CH212916A - Zündeinrichtung für Brennkraftmaschinen. - Google Patents

Zündeinrichtung für Brennkraftmaschinen.

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CH212916A
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      Zündeinrichtung    für     Brennkraftmaschinen.       Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf Zündeinrichtungen für     Brennkraftma-          schinen    und hat sich zur Aufgabe gemacht,  den     Elektrodenabbrand    an den Zündkerzen  und die     Reststromwirkung    zu vermindern.  Ein lange fliessender Reststrom erhöht die  Ionisation im Verteilergehäuse, so     dass    hier  Überschläge stattfinden und die an den Zünd  kerzen verfügbare Spannung herabgesetzt wird.  Es wurde daher schon vorgeschlagen, die  Datier des Reststromes durch in die Hoch  spannungsleitungen eingeschaltete Wider  stände, Kondensatoren oder Funkenstrecken  zu verringern.

   Ein konstanter Widerstand  ist nicht vorteilhaft, weil er die     Zünderenergie     vermindert und in Verbindung mit der Ka  pazität der Zündleitungen die wirksame     Zünd-          spannung    heruntersetzt. Ein in die     Zündlei-          tungen    eingeschalteter Kondensator erfordert  zusätzliche Widerstände zur Ableitung seiner  Restladungen und in die     Zündleitungen    ein-    geschaltete Funkenstrecken haben nur ge  ringe Wirkung.  



  Es ist bekannt,     dass    der     Elektrodenabe          brand    an den Zündkerzen im wesentlichen  von dem     sogenannten        Funkenkopf    der Zünd  funken verursacht wird, und     dass    der     soge-          nannte        Funkenschwanz    sich durch zahlreiche  Unterbrechungen gegebenenfalls auch Doch  in eine ganze Anzahl von     Funkenköpfen     spalten kann.

   Die Mittel, welche die Dauer  des Reststromes begrenzen und dadurch die  Zündleistung erhöhen, bewirken also gleich  zeitig auch eine Verminderung des     Elektroden-          abbrandes    an den Zündkerzen durch Ver  minderung der Zahl der Unterbrechungen,  welche während der Dauer des Zündfunkens  dem eigentlichen     Funkenkopf    noch nachfol  gen können.  



  Uni diese Wirkung des     Funkenschwanzes     zu unterbinden, wird gemäss der Erfindung  vorgeschlagen, in den Hochspannungskreis      von     Zündeinrichtungen    einen Widerstand     init     nicht linearer Charakteristik einzuschalten.  Ein derartiger Widerstand kann zum Beispiel  in Reihe mit der     Hochspannungswicklung     eines     Zündankers    oder einer Zündspule an  geordnet sein. Das charakteristische Merkmal  von Widerständen mit nichtlinearer Charak  teristik besteht darin,     dass    ihr Widerstands.

    wert     und    der in ihnen fliessende Strom     bezw.     die an ihren Enden herrschende Spannung  in einer umgekehrt proportionalen Abhängig  keit voneinander stehen. Die ans der Wider  standscharakteristik ableitbare Spannungs  charakteristik solcher Widerstände kann dar  gestellt werden durch die Gleichung       V   <B>=--</B>     C   <B>- J P</B>  wo V die Spannung an den Klemmen des  Widerstandes,<B>I</B> den in dein Widerstand  fliessenden Strom,<B>o</B> eine von dem Aufbaut  des Widerstandes und<B>P   1)</B> eine vom  Widerstandsmaterial abhängige Konstante  bedeutet.

   Ein geeignetes Widerstandsmaterial  mit einem     ig        ==   <B>0, 15 - 0,3</B> ist in der briti  schen Patentschrift     Nr.   <B>292110</B> beschrieben.  



  In der Figur der beiliegenden Zeichnung,  welche ein     Ausführtingsbeispiel    des Erfin  dungsgegenstandes zeigt, bedeutet a die Hoch  spannungswicklung eines Magnetzünders oder  einer     Zündspule    und     1)    einen Zündverteiler,  durch welchen     dieHochspannungsstösse    den ein  zelnen Zündkerzen einer     Brennkraftmaschine     zugeleitet werden. Mit     c    ist eine abgeschirmte       Leitutigbezeichnet,    welche     miteinerZündkerze     <B>d</B> verbunden ist.

   Ein Widerstand e mit nicht-         litiearer    Charakteristik ist in die Leitung<B>d</B>  eingeschaltet, und zwar unmittelbar am Zünd  verteiler<B>b;</B> er kann aber natürlich auch vordem       Zündverteilerin    die     Leitungvon        derlHochspan-          nungswicklung    a zum Zündverteiler<B>b</B> oder  unmittelbar an den Zündkerzen<B>d</B> oder in die  Zündkerze<B>d</B> selbst eingebaut sein, wie dies  mit     gestriehelten    Linien angedeutet ist.  



  Besonders geeignet sind solche Wider  stände, die einen Widerstandswert von<B>1000</B>  bis<B>5000</B>     Ohin    bei einem Strom von 20<B>A</B>       und    einen Widerstandswert von 20000 bis  <B>60000</B> Olim bei einem Strom von<B>60</B> mA  aufweisen.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Elektrische Zündeinrichtung für Brenn- kraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daf.) in ihren Hochspaunungskreis ein Widerstand mit niehtlinearer Charakteristik eingesebal- tet ist.
    <B>UNTERANSPRUCH:</B> Zündeinriclitung gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet" dass der Widerstand bei einem Stromdurcligang von 20<B>A</B> einen Widerstand von<B>1000</B> bis<B>5000</B> Ohm und bei einem Stromdurchgang von<B>60</B> mA einen Widerstand von 20000 bis<B>60000</B> Ohni auf weist.
CH212916D 1939-01-16 1940-01-15 Zündeinrichtung für Brennkraftmaschinen. CH212916A (de)

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GB212916X 1939-01-16

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CH212916A true CH212916A (de) 1940-12-31

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ID=10160402

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CH212916D CH212916A (de) 1939-01-16 1940-01-15 Zündeinrichtung für Brennkraftmaschinen.

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