CH212298A - Anlage zur trägerfrequenten Nachrichtenübermittlung. - Google Patents

Anlage zur trägerfrequenten Nachrichtenübermittlung.

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CH212298A
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coaxial cables
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Bell Telephone Manufac Anonyme
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Bell Telephone Mfg
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Description


  Anlage zur trägerfrequenten Nachrichtenübermittlung.    Die Erfindung bezieht sich auf eine An  lage zur     trägerfrequenten    Nachrichtenüber  mittlung zwischen zwei bemannten     Verstär-          kerämtern    über unbemannte     Verstärkerstatio-          nen    und zwei für jeweils eine Verkehrsrich  tung dienende koaxiale Kabel, die beispiels  weise unter Gasdruck stehen können.  



  Bei bekannten Anlagen dieser Art sind  zum Beispiel in Abständen von etwa 80 km  bemannte     Verstäkerämter    angeordnet, wäh  rend zwei     unbemannteVerstärkerstationen    an  einer oder beiden Seiten eines bemannten     Ver-          gtärkeramtes    in Abständen von jeweils     etwa     16 km vorgesehen sind. Wenn eine solche  Anlage einmal in Betrieb genommen ist, ist  es notwendig, dass Störungen längs eines  nicht überwachten Abschnittes sofort aufge  nommen und gemeldet werden, so dass sie  ohne eine unnötige Unterbrechung der Über  tragung möglichst bald behoben werden  können.  



  Die     erfindungsgemässe    Anlage kennzeich-         net    sich dadurch, dass die Innenleiter der bei  den koaxialen Kabel ausser der Übertragung  von     Trägerwellen    als Übertragungsmittel für  ,den zur Speisung der den unbemannten Sta  tionen zugeordneten, in einer Richtung wir  kenden Verstärker erforderlichen Kraft  strom und für     Niederfrequenzströme    dienen,  die nicht nur eine Überwachung der Anlage,       sondern    auch eine Nachrichtenübermittlung  zwischen einem bemannten und zum minde  sten einem unbemannten     Verstärkeramt    er  möglichen.  



  In einer nachstehend beschriebenen vor  zugsweisen Ausführungsform der     Erfindung     wird die Anlage in einer solchen Weise be  trieben, dass ein Alarmgeber an den bemann  ten Stationen zur     Auslösung    kommt, wenn  der Gasdruck des Kabels unter einen voraus  bestimmten Wert gesunken ist. Eine zweck  mässige Vorrichtung, die mit dem Alarm  geber verbunden ist, ermöglicht eine schnelle  Feststellung von Ort und Stelle einer Stö-           rung.    Um die Behebung eines solchen Feh  lers zu vereinfachen, ist ein     Sprechstromkreis     vorgesehen, über den eine Nachrichtenüber  mittlung     zwischen    dem bemannten und einem  unbemannten Amt erfolgen kann.

   Diese  Sprechstrom- und Alarmstromkreise entste  hen durch Verwendung des Innenleiters der  koaxialen Kabel, die auch für .die     Kra.ft-          stromübertragung    zu den     Verstärkerämtern     dienen.  



  Nachstehend sind einige Ausführungsbei  spiele der Erfindung an Hand der Zeichnung  näher beschrieben:  Die Fix. 1 ist ein Gesamtbild der Anlage,  bestehend     aus    zwei bemannten Verstärker  ämtern mit einer Anzahl zwischenliegender  unbemannter     Verstärkerämter;     die     Fig.    2 zeigt nähere Einzelheiten der  Anlage;  die     Fig.    3 zeigt eine     Konstant-Strom-          anordnung,    die für eine unbemannte Station,  nach     Fig.    2 benutzt werden kann;  die     Fig.    4 zeigt eine Variante des in der  Anordnung nach     Fig.3    durch das gestrichelte  Rechteck umrahmten Teils.  



  In der folgenden Beschreibung sind sämt  liche gleiche Schaltmittel, die in den verschie  denen Figuren benutzt werden, mit gleichen  Bezugszeichen versehen.  



  In der     Fig.    1 ist die bemannte Station 10  über zwei koaxiale Kabel 12 und 13 mit dem       fernliegenden    bemannten     Verstärkeramt    11  verbunden. Zwischen diesen beiden Ämtern  liegen vier unbemannte     Verstärkerstat.ionen     <I>R,,</I>     R2,        R3    und     R4,    von denen jede mit. einem  von links nach rechts und einem von rechts  nach links wirkenden     Einwegverstärker    14       bezw.    15 versehen ist.

   Die bemannte     Station     10     überwacht,die    unbemannten Ämter     R,    und       R-.,    während die unbemannten Ämter     R.;    und  R,4 von der bemannten Station 11 überwacht  werden. Die bemannten Stationen können  entweder Endstationen oder zwischenliegende       Verstärkerämter    sein. Im letzteren Falle  können zwei unbemannte     Verstärkerämter     auf beiden Seiten der bemannten Station vor  gesehen werden. Die koaxialen Kabel ste  hen dauernd unter einem     innern    Gasdruck,    wie im. Betrieb von     Vielfach-Fernsprech-          kabeln    allgemein üblich.  



  Kraftstrom von 60 Hz von der Strom  quelle 16 wird von dem bemannten     Verstär-          keramt    10 durch die     Hochfrequenzfilter    18  und 19 über einen aus zwei Leitern bestehen  den Stromkreis, der durch die Innenleiter der  beiden koaxialen Kabel 12 und 13 gebildet  wird, den unbemannten Verstärkern R, und       R.    zugeführt. In ähnlicher Weise werden die  unbemannten     Verstärkerämter        R,    und     R4    mit  einem Kraftstrom von 60 Hz von der Strom  quelle     1.7    der bemannten Station 11 gespeist.

    In jedem unbemannten Amt sind geeignete  Transformatoren und Umformer 20 und 21  wie in dem unbemannten Amt R, vorgesehen,  über die     Kraftstrom    für die Einwegverstär  ker abgenommen wird.  



  In der bevorzugten Ausführungsform der  Erfindung nach     Fig.    1 sind ein üblicher  Sprechapparat 26, ein Alarmgeber 27 und  eine damit verbundene Stromquelle 28 von  2000 Hz vorgesehen, die parallel miteinander  und mit der     Stromquelle    16 von 60 Hz an  geordnet sind.

   Die     Sprech-    und Alarmfre  quenzen werden durch die     Hochfrequenzfil-          ter    18 und 19 über die Innenleiter der koaxia  len Kabel 12 und 13 den unbemannten     Ver-          stärkerämtprrr    R, und     P"    zugeführt, und zwar  über dieselben Innenleiter, über die der  60     Hz-Kraftstrom    den     Verstärkern    zugeführt  wird.

   In ähnlicher Weise erhalten die unbe  mannten     Ver.stärkerämter        R.;    und     R4    ihre       Spreclr-    und     Alarmfrequenzen    von dem be  mannten     Verstärkeramt    11.  



  In jedem     unbemannten    Amt befinden sich  ein     Sprechstromkreis    und zwei     Tastrelais    für       Alarmgebung,    die dem Sprechstromkreis 26  und den     Ta.strelais    29 des     Verstärkeramtes    R,  entsprechen und parallel zu der Primärwick  lung des 60     Hz-Kra.ftstromtransformators    20  angeschlossen sind.

   Die an sich im Betrieb  von Vielfach -Fernsprechkabeln bekannten       Gasdrucl#.tastrelais    29 sind mit dem Mantel       des    koaxialen     Kabels    verbunden, so dass     ein     Alarm in dem bemannten Amt ausgelöst  werden kann, wie nachstehend näher be  schrieben.     Diese        Anordnung    kann beliebiger      Ausführung sein, beispielsweise in Überein  stimmung mit dem amerikanischen Patent  Nr.<B>1936194</B> vom 21. November 1983.  



  Die Verbindungen zwischen einem be  mannten Amt 10 und einem unbemannten  Amt     R,.    sind eingehend in der     Fig.    2 dar  gestellt. Die Station 10 besitzt eine     Hochfre-          quenzsendevorrichtung    34 und eine     Hochfre-          quenzempfangsvorrichtung    35, die beide mit       Vielfach-Endschaltungen-    versehen sind,<B>um</B>       modulierte    Trägerwellen über eine grosse An  zahl von     Kanälen    in einem Frequenzbereich  von etwa 1000     kHz    dem abgehenden koaxia  len Kabel 12 zuzuführen oder von dem an  kommenden koaxialen Kabel zu empfangen.

    Die Endverstärker 36 und 37 können in  irgendeiner Weise mit Strom versorgt wer  den, während die     Vielfach-Sende-    und Emp  fangsschaltungen beliebiger Art sein können.  



  Eine     Kraftstromquelle    16 von 60 Hz ist  mit der Primärwicklung eines Transforma  tors 38 verbunden, dessen Sekundärwicklung  über die Filter 18 und 19     mit    den Innen  leitern der beiden     koaxialen    Kabel 12 und 13  in     Verbindung    steht. Die Filter 18 und 19  verhindern     dasEindringen        derHochfrequenz-          zeichenströme    in den 60     Hz-Stromkreis    und  verhindern gleichzeitig, dass die Kraftströme  Eingang zu den von den Trägerströmen       durchflossenen    Stromkreisen erhalten.  



       Ein    Sprechapparat 26 isst an der einen  Seite eines doppelten Umschalters 41 be  festigt, dessen Mittelpole mit einem     aus     den     Paraallelnetzwerken    43, dem Reihennetz  werk 44 und den Sekundärwicklungen der       Übertrager    45 und 46     bestehenden    Strom  kreis 42 verbunden sind. Dieser Stromkreis.  42 liegt parallel zu der     Sekundärwicklung     des Transformators 38.

   Die Netzwerke 48  bieten den Spannungen des 60     Hz-Kraftstro-          mes    eine     relativ    hohe Impedanz     und    verhin  dern     somit    eine Gefährdung des den Sprech  apparat 26 benutzenden Teilnehmers.

   Ander  seits bieten diese Netzwerke eine niedrige Im     =          pedanz    zu den Speech- und 2000     Hz-Frequen-          zen    und     dienen    gleichzeitig als     Sperrfilter     für die     Hochfrequenzströme,    um ein Über  sprechen zwischen den koaxialen Kabeln 12    und 18 während der     Übertragung    der hohen  Frequenzen zu vermeiden. Das Netzwerk 44  bietet den     Sprech-    und 2000     Hz-Frequenzen     eine hohe und den 60     Hz-Kraftspannungen     eine niedrige Impedanz.

   Wenn somit der  Schalter 41 den Sprechapparat mit der     Rei-          henschaUung    42 verbindet, können Sprech  frequenzen von dem Amt 10 über die Netz  werke 43 und die Filter 18 und 19 sowie  längs den Innenleitern der     koaxialen    Kabel  12 und 13 den unbemannten Verstärker  ämtern     R1    und     R2        zugeführt    werden. Die       Sekundärwicklung    des Transformators 38  bildet für die     Speech-    und 2000     Hz-Ströme     eine hohe Impedanz.  



  Da der Alarmstromkreis für gewöhnlich       betriebsbereit    ist, wird die 2000     Hz-Alarm-          stromquelle    28 über einen     doppelarmigen     Einfachschalter 47 an die     Primärwicklung     der     Übertrager    45     und    46 gelegt. Dadurch  gelangt eine dauernde     Spannung    von 2000 Hz  zwischen die     Innenleiter    der     koaxialen    Kabel,  .die sich zwischen den Stationen 10 und     R,          bezw.        R2    erstrecken.

   Die Abwicklung der       Übertragung    ist nachstehend näher beschrie  ben. Der Schalter 41 ist für gewöhnlich zu  dem     Thermokreuz    51 parallelgeschaltet, das  wiederum mit dem     Milliamperemeter    52 ver  bunden ist.

   Unter normalen Betriebsbedin  gungen steht ein veränderlicher Widerstand  53 auf     ider        Stellung    Null, während ein Ein  fachschalter 54 offen steht, um einen unver  änderlichen Widerstand 55 parallel zu dem  Netzwerk 44 zu     legen,    Der     Widerstand    55  bestimmt die dem Alarmgeber 56 zugeführte       Spannung,    dessen Funktion nachstehend be  schrieben     ist.    Dieser Alarmgeber     kann    von  irgendeiner geeigneten Ausführung sein,

   bei  spielsweise kann er eine einzelne     Gleichrich-          terröhre    und ein gewöhnliches Gleichstrom  relais oder eine     Gleichrichterröhre,    die eine       Gasentladungsröhre    in Betrieb setzt, die wie  derum ein Gleichstromrelais betätigt, ent  halten.  



  In dem unbemannten     Verstärkeramt        R1     in der     Fig.    2     ermöglichen    die Filter 18 und  19, die in ähnlicher Weise wie die Filter 18  und 19     in    dem     Verstärkeramt    10 angeschlos-      sen sind, die Übertragung der relativ hohen       Frequenzströme    zu den Verstärkern 14     bezw.     15 unter gleichzeitiger Trennung der relativ  niedrigen Frequenzen der Sprechströme, der  60     Hz-Ströme    und der 2000     Hz-Alarmströme,     die ihren entsprechenden     Vorrichtungen    zu  geführt werden sollen,

   ohne hierbei irgend  eine Störung zwischen den hohen und nied  rigen Frequenzen herbeizuführen. Nachdem  die hochfrequenten Ströme durch die Verstär  ker 14 und 15 gegangen sind, werden sie  den     Hochfrequenzfiltern    57 und 58 zweck  Weiterleitung an die nächste unbemannte  Station zugeführt. Die Filter 57 und 58 wei  sen gleiche Schaltungen auf wie die Filter  18 und 19. Der Kraftstrom von 60 Hz von  der bemannten Station 10 gelangt über die  Innenleiter der beiden koaxialen Kabel 12  und 13 zu der Primärwicklung des Transfor  mators 20, dessen Sekundärwicklung mit dem       Kraftstromumformer    21     inVerbindung    steht,  und der zur Speisung der Röhren der beiden  Einwegverstärker 14 und 15 dient.

   Ferner  sind Leitungen 59 und 60 vorgesehen, die die  Verstärker 14 und 15 für den 60     Hz-Kraft-          strom        überbrücken    und somit die Filter 18  und 57     bezw.    19 und 59 miteinander verbin  den. Über diese Überbrückung gelangt der  60     Hz-Kraftstrom    zu dem nächsten unbe  mannten Amt zur Speisung der dortigen Ver  stärker.  



  Auch die unbemannte     Verstärkerstation          R,,    in der     Fig.    2 besitzt, einen Reihenstrom  kreis 65, bestehend aus den beiden Netz  werken 43 und dem Netzwerk 44, der parallel  zu der Primärwicklung des Transformators  20 liegt. Die Netzwerke dieser     unbemannten     Station dienen den gleichen Zwecken wie die  Netzwerke, die in der bemannten Station 1.0  benutzt werden. Parallel zu dem Netzwerk  44 liegt eine Fernsprechklinke 66, die für  gewöhnlich zwei     Gasdrucktastrelais    29 mit  den beiden Innenleitern verbindet, die für die  Übertragung des Kraftstromes von 60 Hz  zwischen den     Verstärkerämtern    dienen.

   Wenn  der Stöpsel des Sprechapparates 26 in die       Klinke    66 eingeführt wird, so sind die bei  den     Gasdrucktastrelais    29 abgeschaltet, und    es entsteht ein Sprechstromkreis zwischen  dem     unbemannten        Verstärkera.mt    Lind der be  mannten Station 10, der über die beiden  Innenleiter der koaxialen Kabel 12 und 13  führt. Zur     Vervollständigung    des Sprech  stromkreises muss der Schalter 41 auf den  Sprechapparat 26 in dem bemannten Amt 10  geschaltet sein.  



  In dem nicht näher beschriebenen Amt       R"    in der     Fig.    2 sind die für die     Sprech-          u$d    2000 Hz- Alarmströme erforderlichen       Schaltmittel        genau    die gleichen wie die in  dem     Verstärkeramt    R, beschriebenen.  



  In den     Fig.    1 und 2 muss beachtet werden,  dass die unbemannten Verstärker     R2    und     R:;     nicht die     Überbriiekunu    für den     60Hz-Kraft-          strom    zwischen den beiden Einwegverstär  kern, wie in     Verbindung    mit dem unbemann  ten Amt     R,    bei 59 Lind<B>60</B> gezeigt, aufweisen.

    Durch die     Fortlassuno-    dieser Verbindung soll  die     Möglichkeit        einer    gegenseitigen Verbin  dung zwischen den 60     Hz-Kraftstromquellen     16 und 17 in den     fernen        Verstärkerämtern     10     bezw.    11. vermieden werden. Ausserdem  wird eine Verbindung zwischen den     Sprech-          und    Alarmstromkreisen dieser Ämter durch  die     Fortlassung    der oben erwähnten Neben  schlüsse vermieden.  



  Ist der Gasdruck in den koaxialen Kabeln  normal, so sind die     Gasdruchtastrelais    29  offen, um den Alarmstromkreis, der, wie be  schrieben     arbeitet,    zu unterbrechen; sobald  jedoch der Gasdruck in der Nähe eines der  vier durch die Relais 29 überwachten Punkte  unter einen     besimmten    Wert fällt, so wird  das eine dieser     Gasdrucktastrelais    geschlos  sen, so dass ein Strom von 2000 Hz über die  beiden Innenleiter der koaxialen Kabel, die  sich zwischen dem bemannten Verstärker und  einem der unbemannten Ämter erstrecken, je  nach Ort und Stelle der Störung fliessen kann.

    Der Betrag dieses Stromes hängt von dem  Abstand des betätigten Relais von der be  mannten Station 10 ab und teilweise auch  von dem Leitungswiderstand, der sich je nach  den Witterungsverhältnissen ändert. Dieser  2000     Hz-Strom    entwickelt eine Spannung an  dem unveränderlichen Widerstand 55 in dein           bemannten        Verstärkeramt        1Ö,    wo der Alarm  geber 56 betätigt wird.

   Dieser Alarmgeber  macht die Bedienungsperson darauf auf  merksam,     daZ        eine    Störung irgendwo längs  eines unbemannten     Abschnittes    der koaxia  len Kabel entstanden ist, gibt aber keine  nähere Auskunft über den Ort der     Störung.     



  Zur Feststellung, wo der Fehler entstan  den     ist,    wird der Schalter 54 geschlossen,  wodurch der unveränderliche Widerstand 55  kurzgeschlossen wird, so dass die Spannung  an dem Alarmgeber 56 verschwindet. Da  nach wird der Widerstand 53     verändert,    um  den Strom von 2000 Hz, der durch das     Ther-          mokreuz    51 fliesst, dementsprechend zu     .stei-          gern.    Die Stromstärke, die von dem     Milli-          amperemeter    52 abgelesen wird, ermöglicht  die Feststellung des betreffenden Gasdruck  relais, das erregt worden war, um die Kabel  störung anzuzeigen.

   Um eine derartige An  zeige zu ermöglichen, ist ein Bereich von  Stromwerten, der von dem Bereich der     Wi-          derstand,swerte    der Leitung abhängig ist, für  jedes     Gasdrucktastrelais    im voraus bestimmt,  so dass ein innerhalb dieses Bereiches ange  zeigter Stromwert gleichzeitig eine Anzeige       darüber    ergibt, welches der     Tastrelais    zum       Ansprechen    gekommen war.  



       Eine    Anordnung für die Verteilung des  60     Hz-Kraftstromes,    die zur Verwendung in  dem     unbemannten    Amt     R,.    kommen kann,  zeigt die     Fig.    3. Die Schaltungen unterschei  den sich von denen des gleichen Amtes in       Fig.    2 nur durch das Merkmal, dass in diesem  Falle auf der Basis eines konstanten Stromes  gearbeitet     wind.    Irgendwelche Veränderun  gen hinsichtlich der Schaltverbindungen in  der bemannten Station 10 oder in der un  bemannten Station     Bz    in     Fig.    2 sind nicht  erforderlich.

   Inder Station     R1    fliesst jedoch  ein konstanter Strom von 60 Hz durch die  Primärwicklungen der beiden Transformato  ren 67, die zur     Kraftstrornübertragung    an die  unbemannte     Station        R2    ;dienen, und durch die       Primärwicklung    des     Transformators    20, der  mit einem Umformer 21 verbunden ist, wel  cher,den gleichgerichteten 60     Hz-Kraftstrom     an die Einwegverstärker 14 und 15 liefert.

           Ilier    ist zu     bemerken,        da13    die     Primärwick-          lungen    der     beiden    Transformatoren 67 und  des Transformators 20     in    Reihe miteinander  angeschlossen sind.

   Auch die Sekundärwick  lungen der     Transformatoren    67     sind    in Reihe  miteinander geschaltet, so dass bei einem kon  stanten     Stromfluss    durch die damit verbunde  nen     Primärwicklungen    ein konstanter Strom  von     einer    etwas geringeren Stärke den Ab  schnitten der koaxialen Leiteranordnungen,  die sich zwischen den unbemannten Stationen       R,    und     P2    erstrecken, zugeführt wird.

   Die  Netzwerke 68, die zwischen den Wicklun  gen der Transformatoren 67 angeschlossen  sind,     bieten    dem 60     Hz-Strom        eine    hohe Im  pedanz und ausserdem eine niedrige Impe  danz den     Sprech-    und Alarmströmen, die von  dem     unbemanntenVerstärkeramt        R2    kommen.  Die beiden Transformatoren 67 und der  Transformator 20 dienen als hohe Impedanz  gegen die     Sprech-    und Alarmströme.

   Eine       Reihenverbindung    69, die     parallel    zu den       Primärwicklungen    der beiden Transformato  ren 67 und zu dem Transformator 20 liegt,  ist gleich der Reihenverbindung 65 in dem       unbemannten        Verstärkeramt        R,    in, der     Fig.    2  und     erfüllt    demnach dieselben Funktionen.  



  Durch Ersetzen des in     Fig.    3 durch ge  strichelte Linien     umgrenzten        Schaltungsteils     durch die in     Fig.    4     dargestellte    Anordnung  erhält man eine auf der Basis einer konstan  ten     Spannung        arbeitende    Anordnung. Für  den Betrieb sind keinerlei Änderungen der       Verbindungen,    weder in dem bemannten Amt  10 noch indem unbemannten Amt     R,    in der       Fig.    2 erforderlich.

   In dem Amt     R,    ist  jedoch     ein.    Transformator 70 mit mehreren  Wicklungen vorgesehen, um den     koaxialen     Kabelabschnitten zwischen den     Stationen        B1     und     BZ    eine höhere     Spannung    zuzuführen,  als die, die den koaxialen Kabelabschnitten  zwischen dem bemannten     Verstärkeramt    und  dem     unbemannten        Verstärkeramt        B1    zuge  führt wird.

   Auf diese Weise erreicht man  eine konstante     Spannung    zur Erregung der  Einwegverstärker in dem     unbemannten    Amt       R2.    Der Transformator 70 dient     als,    hohe  Impedanz sowohl für die     Sprech-    als auch      für die 2000     TIz-Alarmströme.    Sonst sind die  Schaltanordnungen in dem unbemannten     Ver-          stärkeramt        R1,    die gleichen wie in der     Fig.    3  gezeigten.  



  Aus den     Fig.    3 und 4 ist es leicht ersicht  lich, dass die     Sprech-    und Alarmströme über  die Innenleiter der Kabel im wesentlichen in  derselben     Weise    übertragen werden, wie zu  vor an Hand der     Fig.    1 und 2 beschrieben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anlage zur trägerfrequenten Nachrichten übermittlung zwischen zwei bemannten Ver- stärkerämtern über unbemannte Verstärker- stationen und zwei für jeweils eine Verkehrs richtung dienende koaxiale Kabel, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenleiter der bei den koaxialen Kabel (12, 13) ausser der Übertragung der Trägerwellen als Übertra: gungsmittel für den zur Speisung der den un bemannten Stationen zugeordneten, in einer Richtung wirkenden Verstärl,:
    er (14, 15) er forderlichen Kraftstrom und für Niederfre- quenzströme dienen, die nicht nur eine Über wachung der Anlage, sondern auch eine Nach richtenübermittlung zwischen einem bemann ten und zum mindestens einem unbemannten V erstärkeramt ermöglichen. UNTERANSPRt1CHE 1.
    Anlage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der von den Innenlei. tern der koaxialen Kabel gebildete Nie derfrequenzweg über Filteranordnungen (18, 19) zu örtlichen, einer jeden unbe mannten Station zugeordneten Schaltvor- richtungen (29) führt, die sich unter nor malen Betriebsbedingungen im Ruhezu- stand befinden, jedoch bei 'törungen der koa.xialen Kabel anspreehen und die Aus lösung eines Alarmsignals in einem be mannten Verstä.rkeramt bete;
    irken. 2. Anlage nach rnteransprucls Iadurch ge kennzeichnet, dass die Schalt, -riehtungen (29) Tastrelais sind, die zum Ansprecht i kommen, wenn der Gasdreck in den : o- axialen Kabeln unter einen bestimmten Wert absinkt. 3. Anlage nach Unteranspruch ?, gekenn zeichnet durch Vorrichtungen (51, 52, 53, 54), welche die Bestimmung der Stelle der in den koaxialen Kabeln auftretenden Stö rung ermöglichen. 4.
    Anlage nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch Schaltmittel (41, 66), wel che das Anschliessen von Fernsprechappa raten zur Nachrichtenübermittlung zwi schen den Stationen ermöglichen. 5. Anlage nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch Netzwerke (43) in den ört lichen Stromkreisen, welche ein Überspre chen zwischen den koaxialen Kabeln wäh rend .der Übertragung verhindern. 6. Anlage nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jedes bemannte Ver- stärkeramt eine Niederfrequenzstromquelle (28) besitzt. 7. Anlage nach Unteranspruch 1, gekenn zeichnet durch Netzwerke (69), welche die Ableitung von Niederfrequenzströmen aus dem Kraftstromkreis ermöglichen.
CH212298D 1936-04-07 1937-03-23 Anlage zur trägerfrequenten Nachrichtenübermittlung. CH212298A (de)

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