CH212696A - Rohr-Schnellkupplungseinrichtung. - Google Patents

Rohr-Schnellkupplungseinrichtung.

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CH212696A
CH212696A CH212696DA CH212696A CH 212696 A CH212696 A CH 212696A CH 212696D A CH212696D A CH 212696DA CH 212696 A CH212696 A CH 212696A
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CH
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pipe
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lever
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Ludwig Lanninger Karl
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Ludwig Lanninger Karl
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L37/00Couplings of the quick-acting type
    • F16L37/50Couplings of the quick-acting type adjustable; allowing movement of the parts joined
    • F16L37/54Couplings of the quick-acting type adjustable; allowing movement of the parts joined for pipes under pressure which are supported only on one side

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)

Description


      Rohr-Schnellkupplungseinriehtung.       Die     Erfindung    bezieht sich auf eine     Rohr-          Schnellkupplungseinrichtung        fürBeregnungs-,          Berieselungs-    oder     Feuerlöschleitungen,    sowie  für sonstige frei im Gelände zu verlegende  Rohrleitungen,

   bei denen es auf schnelle     Ver-          legbarkeit    ankommt.- Die für diese Rohrlei  tungen     bekannten    Schnellkupplungen be  stehen im     allgemeinen    aus     einem    mit einem  Dichtungsring versehenen     iVIuffenteil    zur  Aufnahme des anzuschliessenden Rohres und       einem    die beiden zu     verbindenden    Teile  überbrückenden     Kniehebelverschluss,    dessen  Klemmbügel an dem einen Teil     angelenkt    ist,

    und dessen Spannhebel ein     Widerlager    an  dem     andern    Teil     hintergreifen.     



  Da diese Rohrleitungen frei im Gelände  verlegt und öfters, umgesetzt werden, müs  sen die     Kupplungen    so ausgebildet sein, dass  sie neben der schnellen Herstellung     bezw.     dem schnellen Lösen der Verbindung auch       eine    gewisse     Abwinklung    der miteinander zu       v        er        -bindenden        Teile        ohne        BeeinträcUtigung        ti       der Dichtheit der     Verbindung    zulassen, um  ein Anpassen des Rohrstranges an Uneben  heiten des Bodens zu ermöglichen.

   Zu die  sem Zweck ist es bekannt, in den     DIuffenteil     U-förmige     Dichtungsstulpen    einzusetzen oder  die Rohrenden mit besonders<B>.</B> aufgesetzten  konischen oder kugeligen Ringen zu ver  sehen, die eine gewisse Winkelstellung der  Rohre zueinander zulassen.

   Bei diesen be  kannten Kupplungen erfolgt der Zusammen  halt mit Hilfe mehrerer     Verbindungsklauen.     Es sind weiterhin sogenannte     Kardan-Kupp-          lungen    bekannt, bei denen an dem einen  Rohrende ein beweglicher Ring angeordnet  ist, welcher die     Widerlager    für die Knie  hebel aufnimmt, so dass unbeschadet der Ver  bindung zwischen dem Kniehebel     und    dem       Widerlagerarm    das eine Rohr um einen ge  wissen Winkel ausgeschwenkt werden kann.  



  Diese bekannten     Ausführungen    haben je  doch den Nachteil der umständlichen Bauart  bei nur beschränkter     Abwinkelbarkeit.    Sofern      diese Kupplungen bei Rohrleitungen von     Bc-          rieselungsanlagen    für die Verteilung von Ab  wässern benutzt werden, ergibt. sich der wei  tere Nachteil, dass die Kupplung nur schwer  wieder gelöst werden kann, da die in den  Abwässern enthaltenen klebrigen Stoffe sieh  an .den Dichtungsmanschetten festsetzen und  ein Festkleben der von diesen     a.ufbenomme-          nen    Rohrenden bewirken.  



  Die Erfindung betrifft eine     Rohr-Sclinell-          kupplungseinrichtung,    die ein schnelles An  einanderschliessen der Rohre     bezw.    ein Tren  nen derselben ermöglicht, ohne die     Abwinkel-          barkeit    der Rohre oder die dichte Verbindung  zwischen .diesen zu beeinträchtigen, und die  durch einen Mann mit einer Hand     bedieui     werden kann.  



  Hierzu     ist    erfindungsgemäss das zur Auf  nahme des Spannhebels des Kniehebels be  stimmte     Widerlager    mit zwei entgegengesetzt  gerichteten     Auflagerflächen    versehen, mit  denen der Spannhebel beim     tberführen    in  die Beuge- oder Strecklage wechselweise zu  sammenarbeitet.

   Die     Auflagerflächen    des  Spannhebels und des doppelten     Widerlagers     erfahren hierbei vorteilhaft eine solche Aus  bildung,     da.ss    sich jeweils nur eine Einpunkt  auflagerfläche ergibt, die eine allseitige     Ab-          winklung    der beiden zu verbindenden Teile       zu'lä,sst.    Um das Einführen des anzuschlie  ssenden Rohres in den     3Iuffenteil    zu erleich  tern, hat dieses Rohr zweckmässig am Ende  einen kleineren Aussendurchmesser als der  lichte Durchmesser des Dichtungsringes und  nimmt dann bis zu einem     Aussendurchmesser     zu, der grösser ist, als der lichte Durchmesse  des Dichtungsringes.

   Vorteilhaft ist das Ende  des anzuschliessenden Rohres schräg abge  schnitten, so dass das Rohrende leicht in den       Muffenteil    eingeführt werden kann und hier  bei von selbst zentriert wird.  



  Das     Muffenteil    kann hierbei durch einen  besonderen     Klemmbiigel        auf    dem einen Rohr  ende befestigt sein, wobei der Klemmring den  Kniehebel trägt, während das andere Rohr  ende einen das doppelte     Widerlager    aufwei  senden Klemmring aufnimmt. Die     Muffe     kann jedoch auch unmittelbar an dem Rohr-         ende    befestigt sein     lind    gleichzeitig an einem  aufgesetzten Lagerbock den Kniehebel auf  nehmen.  



  Weiterhin kann das     Muffenteil    als dop  pelseitige Muffe sowie als T-, Kreuz- oder       llfehrfa,chabzweigstiick    zum Anschluss von       Zweigleitungen    ausgebildet sein. In .diesem  Falle erhält ,jeder Abzweig einen besonderen  Klemmbügel.  



  Die Erfindung ist nachstehend an Hand  der in der     Zeichnung    dargestellten Ausfüh  rungsbeispiele erläutert. Es zeigen:       Fig.    1 einen Querschnitt durch eine     Aus-          führun-4orm    in der Einfuhrstellung,       Fig.    3 in     -leicher        Darstellung    die     Kupp-          lnnu,seinriehtung    in Schliesslage,       Fig.    3 eine Draufsicht;       Fig.    4 zeigt im Schnitt eine andere     Aus-          führungsforin    der Kupplungseinrichtung;

         Fig.    5 und 6 zeigen schematisch die Aus  bildung der     Kupplungsmuffe    als     T-Stüch          bezw.    Doppelmuffe;       Fig.    7 zeigt im     Querschnitt    eine weitere  Ausbildung des anzuschliessenden Rohr  endes, und       Fig.        S    zeigt einen mit der neuen     Kupp-          lungseinrichtung        versehenen    Rohrstrang wie  er in Anpassung an Unebenheiten des Bodens  verlegt ist.  



  Bei der Ausführung gemäss     Fig.    1-3 ist.  auf das Ende des einen Rohres     a    eine Kupp  lungsmuffe     c    aufgeschoben, die durch Klauen       l    eines Klemmringes ei auf dem Rohr festge  halten ist. Die Klauen l umfassen einen       Bundring        m-    der     Muffe    c, und der Klemmring  ist durch     Sehraubbolzen    e auf dem Rohr a  gehalten. Die Muffe     c    hat. an dem freien  Ende eine im Querschnitt dachartige Erwei  terung     is,    in welche ein Dichtungsring<I>d</I> ein  gelegt ist.

   An dem einen Klemmbolzen     e     sind zwei     Klemmbügel    4     angelenkt,    die an  dem freien Ende vermittels eines Schraub  bolzens     1a    einen Spannhebel g gelenkig auf  nehmen. Die beiden Hebel<I>f,</I>     g    bilden einen  Kniehebel, der zur Sicherung der Kupplung       in    der Schliesslage dient.  



  Das anzuschliessende Rohr b ist an dem  Einsteckende     mit    einer     Auswölbung        bi    ver-      sehen, die so bemessen ist, dass der     Enddurch-          messer    bz kleiner ist als der lichte Durch  messer des     Ringes    d, während der grösste  Durchmesser     b3    der     Auswölbung    grösser ist  als der lichte Durchmesser des Ringes d.  Durch diese Ausbildung     kann    somit das  Rohrende     bi    ohne Zwängen in die Muffe c  bis zur Anlage der     Auswölbung    bi in den  Dichtungsring<B>d</B> eingeschoben werden.  



  Hinter der     Auswölbung    trägt das Rohr 1)  einen Klemmring     j1,    der eine aufragende  Nase mit zwei zueinander entgegengesetzt ge  richteten     Widerlagerflächen    aufweisenden  Haken j, k hat. Nach dem Einführen des  Rohres b in die Muffe c wird durch Einlage  rung der Nase in das     Widerlager    j des  Klemmringes     j1    und Umlegen des Handgrif  fes g auf das Rohr b der     Kniehebelverschluss     gespannt und das Rohr b mit seinem Ende  bi somit fest gegen den Dichtungsring d     ge-          presst.    Zum Lösen der Kupplung wird unter       Anheben,

  des    Hebels g die Nase i in das     Wi-          derlager        lc    eingelegt und dann durch weiteres  Herumschwenken des Hebels g das Rohr b  aus der Muffe herausgedrückt.  



  Die Auflageflächen der     Widerlager    j,     k     sowie die Nase des Spannhebels     i    sind so  ausgebildet, dass sich zwischen ihnen nur eine       punktförmige    Auflagefläche ergibt, die in  Verbindung mit der     Auswölbung        bi    -des Roh  res b eine Abwicklung in bezug auf das Rohr  a in weiten Grenzen nach allen Seiten hin  zulässt.     (Strichliniert    in     Fig.    2 und 3.)  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    4 bil  det die Muffe<B>ei</B> einen Teil des Rohres a und  trägt ein Lagerauge p zur Aufnahme des  Bolzens e für den Kniehebel<I>f, g.</I>  



  Das Rohr b ist hierbei ohne     Auswölbung     am Ende nach innen eingezogen, wobei die  Abmessungen jedoch wieder so gewählt sind,  dass der Aussendurchmesser     b2    am Ende klei  ner ist als der lichte Durchmesser des Dich  tungsringes d, während der Aussendurchmes  ser     b3    des Rohres b grösser ist als der lichte  Durchmesser -des Dichtungsringes d.  



       Darüberhinaus    ist das Ende     b4    des Roh  res b abgeschrägt. Diese Ausbildung hat den  weiteren Vorteil, dass das Rohr b leicht in die    Muffe c eingeführt werden kann     und    wäh  rend der Einführung sich selbst zu dem       Dichtungsring    d zentriert.  



  In der     schematischen    Darstellung nach       Fig.    5 ist die Muffe     c2    als     T-Stück    ausgebil  det zum Anschluss zweier Rohrenden b, bi  und .eines Abzweigstückes a. Die     Fig.    6 zeigt  eine zweiseitige Muffe     c3    zur Aufnahme  zweier Rohrenden b, bi. Bei diesen Figuren  ist der     Kniehebelverschluss    nicht eingezeich  net, doch ist für jede     Anschlussstelle    ein be  sonderer     Kniehebelverschluss    vorgesehen.  



  Bei der Ausführung nach     Fig.    7 ist auf  das Rohr b am Ende ein Mundstück     b5    auf  gesetzt, dessen freies Ende nach innen einge  zogen ist, und dessen Abmessungen entspre  chend den Durchmesser bz,     b3    der     Auswöl-          bung    bi nach     Fig.    1 gewählt sind.  



  Die     Fig.    8 zeigt die Verlegung eines mit  der gezeichneten     Kupplungseinrichtung    aus  gerüsteten Rohrstranges im Gelände und lässt  die grosse     Abwinklungsmöglichkeit,    die mit  ihr erreicht wird,     erkennen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Rohr-Sehne'llkupplungseinrichtung fürBe- regnungs-, Berieselungs- oder Feuerlöschlei- tungen, sowie für sonstige frei im Gelände zu verlegende Rohrleitungen, die eine gewisse Abwinklung der miteinander zu verbinden den Teile ohne Beeinträchtigung der Dicht heit der Verbindung zulässt, mit einem mit einem Dichtungsring versehenen Muffenteil zur Aufnahme des anzuschliessenden Rohres,
    und einem an dem einen der zu verbindenden Teile angelenkten Kniehebel, dessen Spann hebel an dem andern Teil ein Widerlager zu geordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Widerlager mit zwei zueinander entgegen gesetzt gerichteten Auflagerflächen versehen ist, mit denen der Spannhebel beim Überfüh ren in die Beuge- oder Strecklage wahlweise zusammenarbeitet.
    <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Rohr-Schnellkupplungseinrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Auflagerflächen des Spannhebels und des Widerlabers so ans gebildet sind, dass sieh jeweils nur ein(: punktförmige Auflaberfläche zwischen Spannhebel und Widerlaber ergibt, die, eine a'llseiti-e @bwinhlunb der beiden zu kuppelnden Teile zulässt.
    2. Rohr-Schnellkupplunbseinrichtunb nach dem Patentanspruch und U nteransprucli 1, dadurch gekennzeichnet, da.ss das Ende des anzuschliessenden Rohres einen klei neren Aussendurchmesser hat, als der lichte Durchmesser des @ichtun.bsrin(@@ s betrügt- <B>und</B> hieran anschliessend bis zu einem Aussendurchmesser zunimmt,
    der grösser ist als der lichte Durchmesser des Dichtun@#s rinbes. 3. Rohr-Schnellhnpplur(@@seinrichtzmb nach Unteranspruch 2, dadurch bekennzeich- nei:, dass das von der Muffe aufzuneh mende Rohrende schräg abgeschnitten ist.
CH212696D 1938-09-07 1939-08-31 Rohr-Schnellkupplungseinrichtung. CH212696A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1080826B (de) * 1955-01-18 1960-04-28 Porsche Kg Rohrkupplung mit einem Spannverschluss

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1080826B (de) * 1955-01-18 1960-04-28 Porsche Kg Rohrkupplung mit einem Spannverschluss

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