CH212451A - Selbsttätige Feuerwaffe mit gleitendem Lauf. - Google Patents

Selbsttätige Feuerwaffe mit gleitendem Lauf.

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CH212451A
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CH
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lever
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locking
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English (en)
Inventor
Aktiengesel Rheinmetall-Borsig
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Rheinmetall Borsig Ag
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41—WEAPONS
    • F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A5/00—Mechanisms or systems operated by propellant charge energy for automatically opening the lock
    • F41A5/02—Mechanisms or systems operated by propellant charge energy for automatically opening the lock recoil-operated
    • F41A5/08—Mechanisms or systems operated by propellant charge energy for automatically opening the lock recoil-operated having an accelerator lever acting on the breech-block or bolt during the opening movement

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description


  Selbsttätige Feuerwaffe mit gleitendem Lauf.    Die Erfindung betrifft eine selbsttätige       Feuerwaffe    mit gleitendem Lauf, längs  beweglichem,     verriegelbarem    Verschluss und  einem im Waffengehäuse schwenkbar ge  lagerten, von einem Schleuderhebel gesteuer  ten Fanghebel, der den Lauf in der     hintern          Endstellung    fängt.  



  Bei selbsttätigen Feuerwaffen mit glei  tendem Lauf     und    längsbeweglichem,     ver-          riegelbarem    Verschluss sind Vorrichtungen  zum Anhalten des Laufes     in        einer        hintern          Endstellung    bis zum     Wiedervorlaufen    des  sich weiter     zurückbewegenden    Verschlusses  in seine     Verriegelungslage    zum Lauf bekannt.  



  Diese Anhaltevorrichtungen sind durch  weg im Lauf     gelagerte    Sperrhebel, die in der       hintern    Endlage des Laufes in entsprechende  Rasten des Waffengehäuses einfallen     und     den Lauf     bis    zu ihrem Ausschwenken aus den  Rasten durch den vorlaufenden Verschluss     in          seiner    rückwärtigen     Stellung    festhalten.

   So  weit diese Sperrhebel kraftschlüssig gesteuert  werden,     ist        ihre    sichere     Wirkung    aus diesem  Grunde in Frage gestellt, während an sich be  kannte, zwangsläufig gesteuerte     AnhaItevor-          richtungen    Reibungen und     Hemmungen    durch    Anlage am zurücklaufenden Verschluss ver  ursachen.  



  So ist bereits für     selbsttätige    Feuerwaf  fen eine von einem Schleuderhebel zwangs  läufig     gesteuerte        Fangvorrichtung    vorge  schlagen worden, bei der der     Lauffanghebel     mit dem Schleuderhebel     starr    verbunden ist.  Hierbei     wirken    der Schleuderhebel und das       Verschlussstück        unmittelbar        aufeinander    ein,  und ihr     gegenseitiger        Eingriff    wird während  der ganzen Tätigkeit der Waffe, also beim  Rück- und Vorlauf, dauernd aufrecht erhal  ten.

   Unterliegt der Lauf einer vortreibenden  Wirkung     etwa        durch    eine     Laufvorholfeder     oder der     Gewichtswirkung    bei einem Schie  ssen mit Senkung, so     wird    der Schleuderhebel       mit        entsprechender    Hemm- und     Reibungswir-          kung    am     zurücklaufenden    Verschluss an  gedrückt.  



       Weiterhin    ist schon eine     Laufanhaltevor-          richtung    bekannt geworden, bei der an dem       zwischen    Lauf     und        Verschluss    eingeschalte  ten Schleuderhebel ein Fangglied vorgesehen  ist, das den Lauf in der     hintern        Endstellung     fängt und bis zum Wiedervorlauf des Ver  schlusses festhält. Durch die     einstückige    Ver-           bindung    mit dem     Schleuderhebel    kann das  Fangglied den Lauf nur in der erreichten       hintern    Endlage fangen und sperren.

   Das  Fangglied kann also nicht hindern, dass sich  der Lauf vor Beendigung des Schleuder  hubes, noch während der     Rückbewegung    des       Verschlusses    wieder nach vorn bewegt und  damit das Einlaufen des     Verschlussstückes    in  die     Verriegelungsanlage    zum Lauf unter  bindet.  



  Nach der     Erfindung    werden diese Schwie  rigkeiten bei einer selbsttätigen     Feuerwaffe     der eingangs bezeichneten Art dadurch be  hoben, dass der Schleuderhebel und der  Fanghebel je für sich gelagert sind und der  Fanghebel durch eine Steuerkurve am  Schleuderhebel in die Fangstellung ge  schwenkt     wird.    Hierdurch wird erreicht,     da.ss     ohne     Reibung    und Hemmung der     Verschlul3-          bewegung    der Lauf in der für die Verriege  lung mit dem Verschluss erforderlichen Lage  sicher angehalten wird.

   Durch eine geeignete  Ausbildung der Steuerkurve kann dafür ge  sorgt werden, dass der Eingriff kurz vor der       Entriegelung    des Verschlusses vom Lauf be  ginnt und bis zum Ende der     Rückbewegung     des Laufes dauert.     Mittels    einer eine     Selbst-          hemmung.bewirkenden    Steigung der Steuer  kurve des Schleuderhebels kann ein Rück  drehen des Schleuderhebels und damit eine  vorzeitige     Vorbewegung    des Laufes in die  vordere Endlage verhindert werden. Der in  den Lauf eingefallene Fanghebel unterbindet.

    mit Vorteil seinerseits über die selbst  hemmende Verbindung eine zufällige Rück  stellung des Schleuderhebels und verhindert       zweckmässigerweise,    dass auch während einer  solchen Rückstellung durch den vorlaufenden  Verschluss der Lauf diesem nicht vor der Ver  riegelung davoneilt. Damit beim Zurück  ziehen des Verschlusses von Hand zur Ein  leitung des Schiessens Lauf und Schleuder  hebel dieselbe     Bewegung    machen wie beim  Schuss und der Lauf bis in die hintere     End-          lage    mit zurückgeholt wird, empfiehlt es sieh,  am Schleuderhebel einen besonderen Nocken  vorzusehen, der vom Verschluss mitgenom  men wird, wenn dieser zurückgezogen wird.

           1n    der     Zeichiiuiig    ist. ein Ausführungsbei  spiel der selbsttätigen     Feuerwaffe        naeh    der  Erfindung mit einer     Anhaltevorrichtung          schematisch    dargestellt.

   Darin     zeigt:          Fig.    1 die Lage der Teile in der     Schuss-          stellung,          Fig.    2 bei beginnender     Entriegelung,          Fig    .     :3        während    der folgenden V     erschluss-          beschleunigung,    und       Fig.    4 zu Ende der     Verschlussbeschleu-          nigung.     



  Mit dein im Waffengehäuse gleitend ge  lagerten Lauf 1 ist der     Verschluss        \?    in an  sich bekannter     "'eise,    z. B. durch eine wäh  rend des gemeinsamen Rücklaufes beider  Teile drehbare     Verriegelungshülse,    verbun  den. Lauf 1 und     Versehluss    ? können gegen       besonderte        Vorholniittel,    oder, wie dargestellt,  gegen eine gemeinsame     Laufvorholfeder    6  zurücklaufen.  



  Im     @@'affengehäuse        istl    um einen Bolzen 5  ein.     Schleuderhebel    4     drehbar    gelagert. Er  arbeitet     zusammen        finit    einem um den     Ge-          hä.useza.pfen    7     sehv-enkbaren        Lauffangliebel     6, der     finit:        einer    Nase 6a auf der Steuer  kurve     4b    des     Schleuderhebels    4 gleitet.  



  Die Steuerkurve 4b ist an der Stelle, an  der die Nase 6a. des Fanghebels 6 in der  Fangstellung aufliegt, als selbsthemmender  konzentrischer Kreisbogen ausgebildet, um  ein Rückdrehen des Schleuderhebels und da  mit eine vorzeitige     Vorbewegung    des Laufes  in die vordere Endstellung zu verhindern.  Anschlagnocken 8 und 9     begrenzen    die       Ausschläue    des Schleuderhebels 4 nach der  einen und der     andern    Seite.  



  Der Lauf     bezw.    die Laufhülse 1 besitzt  einen Vorsprung     l.a,        dessen    Rückenfläche  beim Rücklauf des     Laufverschlusssystems    auf  die Fläche     4a    des Schleuderhebels 4 stösst und  damit dessen     Hebelnase    4d vor eine Schulter       \?a..    des     Verschlusses    ? schwenkt.

   In diesem  Augenblick     (Fig.    2) steht der Verschluss     \3          unmittelbar    vor seiner     Entriegelung    vom  Lauf 1 und wird im Anschluss daran in an  sieh bekannter     'Weis(-    durch den Schleuder  hebel 4 nach hinten geworfen.

   Hierbei gleitet  der     Laufvorsprung        1n    so auf der Fläche     4a,         dass der wirksame     Ilebelarm    des     Laufes    be  züglich des     Schleuderhebeldrehpunktes    5 sich  ständig verkleinert, während die auf     die          Verschlussschulter        2a    wirkende     Hebelnase    4d  mit einem ständig     wachsenden    Hebelarm für  die     beschleunigte        Rückbewegung    des Ver  schlusses 2 gegenüber dem Lauf 1 sorgt.  



  Beim     Eintreten    des Schleuderhebels 4  zwischen     Laufendfläche    und     Verschlussschul-          ter    2a     (Fig.    2) gleitet die Nase 6a des Fang  hebels 6 auf der Steuerkurve 4b des Schleu  derhebels 4 und wird von dieser zwangs  läufig so verstellt, dass die Nase 6b den Lauf  vorsprung la     hintergreift.    Während der wei  teren Schleuderbewegung wird die Nase 6b  durch den ansteigenden Teil der Steuerkurve  4b an dem Laufvorsprung mehr und mehr  hochgeschoben     (Fig.    3), bis der Schleuder  hebel 4 in seine äusserste Grenzlage     (Fig.    4)  umgelegt ist.

   Damit     ist    der Lauf 1     in    seiner       hintern        Endstellung    angelangt     (Fig.    4).  Während jetzt der Verschluss unter dem  Einfluss der vom Lauf 1 über den Schleuder  hebel 4 auf ihn übertragenen Bewegungs  energie allein zurückläuft, wird der Lauf 1  durch den Fanghebel 6 in seiner     Endlage     festgehalten.

   Ein Rückdrehen des Schleuder  hebels 4 und damit ein vorzeitiges Davon  gehen des Laufes 1     wird    durch den selbst  hemmenden,     konzentrischen        Kreisbogenteil     der Steuerkurve 4b gegebenenfalls im     Verein     mit der Steigung der an der     Laufhinterfläche     anliegenden Kurve 4a verhindert.

   Erst mit  dem Wiedereinlaufen des Verschlusses 2 in  den     in    der     Endstellung    festgehaltenen Lauf 1       -wird    durch den dann von der     Verschlussschul-          ter        2a    umgelegten Schleuderhebel 4 der Fang  hebel 6 allmählich aus der     Laufsperrlage    her  ausgeschwenkt. Die Eingriffsdauer bis zur  endgültigen Freigabe ist dabei so gewählt,  dass ein Abgleiten der     Fanghebelnase    6b vom  Laufvorsprung la erst völlig beendet ist,  wenn die     Verriegelungsbewegung    schon ein  gesetzt hat.

   Lauf 1 und Verschluss 2 bewegen  sich unter mittlerweile stattfindender Ver  riegelung dann gemeinsam in die in     Fig.    1  gezeichnete     Schusslage    vor.  



  Um auch beim einleitenden Spannen der    Waffe durch Zurückziehen des     Verschlusses    2  den Lauf 1 mit     in    die hintere Endlage zu  rückzuführen, ist der Schleuderhebel 4 mit  einem Nocken 4c versehen, gegen den sich  der Verschluss 2 beim Zurückziehen mit dem       Vorsprung    2a anlegt und dadurch den Schleu  derhebel 4     und    den Fanghebel 6 in der glei  chen Weise     wie    beim automatischen Schiessen  verstellt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Selbsttätige Feuerwaffe mit gleitendem Lauf, längsbeweglichem, verriegelbarem Ver schluss und einer Vorrichtung zum Fangen des Laufes in der hintern Endstellung, be stehend aus einem im Waffengehäuse schwenkbar gelagerten, von einem Schleuder hebel gesteuerten Lauffanghebel, dadurch ge kennzeichnet, dass der Schleuderhebel und der Fanghebel je für sich gelagert sind und der Fanghebel durch eine Steuerkurve am Schleuderhebel in die Fangstellung ge schwenkt wird.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Feuerwaffe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerkurve (4b) des Schleuderhebels (4) an der .Stelle, an der die Nase (6a) des Fanghebels (6) in der Fangstellung aufliegt, als selbst hemmender, konzentrischer Kreisbogen ausgebildet ist, um ein Rückdrehen des Schleuderhebels und damit eine vorzeitige Vorbewegung des Laufes in die vordere Endstellung zu verhindern. 2.
    Feuerwaffe nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schleuderhebel (4) mit einem Nocken (4c) versehen ist, gegen den sich der beim einleitenden Spannen der Waffe von Hand zurückbewegte Verschluss (2) mit seinem Vorsprung (2a) legt und da durch den Schleuderhebel (4) und den Fanghebel (6) in. gleicher Weise wie beim automatischen Schiessen verstellt.
CH212451D 1939-07-07 1939-07-07 Selbsttätige Feuerwaffe mit gleitendem Lauf. CH212451A (de)

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