CH212064A - Desinfektionsapparat zur Desinfektion von Räumen durch Verdampfen von Chemikalien. - Google Patents
Desinfektionsapparat zur Desinfektion von Räumen durch Verdampfen von Chemikalien.Info
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- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61L—METHODS OR APPARATUS FOR STERILISING MATERIALS OR OBJECTS IN GENERAL; DISINFECTION, STERILISATION OR DEODORISATION OF AIR; CHEMICAL ASPECTS OF BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES; MATERIALS FOR BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES
- A61L9/00—Disinfection, sterilisation or deodorisation of air
- A61L9/015—Disinfection, sterilisation or deodorisation of air using gaseous or vaporous substances, e.g. ozone
- A61L9/02—Disinfection, sterilisation or deodorisation of air using gaseous or vaporous substances, e.g. ozone using substances evaporated in the air by heating or combustion
- A61L9/03—Apparatus therefor
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Description
Desinfektionsapparat zur Desinfektion von Räumen durch Verdampfen von Chemikalien. Die bis anhin gebräuchlichen Desinfek tionsapparate zur Desinfektion von Räumen durch Verdampfen von Chemikalien besitzen einen Verdampferkessel, welcher durch einen Schalenbrenner beheizt wird, in welchem eine bestimmte, der Menge der zu verdamp fenden Chemikalien entsprechende Menge von Brennstoff, meistens Spiritus, in offener Flam me verbrannt wird. Diese Desinfektionsappa rate haben verschiedene Nachteile.
So kann der Brennstoff erst an Ort und Stelle in den Schalenbrenner eingegossen werden und beim Verstellen des Apparates kommt es oft vor, dass Brennstoff verschüttet wird, wodurch nicht nur die Betriebssicherheit des Apparates herabgesetzt wird, sondern auch Gefahr für die Entstehung von Bränden und Explosionen entsteht. Da diese mehrteiligen Desinfek tionsapparate erst an Ort und Stelle zu sammengesetzt werden können, ist ihre Handhabung umständlich. Diese Nachteile werden durch die vorliegende Erfindung be hoben.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Desinfektionsapparat zur Desinfektion von Räumen durch Verdampfen von Chemikalien, bei welchem in einem Unterteil, in welchen ein mehrflammiger Spiritusbrenner eingesetzt ist, und welcher Luftschlitze und eine die Handhabung des Spiritusbrenners ermögli chende Bedienungsöffnung aufweist, ein Ver- dampferkessel so eingesetzt ist, dass zwischen der Mantelfläche des Unterteils und dem Verdampferkessel ein Zwischenraum gewahrt bleibt, welcher Verdampferkessel durch lös bare Verbindungsorgane starr mit dem Un terteil verbunden ist.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes im Schnitt dargestellt.
In einem Unterteil 1, welcher mit Luft schlitzen 2 und einer Bedienungsöffnung 3 versehen ist, ist ein mehrflammiger Spiritus brenner 4 eingesetzt. Dieser Spiritusbrenner 4 weist im dargestellten Falle drei Docbten- hülsen 5 und eine durch eine Schraube 6 verschlossene Füllöffnung auf.
In diesen Un terteil 1 ist ein Verdampferkessel 7 aus Kupfer mit gewelltem Boden eingesetzt, welcher an seinem mittleren Teil einen Flansch 8 aufweist, mittels welchem er auf einem am obern Rand des Unterteils 1 an geordneten Tragrand 9 aufliegt, derart, dass zwischen dem Verdampferkessel 7 und der Mantelfläche des Unterteils 1 ein Zwischen raum gewahrt bleibt.
Der Verdampferkessel 7 besitzt oben eine durch eine Flügelmutter 10, die mit einer Öffnung 11 zum Entwei- chenlassen der verdampften Chemikalien ver sehen ist, geschlossene Einfüllöffnung. Ferner ist der Verdampferkessel 7 mit Griffen 12 versehen.
Am Flansch 8 des Verdampfer kessels 7 sind nach aussen vorspringende Laschen 13 befestigt und aussenseitig, ain obern Teil des Unterteils 1, sind Knieliebel- sparinvorrichtungen 14 angeordnet, deren mit Ösen versehene Zugglieder 15 über diese Laschen 13 gelegt werden, so dass nach Anziehen der Kniehebelspannvorrichtunger) 14 der Verdampferkessel 7 und der Unterteil 1 starr miteinander verbunden sind. Der Unter teil 1 ist mit einem Tragbügel<B>16</B> versehen.
Die drei Dochtenhülsen 5 des Spiritus brenners 4 sind so verteilt angeordnet, dass die Flammen den ganzen gewellten Boden des Verdampferkessels 7 bestreichen. Da die Dochten in diesen Dochtenhülsen 5 sehr gleichmässig Brennstoff fördern, wird eine zweckmässig geregelte Beheizung des Ver- dampferkessels 7 erzielt und die für die Verdampfung einer bestimmten Chemikalien menge notwendige Brennstoffmenge lässt sich genau ermitteln, so dass Überheizung und damit verbundene Beschädigung des Ver- dampferkessels 7 vermieden werden kann.
Nach Erschöpfung des Brennstoffes verglni- men die Dochten 5 soweit sie seitlich Luft zufuhr erhalten, um darin ganz zu erlöschen. Sie können zur weiteren Verwendung leicht nachgezogen werden. Da der Unterteil 1 und der Verdampfer kessel 7 lösbar aber starr miteinander ver bunden sind und keine Gefahr in bezug auf Verschütten von Brennstoff besteht, kann der Desinfektionsapparat als Ganzes getragen und verstellt werden, was seine Handhabung erheblich erleichtert und vereinfacht.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Desinfektionsapparat zur Desinfektion vor) Räumen durch Verdampfen vor) Chemikalien, dadurch gekennzeichnet, dass in einen Unter teil, in welchen ein mehrflammiger Spiritus brenner eingesetzt ist, und welcher Luft schlitze und eine die Handhabung des Spiri tusbrenners ermöglichende Bedienungsöffnung aufweist, ein Verdampferkessel so eingesetzt ist, dass zwischen der Aiantelfläche des Unter teils und dem Verdampferkessel ein Zwischen raum gewahrt bleibt, welcher Verdampfer kessel durch lösbare Verbindungsorgane starr mit dem Unterteil verbunden ist. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.Desinfektionsapparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Ver- dampferkessel an seinem mittleren Teil einen Flansch aufweist, mittels welchem er auf einem am obern Rand des Unter teils angeordneten Tragrand aufliegt. 2.Desinfektionsapparat nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass am Flansch des Verdamp- ferkessels nach aussen vorspringende La schen befestigt sind, und dass aussenseitig, am obern Teil des Unterteils, Kniehebel spannvorrichtungen vorgesehen sind, deren mit Ösen versehene Zugglieder über diese Laschen gelegt werden können, so dass nach Anziehen der Knieliebelspannvorrich- tungen der Verdampferkessel und der Unterteil starr miteinander verbunden sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH212064T | 1939-11-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH212064A true CH212064A (de) | 1940-10-31 |
Family
ID=4447632
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH212064D CH212064A (de) | 1939-11-13 | 1939-11-13 | Desinfektionsapparat zur Desinfektion von Räumen durch Verdampfen von Chemikalien. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH212064A (de) |
-
1939
- 1939-11-13 CH CH212064D patent/CH212064A/de unknown
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