CH211515A - Induktionszähler mit wenigstens einem Bimetallstreifen zur Temperaturkompensation. - Google Patents

Induktionszähler mit wenigstens einem Bimetallstreifen zur Temperaturkompensation.

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CH211515A
CH211515A CH211515DA CH211515A CH 211515 A CH211515 A CH 211515A CH 211515D A CH211515D A CH 211515DA CH 211515 A CH211515 A CH 211515A
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CH
Switzerland
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bimetal strip
bimetal
induction meter
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induction
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Inventor
A-G Landis Gyr
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Landis & Gyr Ag
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/02Constructional details
    • G01R11/17Compensating for errors; Adjusting or regulating means therefor
    • G01R11/18Compensating for variations in ambient conditions
    • G01R11/185Temperature compensation

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Reciprocating, Oscillating Or Vibrating Motors (AREA)

Description


  



  Induktionszähler mit wenigstens einem Bimetallstreifen zur
Temperaturkompensation.



   Um die Angaben eines Induktionszählers von der Temperatur unabhängig zu machen oder wenigstens deren Einfluss weitgehend herabzusetzen, werden auf Temperaturanderungen ansprechende Mittel wie Bimetallstreifen am Triebkern des Zählers vorgesehen, die entweder den Spannungs-oder den Strom  triebfluss    derart beeinflussen, dass der Tem  peraturfehler    beseitigt wird.



   Die   ErBndung    bezieht sich auf einen In  duktionszähler mit wenigstens einem    Bimetallstreifen zur Temperaturkompensation.   Ge-    mäss der Erfindung ist der Bimetallstreifen derart am   Triebkern    befestigt und wirksam, dass er sowohl den   Spannungs-,    als auch den   Stromtriebílu°    in einer den   Temperaturfehler    mindestens zum Teil kompensierenden Weise beeinflusst, wodurch ein einfacher Aufbau und eine sehr wirksame und vollkommene Temperaturkompensation erreicht werden kann.



   Liegt der Bimetallstreifen im Pfad eines motorisch nicht wirksamen   Nebenschluss-      Spannungsfeldes    und gleicbzeitig im Pfad des motorisch wirksamen Hauptstromfeldes, dann kann der Bimetallstreifen auf der Invarseite zur Erhöhung der magnetischen Leitfähigkeit vorzugsweise mit einem magnetischen gut leitenden Blechstreifen, wie Dynamoblech versehen sein. Bei einem dreischenkligen, je einen Luftspalt zwischen dem mitt  leren    Schenkel und den beiden äussern Schenkeln aufweisenden Spannungseisen und einem zweischenkligen Stromeisen kann an der Un  terseite    des   Spannungseisens,    und zwar gegen über den beiden Luftspalten je ein Bimetallstreifen angeordnet werden.



   In der Zeichnung ist ein   Ausführungs-    beispiel der Erfindung an einem   Ferra, ris-    zähler mit einem dreischenkligen Spannungseisen und einem zweischenkligen   Stromeisen    dargestellt.



   Der Aufbau des Triebsystems erfolgt in der an sich bekannten Weise, so dass es sich erübrigt, näher auf diesen einzugehen. Der mittlere Schenkel 1 des Spannungseisens 2 ist mit Ansätzen 3,4 versehen, die mit den beiden äussern Schenkeln 5,6 je einen Luftspalt 7,8 bilden. Gegenüber diesen beiden Luftspalten 7,8 befindet sich an der Unterseite des Spannungseisens 2 je ein, an dem äussern Schenkel 5 bezw. 6 befestigter Bimetallstreifen 9,10. An der Invarseite der Bimetallstreifen 9,10, das ist die gegenüber den Luftspatten 7,8 befindliche Seite, ist zur Erzielung einer besseren magnetischen Leitfähigkeit ein Dynamoblech 11,12 befestigt. In den Luftspalt   7    greift   weiterhm    in   bekanlíter Weise ein Kupfer'dügel    13 und in den Luftspalt 8 ein Kupferfliigel 14 ein.



  Gegenüber den Bimetallstreifen 9,10 befinden sich die   Polplatten      15,    16 des   Strom-    eisens   17.   



   Bei zunehmender Temperatur im Zählergehäuse infolge   äusserer Einnüsse oder längerer    Belastung werden die beiden Bimetallstreifen 9,10 die Luftspalte   18,    19 verkleinern. Es werden dann mehr Kraftlinien des Spannungsflusses zwischen dem mittleren Schenkel   I    und den beiden äussern Schenkeln 5,6 des Spannungseisens 2   nebengeschlossen.    Die Folge davon ist, dass die durch die Temperaturzunahme erhöhte Tourenzahl wieder kleiner wird. Bei einer Temperaturerhöhung werden ferner die Bimetallstreifen 9, 10 von den   Polflachen      15,    16 des   Stromeisens    17 entfernt.

   Somit wird auch der   Stromtriebfluss    kleiner, weil ja dieser teilweise über die beiden Bimetallstreifen 9,10 geführt wird.   Dureb    die Abnahme der beiden   Triebflüsse    wird nun das Drehmoment des Zählers   herabge-    setzt. Die durch die Temperaturerhöhung be  dingte    Zunahme des Drehmomentes wird demnach durch die Bimetallstreifen ausgeglichen.



  Die umgekehrte Wirkung tritt ein, wenn die Temperatur im Zählergehäuse fällt. Durch die beiden Bimetallstreifen wird also der   Flussfehler    kompensiert.



   Bei einer Temperaturzunahme wird nun auch durch die von den Bimetallstreifen 9, 10 bewirkte Verkleinerung der Luftspalte   18,    19 eine Erhöhung der Induktivität des   Span-    nungssystems herbeigeführt, wodurch der Phasenwinkel grosser wird. Auf diese Weise wird also auch einer bei Temperaturerhöhung auftretenden   Phasenwinkelabnahme    entgegengewirkt. Weiterhin werden aber auch noch durch die bei zunehmender Temperatur sich   einstellellde    Verringerung des magnetischen Widerstandes zwischen den Bimetallstreifen 9,10 und dem mittleren Schenkel   1    des   Spannungseisens    2 über die Luftspaite 7,8 weniger   nebengeschlosseneKraftlinien geführt.   



  Die Folge davon ist, dass durch die hierdurch vergrösserte Reaktanz der   Supferflügel    13, 14    der Phasenwinkei zunimmt. Umgekehrt er-    folgt bei abnehmender Temperatur eine   Zu-      nahme    der die   Kupferflijgel      beeinflussenden    nebengeschlossenen Kraftlinien und damit eine Abnahme des   Phasenwillkels.      Demzu-    folge wird also durch die Bimetallanordnung auch eine Kompensation des Phasenwinkels bewirkt.



   Durch entsprechende Dimensionierung der Bimetallanordnung hat man es in der Hand, die Verhältnisse so zu gestalten, dass iiber den ganzen praktisch in Betracht kommenden   Leistungsfaktorbereich    der   Temperaturfehler    kompensiert wird.



   Es ist   natürlieh    nicht   unbedingt notwen-      dig,    die Bimetallanordnung so anzuordnen und auszubilden, wie es das dargestellte Ausführungsbeispiel zeigt. So ist es bei   entspre-    chender Ausgestaltung des   Triebeisens    auch möglich, an Stelle von zwei Bimetallstreifen   nul    einen zn verwenden. Weiterhin kann auch die   Bimetallanordnung mit einer bekannten      Wärmeiegierungs-Anordnung    am   Bremsma-      gneten    kombiniert werden.

   Das kann sich in besonderen   E'ällen,    in denen die   Bimetallan-       ordnullg am Triebkern ftir sieh allein nicht    die gewünschte Kompensation ergibt, was beispielsweise bei stark unterhalb der normalen Raumtemperatur liegenden Tempera  turen    möglich ist, als nützlich erweisen. Eine solche Anordnung kann beispielsweise darin bestehen, daB an dem einen Magnetpol eines    U-förmigen Bremsmagneten ein Wärmelegie-    rungsstück mit einem negativen Temperaturkoeffizienten, bei dem also die Permeabilität bei einer Temperaturerhöhung abnimmt, befestigt wird. Bekanntlich nimmt mit   steigen-    der Temperatur die Bremswirkung des Ma   gneten    ab.

   Bei einer Temperaturerhöhung wird dann bei der erwähnten Anordnung der über die Wärmelegierung geführte Fluss zufolge der kleineren Permeabilität kleiner und dadurch die Flussdichte in dem Luftspalt zwischen den beiden Polen des Bremsmagneten   gruger,    so dass   eine vermehrte Bremswir-    kung erreicht wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Induktiouszahler mit wenigstens einem Bimetallstreifen zur Temperaturkompensation, dadurch gekennzeichnet, dass der Bimetallstreifen derart am Triebkern befestigt und wirksam ist, dass er sowohl den Spannungs-, als auch den Stromtriebflul3 in einer den Temperaturfehler milldestens zum Teil kom pensierenden Weise beeillfusst.
    BNTERANSPRUCHE : 1. Induktionszähler nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Bimetall streifen im Pfad eines motorisch nicht wirksamen Nebenschluss-Spannungsfeldes und im Pfad des motorisch wirksamen Hauptstromfeldes liegt.
    2. IndulitionszChler nach Unteranspruch t, dadurch gekennzeichnet, dass der Bimetall streifen auf der Invarseite zur Erhöhung der magnetischen Leitfähigkeit mit einem ferromagnetischen Blechstreifen versehen ist.
    3. Induktionszähler nach Patentanspruch mit einem dreischenkligen, je einen Luftspalt zwischen dem mittleren Schenkel und den beiden äuBern Sebenkeln aufweisenden Spannungseisen und einem zweischenkligen Stromeisen, dadurch gekennzeichnet, dass an der Unterseite des Spannungseisens, und zwar gegenüber den beiden Luftspalten je ein Bimetallstreifen angeordnet ist.
    4. Induktionszähler nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Bimetall streifen auch die Wirkung der in den Luftspalten befindlichen, zur Phasenab gleichung dienenden Kupferflugel in einem den Winkelfehler kompensierenden Sinne beeinflusst.
    5. Induktionszähler nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Bimetall anordnung mit einer Wärmelegierungsan- ordnung am Bremsmagneten kombiniert ist.
CH211515D 1939-06-03 1939-06-03 Induktionszähler mit wenigstens einem Bimetallstreifen zur Temperaturkompensation. CH211515A (de)

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