'2
umgese.hal- tet. Am Kontakt 112u1 legt sieh das Relais U1 in einen über seine Wicklung h verlaufenden Haltestromkreis.
Durch die zweite, den Wähler 1T'2 einstellende Stromstossreihe wird der Schaltarm 111 auf den Kennzeichnungskontakt 7 gebracht. Der Stromkreis für den Drehmagneten D2 verläuft über die Kontakte 109u1, 113a42. Nach Schliessen des Kontaktes 38v2 werden die Relais R24 und r12 erregt: -?-, Kontakte 431b. 33a;1, 38a'2, 104113, 110u1, 114u2, Schaltarm 111, Kennzeich- nungskontakt 7, Kontakt 108r21, Wicklungen I der Relais R24, U2, -.
Die Relais R24 und U2 legen sich über ihre Haltewicklungen h und die Kontakte 115r24 bezw. 116-u2 in Haltestromkreise. Am Kontakt 113u2 wird der Drehmagnet D2 abgeschaltet und dafür über den Kontakt 117u2 der Drehmagnet D3 unter den Einfluss des Stromstossübertragungskontaktes ?8a gebracht. Das Relais R24 öffnet des weiteren den Kontakt 118r24 und schliesst den Kontakt 119r24. Dadurch wird die Gegenwicklung II des Kennzeichnungsrelais R21 und das Umsteuerrelais U3 an den Kennzeich- nungskontakt 8 des Wählers 1V3 angeschaltet.
Die dritte aus acht Stromstössen bestehende Stromstossreihe veranlasst die Einstellung des Schaltarmes 120 des Wählers W3 auf den Kennzeichnungskontakt B. Nach Schliessen des Kontaktes 38v2 fliesst ein Strom über die Gegenwicl@lung II des Kennzeichnungsrelais R21 und die Wicklung I des Umslbalterelais L'3. Die Folge hiervon ist, dass das Relais L'3 die Kontakte 104u3, 1024 öffnet und sich über seinen Kontakt 1?lt13 und seine Wicklung h in einen Haltestromkreis einschaltet.
Infolge; des Stromflusses über seine Wicklung 1I fällt das Kennzeichnungsrelais R21 ab. Am Kontakt. 106r21 wird die Haltess ick- lung Ir ausgeschaltet und über die in Reihe liegenden Kontakte 122r21 und 123r24 der durch die Kennziffer 378 einleitbare Schalt- v organg vorbereitet.
Bei Auslösung fällt in bekannter Weise das Relais T'1 ab. Der Kontakt. 124v1 wird geschlossen. Da die Kopfkontakte 125kavl des Wählers 1V1, 126k11,? des Wählers T3'2 und 127kac3 des Wählers W3 geschlossen sind. erhalten die Drehmagnete DI, D2, D3 der drei Wähler W1, W2, W3 von dem V n- terbrecher Uuf Stromstösse. Die Wähler werden in die Ruhelage weitergeschaltet. Erreichen sie diese, so sind die Kontakte 125kawl, 126kac,2, 127kiw3 geöffnet.
Die Wähler bleiben in der Ruhelage stehen.
Wahl der Kennziffer 533:
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Durch die erste Stromstossreihe wird der Wähler ZIr1 auf den Kennzeichnungskontakt 5 gebracht. Nach Schliessen des Kontaktes 38r2 sprechen die Relais R22 und U1 an. Das Relais UI führt die bereits beschriebenen Umschaltungen durch. Das Kennzeichnungsrelais R22 schaltet sich über seinen Kontakt 130r22 und seine Haltewicklung h in einen Haltestromkreis ein. Es öffnet den Kontakt 131r22 und schaltet über den Kontakt 132r22 die Erregerwicklung des Kennzeichnungsrelais R23, sowie das Umschalterelais U2 an den Kennzeichnungskontakt 3 des Wählers Il'2 an. Der Kontakt 133r22 in dem den gewünschten Schaltvorgang einleitenden Stromkreis wird geöffnet.
Durch die zweite aus drei Stromstössen bestehende Stromstossreihe wird der Wähler W2 auf den Kennzeichnungskontakt 3 eingestellt. Bei Schliessen des Kontaktes 38v2 sprechen das Kennzeichnungsrelais R23 und das Umschalterelais U2 an. Letzteres führt die beschriebenen Umschaltungen durch. Das Kennzeichnungsrelais R23 legt sich über seinen Kontakt 134r23 und seine Haltewicklung h in einen Haltestromkreis. Es bereitet am Kontakt 135r23 den durch die dritte Stromstossreihe zu vollendenden Schaltvorgang vor. Es öffnet die Kontakte 136r23 und 137r23, welche die Kontakte 2, 3 und 5, 6 des Wählers W3 miteinander verbinden.
Am Kontakt 138r23 wird die Gegenwicklung II des Relais R22 zusammen mit dem LTmschalterelais U3 an den Kennzeichnungskontakt 3 und am Kontakt 139r23 die Erregerwicklung des Kennzeichnungsrelais R25 zusammen mit dem Umschalterelais U3 an den Kennzeichnungskontakt 6 des Wählers W3 angeschaltet.
Die dritte Stromstossreihe bringt den Schaltarm des Wählers W3 auf den Kennzeichnungskontakt 3. Durch den Strom über die Gegenwicklung II fällt das Relais R22 ab. Das Relais U3 spricht an. Das Relais R22 schaltet seine Haltewicklung durch Öffnen des Kontaktes 130r22 aus und schliesst am Kontakt 133r22 den Stromkreis für den durch Wahl der Kennziffer 533 bestimmten Schaltvorgang. Das Umschalterelais U3 führt die beschriebenen Umschaltungen durch.
Wahl der Kennziffer 536: Die erste und die zweite Stromstossreihe dieser Kennziffer haben dieselbe Wertigkeit wie die beiden ersten Stromstossreihen der Kennziffer 533. Die Wähler W1 und W2 werden daher auf die Kennzeichnungskontakte 5 bezw. 3 eingestellt. Erregt sind die Relais R22 und R23. Über den Kontakt 139r23 ist die Erregerwicklung des Relais R.25 zusammen mit dem Umschalterelais U3 an den Kennzeichnungskontakt 6 des Wählers W3 angeschaltet.
Wenn nach Beendigung der dritten den Wähler W3 einstellenden Stromstossreihe der Kontakt 38v2 geschlossen wird, fliesst Strom über das Relais R25, Wicklung I und das Relais U3. Das Relais R25 schaltet sich am Kontakt 140r25 in einen Haltestromkreis und veranlasst über den Kontakt 141r25 den durch die Kennziffer 536 bestimmten Schaltvorgang.