CH212555A - Aus mehreren Teilstücken zusammengesetzter Träger, insbesondere für Flugzeugbauteile. - Google Patents
Aus mehreren Teilstücken zusammengesetzter Träger, insbesondere für Flugzeugbauteile.Info
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Description
Aus mehreren Teilstücken zusammengesetzter Träger, insbesondere für Flugzeugbauteile. Die Erfindung betrifft Träger, die aus mehreren Teilstücken zusammengesetzt sind und insbesondere fürFlugzeugbauteile dienen.
Solche Träger sind bei Flugzeugen bei spielsweise in den Tragflügeln, Leitwerken und dergl. vorhanden. Die mehrteilige Aus führung dieser Träger wird durch Trennstel len des Bauteils bedingt, beispielsweise durch die Querteilung des Tragflügels infolge der Einfügung des Rumpfes oder durch die An ordnung sägenannter Flügelzwischenstücke.
Der zwischen den Trennstellen verlaufende, als Verbindungsglied ausgebildete Teil des Trägers muss beiderseits Anschlussstücke be sitzen, an welche die zum Träger gehörigen, an das Verbindungsglied angrenzenden Teil stücke beiderseits angeschlossen werden.
Bisher war es üblich, an jedes Ende des Verbindungsgliedes je ein für sich hergestell tes, mit Gewinde versehenes Anschlussstück anzunieten, zu welchem Zweck jedes An- schlussstück einen flanschartigen, am Verbin dungsglied festzulegenden Ansatz für die Verbindung aufweisen musste. Die an die Verbindungsglieder anzuschliessenden weite ren Teilstücke wurden mittels Überwurfmut- tern an den Anschlussstücken befestigt.
An jedem Verbindungsglied ergaben sich hierbei zwei Nietfelder, deren Fortfall anzustreben ist, da sie sowohl das Verbindungsglied als auch die Anschlussstücke schwächen. Über dies mussten die Anschlussstücke, welche mit dem Verbindungsglied vernietet wurden, eine gewisse Länge besitzen, um dadurch die nötige Festigkeit zu gewährleisten.
Infolge dessen konnten - beispielsweise bei einer Rohrausbildung des Verbindungsgliedes, in welches beiderseits die verhältnismässig lan gen, zum Annieten bestimmten flanschartigen Teile der Anschlussstücke eingeschoben wer den mussten - die Verbindungsglieder nicht unter einer gewissen Länge gehalten werden so dass sehr kurze Trennstellen kaum auf diese Weise überbrückt werden konnten.
Man hat deshalb die Ansehlussstücke auch an die Verbindungsglieder angeschweisst. Es ergaben sich hierbei zwei Schweissstellen, deren Fort fall sowohl aus wirtschaftlich, als auch aus Festigkeitsgründen anzustreben ist, ganz ab gesehen davon, @dass durch Schweissen wie derum ein erhöhter 111aterialaufwand nicht zu vermeiden ist.
Diese Nachteile zu vermeiden ist der Zweck der vorliegenden Erfindung. Es soll ein Träger geschaffen werden, bei dem die Schwierigkeiten und Übelstände durch die Anbringung der Anschlussstücke an das Ver bindungsglied beseitigt werden, bei dem fer ner an Werkstoff, Gewicht und Herstellungs arbeit gespart und ein Höchstmass an Festig keit und Steifigkeit der Verbindungen der Teilstücke erzielt werden kann.
Nach der Erfindung weisen die zwischen die Teilstücke des Trägers eingeschalteten. kraftübertragenden Verbindungsglieder An schlussköpfe auf, die mit dem zugehörigen Verbindungsglied ein Stück bilden. Die Aus gestaltung der Anschlussköpfe bezw. die kraftübertragende Verbindung der Teilstücke untereinander kann beliebig sein (zum Bei spiel Schraubenverbindung, Bolzenverbin- dung oder Bajonettkupplung), ebenso wie die Ausgestaltung des Verbindungsgliedes an sich.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung ist die Ausbildung des Verbindungsgliedes mit so genanntem offenem Profil (ohne längs seines ganzen Umfanges geschlossene Höhlung), zum Beispiel mit<B>U-</B> oder T-Profil, das an den Enden des Verbindungsgliedes allmäh lich in die verdickte runde Form des An schlusskopfes übergeht, und zwar derart, dass der Schwerpunkt de--, Profilquerschnittes mehr oder weniger in der Achse des bei spielsweise gewindetragenden Kopfes liegt.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungs gegenstand beispielsweise dargestellt, und zwar in drei verschiedenen Ausführungsfor men des Gliedes- zur Verbindung der einzel nen Teilstücke untereinander. Fig. 1 zeigt ein mit. offenem Profil aus geführtes Verbindungsglied mit Schraubver bindung; Fig. ja ist ein Querschnitt nach der Linie 1-I der Fig. 1;
Fig. ? zeigt ein mit rundem Profil aus geführtes Verbindungsglied mit Bolzenver- bindimg; Fig. 3 zeigt ein ebensolches Verbindungs glied finit Gewindebajonettkupplung und Fig. 3a ist ein Schnitt nach der Linie 111-11I in Fig. 3.
Nach Fig. 1 und la ist das Verbindungs glied 1 im Querschnitt flieh U-förmig ge staltet, das heisst es weist einen Steg 4 mit Seitenflansehen 5. G, I auf. An den Enden geht dieses Profil allmählich in die runde Profilform eines den Anschlusskopf bilden den zylindrischen @nsat.zcs mit gewindetra gender @erl;ingernn; 8 über.
Der Anschluss- kopf kann eine Bohrung oder Ausnehmung zum Zweek.t, der C'x-e@s-ielitsverminderung be sitzen, in. welche ein pilzförmiges Anschluss- glied 9 eingesetzt- ist. Mit den Anschlussköp- fen des Verbindungsgliedes 1 werden die Teilstiicke 10. 11 verbunden.
Die Endteile der letzteren sind lingelschalenfärmig ausge bildet, derart, dass sich ihre Innenfläche der Wölbung des Anschlussgliedes 9 satt an schmiegt. Die auf den Endteilen der Teil stücke 10, 11 vorgesehenen Muttern 12 kön nen auf das Gewinde der Ansehlussköpfe auf geschraubt werden, um so die Teilstücke und das Verbindungsglied kraftübertragend zu sammenzuhalten.
Das Profil der Verbin dungsglieder hat relativ zu den Anschluss- köpfen eine solche Lage, dass sein Schwer punkt<B>S</B> (Fig. 1a) in die Achse der Anschluss- köpfe fällt.
An Stelle der Schraubverbindung ist ge mäss Fig. ? eine Bolzenv erbindung gewählt. In den beiderseitigen Anschlussköpfen des Verbindungsgliedes sind konische Ausneh- mungen 14 in Achsrichtung vorgesehen. Die Endteile der anzuschliessenden Teilstücke 10, <B>11</B> sind kegelstumpfförmig ausgebildet, der art, dass sie in die Ausnehmungen 14 einge- sehoben werden können.
Beide Teile (An- schlusskopf und Endteil des anzuschliessenden Teilstückes) weisen senkrecht zu ihren Ach sen verlaufende Bohrungen auf, die beim Einschieben des anzuschliessenden Endteils in den Ansehlusskopf in Übereinstimmung ge bracht und von einem radial in den An schlusskopf des Verbindungsgliedes einzutrei benden Verbindungskörper 15 (Bolzen, geil oder @dergl.) durchsetzt werden.
Nach Fig. 3 und 3a ist jeder Anschluss- kopf des Verbindungsgliedes 1 als Mutter körper 16 ausgebildet und das Endteil des anzuschliessenden Teilstückes als Schraub körper 17.
Sowohl der Mutterkörper als auch der Schraubkörper weisen Ausnehmun- gen 18 bezw. 19 an ihren Gewindeteilen auf, die es gestatten, beide Teile, ohne von den Gewindestücken beeinträchtigt zu werden, in Achsrichtung glatt ineinander zu schieben, und zwar soweit, bis der Schraubkörper 17 auf dem Grunde des. Mutterkörpers 16 am Verbindungsglied Anschlag findet.
Nach Erreichung dieser Endlage wird durch ach- siales Verdrehen ein Verschluss bezw. eine Verriegelung in der von Bajonettverschlüs sen her bekannten Weise herbeigeführt.
In Fig. 3a sind im Querschnitt der Mut terkörper 16 des Verbindungsgliedes 1 und der darin in Umfangsrichtung zum Zwecke der Verriegelung verdrehbare Schraubkörper 17 des Teilstückes 11 gezeigt.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH</B> Aus mehreren Teilstücken zusammenge setzter Träger, insbesondere für Flugzeug bauteile, dadurch gekennzeichnet, dass die zwischen die Teilstücke des Trägers einge schalteten, kraftübertragenden Verbindungs glieder Anschlussköpfe aufweisen, die mit dem zugehörigen Verbindungsglied ein Stück bilden. UNTERANSPRüCHE 1. Träger nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Verbindungsglieder und die Teilstücke lösbar miteinander verbunden sind. 2.Träger nach Patentanspruch und Unter anspruch.1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsglieder urrund profiliert sind und die Profile in: die Anschlussköpfe stetig übergehen. 3. Träger nach Patentanspruch, dadurch 'ge kennzeichnet, dass die Verbindungsglieder im Profil einen Steg mit seitwärts ange setzten Flanschen aufweisen und dass die ses Profil gegen beide Enden des Verbin- dungsgliedes stetig in einen den An schlusskopf bildenden Ansatz mit gewinde tragender Verlängerung übergeht.
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