Zündeinrichtung für Brennkraftmaschinen. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Zündeinrichtungen für Brennkraftma- schinen und hat sich zur Aufgabe gemacht, den Elektrodenabbrand an den Zündkerzen und die Reststromwirkung zu vermindern. Ein lange fliessender Reststrom erhöht die Ionisation im Verteilergehäuse, so dass hier Überschläge stattfinden und die an den Zünd kerzen verfügbare Spannung herabgesetzt wird. Es wurde daher schon vorgeschlagen, die Datier des Reststromes durch in die Hoch spannungsleitungen eingeschaltete Wider stände, Kondensatoren oder Funkenstrecken zu verringern.
Ein konstanter Widerstand ist nicht vorteilhaft, weil er die Zünderenergie vermindert und in Verbindung mit der Ka pazität der Zündleitungen die wirksame Zünd- spannung heruntersetzt. Ein in die Zündlei- tungen eingeschalteter Kondensator erfordert zusätzliche Widerstände zur Ableitung seiner Restladungen und in die Zündleitungen ein- geschaltete Funkenstrecken haben nur ge ringe Wirkung.
Es ist bekannt, dass der Elektrodenabe brand an den Zündkerzen im wesentlichen von dem sogenannten Funkenkopf der Zünd funken verursacht wird, und dass der soge- nannte Funkenschwanz sich durch zahlreiche Unterbrechungen gegebenenfalls auch Doch in eine ganze Anzahl von Funkenköpfen spalten kann.
Die Mittel, welche die Dauer des Reststromes begrenzen und dadurch die Zündleistung erhöhen, bewirken also gleich zeitig auch eine Verminderung des Elektroden- abbrandes an den Zündkerzen durch Ver minderung der Zahl der Unterbrechungen, welche während der Dauer des Zündfunkens dem eigentlichen Funkenkopf noch nachfol gen können.
Uni diese Wirkung des Funkenschwanzes zu unterbinden, wird gemäss der Erfindung vorgeschlagen, in den Hochspannungskreis von Zündeinrichtungen einen Widerstand init nicht linearer Charakteristik einzuschalten. Ein derartiger Widerstand kann zum Beispiel in Reihe mit der Hochspannungswicklung eines Zündankers oder einer Zündspule an geordnet sein. Das charakteristische Merkmal von Widerständen mit nichtlinearer Charak teristik besteht darin, dass ihr Widerstands.
wert und der in ihnen fliessende Strom bezw. die an ihren Enden herrschende Spannung in einer umgekehrt proportionalen Abhängig keit voneinander stehen. Die ans der Wider standscharakteristik ableitbare Spannungs charakteristik solcher Widerstände kann dar gestellt werden durch die Gleichung V <B>=--</B> C <B>- J P</B> wo V die Spannung an den Klemmen des Widerstandes,<B>I</B> den in dein Widerstand fliessenden Strom,<B>o</B> eine von dem Aufbaut des Widerstandes und<B>P 1)</B> eine vom Widerstandsmaterial abhängige Konstante bedeutet.
Ein geeignetes Widerstandsmaterial mit einem ig == <B>0, 15 - 0,3</B> ist in der briti schen Patentschrift Nr. <B>292110</B> beschrieben.
In der Figur der beiliegenden Zeichnung, welche ein Ausführtingsbeispiel des Erfin dungsgegenstandes zeigt, bedeutet a die Hoch spannungswicklung eines Magnetzünders oder einer Zündspule und 1) einen Zündverteiler, durch welchen dieHochspannungsstösse den ein zelnen Zündkerzen einer Brennkraftmaschine zugeleitet werden. Mit c ist eine abgeschirmte Leitutigbezeichnet, welche miteinerZündkerze <B>d</B> verbunden ist.
Ein Widerstand e mit nicht- litiearer Charakteristik ist in die Leitung<B>d</B> eingeschaltet, und zwar unmittelbar am Zünd verteiler<B>b;</B> er kann aber natürlich auch vordem Zündverteilerin die Leitungvon derlHochspan- nungswicklung a zum Zündverteiler<B>b</B> oder unmittelbar an den Zündkerzen<B>d</B> oder in die Zündkerze<B>d</B> selbst eingebaut sein, wie dies mit gestriehelten Linien angedeutet ist.
Besonders geeignet sind solche Wider stände, die einen Widerstandswert von<B>1000</B> bis<B>5000</B> Ohin bei einem Strom von 20<B>A</B> und einen Widerstandswert von 20000 bis <B>60000</B> Olim bei einem Strom von<B>60</B> mA aufweisen.