CH212323A - Triebdrehgestell an Schienenfahrzeugen. - Google Patents
Triebdrehgestell an Schienenfahrzeugen.Info
- Publication number
- CH212323A CH212323A CH212323DA CH212323A CH 212323 A CH212323 A CH 212323A CH 212323D A CH212323D A CH 212323DA CH 212323 A CH212323 A CH 212323A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- bogie
- motor
- machine housing
- axles
- shaft
- Prior art date
Links
- 238000005303 weighing Methods 0.000 claims description 6
- 230000002787 reinforcement Effects 0.000 claims description 3
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims 2
- 101100400378 Mus musculus Marveld2 gene Proteins 0.000 claims 1
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 2
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 2
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 2
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 238000002485 combustion reaction Methods 0.000 description 1
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 1
- 108090000623 proteins and genes Proteins 0.000 description 1
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 description 1
- 239000004575 stone Substances 0.000 description 1
- 239000000725 suspension Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61F—RAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
- B61F3/00—Types of bogies
- B61F3/02—Types of bogies with more than one axle
- B61F3/04—Types of bogies with more than one axle with driven axles or wheels
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Handcart (AREA)
Description
Triebdrehgestell an Schienenfahrzeugen. Die Erfindung bezieht sich auf ein Trieb drehgestell an Schienenfahrzeugen, bei dem in der Mitte des Drehgestellrahmens ein Ma schinengehäuse angeordnet ist, das gleich zeitig als Drehgestellrahmenversteifung dient.
Bekannte Bogies dieser Art sind infolge der hohen Drehzapfenlage und des Fehlens einer Wiege für hohe Fahrgeschwindigkeiten nicht geeignet. Auch weisen sie den Nachteil auf, dass sie infolge der Ausbildung des Ma schinengehäuses selbst als Rahmen nach Aus bau dieses Maschinengehäuses nicht mehr auf den eigenen Achsen transportfähig sind.
Die Erfindung besteht darin, dass der Drehzapfen unterhalb des Maschinengehäuses angebracht ist, und dass er dasselbe mit einem vom Wagenkasten aus federnd be lasteten, unterhalb des Maschinengehäuses angeordneten Wiegebalken verbindet, der am Drehgestellrahmen pendelnd aufgehängt und mit dem Wagenkasten zur Ubertra- gung der Zugkräfte verbunden ist.
Dabei kann insbesondere der Drehzapfen an einer solchen leichten Traverse des Dreh gestelles befestigt sein, die erst beim Einbau des als Rahmenversteifung ausgebildeten Maschinengehäuses durch feste Verbindung mit dem letzteren, die für den Betrieb des Drehgestelles erforderliche Festigkeit erhält, welche Traverse aber anderseits stark genug ist, bei ausgebautem Maschinengehäuse den Transport des Drehgestelles auf den eigenen Achsen zu erlauben; der oben erwähnte Nach teil bekannter Bogies, dass sie bei ausgebau tem Maschinengehäuse nicht mehr auf den eigenen Achsen transportfähig sind, kann da durch somit ebenfalls behoben werden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes darge stellt, und zwar zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht eines Dreh gestelles mit eingebautem Elektromotor, Fig. 2 einen Querschnitt durch dieses Drehgestell nach der Linie A-B-C-D von Fig. 1.
Der Drehgestellrahmen. 1 ruht in nicht näher dargestellter Weise gefedert auf den beiden Radsätzen 2. Das Motorgehäuse 3 ist mit dem Rahmen 1 durch Schrauben 3a fest verbunden. Am Motorgehäuse ist der Dreh zapfen 4 befestigt und greift in eine Ku lisse 5 des Wiegebalkens 6 ein, der an seinen Enden mittels der allseitig beweglichen Pen delstangen 7 an dem Drehgestellrahmen bei 8 aufgehängt ist. Die Kulisse 5 erlaubt dem Wiegebalken, quer zum Drehgestell begrenzte seitliche Bewegungen auszuführen. In Längsrichtung liegt der Drehzapfen 4 stets in der Kulisse der Wiege 6 an und überträgt so die Zugkraft auf dieselbe.
Von der Wiege wird die Zugkraft durch die an den beiden Enden 6a der Wiege gelenkig angreifenden Stangen 9 auf am Wagenkasten 15 befestigte Arme 10 (Fig. 1) und damit auf den Wa genkasten übertragen. Die Arme 10 sind auch in Fig. 2 angedeutet.
Das Gewicht des Kastens 15 des Trieb fahrzeuges wird von der Wiege 6 in den Punkten 6b aufgenommen, in welchen gelen kig mit den Stösseln 11 verbundene Stangen 12 angreifen. Die Stössel 11 sind gegen die Fahrzeugmitte geneigt und sind im Dreh gestellrahmen bei 11a geführt. Sie tragen an ihren obern Enden gefederte Tragplatten 13, welche sich gegen die geneigten Flächen 14 des Wagenkastens anlegen.
Durch die Lenker 9 wird die Wiege 6 stets senkrecht zur Kastenlängsachse gehal ten. Ihre Pendelaufhängung bewirkt eine automatische Rückstellung des Kastens 15 in seine Mittellage relativ zum Drehgestell.
Der Drehzapfen 4 kann direkt am Ma- schinengehäuse 3 befestigt sein. Er kann aber auch an einer Traverse befestigt sein, die bei 19 mit dem Drehgestellrahmen fest verbunden und ausserdem bei 20 noch mit dem Maschinengehäuse 3 verschraubt ist. Es ist ersichtlich, dass in letzterem Fall auch nach Ausbau des Maschinengehäuses und Lösen der Schrauben 20 das Drehgestell auf eigenen Achsen rollend transportiert werden kann.
Die Traverse 23 kann dank ihrer Ver bindung mit dem Maschinengehäuse sehr leicht gebaut werden und erhält dabei doch genügende Festigkeit zur Fahrt im Betrieb und auch bei ausgebautem Maschinengehäuse.
Der Antrieb der Achsen 2 kann, wie in Fig. 1 auf der rechten Seite gezeigt ist, über ein Stirnradvorgelege 16, 17 und ein Kegel radvorgelege 18, 19 erfolgen. Kegelrad- und Stirnradgetriebe werden durch die Welle 17a verbunden. Wird dieses ganze Zwischen getriebe fest am Drehgestellrahmen bezw. am Motor gelagert, wie Fig. 1 zeigt, so muss das grosse Kegelrad 19 auf einer im gefederten Rahmen gelagerten Hohlwelle 20 gelagert werden, die die dem Federspiel nicht folgende Triebachse 2n mit Spiel umgibt. Zur Kraft übertragung auf den Triebradsatz ist. dabei eine allseitig bewegliche Kupplung zwischen Hohlwelle 20 und Triebachse 2a vorzusehen, die, wie auch die Hohlwelle 20, in der Zeich nung nicht näher dargestellt ist.
Der Antrieb der Achsen kann beispiels weise auch so ausgeführt werden, wie in Fig. 1 links gezeigt ist. Die Welle des Mo tors 3 ist dort mittels Kardangelenken 21 mit der Schnecke 22 eines Schneckengetrie bes angeordnet, das direkt auf der Achse 2a dieses Radsatzes gelagert ist.
Es kann bei dem rechts in dieser Figur gezeigten Antrieb das Achsgetriebe 18, 19 auf der Achse gelagert und dafür zwischen den Rädern 17 und 18 der Getriebe 16, 17 und 18, 19 eine Kardangelenkwelle ein geschaltet sein. Umgekehrt kann bei dem links gezeigten Ausführungsbeispiel das Schneckengetriebe : im festen Rahmen 1 ge lagert und die Achse 2a über eine Hohlwelle und eine allseitig bewegliche Kupplung an getrieben sein.
Auf den Drehzapfen kann ein Stein auf gesetzt sein, der in der Kulisse 5 des Wiege balkens seitlich und auf- und abwärts glei ten kann, so dass die Übertragung der Zug kraft vom Drehzapfen auf die Wiege über grosse, gut schmierende Flächen erfolgt. Statt beide Räder über je ein Stirnradgetriebe 16, 17 anzutreiben, kann eine einzige Stirn radübersetzung zum Antrieb beider Achsen vorgesehen sein, welche ein grosses Stirnrad 17 enthält, das auf einer unter dem Motor durchgehenden Welle 17b festsitzt. An bei den Enden dieser nicht näher dargestellten Welle sind dabei die Kegelradgetriebe 18, 19 zur Verbindung mit den Achsen vorgesehen.
Um den Einbau einer solchen Welle 17b in Achshöhe zu ermöglichen, müsste der Wiege balken 6 etwas tiefer als in Fig. 2 gezeich net angeordnet und die Welle 17b neben dem Drehzapfen 4 durchgeführt werden. Dabei kommt die Zentrale 3b bis 17b des Stirnrad getriebes 16, 17 zur Vertikalen geneigt zu stehen, wie in Fig. 2 angedeutet ist.
An Stelle des Elektromotors kann ein Verbrennungsmotor oder eine andere mit einem Gehäuse versehene Maschine, wie zum Beispiel ein Geschwindigkeitswechselgetriebe oder ein Fahrwendegetriebe, vorgesehen sein.
Der Rahmen des Drehgestelles kann mit dem Maschinengehäuse aus einem Stück her gestellt sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Triebdrehgestell an Schienenfahrzeugen, bei dem in der Mitte des Drehgestellrahmens ein Maschinengehäuse angeordnet ist, das gleichzeitig als Drehgestellrahmenversteifung dient, dadurch gekennzeichnet, dass der Dreh zapfen (4) unterhalb des Maschinengehäuses (3) angebracht ist und dass er dasselbe mit einem vom Fahrzeugkasten (15) aus federnd belasteten, unterhalb des Maschinengehäuses (3) angeordneten Wiegebalken (6) verbin det, welcher Wiegebalken am Drehgestell rahmen (1) pendelnd aufgehängt und mit dem Fahrzeugkasten (15) zur Übertragung der Zugkräfte verbunden ist. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> 1.Triebdrehgestell nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Drehzapfen (4) an einer mit dem Drehgestellrahmen (1) fest verbundenen Traverse (23) be festigt ist, die mit dem Maschinengehäuse (3) lösbar verbunden ist, so dass bei aus gebautem Maschinengehäuse (3) das Dreh gestell auf eigenen Achsen rollend trans portfähig ist. 2. Triebdrehgestell nach Patentanspruch, mit eingebautem, mit seiner Welle in Längs richtung des Drehgestelles: liegendem Elek tromotor, dadurch gekennzeichnet, dass die Welle (3b) des Motors über der Mitte der Drehgestellachsen (2a) liegt. 3.Triebdrehgestell nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, mit Antrieb der Achsen über je ein beim Motor vorgesehenes Stirn radgetriebe und je ein bei der anzutrei benden Achse vorgesehenes Kegelrad getriebe, dadurch gekennzeichnet, dass die Längswelle zwischen dem grossen Stirnrad (17) jedes Stirnradgetriebes (16, 17) und dem kleinen Kegelrad (18) des zugeordneten Kegelradgetriebes (18, 19) auf der Höhe der anzutreibenden Achse (2a) liegt. 4.Triebdrehgestell nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, mit zwei anzutreibenden Achsen, dadurch gekennzeichnet, dass für beide Achsen nur eine einzige in Achs höhe (2a) verlaufende Antriebslängswelle vorgesehen ist, welche zwischen Motor (3) und Wiegebalken (6) hindurch geführt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE212323X | 1938-07-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH212323A true CH212323A (de) | 1940-11-15 |
Family
ID=5807493
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH212323D CH212323A (de) | 1938-07-27 | 1939-07-26 | Triebdrehgestell an Schienenfahrzeugen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH212323A (de) |
-
1939
- 1939-07-26 CH CH212323D patent/CH212323A/de unknown
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| CH212323A (de) | Triebdrehgestell an Schienenfahrzeugen. | |
| DE862617C (de) | Drehgestell fuer Triebfahrzeuge, insbesondere Schienenfahrzeuge, mit Pendelwiege und zwei parallelachsig zu den beiden Treibachsen angeordneten Elektromotoren | |
| DE2106662A1 (de) | Antrieb für elektrische Triebfahrzeuge | |
| CH232259A (de) | Triebdrehgestell an elektrisch betriebenen Schienenfahrzeugen. | |
| DE1531237A1 (de) | Magnettragbalken | |
| AT129544B (de) | Anhängevorrichtung zur Verbindung eines Motorzugwagens mit einem einachsigen Anhänger. | |
| DE605958C (de) | Drei- oder mehrachsiges Zweischienenfahrgestell fuer Bagger oder aehnliche schwere Geraete | |
| DE316777C (de) | ||
| AT11006B (de) | Aufhängung des das Wechsel- und Wendegetriebe von Motorwagen umschließenden Gehäuses. | |
| AT152860B (de) | Elektrischer Antrieb für vorzugsweise an schwingbare Halbachswellen angeschlossene Laufräder von Fahrzeugen, insbesondere von Oberleitungswagen. | |
| DE923770C (de) | Lastfahrzeug mit von Drehgestellen getragenen Radsaetzen | |
| DE384734C (de) | Motorfahrzeug mit vier Treib- und Lenkraedern | |
| DE1127934B (de) | Antriebsanordnung fuer Fahrzeuge, insbesondere Schienenfahrzeuge | |
| DE449870C (de) | Fahrzeugantrieb mit zwei zu beiden Seiten der Achse angeordneten und diese Achse antreibenden Tatzlagermotoren | |
| DE610345C (de) | Lenkvorrichtung fuer Anhaenger mit vier und mehr von Achsschenkeln getragenen Lenkraedern | |
| AT212359B (de) | Schienenfahrzeug | |
| DE1455118C (de) | Zwei- oder dreiachsiges Drehgestell mit zentral gelegenem Motor oder Getriebe, insbesondere für elektrische Lokomotiven oder Diesellokomotiven | |
| DE534732C (de) | Fahrgestell fuer Bahnfahrzeuge, insbesondere fuer Strassenbahntriebwagen | |
| DE3232939C2 (de) | Abstützvorrichtung für Drehmomentstützen von Achsgetriebegehäusen bei Schienentriebfahrzeugen | |
| CH142330A (de) | Triebgestell-Fahrzeug mit elektrischem Antrieb. | |
| DE398067C (de) | Auswechselbare Antriebseinheit fuer Lokomotiven | |
| DE516297C (de) | Lokomotive, bestehend aus zwei Fahrzeugen mit verschiedenen Raedergruppen | |
| AT214973B (de) | Laufwerk für Schienengliederzüge mit mindestens zwei Achsen mit Rädern kleinen Laufkreisdurchmessers | |
| DE489411C (de) | Achseinrichtung fuer Kraftwagen, die zum Befoerdern kleinerer oder groesserer Lasten dienen sollen | |
| AT110014B (de) | Schutzvorrichtung. |