CH212045A - Entladungsgefäss mit Aussenanode. - Google Patents

Entladungsgefäss mit Aussenanode.

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CH212045A
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CH
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discharge vessel
anode
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Aktiengesellschaft C Lorenz
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Lorenz C Ag
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Landscapes

  • Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)
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Description


  Entladungsgefäss mit Aussenanode.    Um wärmeempfindliche Dichtungsstellen,  die zum Abdichten von Vakuumapparaten  dienen, z. B. Glasverschmelzungen, vor jähen  Temperaturwechseln zu schützen, ist es be  kannt, schlechte Wärmeleiter anzuordnen  oder den     Wärmestrom    an den Dichtungsstel  len vorbeizuleiten oder für eine andere     ther-_     mische Entlastung zu sorgen. Solche Mittel  sind aber nur wirksam bei Vakuumappara  ten, z. B. Entladungsröhren oder     dergl.,     grösserer Abmessungen.

   Sie müssen gross sein  im Verhältnis zu diesen Vorrichtungen und  besonders zu den von ihnen zu schützenden  Dichtungsstellen und sind daher schwer, eig  nen sich also nicht für kleine     Entladurfgs-          röhren.    Überdies ist nicht zu verhindern, dass  die Wärmestrahlung, die von einem hoch er  hitzten Teil solcher Röhren, z. B. von einem  die Anode bildenden Röhrenteil ausgeht, auf  die Dichtungsstelle wirkt, wenn Wärme  widerstände das Schutzmittel zwischen bei  den sind.  



       Entladungsgefässe,    deren Gefässhülle oder    Kolben aus Metall besteht oder zum grössten  Teil metallisch ist, um als Anode zu dienen,  können bekanntlich stark belastet werden.  Die Belastung kann so gross sein, dass der  Kolben glühend wird. Für eine solche Be  lastung darf aber der Kolben bei Rotglut  nicht porös sein, weil sonst -das Vakuum ge  stört     würde.    Überdies ist eine zweite Forde  rung zu erfüllen, dass nämlich die wärme  empfindliche     Dichtungsstelle    des Entladungs  gefässes, welche meist Glas als     Dichtungs-          mittel    aufweist, gegen die entstehenden  schnellen     Temperaturänderungen    und un  gleichmässige Temperaturverteilung geschützt  wird.  



  Die Erfindung befasst sich nun mit einem  Entladungsgefäss mit Aussenanode, bei dem  die zweite Forderung erfüllt ist. Ein Aus  führungsbeispiel der     Erfindung    ist im fol  genden erläutert und in der Zeichnung durch  eine     Schnittansicht    dargestellt.  



  Der metallische Kolben des als Beispiel  gezeigten Entladungsgefässes hat einen röhr-           förmigen    Teil 2, der die Anode bildet, und  eine kegelförmige Verbreiterung 1, die aus  einem     Stück    mit dieser Anode besteht und  mit einem Flansch 3 versehen ist. Die Wand  der     Verbreiterung    1 ist dicker als die des  Teils 2. Ein     Metallring    5 ist in die Ver  breiterung 1     eingepresst    und vergrössert so  deren Wanddicke. Der Ring 5 umschliesst  eine Isolierscheibe 7, in welcher Leiter 6 für  die     Elektrodenanordnung    E sitzen. Die  Scheibe 7 besteht aus keramischem Stoff, der  porös und in bekannter Weise mit Durch  bohrungen versehen ist.

   Die Leiter 6 sind  mittels einer Glasschicht 4 abgedichtet, wel  che auch die Fugen zwischen den Teilen<B>7, 5,</B>  1 verdeckt.  



  Der so eine Dichtungsstelle bildende     Ver-          schlussteil    7, 4 für den Kolben 2, 1, 3 ist auf  diese Art durch den Ring 5 und die Verbrei  terung 1 von der Anode 2 getrennt. Diese  Trennung ist zufolge der Form und Wand  dicke der Anordnung 1, 5 solcher Art, dass  das thermische Verhalten der Anode 2 ver  schieden ist von dem des     Verschlussteils    7, 4.

    Die raschen Temperaturwechsel der Anode,  die arm an Wärmeträgheit ist, insbesondere  ihr jäher Temperaturanstieg bei Belasten  des Entladungsgefässes, werden durch das  Trenn- oder     Abschirmmittel    1, 5 dem     Ver-          schlussteil    7, 4     ferngehalten,    während dessen  Wärmeträgheit ihrerseits Temperaturände  rungen des Teils 7, 4 vermindert. Die neue  Anordnung beschränkt so die von der Anode  auf die Glasschicht 4     übertragene    Wärme  auf ein Mindestmass und ermöglicht mithin,  diese Schicht aus einem tief schmelzenden       itraterial,    z. B. aus weichem Glase herzu  stellen.  



  Die Wärme, die von der Anode zu der  Glasschicht 4 gelangt, wird zudem durch den  Ring 5 unmittelbar nach der Mitte der  Schicht 4 hin geleitet, während in den be  kannten Anordnungen diese Schiebt nur von  ihrem Rande aus erhitzt wird. Der Ring 5  verhütet so das Entstehen grösserer Tempe  raturunterschiede in der Glasschicht. Die       keramische    Scheibe 7, die den Ring 5 be-    rührt hilft bei dieser Wärmeverteilung, so  dass in der Glasschicht keine Spannungen  und daher keine Risse entstehen, und zwar  selbst dann, wenn diese Schicht in bekann  ter Weise aus Lagen zusammengesetzt ist,  deren Ausdehnungskoeffizienten verschieden  voneinander sind. Dies gilt auch für Stoss  belastungen des Entladungsgefässes, durch  welche die Anode auf hellste Rotglut ge  bracht wird.

   Durch die Erfindung können  sich deshalb auch Vorteile für die Massen  herstellung ergeben.  



  Der Ring 5 braucht nicht metallisch zu  sein, sondern kann aus keramischem Material  oder einem andern geeigneten Isolierstoff be  stehen.  



  Dass die Schicht 4 vor starker Erhitzung  bewahrt wird, ist besonders bei komplizier  l;en oder schwer spannungsfrei     herstellbaren     Dichtungsstellen von Vorteil. Hierzu ge  hören die Vorrichtungen, in denen an einem       Metallkolben    zwei oder mehr Glasteile oder  -schichten 4 in einem verhältnismässig klei  nen gegenseitigen     Abstande    anzubringen  sind. und zwar nicht gleichzeitig sondern  nacheinander.  



  Der Ring 5, der so als Wärmespeicher  dient, ist auch insofern vorteilhaft, als er das  Abkühlen der auf die     Scheibe    7 aufgeschmol  zenen Glasschicht 4 verzögert und mithin be  wirkt, dass die Schicht 4 eine Art     Temperung          erfährt,    durch die sie bei der Fabrikation       und    im     Betriebe    den dabei entstehenden     Be-          anspruchungen    gewachsen ist.  



  Der Kolben 2, 1, 3 wird zweckmässig  durch ein spannloses Formverfahren erzeugt.  Hierbei kann zugleich der Ring 5 oder eine  andere, statt     seiner    verwendete Hilfsmasse in  die Verbreiterung 1     eingepresst    werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Entladungsgefäss mit Aussenanode, da durch gekennzeichnet, dass zwischen dieser Anode und einer Dichtungsstelle ein Wärme speicher vorgesehen ist, der die Wärmeüber tragung von der Anode zur Dichtungsstelle einschränkt. UNTERANSPRüCHE 1. Entladungsgefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Wärme speicher ein rohrförmiger Teil des Ge fässkolbens ist und dieser Teil durch sein Querschnittsprofil als Wärmestaumasse wirkt. 2.
    Entladungsgefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Quer- schnittsprofil des als Wärmespeicher wir kenden Kolbenteils durch Anlagerung einer Hilfsmasse geschaffen ist. Entladungsgefäss nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfs masse ein. in den Kolbenteil eingepresster Ringkörper ist.
    Entladungsgefäss nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der als Wärmespeicher wirkende Kolbenteil ver möge seiner Querschnittsform sich nach der Mitte der Dichtungsstelle hin erstreckt. 5. Entladungsgefäss nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anode eine geringere Wanddicke als der als Wärmespeicher wirkende Kolbenteil hat.
    G. Entladungsgefäss nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Durch messer des als Wärmespeicher wirkenden Kolbenteils nach der Dichtungsstelle hin zunimmt. 7. Entladungsgefäss nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfs- masse ein Isolierstoff ist.
CH212045D 1939-02-10 1940-01-04 Entladungsgefäss mit Aussenanode. CH212045A (de)

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DE884058C (de) 1953-07-23
DK59807C (da) 1942-05-26
US2280454A (en) 1942-04-21
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