CH212498A - Rotationspumpe mit Flüssigkeitsring. - Google Patents
Rotationspumpe mit Flüssigkeitsring.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
Rotationspumpe mit Flüssigkeitsring. Wasserring- bezw. Flüssigkeitsring-Va- kuumpumpen und -Kompressoren haben ge genüber andern Systemen von Zellenradpum- pen den Nachteil, dass der längs der Zylinder wand mit grosser Geschwindigkeit kreisende Wasser- bezw. Flüssigkeitsring einen ver hältnismässig grossen Arbeitsverlust infolge der Reibung zwischen Flüssigkeitsring und Zylinderwand hervorruft. Um diese hydrau lische Wandreibung aufzuheben, hat man schon versucht, einen rotierenden Zylinder anzuordnen und denselben inner- oder ausser halb des Pumpengehäuses besonders zu la gern.
Dies führte aber zu umständlichen und daher auch kostspieligen Konstruktionen, wo durch der Hauptvorteil der Wasserringpum- pen gegenüber allen andern Systemen von Zellenradpumpen, welcher in der grossen Ein fachheit und Betriebssicherheit der ersteren liegt, ganz oder teilweise aufgehoben wurde.
Durch die vorliegende Erfindung soll nun eine Rotationspumpe mit Flüssigkeitsring (Vakuumpumpe oder Kompressor) geschaffen werden, die die Vorteile einer Maschine die- ser Art mit rotierendem Zylinder aufweist, die erwähnten Nachteile dagegen nicht. Dies wird erfindungsgemäss dadurch verwirklicht, dass im Zylinder der Pumpe mindestens eine lose eingesetzte Büchse angeordnet ist, welche infolge Reibungswirkung durch den vom Schaufelrad in Rotation versetzten Flüssig keitsring mitgerissen und dadurch ebenfalls in Rotation gesetzt wird.
Diese Büchse dreht sich im Zylinder nach dem Gesetze des ge ringsten Widerstandes derart, dass deren Drehgeschwindigkeit an die Bedingung ge bunden ist, dass die Kräfte zwischen dem äussern Umfang der Büchse und der Zylinder wand einerseits und die entgegengesetzt ge richteten Kräfte der Reibung des Flüssig keits,ringes, welche am innern Umfange der Büchse angreifen, anders, Bits einander auf heben. Auf diese Weise entsteht eine Re lativbewegung zwischen Wasserring und Büchse, welche massgebend ist für den hy draulischen Reibungsverlust.
Im einen Grenzfall, wo bei bekannten Maschinen dieser Art keine Büchse vorhan- den bezw. diese fest mit dem Zylinder ver bunden ist, würde diese Relativgeschwindig keit zur Absolutgeschwindigkeit des Wasser ringes und der hydraulische Reibungsverlust nähme in diesem Falle seinen Maximalwert an.
Im andern Grenzfall, wo bei einer Ma schine mit lose eingesetzter Büchse die Rei bung zwischen Büchse und Zylinder theore tisch gleich Null ist, würde die Büchse mit der Geschwindigkeit des Wasserringes krei sen, das heisst die Rela.tivge@chwindigkeit zwischen loser Büchse und Wasserring und damit auch der hydraulische Reibungsverlust würden verschwinden.
Der hydraulische Reibungsverlust, der proportional mit dem Quadrat der Relativge- schwindigkeit zwischen Büchse und Wasser ring wächst, wird somit je nach der Ge schwindigkeit, mit welcher die Büchse sieh dreht, innerhalb dieser beiden Grenzwerte liegen.
Um diesen Verlust möglichst klein zu halten, ist es vorteilhaft, Nittel vorzusehen, die bewirken, dass die unter dem Einfluss vorstehend erwähnter Kräfte sich drehende lose Büchse gegenüber dem Wasserring mög lichst wenig zurückbleibt. Ein solches Mittel besteht zweckmä.ssigerweise in der Anord nung von Rippen am äussern Zylindermantel der Büchse, welche in achsialer Richtung ver laufen, wobei die Räume zwischen je zwei der genannten benachbarten Rippen durch Bohrungen mit dem innern Zylindermantel verbunden sind, zum Zwecke, die Drücke am innern und äussern Zylindermantel des durch je zwei benachbarte Rippen gebildeten Ring sektors auszugleichen.
Durch diese Mass nahme wird verhindert, da.ss der Ring durch zu grosse einseitig wirkende, am innern Zy lindermantel angreifende radiale Kräfte an die Zylinderwand _gepresst und dadurch. in seiner Bewegung gehemmt wird.
Ein möglichst reibungsloser Gang der losen Büchse kann auch dadurch erzielt wer den, dass letztere mit Spiel in den Zylinder eingesetzt wird. Versuche haben gezeigt, dass es vorteilhaft ist, zwischen der, losen Büchse 1111(l dem 7,vlinde r. sowie zwischen der Büchse und den Seitendeckeln ein Spiel von mindestens 0.1-0,2 mm einzuhalten. Mit diesem Spiel wird eine wirksame Drehge schwindigkeit der Büchse erreicht.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des -Erfindungsgegen standes veranschaulicht.
In den Fig. 1 und 2 dieser Zeichnung ist eine Wasser- bezw. Flüssigkeitsringpumpe dargestellt, in deren Zylinder eine lose einge setzte Zylinderbüchse angeordnet ist. Fig. '1 ist ein Quer- und Fig. 2 ein Aehsialschnitt durch diese Pumpe. In diesen beiden Figuren ist a das Laufrad,<I>b</I> der Pumpenzylinder und d sind die beiden Seitendeckel der Pumpe.
Mit e ist die in den beiden Seitendeckeln le- findliche Einlassöffnung und mit f die eben falls in den beiden Seitendeckeln befindliche Auslassöffnung des Fördermittels bezeichnet.
Der Wasser- bezw. Flüssigkeitsring g ist in den beiden Figuren durch gestrichelte Linien angedeutet. 1i, ist die oben erwähnte lose Zy linderbüchse, i sind auf dem äussern Zylinder mantel der Büchse sitzende, aehsial verlau fende Rippen und k Bohrungen, welche die Räume. zwischen je zwei Rippen am äussern Zylindermantel mit dem innern Zylinder mantel verbinden, zum Zwecke, die Drücke am innern und äussern Zylindermantel des durch je zwei benachbarte Rippen gebildeten Ringsektors auszugleichen.
Anstatt nur einer Büchse könnten auch mehrere ineinanderge- schobene, lose eingesetzte Büchsen vorge sehen sein, welche infolge Reibungswirkung zwischen den einzelnen Büchsen und zwi schen der innersten Büchse und dem durch das Schaufelrad in Rotation versetzten Flüs sigkeitsring mitgerissen und dadurch eben falls in Rotation versetzt werden.
Die Fig. 3 soll den Vorteil einer lose in den Zylinder eingesetzten Büchse gegenüber einer fest mit dem Zylinder verbundenen Büchse graphisch zur Darstellung bringen. Die Abszissenw erte der Figur sind die abso luten Drehgeschwindigkeiten der Büchse in Prozenten der Drehgeschwindigkeit des Was serringes.
Die Ordiimtenwerte stellen den Kraftbedarf der Pumpe dar, wobei N der to tale Arbeitsaufwand, Ni der theoretische Kraftbedarf entsprechend der Kompressions arbeit des Fördermittels, Nvl die innern hydraulischen und mechanischen Reibungs verluste, Nv, die hydraulischen Wandrei bungsverluste bedeuten. - ii ist der Wirkungs grad der Pumpe bezw. des Kompressors.
Die Ordinatengrössen sind in Prozenten des Kraft bedarfes dargestellt, welcher für die Pumpe bezw. den Kompressor aufgewendet werden müsste, wenn die Zylinderbüchse fest mit dem Zylinder verbunden wäre.
Die Fig. 3 zeigt, dass je nach der Ge schwindigkeit, welche die lose Büchse unter dem Einfluss der am innern und äussern Um fang wirkenden Kräfte derselben annimmt, eine Kraftersparnis bis zu 40 % erreicht wer den kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Rotationspumpe mit Flüssigkeitsring, da durch gekennzeichnet, dass im Zylinder der Pumpe mindestens eine lose eingesetzte Büchse angeordnet ist, welche infolge Rei bungswirkung durch den vom Schaufelrad in Rotation versetzten Flüssigkeitsring mitge rissen und dadurch ebenfalls in Rotation ge setzt wird. . UNTERANSPRüCHE 1.Rotationspumpe mit Flüssigkeitsring nach Patentanspruch, mit nur einer Büchse, da durch gekennzeichnet, dass die lose in den Zylinder eingesetzte Büchse am äussern Zylindermantel achsial verlaufende Rip pen aufweist, wobei die Räume zwischen je zwei der genannten Rippen durch Boh rungen mit dem innern Zylindermäntel verbunden sind, zum Zwecke, die Drücke am innern und äussern Zylindermantel des durch je zwei benachbarte Rippen gebilde ten Ringsektors auszugleichen.2. Rotationspumpe mit Flüssigkeitsring nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass das radiale Spiel zwischen der äussern Lauffläche der lose und konzentrisch in den Zylinder ein gesetzten Büchse und der Zylinder-Lauf- fläche, sowie das achsiale Spiel zu beiden Seiten der Büchse und den beiden Seiten deckeln mindestens 0,1 mm beträgt. 3.Rotationspumpe mit Flüssigkeitsring -nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass im Zylinder der Pumpe mehrere inein- andergeschobene, lose eingesetzte Büchsen vorgesehen sind,welche infolge Reibungs- wirkung zwischen den einzelnen Büchsen und zwischen der innersten Büchse und dem durch das Schaufelrad in Rotation versetzten Flüssigkeitsring mitgerissen und dadurch ebenfalls in Rotation versetzt werden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH212498T | 1940-01-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH212498A true CH212498A (de) | 1940-11-30 |
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ID=4447834
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH212498D CH212498A (de) | 1940-01-11 | 1940-01-11 | Rotationspumpe mit Flüssigkeitsring. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH212498A (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2609139A (en) * | 1945-06-27 | 1952-09-02 | Kollsman Paul | Fluid friction reducer |
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| CN119982522A (zh) * | 2025-03-28 | 2025-05-13 | 中国矿业大学 | 一种多孔内壳液环泵 |
-
1940
- 1940-01-11 CH CH212498D patent/CH212498A/de unknown
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| CN119982522B (zh) * | 2025-03-28 | 2026-04-17 | 中国矿业大学 | 一种多孔内壳液环泵 |
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