CH211060A - Mit Aufladung arbeitende Brennkraftmaschine. - Google Patents

Mit Aufladung arbeitende Brennkraftmaschine.

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CH211060A
CH211060A CH211060DA CH211060A CH 211060 A CH211060 A CH 211060A CH 211060D A CH211060D A CH 211060DA CH 211060 A CH211060 A CH 211060A
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control device
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Aktiengesellschaft Gebr Sulzer
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Sulzer Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B33/00Engines characterised by provision of pumps for charging or scavenging
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M2700/00Supplying, feeding or preparing air, fuel, fuel air mixtures or auxiliary fluids for a combustion engine; Use of exhaust gas; Compressors for piston engines
    • F02M2700/33Compressors for piston combustion engines
    • F02M2700/331Charging and scavenging compressors
    • F02M2700/335Control therefor

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description


      Zusatzpatent    zum Hauptpatent Nr. 195149.         Nit    Auf     ladung    arbeitende     Brennkraftmasehine.       Die Erfindung betrifft eine Verbesserung  der im     Hauptpatent    geschützten, mit Ruf  ladung arbeitenden     Brennkraftmaschine,        wel-          ehe    in verschiedenen Höhenlagen arbeiten       .,muss    und eine     Regelvorrichtung    besitzt, die  den     Aufladedruek    von einem bestimmten ein  stellbaren Wert an     selbsttätig    konstant hal  ten kann.  



  Bei ortsbeweglichen     Brennkraftmaschinen     mit     Rufladung,        welche    im Gebiete mit star  ken Höhendifferenzen arbeiten, ist es relativ  schwierig, das     Aufladegebläse    so auszubilden,       da.ss    es sowohl bei grosser Höhe über Meer,  das heisst bei niedrigem Barometerdruck, als.  auch bei niedriger Höhe über Meer, das heisst  bei hohem Barometerdruck, ,gleich wirtschaft  lich arbeitet.

   Für die     Brennkraftmaschine     wäre es das Beste, wenn bei allen Höhen über  Meer der     Druck    der Rufladung den gleichen  absoluten     Wert        hätte    und die     Aufladeluft     die gleiche     Temperatur    erreichen würde. Dies       iviirde    bedeuten, dass das Verdichtungsver  hältnis sich .sehr stark ändert, wenn das Fahr  zeug in     Gegenden    mit grossen Höhendifferen-         zen    verkehrt.

   Mit einem einzigen     Auflade-          verdichter    mit     konstanter    Stufenzahl liesse  sich dies nur auf     unvollkommene    Art     errei-          chen.    Grosse     Änderungen    im     Verdichtungs-          verhältnis    werden auf     wirtschaftliche    Art  erst möglich, wenn die Zahl der     IVerdich-          tungsstufen    mit     zunehmender    Höhe über  Meer vergrössert wird.

   Wenn auch bei einer       Brennkraftmaschine    mehrere Verdichter hin  tereinander     geschaltet    werden und unabhän  gig voneinander arbeiten,     s.op    bleibt die Zahl  der     Verdichterstufen    die gleiche und der  Zweck, die     Brennkraftmaschine    in allen       Meereshöhen    möglichst gut     auszunutzen,        wird     nicht erreicht.

   Wenn diese     Verdichter    bei  hohem     Barometerdruck    arbeiten, so muss das       Verdichtungsverhältnis    auf     künstliche    Weise       reduziert    werden, das. heisst es muss Luft ab  gelassen, werden. Solche Verdichter arbeiten  aber     unwirtschaftlich.     



  Die Erfindung vermeidet diesen Nachteil  und besteht darin, dass die     Aufladeluft    in  mindestens einem Verdichter der von .der den       Aufladeluft        konstant    haltenden Regelvorrich-    
EMI0002.0001     
  
    tung <SEP> geregelt <SEP> wird <SEP> und <SEP> mindestens <SEP> in <SEP> einem
<tb>  weiteren <SEP> Verdichter, <SEP> der <SEP> durch <SEP> diese <SEP> Regel  vorrichtung <SEP> nicht <SEP> beeinflusst <SEP> wird, <SEP> verdichtet
<tb>  wird.

   <SEP> Dadurch <SEP> kann <SEP> der <SEP> Vorteil <SEP> erreicht
<tb>  werden, <SEP> da.ss <SEP> der <SEP> eine <SEP> Verdichter <SEP> bei <SEP> niedri  ger <SEP> Höhe, <SEP> das <SEP> heisst <SEP> bei <SEP> grossem <SEP> Anfangs  druelz <SEP> allein <SEP> zur <SEP> Verdichtung <SEP> dient, <SEP> während
<tb>  der <SEP> andere <SEP> erst <SEP> bei <SEP> grösserer <SEP> Höhe <SEP> arbeitet.
<tb>  Dies <SEP> ermöglicht <SEP> mit <SEP> einfachen <SEP> -Mitteln, <SEP> das
<tb>  Verdichtungsverhältnis <SEP> bei <SEP> wirtschaftlichem
<tb>  Arbeiten <SEP> der <SEP> Verdichter <SEP> dem <SEP> Anfangsdruck
<tb>  bezw. <SEP> dem <SEP> Druck <SEP> der <SEP> Umgebung <SEP> anzupassen.
<tb>  Auf <SEP> der <SEP> Zeichnung <SEP> sind <SEP> einige <SEP> Ausfüh  rungsbeispiele <SEP> der <SEP> Erfindung <SEP> schematisch
<tb>  dargestellt.
<tb>  Die <SEP> Fig.

   <SEP> 1 <SEP> bis <SEP> 3 <SEP> stellen <SEP> verschiedene
<tb>  Schaltungen <SEP> mit <SEP> verschiedenen <SEP> Antrieben
<tb>  der <SEP> Verdichter <SEP> dar.
<tb>  Grundsätzlich <SEP> wird <SEP> man <SEP> bei <SEP> einer <SEP> mit
<tb>  Aufladung <SEP> arbeitenden <SEP> Maschine, <SEP> die <SEP> in <SEP> ver  schiedenen <SEP> Höhenlagen <SEP> arbeiten <SEP> muss, <SEP> dar  nach <SEP> trachten, <SEP> dass <SEP> bei <SEP> allen <SEP> Barometer  drücken <SEP> der <SEP> gleiche <SEP> absolute <SEP> Aufladedruck
<tb>  erreicht <SEP> wird, <SEP> solange <SEP> die <SEP> mit <SEP> dieser <SEP> Brenn  kraftma.schine <SEP> höchst <SEP> verfügbare <SEP> Leistung
<tb>  erzielt <SEP> werden <SEP> soll.

   <SEP> Wird <SEP> nun <SEP> ein <SEP> wesent  licher <SEP> Teil <SEP> oder <SEP> die <SEP> ganze <SEP> Verdichtungs  arbeit <SEP> für <SEP> die <SEP> Ladeluft <SEP> mit <SEP> Hilfe <SEP> der <SEP> in <SEP> den
<tb>  Abgasen <SEP> enthaltenen <SEP> Energie <SEP> erzeugt, <SEP> so <SEP> sind
<tb>  dem <SEP> erreichbaren <SEP> Verdichtungsverhältnis
<tb>  Grenzen <SEP> gesetzt, <SEP> indem <SEP> die <SEP> praktisch <SEP> ver  wendbare, <SEP> in <SEP> den <SEP> Abgasen <SEP> enthaltene <SEP> Energie
<tb>  nur <SEP> bis <SEP> zu <SEP> einer <SEP> bestimmten <SEP> Höhe <SEP> über <SEP> Meer
<tb>  bezw. <SEP> einer <SEP> bestimmten <SEP> untern <SEP> Grenze <SEP> des
<tb>  Barometerdruckes.

   <SEP> genügt, <SEP> um <SEP> die <SEP> ganze <SEP> für
<tb>  die <SEP> Brennkraftmaschine <SEP> erforderliche <SEP> Luft  menge <SEP> auf <SEP> den <SEP> gewünschten <SEP> Aufladedruck <SEP> zu
<tb>  bringen. <SEP> Wird <SEP> hingegen <SEP> einer <SEP> der <SEP> Verdichter
<tb>  elektrisch <SEP> oder <SEP> unmittelbar <SEP> durch <SEP> die <SEP> Brenn  kraftmaschine <SEP> angetrieben, <SEP> so <SEP> ist <SEP> die <SEP> zu
<tb>  erreichende <SEP> Höhe <SEP> des <SEP> Aufladedruckes <SEP> weni  ger <SEP> beschränkt.

   <SEP> Aber <SEP> auch <SEP> dann <SEP> kann <SEP> es <SEP> in
<tb>  besondern <SEP> Fällen <SEP> zweckmässig <SEP> sein, <SEP> in <SEP> den
<tb>  grössern <SEP> Höhen <SEP> auf <SEP> die <SEP> Erzeugung <SEP> des
<tb>  höchsten <SEP> Aufladedruckes <SEP> zu <SEP> verzichten, <SEP> zum
<tb>  Beispiel <SEP> bei <SEP> einem <SEP> Schienen- <SEP> oder <SEP> Strassen  fahrzeug <SEP> wenn <SEP> in <SEP> den <SEP> höheren <SEP> Abschnitten
<tb>  des <SEP> Fahrweges <SEP> die <SEP> Steigungen <SEP> geringer <SEP> sind,     
EMI0002.0002     
  
    zu <SEP> deren <SEP> Überwindung <SEP> die <SEP> höchst <SEP> verfügbare
<tb>  Leistung <SEP> nicht <SEP> erforderlich <SEP> ist.

   <SEP> Bei <SEP> direkt
<tb>  angetriebenen <SEP> Verdichtern <SEP> ist <SEP> das <SEP> Verdich  tungsverhältnis <SEP> von <SEP> der <SEP> Drehzahl <SEP> abhängig
<tb>  und <SEP> bei <SEP> konstanter <SEP> Drehzahl <SEP> ungefähr <SEP> kon  stant, <SEP> so <SEP> dass <SEP> es <SEP> vorteilhaft <SEP> sein <SEP> kann, <SEP> das
<tb>  Verdiclitiingsvet@hältnis <SEP> des <SEP> direkt <SEP> angetrie  benen <SEP> Verdichters <SEP> so <SEP> zu <SEP> wählen, <SEP> dass <SEP> dieser
<tb>  Verdichter <SEP> den <SEP> gewünschten <SEP> Aufladedruck
<tb>  beim <SEP> höelrst <SEP> vorkommenden <SEP> Barometerdruck
<tb>  erzeugen <SEP> kann, <SEP> was <SEP> den <SEP> Vorteil <SEP> ergibt,

   <SEP> dass
<tb>  nur <SEP> der <SEP> zweite <SEP> Verdichter <SEP> geregelt <SEP> zu <SEP> wer  den <SEP> braucht <SEP> und <SEP> dadurch <SEP> das <SEP> Gesa.mt-Ver  dichtungsverhältnis <SEP> sich <SEP> der <SEP> Änderung <SEP> des
<tb>  Barometerdruckes <SEP> anpasst.
<tb>  Die <SEP> mit <SEP> Aufladung <SEP> arbeitende <SEP> Brenn  kraftmaschine <SEP> 1 <SEP> gemäss <SEP> Fig. <SEP> 1, <SEP> die <SEP> beispiels  weise, <SEP> wie <SEP> im <SEP> Hauptpatent <SEP> beschrieben <SEP> einen
<tb>  Generator <SEP> antreiben <SEP> kann, <SEP> wobei <SEP> die <SEP> Be  lastung <SEP> der <SEP> Brennkraftmaschine <SEP> zweckmässig
<tb>  mittels <SEP> der <SEP> im <SEP> Hauptpatent <SEP> beschriebenen
<tb>  Regelvorrichtung <SEP> konstant <SEP> gehalten <SEP> wird,
<tb>  hat <SEP> zur <SEP> Verdichtung <SEP> der <SEP> Aufladeluft <SEP> zwei
<tb>  Verdichter <SEP> 2 <SEP> und <SEP> 3.

   <SEP> Während <SEP> der <SEP> ;Verdichter
<tb>  2 <SEP> von <SEP> der <SEP> Brennkraftmaschine <SEP> 1 <SEP> direkt <SEP> über
<tb>  das <SEP> Vorgelege <SEP> 4 <SEP> angetrieben <SEP> wird, <SEP> dient <SEP> die
<tb>  mit <SEP> Abgasen <SEP> der <SEP> Brennkraftmaschine <SEP> über
<tb>  die <SEP> Leitung <SEP> 5 <SEP> gespeiste <SEP> Abgasturbine <SEP> 6 <SEP> zum
<tb>  Antrieb <SEP> des <SEP> Verdichters <SEP> 3. <SEP> Der <SEP> Verdichter <SEP> 2
<tb>  saugt <SEP> die <SEP> Luft <SEP> der <SEP> Umgebung <SEP> an <SEP> und <SEP> för  dert <SEP> sie <SEP> nach <SEP> Verdichtung <SEP> durch <SEP> die <SEP> Leitung
<tb>  7, <SEP> die <SEP> zur <SEP> Kühlung <SEP> der <SEP> Luft <SEP> mit <SEP> Kühlrippen
<tb>  8 <SEP> versehen <SEP> ist, <SEP> dem <SEP> Verdichter <SEP> 3 <SEP> zu.

   <SEP> Ist <SEP> die  ser <SEP> in <SEP> Betrieb, <SEP> so <SEP> bildet <SEP> er <SEP> die <SEP> höhere <SEP> Stufe
<tb>  und <SEP> verdichtet <SEP> die <SEP> Luft <SEP> vom <SEP> Förderdruck <SEP> des
<tb>  Verdichters <SEP> 2 <SEP> auf <SEP> den <SEP> Aufladedruek <SEP> und
<tb>  fördert <SEP> sie <SEP> in <SEP> den <SEP> Aufnehmer <SEP> 9, <SEP> aus <SEP> dem
<tb>  sie <SEP> in <SEP> die <SEP> Zylinder <SEP> der <SEP> BrennkraftTnasehine <SEP> 1
<tb>  gelangt.
<tb>  Die <SEP> Federdose <SEP> 11 <SEP> verstellt <SEP> den <SEP> Steuerkol  ben <SEP> 12 <SEP> in <SEP> Abhängigkeit <SEP> vom <SEP> Aufladedruck.
<tb>  In <SEP> der <SEP> gezeichneten <SEP> Stellung <SEP> gibt <SEP> der <SEP> Schie  ber <SEP> 12 <SEP> die <SEP> Druckmittelzufuhr <SEP> zur <SEP> linken <SEP> Seite
<tb>  des <SEP> Servomotorzylinders <SEP> 13 <SEP> frei,

   <SEP> so <SEP> dass <SEP> der
<tb>  Kolben <SEP> 14 <SEP> sich <SEP> in <SEP> der <SEP> rechten <SEP> Endlage <SEP> be  findet <SEP> und <SEP> das <SEP> Auslassorgan <SEP> 15 <SEP> in <SEP> der <SEP> Ab  ga:s@leitung <SEP> 5 <SEP> geschlossen <SEP> hält. <SEP> Bei <SEP> steigendem
<tb>  Aufladedruck <SEP> wird <SEP> der <SEP> Schieber <SEP> 12 <SEP> nach         rechts geschoben und erreicht nach     Zu.rück-          legung    des     Schiebe.rweges        a    seine     Mittelstel-          lung.    Steigt der Druck :

  dann noch weiter  an, so wird die     Druckmittelzufuhr    zur     reeh-          ten    Seite des Zylinders 13 geöffnet und der  Kolben 14 nach links geschoben, der nun  mehr das     Auslassorgan    15 öffnet und die  Abgasleitung gegen die Turbine 6 schliesst.  Infolgedessen treten die Abgase durch den       Nebenauslass    16 aus. Der     Aufladedruck    sinkt  so lange, bis der Schieber 12 die Mittelstel  lung erreicht hat, in welcher sowohl die linke  als     aueh    die rechte Seite von der     Druckmittel-          zufuhr    abgeschlossen sind.

   In dieser Stellung  nehmen der Kolben 14 und das     Auslassorgan     15 :eine Lage ein, die dem Verdichtungsver  hältnis entspricht,     da.s    notwendig ist, um bei  dem gegebenen Druck der Umgebungsluft  den konstant zu haltenden Wert des Auf  ladedruckes zu erreichen. Dabei wird das       Gesamtverdiehtungsverhältnis    in verschie  dener Weise auf beide     Verdichter        verteilt.     Von einem bestimmten Druck der Umge  bungsluft an wird die Abgaszufuhr zur Tur  bine 6 mittels des     Auslassorganes    15 in der  Stellung     II    vollständig gesperrt, so dass der  Verdichter 3 ausser     Betrieb    gesetzt wird.

   Der  Verdichter 2 ist so lange in Betrieb, als die       Brennkraftmaschine    1 läuft.  



  In     Fig.    2 wird der Verdichter 2 von der  Abgasturbine 6     angetrieben.    Solange die       B.rennkraftmaechine    1 in Betrieb ist, gelan  gen die Abgase durch die Leitung 5 zur Tur  bine 6 und von dort in den Auspuff 17, so  dass der Verdichter 2 dauernd in Betrieb ist.  Der Verdichter 3 hingegen wird durch den       Elektro@moto,r    18 angetrieben, und ist je nach  dem Anfangsdruck der Luft nur zeitweise in       Betrieb,    indem die Regelvorrichtung 10 beim  Überschreiten eines bestimmten Wertes des       Rufladedruckes    Stufen des Widerstandes 19  einschaltet. Dadurch verringert sich die Lei  stung des Elektromotors 18 und die Förder  leistung des Verdichters 3.

   In der Stellung  IV des Kontakthebels 20 ist der Motor 18  abgeschaltet und der Verdichter 3 steht still.  In der     Stellung        III    des     Kontakthebels    20  läuft der Motor 18 mit maximaler Drehzahl.    Der     Aufladedruck    wird     also    in einem ge  wissen Bereich durch die     Regelung    der Dreh  zahl des Motors 18 konstant gehalten. Die  Drehzahlregelung des Motors 18 könnte auch  auf irgendeine, andere der     bekannten    Arten,  zum Beispiel durch durch einen im einen       Nebenschluss-Peldstromkreis    eingeschalteten  Widerstand oder durch     Feldanzapfung    des  Motors 18 erfolgen.  



  In     Fig.    3 werden sowohl der Verdichter 2,       als    auch der Verdichter 3 durch eine Abgas  turbine 21     bezw.    22     angetrieben,    die hinter  einander geschaltet sind. Die Regelvorrich  tung 10 steuert .das     Auslassargan    15 in der  Verbindungsleitung 23 zwischen der     Turbine     21 und der Turbine 22. Beim kleinsten auf  tretenden Barometerstand schliesst das Organ  15 den     Auslass    16 ab, und die Abgasturbine  22 treibt den Verdichter 3 mit der grössten       Leistung    an.

   Steigt der     Barometerdruck     über einen bestimmten Wert an, der von dem  konstant zu     haltenden        Wert    des Ruflade  druckes und auch von der Belastung abhängt,  so wird die Leistung der     Abgasturbine    22  mittels der Regelvorrichtung 10 zwecks       Konstanthaltung    des Rufladedruckes ver  mindert bis die Regelvorrichtung durch  gänzliches Öffnen des     Auslasses.    16 und Ab  schliessen des Abgaszutrittes zur Turbine 22  die letztere und somit den Verdichter 3     still-          ,setzt.     



  Mit dem Steuerschieber 12     bezw.    .dem       Servomotorkolben    14 können, wie im Haupt  patent beschrieben, Regelvorrichtungen für  die     Brennstoffzufuhr        bezw.    für die Rege  lung der Belastung beeinflusst werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Mit Rufladung ;arbeitende Brennkraft- maschine nach Patentanspruch des Haupt patentes, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufladeluft in mindestens einem Verdichter, der von der den Aufladeluft konstant halten den Regelvorrichtung geregelt wird, und mindestens in einem weiteren Verdichter, der durch diese Regelvorrichtung nicht beein flusst wird, verdichtet wird.
    <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Brennkraftmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Verdich ter hintereinander geschaltet sind. z. B.rennkra.ftmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die den Aufladedruck konstant haltende Regel vorrichtung die Leistung des Verdichters beeinflusst.
    3. Brennkraftmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der von der Regelvorrichtung nichtbeeinflusste Ver- dichter unmittelbar von der Brennkraft- maschine angetrieben wird. 4. Brennkraftmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der von der Regelvorrichtung niehtbeeinflusste Ver dichter von einer Abgasturbine angetrie ben wird.
    5. Brennkraftmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, .dass der von der Regelvorrichtung beeinflusste Verdichter von einem Elektromotor angetrieben wird.
    6. Brennkraftmaschine nach Unteranspruch 2 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die den Aufladedruck konstant haltende Re gelvorrichtung die Leistung des Elektro motors beeinflusst. 7. Brennkraftmaschine nach Patenütnspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der von der Regelvorrichtung beeinflusste Verdichter von einer Abgasturbine angetrieben wird.
    B. Brennkraftmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekenn zeichnet, dass die Regelvorrichtung ein Auslassorgan in der zur Turbine führenden Abgasleitung einstellt.
CH211060D 1938-06-22 1938-06-22 Mit Aufladung arbeitende Brennkraftmaschine. CH211060A (de)

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CH195149T 1938-06-22

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2429716A (en) * 1943-09-15 1947-10-28 Westinghouse Electric Corp Supercharger drive for airplane cabins
DE3636642A1 (de) * 1985-10-29 1987-04-30 Fuji Heavy Ind Ltd Aufladesystem fuer kraftfahrzeugmotoren
DE10023022A1 (de) * 2000-05-11 2001-11-22 Borgwarner Inc Aufgeladene Brennkraftmaschine

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