CH212309A - Einrichtung zum Verbinden von zwei Teilen. - Google Patents

Einrichtung zum Verbinden von zwei Teilen.

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CH212309A
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Andresen Halvor
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Andresen Halvor
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D45/00Clamping or other pressure-applying devices for securing or retaining closure members
    • B65D45/32Clamping or other pressure-applying devices for securing or retaining closure members for applying radial or radial and axial pressure, e.g. contractible bands encircling closure member

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description


  Einrichtung zum     Verbinden    von zwei Teilen.    Die vorliegende     Erfindung    betrifft eine       Einrichtung    zum Verbinden von zwei Teilen,  wie zum Beispiel einen Behälter mit dessen  Deckel, zweier Röhren usw.,     mittels    Zungen,  die zum Herstellen der Verbindung     hinter     einen rippenartigen Vorsprung gebogen wer  den.  



  Derartige Zungen sind zwar bereits be  nützt worden, jedoch liegen sie so, dass ihre       Umbiegungslinie    parallel zur     Längsrichtung     des     Vorsprunges    liegt.  



  Erfindungsgemäss bildet diese     Umbie-          gungslinie    der     Zungen    einen     Winkel    gegen  die Längsrichtung des Vorsprunges.  



  Die beigefügte     Zeichnung    zeigt     eine    An  zahl     Ausführungsbeispiele    des Erfindungs  gegenstandes im Fall der     Verbindung    eines  Behälters mit     seinem    Deckel, und ein Aus  führungsbeispiel im Fall der     Verbindung     zweier rohrförmiger Körper.  



       Fig.    1 zeigt     schaubildlich    den     obern    Teil  des Behälters mit einem aufgesetzten kapsel  förmigen Deckel.    Die     Fig.    2 und 3 zeigen eine ähnliche       Ausführungsform    des Deckels im Schnitt  und von der Seite gesehen.  



  Die     Fig.    4     bis    6 entsprechen einer wei  teren     Ausführungsform.     



  Die     Fig.    7 bis 9 zeigen eine Ausfüh  rungsform mit     vorgebogenen    Zungen.  



  Die     Fig.    10 bis 13 und 14 bis 16 zeigen  je eine weitere     Ausführungsform.     



  Die     Fig.    13a zeigt eine     Ausführungsform     einer     ;Verbindung    zweier Röhren.  



  Die     Fig.    17 und 18 zeigen Ausführungs  formen     mit    konvex     bezw.    konkav ausgebil  deten Zungen.  



  Die     Fig.    19 bis 26 zeigen verschiedene  Zungenformen.  



  Die     Fig.    27 zeigt eine lösbare Verbin  dungsweise beider Enden eines zum Deckel  gehörenden Ringes.  



  Die     Fig.    28 und 29 zeigen schaubildlich  eine Ausführungsform, bei welcher     eine     Öffnung für das Aufheben des Behälter  vakuums vorgesehen sind.      Die     h'ig.    30 und 31 zeigen eine besondere  Art die Zungen umzubiegen.  



  In     Fig.    1 bezeichnet 1 einen teilweise  dargestellten Behälter, der mittels eines  kapselförmigen Deckels 2 mit ringförmiger  Zarge 3 verschlossen ist. Ein ringförmiges  Feld 4 der Zarge ist mit ausgestanzten Zun  gen 5 versehen, um welche ein die Zungen 5  an den Behälter pressender Draht 6 gelegt  ist. Die Spannung des Drahtes kann dabei  auf beliebige Weise geschehen. Der darge  stellte Behälter besitzt eine kreisrunde Öff  nung, es ist aber selbstverständlich möglich  den beschriebenen Verschluss bei Behältern  mit Öffnungen von anderem Querschnitt an  zuwenden.  



  Die     Fig.    2 und 3 zeigen eine Ausfüh  rungsform, bei der die durch Stanzen ausge  schnittenen     Zungen    derart liegen, dass sie       ineinandergreifen,    das heisst dass die Spitze  einer jeden Zunge über die darauffolgende  Zunge greift. Die derart angeordneten Zun  gen 5 werden dann unter einen Randwulst 7  des Behälters 1 hineingebogen, entweder jede  für sich oder gemeinsam durch einen Spann  draht oder Ring 6. Die Gestalt der einzelnen       Zungen    5, die von ihrer Spitze aus zu ihrer  Basis zu immer breiter werden, bewirkt, dass  je mehr die Zungen hineingebogen werden,  um so kräftiger der Deckel 2, mit dem in einer  Rille 9 angebrachten Packungsring 8 gegen  den Randwulst 7 des     Behälters    gepresst wird.

    Um ein etwaiges Herabfallen des Drahtes 6  zu verhindern,     ist    der freie Rand der Zarge 3  bei 10 nach aussen umgebogen.  



  In den     Fig.    4, 5 und 6 ist eine Ausfüh  rungsform gezeigt, bei welcher die Zungen 5  in grösserem Abstand voneinander angebracht  sind, so dass sie nicht mehr     ineinandergreifen.     Hier kann der Deckel 2 durch     Hineinbiegen     der einzelnen Zungen für sich     angepresst     werden.  



  In allen in den     Fig.    7 bis 13 und 14 dar  gestellten Ausführungsformen sind die Zun  gen 5 derart gebogen,     da,ss    sie jeweils einen  nach aussen über das Profil der Zarge vor  stehenden Teil aufweisen, wie dies der  Schnitt der     Fig.    9 erkennen lässt. Ein um    die Zarge gelegter Draht oder Ring     presst     dann auf die vorstehenden Teile. So zum  Beispiel der Draht     ()    der Ausführungsform  gemäss     Fig.    7 bis 9.  



  Statt die Zungen über die Oberfläche der  Deckelzarge hinausragen zu lassen, kann der  Spannring oder Draht mit Verdickungen  oder     4noten    versehen sein, die die Zungen  unter den Flansch des Behälters pressen.  



       Fig.   <B>10</B>     zeigt    eine     Ausführungsform,    bei  welcher der Deckel zweiteilig ist und aus  einem Boden 2 mit einer darüber gestülpten  unabhängigen Zarge 3     besteht.    Ein Wulst  11 der Zarge dient dieser als Stütze auf dem  Boden 2.     Fig.    11 zeigt ein anderes Profil  dieses Wulstes.  



  Die     Ausführungsform    gemäss     Fig.    12  zeigt wie ein Ring 6' mit konischer Innen  fläche über die     hervorstehenden    Zungenteile  geschoben werden kann, um diese radial nach  innen zu verdrängen.  



  Bei der     Ausführungsform    gemäss     Fig.    13,  bei welcher der Deckel auch zweiteilig ist,  ist ein     riiigförniiges    Organ 3 vorgesehen, das  zwei parallel verlaufende Reihenzungen  und 51 aufweist, von denen die Zungen  unter den Flansch 7 des Behälters 1 und die  Zungen 5' über den Deckelboden 2 greifen.  



  Die     Fig.    13a zeigt eine ähnliche Ausfüh  rungsform wie die     Fig.    13, doch sind hier  die beiden zusammen zu verbindenden Teile  je mit einem Flansch versehene Röhren.  



  Die     Fig.    14 zeigt eine. Ausführungsform.  bei der der Behälter 1 unterhalb der Zarge 3  mit einem ringförmigen Wulst 12     versehen     ist, der den Deckel gegen unbeabsichtigtes  Abstossen schützt. Durch Hineinstecken eines  geeigneten Gerätes, z. B. einer     -'Münze,    zwi  schen diesen Wulst 1     \?    und die untere Kante  des Deckels,     läss;    sich dieser letztere leicht  abnehmen.  



  Die Ausführungsform gemäss     Fig.    1.5 be  zieht sich auf einen mit     einem    Hals     versehe-          nen        Behälter,    wobei der Hals 3' mit Zungen  5 versehen ist, die beim Hineinpressen über  einen äussern Wulst 7' des Deckels 2, dessen  Zarge in den Behälterhals     hineinpasst,    grei  fen.      Der Deckel der     Ausführungsform    gemäss       Fig.    16 ist flach, ohne Zarge ausgebildet.  Die Zungen 5 sind in diesem Fall so ausge  bildet, dass sie durch     Hinunterpressen    unter  den Wulst 7 des Behälters greifen können  und den Deckel 2 somit festhalten.

   Ein so  befestigter Deckel kann leicht entfernt wer  den.  



  Wird das Einpressen der     Zungen    wie in  den     Ausführungsformen    gemäss     Fig.    1 bis 3  und 7 bis 11 durch Spannen eines losen  Drahtes oder Ringes um die ringförmige  Zarge vorgenommen, so wird die Kraft die  das Einpressen der     einzelnen        Zungen    be  wirkt, um den Behälterumfang entlang nicht  überall gleich sein, sondern am grössten in  der Nähe der Stelle, wo die Spannkraft den  Draht oder Ring angreift, und am kleinsten  diametral zu dieser Stelle.

   Um ein gleich  mässiges Einpressen der Zungen dem ganzen  Umfang entlang zu erreichen, kann der Ab  stand zwischen den einzelnen Zungen von  der Angriffsstelle der Spannkraft und zu  beiden Seiten derselben von Zunge zu Zunge  vergrössert werden, oder die Grösse der ein  zelnen Zungen kann im selben Sinn abneh  men.  



  Zum Offnen des Behälters kann ein Mes  ser oder ein anderes geeignetes Gerät benutzt  werden, z. B. ein flacher steifer Stab, der  mit jedem Behälter geliefert werden kann,  und den man im Zwischenraum     zwischen    Be  hälterwand und Deckelzarge derart führen  kann, dass die Zungen wieder zurückgebogen  werden. Dieses Gerät kann winkelförmig  ausgebildet und so geformt werden, dass der  eine Schenkel des Winkels mit einem Haken  versehen ist, der     um    die Deckelzarge greifen  kann, während der andere     Schenkel    des Win  kels einen Griff bildet zum     Aufkippen    des  Deckels.

   Das     Offnungsgerät    kann bei Nicht  gebrauch am Behälter oder am Deckel be  festigt werden,     zum    Beispiel über Zarge und  Oberfläche des Deckels     festgespannt    werden,  oder über die Zarge     und    in einer Vertiefung  oder dergleichen in der Deckeloberfläche lie  gen.    Gibt man den Zungen ein nach aussen  konvexes oder konkaves Profil, wie in     Fig.    17  und 18     gezeigt,    so lässt sich ein     schärferes     oder ein mehr nachgiebiges Anlegen der Zun  gen gegen den Wulst des Behälters erreichen.  



  Die     Fig.    19 bis 26 zeigen Beispiele ver  schiedener Formen von Zungen. Je nach der  Form und     Auskragung    des     Wulstes    des Be  hälters und der gewünschten     Greiferwirkung     kann eine geeignete Form der     Zungen    ge  wählt werden.

   Die     Zungen    können in einer  und derselben geschwächten Partie verschie  dene Form haben und ihre     Umbiegungslinien     können     verschiedene    Schrägstellungen gegen  die Längsrichtung der geschwächten Partie       einnehmen.    Es     ist    in dieser Weise auch mög  lich, die Zungen derart auszubilden, dass sie  gleichzeitig als     Ornamentierung    mit verschie  dener     Musterung    wirken können.  



  Die     Fig.    27 zeigt eine ringförmige Deckel  zarge 3, die aus einem streifenförmigen Ma  terial ausgeführt ist, und am einen Ende des  Streifens eine     Zunge    13 trägt, die durch einen  Schlitz des andern Endes gesteckt und umge  bogen werden kann, dass eine leicht zu lösende       Verbindung    der     Streifenenden    erreicht wird.  



       Fig.    28 zeigt, wie man durch eine Öff  nung in der Zarge des Deckels den     Packungs-          ring    8 für ein geeignetes Gerät 14 zugänglich  machen kann, um ein     Vakuum    im Behälter  aufheben zu können.     Fig.    29 zeigt wie mit  tels einer Lippe 15 des     Packungsringes,    die  durch die     Öffnung        in    der Zarge des Deckels  hinausragt, das Erreichen der Packung er  leichtert werden     kann.     



  Die     Fig.    30 und 31 zeigen im     Schnitt     und von der Seite gesehen eine Ausführungs  form, bei welcher das Verschliessen mittels  eines     herumgebogenen    Teils 16 der untern  Kante der Zungen 5 geschieht, der unter den  Flansch 7 des Behälters 1 greift.  



  All die beschriebenen Beispiele zeigen,  dass die verwendeten Zungen derart gerichtet       sind,    dass ihre     Umbiegungslinie    einen Winkel  gegen die Längsrichtung des Vorsprunges  bilden. Bei allen Beispielen ist der Winkel  praktisch ein rechter, mit Ausnahme der Zun  gen gemäss     Fig.    22.

Claims (1)

  1. PATENTANSPUU%H: Einrichtung zum ;Verbinden von zwei Tei len, mittels Zungen, die zum Herstellen der Verbindung hinter einen, rippenartigen Vor sprung gebogen werden, dadurch gekennzeich net, dass die Umbiegungslinie der Zungen einen Winkel gegen die Längsrichtung des Vorsprunges bildet. ÜN TERANSPRüCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die nebeneinanderlie- genden Zungen ineinandergreifen. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zungen in ihrer Längsrichtung aus ihrer Ebene derart ge bogen sind, dass ihr Rücken über die Flä che des sie tragenden Teils hinausragt. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zungen quer zu ihrer Längsrichtung gewölbt sind. 4. Einrichtung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch ein den einen Teil um spannendes, ringförmiges Organ, das zum Einbiegen der Zungen und ziun Festhalten derselben in der eingebogenen Lage be stimmt ist.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Teil, um welchen das ringförmige !Organ gespannt ist, einen ringförmigen Anschlag besitzt, der das Herabgleiten des ringförmigen Organes verhindert. 6.
    Einrichtung nach Patentanspruch zum. Verbinden eines Behälters mit dessen Dek- kel, dadurch gekennzeichnet, dass der Be hälter mit einem ringförmigen, einwärts gerichteten Wulst mit darüberliegendem Hals versehen ist, welcher Hals die Zun gen trägt, mittels welcher der nach aussen gerichtete Wulst des in das Innere des Halses greifenden Deckels gegen den Be hälterwulst gedruckt wird.
    Einrichtung nach Patenta.nsprueh zum Verbinden eines Behälters mit dessen Dek- kel, dadurch gekennzeichnet, dass die Zarge des Deckels durch einen Ring gebil det ist. der mit einem ringförmigen, ein wärtsgerichteten Wulst gegen die Ober seite des Deckelbodens presst, während die Zungen, die im Umfang des Ringes vor gesehen sind. unter den Flansch des Be hälters eingebogen sind. B. Einrichtung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch ein ringförmiges Organ mit zwei übereinanderliegenden, parallelen Reihen von in demselben gebildeten Zun gen, die unter zwei Flanschen eingebogen sind, um dieselben gegeneinander zu pres sen. 9.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen den einzelnen Zungen, von der Angriffstelle der Spann kraft nach beiden Seiten von Zunge zu Zunge zunimmt.
CH212309D 1938-03-18 1938-12-26 Einrichtung zum Verbinden von zwei Teilen. CH212309A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5095557A (en) * 1990-10-29 1992-03-17 Ken Keyes Pool cover assembly
WO1996001216A3 (en) * 1994-07-06 1996-05-09 Noreco Bv Pour spout assembly for bottles

Cited By (2)

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