CH212229A - Barrikade. - Google Patents
Barrikade.Info
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- Switzerland
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41H—ARMOUR; ARMOURED TURRETS; ARMOURED OR ARMED VEHICLES; MEANS OF ATTACK OR DEFENCE, e.g. CAMOUFLAGE, IN GENERAL
- F41H11/00—Defence installations; Defence devices
- F41H11/08—Barbed-wire obstacles; Barricades; Stanchions; Tank traps; Vehicle-impeding devices; Caltrops
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Refuge Islands, Traffic Blockers, Or Guard Fence (AREA)
Description
Barrikade. Die Erfindung betrifft eine transportable Barrikade.
Die beiliegende Zeichnung zeigt eine Aus führungsform des Erfindungsgegenstandes. Fig. 1 zeigt die Barrikade von vorn; Fig. 2 zeigt die Barrikade von der Seite; Fig. 3 zeigt die Barrikade von hinten und Fig. 4 zeigt die Barrikade von oben.
Die Ansicht von vorn. (Fig. 1) zeigt die Barrikade zwischen zwei Häuserfronten auf gebaut. 1 sind starke Doppel-T-Eisenbalken, 2 sind Sandsäcke, 3 Schiessluken, 4 sind Schutzdächer mit daraufbefindlichen Sand säcken 5, 6 ist Stacheldraht. Von _. nach B führt der Schnitt der in Fig. 2 dargestellt ist.
Die Doppel-T-Balken 1 bilden Sägebock ähnliche Gestelle, indem sie durch Zapfen 8 zusammengehalten sind. Die einzelnen Ge stelle sind durch Winkeleisen 7 verbunden. Dadurch ist es möglich die Barrikade auf jede beliebige Breite zu bauen. An Punkten 10 sind Stangen 13' aasgelenkt. Das andere Ende dieser Stangen 13' ist an am Gestell aasgelenkten gerillten Bodenplatten 16 an- gelenkt.
Auf den Stangen 13' liegen Bretter 11, auf denen Sandsäcke 2 aufgeschichtet sind. Zwischen weiteren am Gestell und an den Bodenplatten aasgelenkten Stangen 13 sowie zwischen den Gestellen sind Quer streben befestigt, auf denen die Bretter des Rostes 12 aufliegen. Die Bodenplatten 16, die ein Gleiten der Gestelle auf der Unterlage verhindern, sind mittels Nägel 15 am Boden befestigt. Die Gestelle sind mit den Stangen zusammenklappbar.
Dadurch ist es möglich, die Einzelgestelle zum Transport zusammen- zulegen. 9 ist ein. Soldat der auf dem Roste 12 steht, 14 ist einer, der an der Schiessluke sitzt. 17 zeigt einen angreifenden Tank.
Fig. 3 zeigt die Barrikade von hinten. 20 zeigt einen Soldaten hinter einer Schiessluke und 21 eine Infanteriekanone hinter einer Luke. 18 zeigt die Breite der Abdachung über den Postenstandplätzen. Will nun ein Posten Handgranaten werfen, so kann er nur nach links oder rechts treten und durch den ungedeckten Raum 19 werfen.
Hinter dieser Barrikade sind die Soldaten vor Unbill der Witterung weitmöglichst geschützt. Sogar der Beobachtungsposten J ist vor Sonne, Regen und Maschinengewehrbeschuss von Flugzeugen aus möglichst bewahrt.
Fig. 4 zeigt die Barrikade von oben. Die mittleren Gestelle sind etwas nach vorn ge staffelt. Sollten nun diese trotz der soliden Konstruktion eingedrückt oder zurückgescho ben werden, dann würde der Bogen, den diese bilden, eingedrückt. Dadurch entstünde ein Druck nach den Seiten, der die Häuserfron ten zum Einsturz bringen kann und so den Tank beschädigen würde. Da der Tank aber beim Auffahren auf diese Barrikade, diese herunterdrückt, ist eine Verschiebung fast ausgeschlossen.
Der Vorteil der beschriebenen Barrikade ist ihre Zerlegbarkeit, dadurch gute Trans portfähigkeit. Rasche Montage auf jeder Strasse oder freiem Gelände. Diese Barrikade kann so gebaut werden, dass sie schwere Tanks aufhalten kann. Aus Fig. 2 ist leicht ersichtlich, dass im Falle einer Frontänderung die Bretter 11 und Sandsäcke 2 auf der Rückseite der Barrikade aufgestapelt werden könnten und so die Front geändert wäre. Ein weiterer Vorteil ist, dass der Bodenbelag bei Erstellung dieser Barrikaden nicht aufgeris sen werden muss. Durch Montage oder De montage wird kein Material zerstört, also kein Verschleiss, was den Truppen in Frie denszeiten Übungen erleichtert.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Barrikade, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus Eisenbalken bestehende, Sägebock ähnliche Gestelle aufweist, die durch -Win kelschienen verbunden sind, wobei an die Eisenbalken an ihrer Auflageseite auf dem Boden gerillte Bodenplatten angelenkt sind, die durch Nägel am Boden verankert sind, um ein Gleiten der Barrikade zu verhindern, das Ganze derart, dass die Gestelle zum Transport zusammengelegt werden können. UNTERANSPRüCHE: 1.Barrikade nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an die Gestelle Stan gen angelenkt sind, auf die Bretter auf gelegt sind, auf welchen Sandsäcke auf geschichtet sind. z. Barrikade nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie so ausgestaltet ist, dass die Front richtung umgekehrt werden kann, ohne die Gestelle vom Boden lösen zu müssen. 3. Barrikade nach Patentanspruch und Un- teranspriichen 1 und ?, dadureb. gekenn zeichnet, dass zwischen den Schenkeln der Gestelle Schutzdächer angebracht sind, die einen Schutz vor Wetter und Flieger beschuss gewähren. 4.Barrikade nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die Gestelle in einem Bogen angeordnet sind, so dass die mittleren gegen die Front vorspringen um bei Druck sieh an den Seitenabstützungen zu versteifen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH212229T | 1939-10-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH212229A true CH212229A (de) | 1940-11-15 |
Family
ID=4447709
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH212229D CH212229A (de) | 1939-10-16 | 1939-10-16 | Barrikade. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH212229A (de) |
-
1939
- 1939-10-16 CH CH212229D patent/CH212229A/de unknown
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