CH212323A - Triebdrehgestell an Schienenfahrzeugen. - Google Patents

Triebdrehgestell an Schienenfahrzeugen.

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CH212323A
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CH
Switzerland
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bogie
motor
machine housing
axles
shaft
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Application number
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English (en)
Inventor
Maschinenfabrik Schw Lokomotiv
Original Assignee
Schweizerische Lokomotiv
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61FRAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
    • B61F3/00Types of bogies
    • B61F3/02Types of bogies with more than one axle
    • B61F3/04Types of bogies with more than one axle with driven axles or wheels

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description


  Triebdrehgestell an Schienenfahrzeugen.    Die     Erfindung    bezieht sich auf ein Trieb  drehgestell an Schienenfahrzeugen, bei dem  in der Mitte des Drehgestellrahmens ein Ma  schinengehäuse angeordnet ist, das gleich  zeitig als Drehgestellrahmenversteifung dient.  



  Bekannte Bogies dieser Art sind infolge  der hohen Drehzapfenlage und des Fehlens  einer Wiege für hohe Fahrgeschwindigkeiten  nicht geeignet. Auch weisen sie den Nachteil  auf, dass sie infolge der Ausbildung des Ma  schinengehäuses selbst als Rahmen nach Aus  bau dieses Maschinengehäuses nicht mehr auf  den eigenen Achsen transportfähig sind.  



  Die     Erfindung    besteht darin, dass der  Drehzapfen unterhalb des Maschinengehäuses  angebracht ist, und dass er dasselbe mit  einem vom Wagenkasten aus federnd be  lasteten, unterhalb des Maschinengehäuses  angeordneten Wiegebalken verbindet, der  am Drehgestellrahmen pendelnd aufgehängt  und mit dem Wagenkasten zur     Ubertra-          gung    der Zugkräfte verbunden ist.

   Dabei  kann insbesondere der Drehzapfen an    einer solchen leichten Traverse des Dreh  gestelles     befestigt    sein, die erst beim Einbau  des als     Rahmenversteifung    ausgebildeten  Maschinengehäuses durch feste     Verbindung     mit dem letzteren, die für den Betrieb des  Drehgestelles erforderliche     Festigkeit    erhält,  welche Traverse aber anderseits stark genug  ist, bei ausgebautem Maschinengehäuse den  Transport des Drehgestelles auf den eigenen  Achsen zu erlauben; der oben     erwähnte    Nach  teil bekannter Bogies, dass sie bei ausgebau  tem Maschinengehäuse nicht mehr auf den  eigenen Achsen transportfähig sind, kann da  durch somit ebenfalls behoben werden.  



  In der     Zeichnung    ist ein Ausführungs  beispiel des     Erfindungsgegenstandes    darge  stellt, und zwar zeigt  Fig. 1 eine Seitenansicht eines Dreh  gestelles mit eingebautem Elektromotor,  Fig. 2 einen Querschnitt durch dieses  Drehgestell nach der Linie A-B-C-D von       Fig.    1.  



  Der     Drehgestellrahmen.    1 ruht in     nicht         näher dargestellter Weise gefedert auf den  beiden Radsätzen 2. Das Motorgehäuse 3     ist     mit dem Rahmen 1 durch Schrauben 3a fest  verbunden. Am Motorgehäuse ist der Dreh  zapfen 4 befestigt und greift in eine Ku  lisse 5 des Wiegebalkens 6 ein, der an seinen  Enden mittels der allseitig beweglichen Pen  delstangen 7 an dem Drehgestellrahmen bei  8 aufgehängt ist. Die Kulisse 5 erlaubt dem  Wiegebalken, quer zum Drehgestell begrenzte  seitliche Bewegungen auszuführen. In  Längsrichtung liegt der Drehzapfen 4 stets  in der Kulisse der Wiege 6 an und überträgt  so die Zugkraft auf dieselbe.

   Von der Wiege  wird die Zugkraft durch die an den beiden  Enden 6a der Wiege gelenkig angreifenden  Stangen 9 auf am Wagenkasten 15 befestigte  Arme 10 (Fig. 1) und damit auf den Wa  genkasten übertragen. Die Arme 10 sind  auch in Fig. 2 angedeutet.  



  Das Gewicht des Kastens 15 des Trieb  fahrzeuges wird von der Wiege 6 in den  Punkten 6b aufgenommen, in welchen gelen  kig     mit    den Stösseln 11 verbundene Stangen  12 angreifen. Die Stössel 11 sind gegen die  Fahrzeugmitte geneigt und sind im Dreh  gestellrahmen bei 11a geführt. Sie tragen  an ihren     obern    Enden gefederte Tragplatten  13, welche sich gegen die geneigten Flächen  14 des Wagenkastens anlegen.  



  Durch die Lenker 9 wird die Wiege 6  stets senkrecht zur Kastenlängsachse gehal  ten. Ihre Pendelaufhängung     bewirkt    eine       automatische    Rückstellung des Kastens 15 in  seine Mittellage relativ zum Drehgestell.  



  Der Drehzapfen 4 kann direkt am     Ma-          schinengehäuse    3 befestigt sein. Er kann  aber auch an einer Traverse befestigt sein,  die bei 19 mit dem Drehgestellrahmen fest  verbunden und ausserdem bei 20 noch mit dem       Maschinengehäuse    3 verschraubt ist. Es ist  ersichtlich, dass in letzterem Fall auch nach  Ausbau des Maschinengehäuses und Lösen  der Schrauben 20 das Drehgestell auf eigenen  Achsen rollend transportiert werden kann.  



  Die Traverse 23 kann dank ihrer Ver  bindung mit dem Maschinengehäuse sehr  leicht gebaut werden und erhält dabei doch    genügende Festigkeit zur Fahrt im Betrieb  und auch bei ausgebautem Maschinengehäuse.  



  Der Antrieb der Achsen 2 kann, wie in  Fig. 1 auf der rechten Seite gezeigt ist, über  ein Stirnradvorgelege 16, 17 und ein Kegel  radvorgelege 18, 19 erfolgen. Kegelrad- und  Stirnradgetriebe werden durch die Welle 17a  verbunden. Wird dieses ganze Zwischen  getriebe fest am Drehgestellrahmen bezw. am  Motor gelagert, wie Fig. 1 zeigt, so muss das  grosse Kegelrad 19 auf einer im gefederten  Rahmen gelagerten Hohlwelle 20 gelagert  werden, die die dem Federspiel nicht folgende  Triebachse     2n    mit Spiel umgibt. Zur Kraft  übertragung auf den     Triebradsatz    ist. dabei  eine allseitig bewegliche     Kupplung    zwischen  Hohlwelle 20 und Triebachse 2a vorzusehen,  die, wie auch die Hohlwelle 20, in der Zeich  nung nicht näher dargestellt ist.  



  Der Antrieb der Achsen kann beispiels  weise auch so ausgeführt werden, wie in       Fig.    1 links gezeigt ist. Die Welle des Mo  tors 3 ist dort mittels Kardangelenken 21  mit der Schnecke 22 eines Schneckengetrie  bes angeordnet, das direkt auf der Achse 2a  dieses Radsatzes gelagert ist.  



  Es kann bei dem rechts in dieser Figur  gezeigten Antrieb das Achsgetriebe 18, 19  auf der Achse gelagert und dafür zwischen  den Rädern 17 und 18 der Getriebe 16, 17  und 18, 19 eine     Kardangelenkwelle    ein  geschaltet sein. Umgekehrt kann bei dem  links gezeigten Ausführungsbeispiel das  Schneckengetriebe : im festen Rahmen 1 ge  lagert und die     Achse    2a über eine Hohlwelle  und eine allseitig bewegliche Kupplung an  getrieben sein.  



  Auf den Drehzapfen kann ein Stein auf  gesetzt sein, der in der Kulisse 5 des Wiege  balkens seitlich und auf- und abwärts glei  ten kann, so dass die Übertragung der Zug  kraft vom Drehzapfen auf die Wiege über  grosse, gut schmierende Flächen erfolgt.  Statt beide Räder über je ein     Stirnradgetriebe     16, 17 anzutreiben, kann eine einzige Stirn  radübersetzung zum Antrieb beider Achsen  vorgesehen sein, welche ein grosses Stirnrad  17 enthält, das auf einer unter dem Motor      durchgehenden Welle 17b festsitzt. An bei  den Enden dieser nicht näher dargestellten  Welle sind dabei die Kegelradgetriebe 18, 19  zur     Verbindung    mit den Achsen vorgesehen.

    Um den Einbau einer solchen Welle 17b in  Achshöhe zu     ermöglichen,    müsste der Wiege  balken 6 etwas tiefer als in Fig. 2 gezeich  net angeordnet und die Welle     17b    neben dem  Drehzapfen 4 durchgeführt werden. Dabei  kommt die Zentrale 3b bis 17b des Stirnrad  getriebes 16, 17 zur Vertikalen geneigt zu  stehen, wie in Fig. 2 angedeutet ist.  



  An Stelle des Elektromotors     kann    ein       Verbrennungsmotor    oder     eine    andere mit  einem Gehäuse versehene Maschine, wie zum  Beispiel     ein    Geschwindigkeitswechselgetriebe  oder ein Fahrwendegetriebe, vorgesehen sein.  



  Der Rahmen des Drehgestelles kann mit  dem     Maschinengehäuse    aus einem Stück her  gestellt sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Triebdrehgestell an Schienenfahrzeugen, bei dem in der Mitte des Drehgestellrahmens ein Maschinengehäuse angeordnet ist, das gleichzeitig als Drehgestellrahmenversteifung dient, dadurch gekennzeichnet, dass der Dreh zapfen (4) unterhalb des Maschinengehäuses (3) angebracht ist und dass er dasselbe mit einem vom Fahrzeugkasten (15) aus federnd belasteten, unterhalb des Maschinengehäuses (3) angeordneten Wiegebalken (6) verbin det, welcher Wiegebalken am Drehgestell rahmen (1) pendelnd aufgehängt und mit dem Fahrzeugkasten (15) zur Übertragung der Zugkräfte verbunden ist. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> 1.
    Triebdrehgestell nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Drehzapfen (4) an einer mit dem Drehgestellrahmen (1) fest verbundenen Traverse (23) be festigt ist, die mit dem Maschinengehäuse (3) lösbar verbunden ist, so dass bei aus gebautem Maschinengehäuse (3) das Dreh gestell auf eigenen Achsen rollend trans portfähig ist. 2. Triebdrehgestell nach Patentanspruch, mit eingebautem, mit seiner Welle in Längs richtung des Drehgestelles: liegendem Elek tromotor, dadurch gekennzeichnet, dass die Welle (3b) des Motors über der Mitte der Drehgestellachsen (2a) liegt. 3.
    Triebdrehgestell nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, mit Antrieb der Achsen über je ein beim Motor vorgesehenes Stirn radgetriebe und je ein bei der anzutrei benden Achse vorgesehenes Kegelrad getriebe, dadurch gekennzeichnet, dass die Längswelle zwischen dem grossen Stirnrad (17) jedes Stirnradgetriebes (16, 17) und dem kleinen Kegelrad (18) des zugeordneten Kegelradgetriebes (18, 19) auf der Höhe der anzutreibenden Achse (2a) liegt. 4.
    Triebdrehgestell nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, mit zwei anzutreibenden Achsen, dadurch gekennzeichnet, dass für beide Achsen nur eine einzige in Achs höhe (2a) verlaufende Antriebslängswelle vorgesehen ist, welche zwischen Motor (3) und Wiegebalken (6) hindurch geführt ist.
CH212323D 1938-07-27 1939-07-26 Triebdrehgestell an Schienenfahrzeugen. CH212323A (de)

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