CH211319A - Vorrichtung an Linealen zur Erleichterung des Ziehens paralleler Linien. - Google Patents
Vorrichtung an Linealen zur Erleichterung des Ziehens paralleler Linien.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B43—WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
- B43L—ARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
- B43L13/00—Drawing instruments, or writing or drawing appliances or accessories not otherwise provided for
- B43L13/02—Draughting machines or drawing devices for keeping parallelism
- B43L13/04—Guides for rulers
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Description
Vorrichtung an Linealen zur Erleichterung des Ziehens paralleler Linien. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung an Linealen, welche in einfacher und beque mer Weise das Ziehen paralleler Linien in erwünschtem, gegenseitigem Abstand ermög licht.
Die Vorrichtung weist erfindungsgemäss zwei Zeigerglieder auf, welche durch min destens ' eine mit einer längsverlaufenden Graduierung versehene und zum Lineal senkrecht verschiebbare Schiene getragen werden, welche Schiene in einer Führung eines längs des Lineals verschiebbaren Trag gliedes geführt wird, welches eine Marke zur Einstellung der Schiene trägt.
Die Erfindung wird auf den beigefügten Zeichnungen in drei Ausführungsformen veranschaulicht.
Fig. 1 zeigt eine auf einem Lineal anzu bringende Klammer, welche mit einer in einer Führung verschiebbaren, graduierten Schiene mit Zeigerspitze versehen ist; Fig. 2 zeigt in kleinerem Massstabe zwei Klammern gemäss der Fig. 1, auf einem Li neal angebracht; Fig. 3 zeigt in grösserem Massstabe eine auf einem Lineal angebrachte Klammer mit zugehöriger verschiebbarer Schiene anderer Ausführungsform; Fig. 4 zeigt eine auf einem Lineal an-.
gebrachte Klammer gemäss Fig. 1, aber mit einer verschiebbaren Schiene geänderter Ausführungsform versehen.
Die Vorrichtung gemäss Fig. 1 und 2 weist U-förmig gebogene, federnde Bleche 1 auf, die auf einem Lineal angebracht wer den können und diesem entlang verschiebbar sind. Auf jeder Klammer 1 ist eine Aus pressung 2 vorgesehen, welche eine Führung für eine Schiene 3 bildet, welche an ihrem einen Ende mit einer Zeigerspitze 4 ver sehen ist. Die Schiene 3 ist graduiert, z. B. in Millimetern.
Die Vorrichtung wird in folgender Weise gehandhabt: Zwei Klammern mit zugehöri gen graduierten Schienen 3,. deren Zeiger spitzen 4 einander zugewandt sind, werden auf einem Lineal 5 angebracht und in ge eignetem Abstand voneinander eingestellt. Die Schienen werden in ihren Führungen verschoben, bis der erwünschte Graduie- rungsstrich sich vor der Marke 6 auf der Klammer 1 befindet. Man zieht nun eine erste Linie mit Hilfe des Lineals 5.
Dar nach wird dieses auf dem Papier oder Ge genstand, der mit Linien versehen werden soll, so weit verschoben, dass sich der aus gezogene Strich genau in der Verlängerung der Zeigerspitzen 4 befindet, das heisst dass er mit der gedachten Linie zusammenfällt, welche die Spitzen verbindet. Man zieht nun einen Strich mit Hilfe des Lineals, und die ser neue Strich wird parallel zum ersten Strich und in erwünschtem Abstand von die sem liegen. Um die Wirkung der Parallaxe in möglichstem 11asse zu vermeiden, sind die Zeigerspitzen 4 zweckmässig nach unten ge bogen, so dass sie sich gegen die Zeichen fläche neigen.
Selbstverständlich können die oben be schriebenen Klammern 1 durch eine andere zweckmässige Vorrichtung, z. B. durch Hül sen, ersetzt werden, welche auf das Lineal aufgesteckt werden.
Dadurch, dass die beiden Schienen 3 der art zusammengekuppelt werden, dass sie sich bei der Verschiebung in ihren Führungen zusammen bewegen, wird die Einstellung des Abstandes zwischen dem Lineal 5 und den Zeigerspitzen 4 in hohem Masse verein facht.
Fig. 3 zeigt ein Beispiel, wie eine der artige Zusammenkupplung der Schienen 3 zweckmässig ausgeführt sein kann, wobei der Einfachheit halber nur die eine Schiene ge zeigt wird.
Von der Klammer oder Hülse 1. ragen zwei Lagerböcke oder -lappen 7 senkrecht auf. In diesen sind Löcher für eine Welle 8 gebohrt, welche zweckmässig etwas länger ist als das Lineal 5 und sich durch die La gerböcke 7 in beiden Hülsen 1 hindurch er streckt. In ihrer Mitte ist die Welle 8 mit einem geriffelten Teil 9 versehen, mit wel chem sie gedreht werden kann. Beiderseits des Teils 9 ist die Welle 8 in zwei auf dem Lineal befestigten Lagerböcken 14 und 15 gelagert. Die Welle ist ferner mit einer längsverlaufenden Keilnute 10 versehen. Auf der Welle ist bei jeder Hülse 1 ein Zahn rad 11 axial verschiebbar, aber nicht dreh bar angebracht, welches durch einen Keil 12 mit guter Passung in die Keilnute 10 ein greift.
Das Zahnrad 11 befindet sich zwi schen den zwei aufragenden Lagerböcken 7 auf der betreffenden Hülse 1, und greift in eine auf der Schiene 3 durch Pressen oder in anderer zweckmässiger Weise hergestellte Zahnstange 13. Beim Drehen der Welle 8 mittels des geriffelten Teils 9 werden sich somit die beiden Zahnräder 11 und infolge dessen die beiden Schienen 3 gemeinsam be wegen, was die Handhabung des Lineals wesentlich erleichtert.
Die mechanische Anordnung für die Zu sammenkupplung der Schienen 3 und deren gemeinsame Einstellung kann selbstver ständlich in verschiedener Weise geändert werden.
In Fig. 4 wird ein Beispiel einer Vor richtung zur Ermöglichung der gemeinsamen Verschiebung der Zeigerspitzen dargestellt. durch welche Vorrichtung die Herstellung des Gerätes bedeutend billiger wird.
Das Lineal 5 ist gemäss dieser Ausfüh rungsform nur mit einer Klammer 1 ver sehen, welche zweckmässig wie die in Fig. 1 und 2 dargestellten Klammern ausgebildet und mit einer Führung 2 für eine verschieb bare Schiene 3 versehen ist. Diese Schiene ist an ihrem Ende mit einem seitlich heraus ragenden Arm 16 versehen, der seinerseits an seinem äussern Ende eine Zeigerspitze 4 trägt, welche gegen die Schiene 3 hin gerich tet ist. In gleichem Abstand vom Lineal wie diese Spitze 4 auf dem Arm 16 trägt die Schiene eine dieser Spitze entgegengerichtete Spitze 4', wobei diese beiden Spitzen zur Vermeidung der Wirkung der Parallaxe zweckmässig nach unten abgebogen sind.
Auf Wunsch kann der Arm 16 in zwei Teilen ausgeführt werden, wovon der eine an der Schiene 3 befestigt und der andere, der die äussere Spitze 4 trägt, auf der Schiene 3 ver- schiebbar ist, so dass der Abstand zwischen den Spitzen 4, 4' geändert werden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCFI Vorrichtung an Linealen zur Erleichte rung des Ziehens paralleler Linien, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Zeigerglieder durch mindestens eine mit einer längsver laufenden Graduierung versehene, zum Li neal senkrecht verschiebbare Schiene getra gen werden und diese Schiene in. einer Füh rung eines längs des Lineals verschiebbaren Traggliedes geführt wird, welches eine Marke zur Einstellung der Schiene trägt. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.Vorrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Li neal ein einziges verschiebbares Trag glied angeordnet ist, und dass die auf die sem senkrecht zum Lineal verschiebbar angeordnete Schiene mit zwei Zeigerglie dern versehen ist, von denen das eine un mittelbar an der Schiene angebracht ist, während das andere an einem von der Schiene seitlich ausragenden Arm im Abstand vom erstgenannten Zeigerglied und im gleichen Abstand vom Lineal wie dieses angebracht ist. 2.Vorrichtung nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der Arm aus zwei zu einander in ihrer @ Längsrichtung ver schiebbaren Teilen besteht, von denen der eine mit der Schiene fest verbunden ist und der andere vom erstgenannten Teil getragen wird. 3. Vorrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Zei gerglied von einer Schiene getragen und jede derselben auf einem Tragglied ge führt wird. 4.Vorrichtung nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die beiden verschieb baren Schienen miteinander gekuppelt sind, so dass sie sieh bei der Verschie bungsbewegung gemeinsam verschieben. 5. Vorrichtung nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die mechanische Kupplung aus je einer auf jeder Schiene angebrachten Zahnstange besteht, welche je in ein auf einer in Längsrichtung des Lineals angebrachten und auf diesem drehbar gelagerten Welle verschiebbar aber nicht drehbar gelagertes Zahnrad eingreift,wobei die Welle drehbar und verschiebbar in Lagern auf den Tragglie dern gelagert und mit Vorrichtungen zur Drehung mit der Hand versehen ist. 6. Vorrichtung nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 3 bis 5, da durch gekennzeichnet, dass die Zeiger glieder aus von den Schienen seitlich her ausstehenden Spitzen bestehen, welche wenigstens an den Enden nach unten abgebogen sind, so dass sie sich beim An bringen des Lineals auf der Unterlage gegen diese neigen.
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE211319X | 1938-04-29 | ||
| SE180139X | 1939-01-18 | ||
| SE200339X | 1939-03-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH211319A true CH211319A (de) | 1940-09-15 |
Family
ID=27354939
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH211319D CH211319A (de) | 1938-04-29 | 1939-04-26 | Vorrichtung an Linealen zur Erleichterung des Ziehens paralleler Linien. |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE434039A (de) |
| CH (1) | CH211319A (de) |
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0
- BE BE434039D patent/BE434039A/xx unknown
-
1939
- 1939-04-26 CH CH211319D patent/CH211319A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE434039A (de) |
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