CH211319A - Vorrichtung an Linealen zur Erleichterung des Ziehens paralleler Linien. - Google Patents

Vorrichtung an Linealen zur Erleichterung des Ziehens paralleler Linien.

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CH211319A
CH211319A CH211319DA CH211319A CH 211319 A CH211319 A CH 211319A CH 211319D A CH211319D A CH 211319DA CH 211319 A CH211319 A CH 211319A
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CH
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Inventor
Alfred Clementz Ernst
Original Assignee
Alfred Clementz Ernst
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L13/00Drawing instruments, or writing or drawing appliances or accessories not otherwise provided for
    • B43L13/02Draughting machines or drawing devices for keeping parallelism
    • B43L13/04Guides for rulers

Landscapes

  • Drawing Aids And Blackboards (AREA)

Description


  Vorrichtung an Linealen zur Erleichterung des Ziehens paralleler     Linien.       Die Erfindung betrifft     eine    Vorrichtung  an Linealen, welche in einfacher und beque  mer Weise das Ziehen paralleler Linien in       erwünschtem,        gegenseitigem    Abstand ermög  licht.  



  Die Vorrichtung weist erfindungsgemäss  zwei Zeigerglieder auf, welche durch min  destens ' eine mit einer längsverlaufenden  Graduierung versehene und zum Lineal  senkrecht verschiebbare Schiene getragen  werden, welche Schiene in einer Führung  eines längs des     Lineals    verschiebbaren Trag  gliedes geführt     wird,    welches eine Marke zur  Einstellung der Schiene     trägt.     



  Die Erfindung wird auf den beigefügten  Zeichnungen in drei Ausführungsformen       veranschaulicht.     



       Fig.    1 zeigt     eine    auf einem Lineal anzu  bringende Klammer, welche mit einer in  einer Führung verschiebbaren, graduierten  Schiene mit Zeigerspitze versehen ist;       Fig.    2     zeigt    in kleinerem     Massstabe    zwei  Klammern gemäss der     Fig.    1, auf einem Li  neal angebracht;         Fig.    3 zeigt     in    grösserem     Massstabe    eine  auf einem     Lineal    angebrachte Klammer mit  zugehöriger verschiebbarer Schiene anderer  Ausführungsform;       Fig.    4 zeigt eine auf einem Lineal an-.

    gebrachte Klammer gemäss     Fig.    1, aber mit  einer verschiebbaren Schiene geänderter  Ausführungsform versehen.  



  Die Vorrichtung gemäss     Fig.    1 und 2  weist U-förmig gebogene, federnde Bleche 1  auf, die auf einem Lineal angebracht wer  den können und diesem entlang verschiebbar  sind. Auf jeder Klammer 1 ist eine Aus  pressung 2 vorgesehen, welche     eine    Führung  für eine Schiene 3 bildet, welche an ihrem  einen Ende mit einer Zeigerspitze 4 ver  sehen ist. Die Schiene 3 ist graduiert, z. B.  in Millimetern.  



  Die Vorrichtung wird in folgender Weise  gehandhabt: Zwei     Klammern    mit zugehöri  gen graduierten     Schienen        3,.    deren Zeiger  spitzen 4 einander zugewandt sind, werden  auf     einem    Lineal 5 angebracht und     in    ge  eignetem Abstand voneinander eingestellt.      Die Schienen werden     in    ihren Führungen  verschoben, bis der erwünschte     Graduie-          rungsstrich    sich vor der Marke 6 auf der  Klammer 1 befindet. Man zieht nun eine  erste Linie mit Hilfe des Lineals 5.

   Dar  nach wird dieses auf dem Papier oder Ge  genstand, der mit Linien versehen werden  soll, so weit verschoben, dass sich der aus  gezogene Strich genau in der Verlängerung  der Zeigerspitzen 4 befindet, das heisst dass  er mit der gedachten Linie zusammenfällt,  welche die Spitzen verbindet.     Man    zieht nun  einen Strich mit Hilfe des Lineals, und die  ser neue Strich wird parallel zum ersten  Strich und in erwünschtem Abstand von die  sem liegen. Um die Wirkung der     Parallaxe     in     möglichstem        11asse    zu vermeiden, sind die  Zeigerspitzen 4 zweckmässig nach unten ge  bogen, so dass sie sich gegen die Zeichen  fläche neigen.  



       Selbstverständlich    können die oben be  schriebenen Klammern 1 durch eine andere  zweckmässige Vorrichtung, z. B. durch Hül  sen, ersetzt werden, welche auf das Lineal  aufgesteckt werden.  



  Dadurch, dass die beiden Schienen 3 der  art zusammengekuppelt werden, dass sie sich  bei der Verschiebung in ihren Führungen  zusammen bewegen, wird die Einstellung  des Abstandes zwischen dem Lineal 5 und  den Zeigerspitzen 4 in hohem     Masse    verein  facht.  



       Fig.    3 zeigt ein Beispiel, wie eine der  artige Zusammenkupplung der Schienen 3  zweckmässig ausgeführt sein kann, wobei der  Einfachheit halber nur die eine Schiene ge  zeigt wird.  



  Von der Klammer oder Hülse 1. ragen  zwei Lagerböcke oder     -lappen    7 senkrecht  auf. In diesen sind Löcher für eine Welle 8  gebohrt, welche zweckmässig etwas länger  ist als das Lineal 5 und sich durch die La  gerböcke 7 in beiden Hülsen 1 hindurch er  streckt. In ihrer Mitte ist die Welle 8 mit  einem geriffelten Teil 9 versehen, mit wel  chem sie gedreht werden kann. Beiderseits  des Teils 9 ist die Welle 8 in zwei auf dem    Lineal befestigten Lagerböcken 14 und 15  gelagert. Die Welle ist ferner mit einer  längsverlaufenden Keilnute 10 versehen. Auf  der Welle ist bei jeder Hülse 1 ein Zahn  rad 11 axial     verschiebbar,    aber nicht dreh  bar angebracht, welches durch einen Keil 12  mit guter Passung in die     Keilnute    10 ein  greift.

   Das Zahnrad 11 befindet sich zwi  schen den zwei aufragenden Lagerböcken 7  auf der betreffenden Hülse 1, und greift in  eine auf der Schiene 3 durch Pressen oder  in anderer zweckmässiger Weise hergestellte  Zahnstange 13. Beim Drehen der Welle 8  mittels des geriffelten Teils 9 werden sich  somit die beiden Zahnräder 11 und infolge  dessen die beiden Schienen 3 gemeinsam be  wegen, was die Handhabung des Lineals  wesentlich erleichtert.  



  Die mechanische Anordnung für die Zu  sammenkupplung der Schienen 3 und deren  gemeinsame Einstellung kann selbstver  ständlich in verschiedener Weise geändert  werden.  



  In     Fig.    4 wird ein Beispiel einer Vor  richtung zur Ermöglichung der gemeinsamen  Verschiebung der Zeigerspitzen dargestellt.  durch welche Vorrichtung die Herstellung  des Gerätes bedeutend billiger wird.  



  Das Lineal 5 ist gemäss dieser Ausfüh  rungsform nur mit einer Klammer 1 ver  sehen, welche zweckmässig wie die in     Fig.    1  und 2 dargestellten Klammern ausgebildet  und mit einer Führung 2 für eine verschieb  bare Schiene 3 versehen ist. Diese Schiene  ist an ihrem Ende mit einem seitlich heraus  ragenden Arm 16 versehen, der seinerseits  an seinem äussern Ende eine Zeigerspitze 4  trägt, welche gegen die Schiene 3 hin gerich  tet ist. In gleichem     Abstand    vom Lineal wie  diese Spitze 4 auf dem Arm 16 trägt die  Schiene eine dieser Spitze     entgegengerichtete     Spitze 4', wobei diese beiden Spitzen zur  Vermeidung der Wirkung der     Parallaxe     zweckmässig nach unten abgebogen sind.

   Auf  Wunsch kann der Arm 16 in zwei Teilen  ausgeführt werden, wovon der eine an der  Schiene 3 befestigt und der andere, der die  äussere Spitze 4 trägt, auf der Schiene 3 ver-      schiebbar ist, so dass der Abstand zwischen  den Spitzen 4, 4' geändert werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCFI Vorrichtung an Linealen zur Erleichte rung des Ziehens paralleler Linien, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Zeigerglieder durch mindestens eine mit einer längsver laufenden Graduierung versehene, zum Li neal senkrecht verschiebbare Schiene getra gen werden und diese Schiene in. einer Füh rung eines längs des Lineals verschiebbaren Traggliedes geführt wird, welches eine Marke zur Einstellung der Schiene trägt. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Vorrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Li neal ein einziges verschiebbares Trag glied angeordnet ist, und dass die auf die sem senkrecht zum Lineal verschiebbar angeordnete Schiene mit zwei Zeigerglie dern versehen ist, von denen das eine un mittelbar an der Schiene angebracht ist, während das andere an einem von der Schiene seitlich ausragenden Arm im Abstand vom erstgenannten Zeigerglied und im gleichen Abstand vom Lineal wie dieses angebracht ist. 2.
    Vorrichtung nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der Arm aus zwei zu einander in ihrer @ Längsrichtung ver schiebbaren Teilen besteht, von denen der eine mit der Schiene fest verbunden ist und der andere vom erstgenannten Teil getragen wird. 3. Vorrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Zei gerglied von einer Schiene getragen und jede derselben auf einem Tragglied ge führt wird. 4.
    Vorrichtung nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die beiden verschieb baren Schienen miteinander gekuppelt sind, so dass sie sieh bei der Verschie bungsbewegung gemeinsam verschieben. 5. Vorrichtung nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die mechanische Kupplung aus je einer auf jeder Schiene angebrachten Zahnstange besteht, welche je in ein auf einer in Längsrichtung des Lineals angebrachten und auf diesem drehbar gelagerten Welle verschiebbar aber nicht drehbar gelagertes Zahnrad eingreift,
    wobei die Welle drehbar und verschiebbar in Lagern auf den Tragglie dern gelagert und mit Vorrichtungen zur Drehung mit der Hand versehen ist. 6. Vorrichtung nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 3 bis 5, da durch gekennzeichnet, dass die Zeiger glieder aus von den Schienen seitlich her ausstehenden Spitzen bestehen, welche wenigstens an den Enden nach unten abgebogen sind, so dass sie sich beim An bringen des Lineals auf der Unterlage gegen diese neigen.
CH211319D 1938-04-29 1939-04-26 Vorrichtung an Linealen zur Erleichterung des Ziehens paralleler Linien. CH211319A (de)

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SE180139X 1939-01-18
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