CH211334A - Schwingkörper zur Erzeugung mechanischer Schwingungen mittels Magnetostriktion. - Google Patents
Schwingkörper zur Erzeugung mechanischer Schwingungen mittels Magnetostriktion.Info
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Description
Schwingkörper zur Erzeugung mechanischer Schwingungen mittels blagnetostriktion. Es ist bekannt, die Erscheinung der so genannten Magnetostriktion, das heisst die Dimensionsänderung eines magnetischen Kör pers bei Einwirkung eines magnetischen Wechselfeldes zur Erzeugung mechanischer Schwingungen, insbesondere rascher mecha nischer Schwingungen, auszunutzen. Zu die sem Zwecke bringt man einen Körper aus magnetischem Material in ein Wechselfeld. Bei den bekannten Anordnungen wird bei spielsweise ein längliches Rohr innerhalb einer Magnetspule untergebracht und durch den Einfluss des Feldes zum Schwingen an geregt.
Die Rohrform wurde deshalb ge wählt, um eine ausreichende Kühlung mit Hilfe eines das Rohr durchströmenden Kühl mediums zu erzielen.
Die Flüssigkeitskühlung kompliziert die Anordnung und ist auch aus vielen andern Gründen unerwünscht. Die Erfindung geht nun dahin, eine besondere Flüssigkeits- kühlung für Magnetostriktionsschwinger überflüssig zu machen. Erfindungsgemäss weist der zur Erzeugung von Schwingungen mittels Magnetostriktion dienende Schwing körper eine Anzahl längs verlaufender fächerförmiger Kühlflächeil auf. Besonders vorteilhaft ist es, den Schwingkörper aus einzelnen länglichen, miteinander verbun denen Teilen, insbesondere Blechen, aufzu bauen.
Bei Verwendung von Blechen sind diese derart winkelig abgebogen, dass sich ein fächerförmiges System von Kühlflächen ergibt. Infolge der Vergrösserung seiner Oberfläche ist die Kühlung des Schwing körpers eine bedeutend intensivere, so dass er grössere Leistungen abgeben kann. Als Material für die Herstellung des Schwing- körpers eignen sich besonders I@Tickel und Nickellegierungen.
In den Fig. 1 und 2 ist ein Ausfüh rungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Der Schwinger besteht aus ein zelnen Blechen 1, 2), 3, 4 und 5, welche win kelig abgebogen und so angeordnet sind, dass ihre abgebogenen Teile gleichzeitig als Kühl fahnen wirken. Die Bleche sind längs der Flächen 6, i, 8 und 9 miteinander verbun den, vorzugsweise durch einzelne Schweiss punkte. Diese Art der Anordnung hat fol gende Vorteile.
Zunächst werden durch die Unterteilung des Schwingerkörpers die in ihm entstehenden Wirbelströme auf eine verhält nismässig geringe Grösse gebracht, so dass nicht in so hohem Masse Verlustwärme ent steht. Diese Verlustwärme bildete ja bei der Konstruktion von Schwingern immer das grösste Problem. Ausserdem wird aber auch die erzeugte Wärme viel besser abgeführt, da eine grosse Anzahl von Abstrahlungs- flächen zur Verftigimg steht.
Die Zahl der Abstrahlungsflächen kann natürlich eine verschiedene sein; es empfiehlt sich jedoch nicht, etwa bei einer Anordnung nach den Figuren, zu viel solcher Flächen anzuordnen, da sie sich sonst gegenseitig anstrahlen und ihre Wirkung zum Teil wieder verloren geht.
Der Schwinger nach der Erfindung kann auch aus einem Stück hergestellt sein. Die Wirbelstrombildung lässt sich noch besser unterdrücken, wenn man an den -Verbin- dungsstellen zwischen den Blechen isolie rende Zwisehenlagen anbringt bezw. durch Lackanstrich eine Isolation der Bleche von einander erzielt.
Der Schwingkörper nach der Erfindung kann für alle Zwecke verwendet werden, für die bisher 3lagnetostriktionsschwinger zur Anwendung gebracht wurden, z. B. für die Behandlung von Stoffen mit Ultraschall oder die Herstellung von Emulsionen. Auch für die Zwecke des Verlötens von Gegen ständen unter Anwendung hochfrequenter mechanischer Schwingungen, in welche die zu verlötenden Gegenstände bezw. das ge schmolzene Lotmetall versetzt werden, ist der neue Schwinger gut geeignet.
Claims (1)
- PATENT AN SPRUCU Schwingkörper für die Erzeugung me chanischer Schwingungen nach dem Prinzip der Magnetostriktion, der eine Anzahl längs verlaufender, fächerförmiger Kühlflächen aufweist. UNTERANSPRüCHE: 1. Schwingkörper nach dem Patentanspruch, bestehend aus einer Anzahl aufeinander geschichteter, länglicher Bleche, welche der Länge nach derart winkelig abgebo gen sind, dass sich ein fächerförmiges System von Kühlflächen ergibt.?. Schwingkörper nach dem Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die einzelnen Teile des Schwingkörpers voneinander elektrisch isoliert sind. 3. Schwingkörper nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet. dass der Schwing körper aus Nickel besteht. 4. Schwingkörper nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwing- körper aus einem Stück hergestellt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE531871X | 1920-03-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| CH211334A true CH211334A (de) | 1940-09-15 |
Family
ID=1537026
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| CH211334D CH211334A (de) | 1920-03-06 | 1939-07-18 | Schwingkörper zur Erzeugung mechanischer Schwingungen mittels Magnetostriktion. |
Country Status (2)
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE970507C (de) * | 1952-05-10 | 1958-09-25 | Siemens Ag | Scheibenfoermiger, piezoelektrischer Schwingungskoerper mit ununterbrochener Abstrahlflaeche |
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Families Citing this family (1)
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1921
- 1921-03-12 FR FR531871D patent/FR531871A/fr not_active Expired
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Also Published As
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| FR531871A (fr) | 1922-01-21 |
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