CH212661A - Kimmtiefenmesser. - Google Patents

Kimmtiefenmesser.

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CH212661A
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Zeiss Firma Carl
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Zeiss Carl Fa
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Description


      Nimmtiefenmesser.       Die Erfindung betrifft einen     Kimmtiefen-          messer        mit    einem Fernrohr und einem die  sem Fernrohr vorgeschalteten     'Spiegelsystem,     das zwei zu     ein    und derselben Ebene senk  rechte, den Ausblick auf den     Meereshorizont          in    zwei entgegengesetzten     Richtungen    vermit  telnde Spiegelflächen enthält und von ,dem  der die eine dieser beiden Spiegelflächen, ent  haltende Teil gegenüber dem .die andere       Spiegelfläche    enthaltenden Teil um eine zu  jener Ebene senkrechte Achse um einen klei  nen Winkeldrehbar ist,

   zu dem     'Zwecke,    die  beiden dargebotenen Bilder .des     Meereshori-          zontes        miteinander    in Deckung .zu bringen.  



  Damit eine etwaige ungenaue Lagerung  des     drehbaren    Teils des Spiegelsystems auf  .die Winkelanzeige möglichst ohne     E.influss     bleibt, wird nach der Erfindung zum     Messen     jenes Winkels eine mit einer zweiglied  rigen     Winkelanzeigevorrichtung        ausgestattete     optische     Winkelmesseinrichtung    vorgesehen,  von der nur ein Teil an ,der Drehung     jenes     drehbaren     Teils    teilnimmt und die so aus-    gebildet ist,

       dass    einem     Beobachter    ein Bild  eines der beiden Glieder der Winkelanzeige  vorrichtung durch     gollimation        dargeboten     wird.  



       E.mpfehlenswmt        ist    es, jene     optische          Winkelmesseinrichtung    mit einem     gollimator     zu     versehen,    der mit dem drehbaren Teil  jenes Spiegelsystems     fest    verbunden ist und       indessen        Brennebene    das eine .der beiden  Glieder der     Winkelanzeigevorrichtung    an  geordnet     ist,

      während das andere Glied in  einer     Bildebene    eines     hinter    dem Objektiv  des     gollimators        fest    angeordneten     Ablese-          fernrohres    liegt.  



  Eine andere     vorteilhafte    Ausführungs  form eines     gimmtiefenmessers.    ergibt sieh,  wenn jene     optische        Einrichtung    mit einem       gollimationsspiegel    und einem hinter diesem  Spiegel fest angeordneten     Ablesefernrohr    ver  sehen wird,     indessen    Bildebene beide Glie  der der     Wirnkelanzeigevorriehtung    liegen,  wobei jener     .Spiegel    mit     dem    .drehbaren Teil       jenes    Spiegelsystems fest verbunden ist und           dazu    dient,

   von dem einen der beiden Glie  der der     Winkelanzeigevorrichtung    ein     Spie-          gebild    so zu entwerfen, dass es dem     Beob-          a        'hter    am     Ablesefernrolir        zu--leich    mit einem  <B>c</B>     zn     Bild des andern Gliedes der Winkelanzeige  vorrichtung     dargeboten    wird. Enthält der  drehbare Teil des Spiegelsystems ein Spiegel  prisma, so kann eine Seitenfläche     :desselben     durch Versilberung als     hollimationsspiegel     ausgebildet werden.  



       Fig.    1 und 2 :der Zeichnung veranschau  lichen eine beispielsweise Ausführungsform  des erfindungsgemässen     Kimmtiefenmessers     mit einer ersten     Winkelmesseinriclhtung    in  einem     Schnitt    entlang und in einem Schnitt  senkrecht zu der optischen Achse.

       Fig.          zeigt    das optische System einer zweiten       Winkelmesseinrichtung.        Fi.g.4    ist eine An  sicht gegen die Markenplatte dieser     Win.kel-          messeinrichtung,    während     Fig.    5 das dem       Beobachter    dargebotene     Markenbild    zeigt.  



  In     Fig.    1 und 2 ist in einem Gehäuse 1  ein Rohr 2 um eine Achse     X-X    drehbar       gelagert.        Mittels    einer     Stellschraube    3, die  in das Gehäuse 1 mit Gewinde     eingreifi.     gegen einen Arm 4 .des Rohres 2 wirkt     lind     mit .diesem Arm 4 durch eine Feder 5 in  ständiger Berührung gehalten wird, kann das  Rohr 2 um die Achse     X-X    um kleine Win  kel verdreht werden.

   Das Rohr 2 ist Träger  eines     Objektives    6,     dessen    optische Achse mit  der Drehachse     X-X        zusammenfällt    und das  mit einem Okular, von dem in der Zeichnung  nur der mit dem Gehäuse 1 verschraubte  Stutzen 7 zu sehen ist, ein Fernrohr bildet.  Vor dem Objektiv 6 ist an dem Rohr     \?    ein       Prismensystem        befestigt,    das aus einem ein  fachen. Spiegelprisma 8 und einem Doppel  prisma 9     besteht,    von dem die Trennfläche 10       halbversilbert    ist.

   Dem     Doppelprisma    9     ist     noch ein einfaches Spiegelprisma 11 vor  geschaltet, das an dem Gehäuse 1 befestigt       ist.    Die     Prismen    haben eine solche Lage, dass  sie in ihrer gezeichneten     Nullstellung    den  Ausblick in zwei einander parallelen und ent  gegengesetzten Richtungen     vermitteln,        die     die Achse     X-X    senkrecht kreuzen. Die  Spiegelflächen der Prismen. 9 und 11 stehen         stets    senkrecht zu einer auf der Achse     X-X     senkrechten Ebene.  



  Um den Winkel zu messen,     tim    den das  Rohr 2 mit den Prismen 8 und 9 gegenüber  dem Gehäuse 1     bezüglich    der gezeichneten  Nullstellung jeweils verdreht ist, ist eine       optische        Winkelmesseinriehtung    vorgesehen,  die aus einem     an    dem Gehäuse 1 fest an  geordneten Fernrohr und einem an dem  Rohr 2 befestigten     Ilollimator    besteht.

   Das  Fernrohr     enthält    ein Objektiv 12,     dessen     optische Achse der     Achse        X-X    parallel ist,  ein Okular<B>13,</B> ein einfaches     .Spiegelprisma     11 und als erstes Glied der     Winkela.nzeige-          vorrichtung    eine     Markenplatte    15, deren eine  Fläche in der     Okularbildebene    liegt und mit  einer (nicht gezeichneten) Skala versehen ist.  Das Objektiv 12 bildet parallel zueinander       eintretende    Strahlen an den Ort jener     Skala     scharf ab.

   Der     Iiollimator    besteht aus einem  Objektiv 16, dessen     optische    Achse die  optischen Achsen der Objektive 6 und 12       ,senkrecht    schneidet, und einer Markenplatte  17 als     zweites    Glied der     Winkelanzeigevor-          richtung,    von der eine Fläche in der     Brenn-          ebene    des Objektivs 16 liegt und eine Strich  marke enthält, die in der die     Achse        X-X     und die optische Achse des Objektivs 16     ent-          baltenden    Ebene liegt.

   Durch eine im Ge  häuse 1     befestigte        Glasplatte    18 hindurch er  hält die     Markenplatte    17 Licht. Glasplatten  19 und 20 im     Gehäuse    1 vermitteln den Ein  tritt der von den beiden     3feereshorizonteii     kommenden Strahlen in die Prismen 9  und 11.  



  Zum Gebrauch ist das Gerät so zu halten,  dass der     Beobachter    am Okular 7 Ausblick  auf den     Meereshorizont    in zwei zueinander  entgegengesetzten Richtungen hat. Alsdann  ist durch Drehen am Triebknopf 3 dafür     zu     sorgen,     dass    die beiden dargebotenen Bilder  des     Meereshorizontes    einander decken. Dann  liefert der Einblick am Okular 13 des Ab  lesefernrohres den gesuchten Winkel, der       durch    ein Bild der     Strichmarke    an der Skala  angegeben wird.  



  Die     Winkelmesseinrichtung    nach     Fig.    3       unterscheidet    sich von der in     Fig.l    und 2      enthaltenen     Winkelmesseinrichtungdadurch,     dass an die     Stelle    des     Kollim@ators    16, 17 ein  Spiegel 21 getreten ist, der mit dem Rohr 2  fest so verbunden ist,

       dlass        seine        spiegelnde     Fläche 22 der Achse     X-X    parallel     ist.          Zwischen    der Markenplatte 15 und dem Oku  lar 13     ist    ein     Prisma    23 angeordnet, das zum  Zweck der     Zuführung    von Licht zu der obern  Hälfte der     Markenplatte   <B>15</B> dient und dessen  eine     gante    die     optische    Achse des     Ablese-          fernrohres    12,

   13 senkrecht zu der     durch     diese optische Achse und die Achse     X-X          bestimmten    Ebene schneidet. Die untere  Hälfte der     Markenplatte    15     ist    auf     ihrer    in  der Bildebene des Okulars 13 liegenden  Fläche mit einer Skala 24 versehen, deren       Längsrichtung    jener     gante    parallel ist       (Fig.    4), während die obere     Hälfte    der       Markenplatte    in jener Fläche einen Strich 25  enthält,

   der mit dem Nullstrich der Skala 24  zusammenfällt und     die        optische    Achse des       Ablesefernrohres    12,     13        schneidet.    Durch den  Spiegel 21 wird von dem Strich 25 in der  die Marken 24 und 25     enthaltenden    Ebene  ein Spiegelbild erzeugt, d     as    durch Autokolli  mation einem Beobachter am Okular 13 als       Ablesemarke        an    der Skala 24 dargeboten  wird     (Fig.    5).

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: gimmtiefenmesser mit einem Fernrohr und einem diesem Fernrohr vorgeschalteten Spiegelsystem, das zwei zu ein und dersel ben Ebene senkrechte, den Ausblick auf den Meereshorizont in zwei entgegengesetzten Richtungen vermittelnde Spiegelflächen ent hält und von dem der die eine ,dieser beiden Spiegelflächen enthaltende Teil gegenüber dem die andere Spiegelfläche enthaltenden Teil um eine zu jener Ebene senkrechte Achse um einen kleinen Winkel drehbar ist, zu dem Zwecke,
    die beiden dargebotenen Bilder des b@sereshorizontes miteinander in Deckung zu bringen, .dadurch .gekennzeichnet, dass zum Messen dieses Winkels eine mit einer zwei gliedrigen Winkelanzeigevorrichtung aus gestattete optische Winkelmesseinrichtung vorgesehen ist, von der nur ein Teil an :
    der Drehung .des drehbaren Teils -des Vorschalt- spiegelsystems teilnimmt und die so aus gebildet ist, dass einem Beobachter eines der beiden Glieder d er Winkelanzeigevorrichtung durch gollimation dargeboten wird.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. gimmtiefenmesser nach Patentanspruch, dadurch :gekennzeichnet, d ass die optische Winkelmesseinrichtung mit einem Kolli , mator versehen ist, der mit ,dem drehbaren Teil ,des Vonschaltspiegelsystems fest ver bunden ist und in dessen Brennebene das eine der beiden Glieder der Winkel- anzeigevorrIchtung angeordnet ist,
    wäh rend das andere Glied in einer Bildebene eines hinter dem Objektiv des Kolli mators fest angeordneten Ablesefernrohres liegt. 2. gimmtiefenmesser nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die optische Winkelmesseinrichtung einen Spiegel und ein hinter diesem Spiegel fest angeord netes Ablesefernrohr enthält,
    in dessen Bildebene beide Glieder der Winkel anzeigevorrichtung liegen, wobei jener Spiegel mit dem drehbaren Teil des Vor fest verbunden. ist und dazu dient, von,dem einen der beiden Glieder der Winkelanzeigevorrichtung ein Spiegelbild so zu entwerfen, dass es dem Beobachter am Ablesefernrohr zugleich mit einem Bild des andern Gliedes der Winkelanzeigevorrichtung dargeboten wird.
CH212661D 1938-12-14 1939-11-23 Kimmtiefenmesser. CH212661A (de)

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DE212661X 1938-12-14

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CH212661D CH212661A (de) 1938-12-14 1939-11-23 Kimmtiefenmesser.

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FR896574A (fr) 1945-02-26

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