CH212757A - Flimmerlicht-Reklameeinrichtung. - Google Patents

Flimmerlicht-Reklameeinrichtung.

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CH212757A
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    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F13/00Illuminated signs; Luminous advertising
    • G09F13/34Illuminated signs; Luminous advertising with light sources co-operating with movable members, e.g. with shutters to cover or uncover the light source

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Description


      Flimmerlicht-Beklameeinrichtung.            Gegenstand    der vorliegenden Erfindung  ist eine     Flimmerlioht-Reklameeinri:chtung.     



  Es sind     Reklameeinrichtungen        dieser    Art  bekannt, bei :denen - mit Bezug auf den       Beschauer    -     hinter    einem     %klamebil:d-    oder       ;Schriftzeichen    und vor einer künstlichen  Lichtquelle ein mit vielen kleinen Löchern  oder Schlitzen     versehenes:        endloses.    Band vor  beigleitet, wobei :das Licht an den     gelochten     Stellen des Bandes durchscheint und so. bei       ,dem    Beschauer der     indruck        eines:

          wandern-          ,den    Lichtes     hervorgerufen    wird.  



  Derartige     Wanderschriften        bezw.    Wander  lichter sind als     Reklamemittel    sehr beliebt,  da sie im     Gegensatz    zu vielen     ruhenden          Uchtreklamezeichen    :einen     ausgezeichneten     Blickfang     darstellen.     



  Nachteilig ist bei diesen bekannten     Flim-          merlicht-Rleklameeinrichtungen    indessen der  Umstand,     d:ass    sie einer eigenen und     ;zudem     sehr     starken    Lichtquelle bedürfen. Ein wei  terer Mangel dieser bekannten Einrichtungen       liegt    sodann in dem Umstand     begründet,    dass  die     Flimmerlichtwirkung    nur in der Dunkel  heit     feststellbar    ist, während tagsüber eine       Flimmemwirkung    überhaupt nicht eintritt.

           Bei,der        Einrichtung    gemäss der vorliegen  den     Erfindung    kommen nun alle diese Nach  teile in     Wegfall.     



  Nach .der Erfindung weist die Einrich  tung eine mindestens     teilweise    transparente       Scheibe    mit einer     strahlenbrechenden    Ober  fläche auf,     hinter        welcher    'Scheibe - mit  Bezug auf :den Beschauer - in einem Ab  stand ein in Bewegung befindlicher Reflek  tor mit     unregelmässiger,    unebener     Reflexions-          fläche        angeordnet    ist.  



  In der     Zeichnung    sind     dreibeispielsweise     Ausführungsformen des     Erfindungegegen-          standes        dargestellt,    und zwar     zeigt:          Fig.    1 die erste     Ausführungsform    im  Schnitt nach der     Linie        I-I    in     Fig.    2,       Fig.    2 einen Schnitt nach der Linie     II-II     in     Fig.    1,       Fig.    3 das zweite Ausführungsbeispiel im  Schnitt nach :

  der Linie     III-III    in     Fig.    4;       Fig.    4 einen     Schnitt    nach der     Linie          IV-IV    in     Fig.    3,       Fig.    5 das dritte Ausführungsbeispiel in  Ansicht, in Richtung ,des in     Fig.    6 eingezeich  neten     Pfeils    V gesehen, und           Fig.    6 einen Schnitt nach der Linie       VI-VI    in     Fig.    5.  



  In dem ersten     Ausführungsbeispiel        nach          Fig.    1 und 2 bezeichnet 1. einen     rechteckigen     Rahmen, z. B. aus Eisenblech, welcher zu  sammen mit den     demontablen        Seitenwänden     und 3 und den in d lese eingesetzten     Scheiben     und 5 ein     geschlossenes    Gehäuse bildet. Die  Scheiben 4 und 5 bestehen     au.s    einem     traii.s-          pa.renten    Material, z.

   B. aus Glas, und be  sitzen     mindestens    auf der     Aussenseite    - dein  Beschauer zugekehrt - eine strahlenbre  chende, beispielsweise sogenannte gehäm  merte Oberfläche. Die Scheiben 4, 5 sind vor  zugsweise     auswechselbar    in den Seiten     iN7än-          den    2, 3 eingesetzt.

   Auf den Scheiben 4, 5  sind     Reklameschriftzeichen    6 aufgemalt, zum  Beispiel in der     'Weise,    dass die Scheiben an  den Stellen der Schriftzeichen 6 durchschei  nen, während sie an den übrigen     Stellen        finit     Farbe abgedeckt     -sind.    Mit. 7 und 8 sind zwei  Walzen bezeichnet,     welche    in einer zu den  Scheiben 4, 5 parallelen Ebene angeordnet  und in Lagern 9, 10, 1.1, 1? des Rahmens 1  gelagert sind. L m diese Walzen ist ein end  loses Band     l.33,    z.     B.    aus Stoffgewebe,     CTummi     usw., geschwungen, das sich im Abstand von  den Scheiben 4, 5 befindet.

   Dieses Band     isst     aussen mit einer vorher etwas     zerknitterten.     glänzenden Aluminiumfolie 14 belegt, deren  Oberfläche so eine unregelmässige, unebene  Reflexionsfläche darstellt.     12-t    15 ist ein am  Rahmen 1     befestigtes    Gehäuse bezeichnet, in  dessen Innerem ein kleiner Elektromotor und  ein Reduktionsgetriebe untergebracht ist,  welche mit den beiden Walzen 7, 8 über die  Triebsaiten 16 und 1     "7    und die Welle 18  in Antriebsverbindung stehen.  



  Durch die freien Stellen der Scheiben 4, 5  fällt das Aussenlicht auf die Aluminiumfolie  14 und wird von deren unregelmässig     reflek-.          tierenden    Oberfläche zurückgeworfen, wobei  die reflektierten Lichtstrahlen beim Durch  tritt durch die gehämmerten Scheiben noch  mals gebrochen werden.

   Bei eingeschaltetem  Motor bewegt sich das Band 13 samt der  Aluminiumfolie 14 fortlaufend an der  Scheibe     vorbei,        wobei    für die Beschauer stän-         dig        irrisierende        Lichter    durch die freien  Stellen der     Seheiben    geworfen werden und  ein eigenartiger     lebendiger    Effekt     hervor-          :.erllfen        wird.     



  In denn zweiten     Ausführungsbeispiel    nach       Fig.    3     und    4     bezeichnet    wieder 1 den Rah  men, ? und 3 die     demontablen    Seitenwände  mit den     durchscheinenden,    einseitig mit einer  strahlenbrechenden Oberfläche     versehenen     Scheiben 1     und    5, und 6 ein     aufgemaltes     Schriftzeichen.  



  Auf den dein Beschauer abgewendeten  Seiten der Scheiben 4. 5 ist im Abstand von  ihnen und parallel     zii    ihnen eine Platte     111     angeordnet, welche in     Schienen    20 ge  führt und beidseitig mit einer Aluminium  folie 14 von     unregelmässiger    und unebener       Oberfläche        belegt    ist. 15     bezeichnet    wie  der das den Elektromotor und das Reduk  tionsgetriebe umschliessende Gehäuse.

   Der       Antrieb        beziv.    die     Iiibewegun.gssetzung    der  die Aluminiumfolie tragenden     Reflektor-          platte    19     erfolgt,    hier mittels- eines     Kurbel-          triebes,        bestehend    aus einer in Lagern 11, 12  und 20     geführten    Welle 21. den Kurbel  armen     ?29,    2.3, den     K@zrbtlzapfen    24, 25, den       Pleuellaschen    26, ? 7 und den Zapfenlagern  28 und 29.  



  In dem dritten     Ausführungsbeispiel    nach       Fi        ;.    5 und 6 bezeichnet wieder 1 den Rah  men mit einer     demontablen    Rückwand 2 und  einer     vordern.    eine     strahlenbrechende        Ober-          fläelie    aufweisenden Glasscheibe 3. In die  sem     Ausführungsbeispiel    besitzt der ganze  Rahmen die Gestalt eines     Schriftzeichens,     nämlich     des        Buchstabens    O.

   Im Innern des  Rahmens ist im Abstand von der     Scheibe    3  eine ganze Reihe von mit Aluminiumfolien  von unregelmässiger und unebener     Re-          flexionsfläche        29        belegten    Scheiben 30 und       31.        so        angeordnet,        da.ss        sie        sich        teilweise          dermassen,    dass von aussen, in Rich  tung des in     Fig.    6 eingezeichneten Pfeils F  gesehen, nur diese Scheiben zu erblicken sind,

    wie dies aus     Fig.    5 ersichtlich ist. Alle diese  Scheiben sind auf Wellen 32     bezw.    33 auf  gesteckt,     -welche    in Augen 34 der Rück  wand 2 drehbar     gelaert        sind    und über     Zahn-          Z,              rä,der    35 sämtlich miteinander in Antriebs  verbindung     stehen,    so dass bei Inbetrieb  setzung .des im Gehäuse 15     untergebrachten     Motors sämtliche Scheiben in Drehung ver  setzt werden.  



  Die     Aluminiumfolien    können- weiss     b.ezw.     silberfarben sein oder eine sonstige beliebige       Farbtönung    besitzen. Auch ist     es    natürlich  möglich, statt Aluminiumfolien     Staniolpapier     oder einen andern Reflexionsbelag von un  regelmässiger, unebener Oberflächenbeschaf  fenheit zu verwenden, wie es auch möglich  ist, statt die Reklamebild- und     Sühriftzeichen     auf die     transparente    Scheibe aufzumalen,

    diese aus einer     lichtundurchlässigen    Platte  aus Blech oder dergleichen     auszuschneiden     und diese     Platte    sodann entweder vor oder  hinter der Scheibe, am besten leicht aus  wechselbar anzubringen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Flimmerlicht-Reklameeiürichtung, dadurch gekennzeichnet, dass eine mindestens teilweise transparente Scheibe mit einer strahlen brechenden Oberfläche vorgesehen ist, hinter welcher Scheibe - mit Bezug auf den Be schauer - in einem Abstand ein in Bewe gung befindlicher Reflektor mit unTegel- mässiger, unebener Reflexionsfläche angeord net ist.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Flimmerlicht-Reklameeinrichtung nach Patentanspruch,dadurch gekennzeichnet, dass in der Nähe der .Scheibe ein Re klamebild- oder Schriftzeichen angeord net ist. 2. Flimmerlicht-Reklameeinrich#tung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als transparente Scheibe eine Glas platte mit gehämmerter Oberfläche ver wendet ist.
    3. Flimmerlicht-Reklameeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Reklamebild- oder Schriftzeisshen auf die transparente Scheibe ,gemalt ist.
    4. Flimmerlicht-Reklameeinrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich- net, dass die Scheibe auswechselbar an geordnet ist. 5. Flimmerlicht-Reklameeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Reklamebild- ad@er,Schriftzeichen mittels Durchbrechungen auf einer licht- undurchlässigen Platte gebildet ist, welch letztere auf der transparenten :
    Scheibe angeordnet ist. 6: Flimmerlieht-Reklameeinrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch ,gekennzeich net, dass die lichtundurchlässige Platte mit Bezug auf den Beschauer vor der transparenten Scheibe auswechselbar an geordnet ist. 7. Flimmerlicht-Reklameeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die, Reflexionsfläche durch eine knitterige Aluminiumfolie .gebildet ist.
    B. Flimmerlirht-Reklameeinrichtung nach Unteranspruch <B>7,</B> dadurch gekennzeich net, dass die Aluminiumfolie eine farbige Oberfläche aufweist.
    9. Flimmerlicht-Reklameeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch :gekennzeichnet, dass zwei zueinander parallele, motorisch angetriebene Walzen angeordnet sind, über welche ein die Reflexionsfläche tra gendes endloses Band läuft.
    10. Flimmerlieht-Reklameeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch ,gekennzeichnet, @dass die Reflexionssfläche an einer zur transparenten Scheibe parallel geführten Platte angeordnet ist, zu deren Bewe- gung ein motorisseh angetriebener Kurbel- trieb dient,
    welcher ein Hin- und Her- bewegen der Reflektionsplatte bewirkt. 11. Flimmerlicht-Reklameeivmichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Pecf#lektor aus einer Rehe von mitemande r in Antriebsverbindung ete- henden rotierenden :
    Scheiben besteht, die in einem Gehäuse untergebracht sind, das selbst ein Reklamebild- oder Schrift zeichen darstellt.
CH212757D 1941-05-06 1940-02-28 Flimmerlicht-Reklameeinrichtung. CH212757A (de)

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