CH213166A - Fahrleitungsanordnung gleisloser Bahnen mit Einstangenstromabnehmern. - Google Patents

Fahrleitungsanordnung gleisloser Bahnen mit Einstangenstromabnehmern.

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CH213166A
CH213166A CH213166DA CH213166A CH 213166 A CH213166 A CH 213166A CH 213166D A CH213166D A CH 213166DA CH 213166 A CH213166 A CH 213166A
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CH
Switzerland
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contact
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Inventor
Aktiengesellschaft Brown B Cie
Original Assignee
Bbc Brown Boveri & Cie
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60MPOWER SUPPLY LINES, AND DEVICES ALONG RAILS, FOR ELECTRICALLY- PROPELLED VEHICLES
    • B60M1/00Power supply lines for contact with collector on vehicle
    • B60M1/12Trolley lines; Accessories therefor
    • B60M1/20Arrangements for supporting or suspending trolley wires, e.g. from buildings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Current-Collector Devices For Electrically Propelled Vehicles (AREA)

Description


      Fahrleitungsanordnung    gleisloser Bahnen mit     Einstangenstromabnehmern.       Die Erfindung betrifft eine Fahrleitung  gleisloser Bahnen mit     Einstangenstromab-          nehmern.    Die bekannten     Einstangenstrom-          abnehmer    gleisloser Bahnen besitzen zu bei  den Seiten des Kontaktkopfes voneinander  isolierte     Kontaktstücke,

      deren     Schleifflächen     an den     verschiedenpoligen    Fahrdrähten     ent-          langgleiten.    Die     Kontaktstücke    sind je an  ihren beiden Enden mit Begrenzungskanten  versehen, zwischen denen sich die Seitenbe  wegungen der Fahrdrähte der Fahrleitung  abspielen.

   Die beiden Fahrdrähte werden     ge-          wönlich    an den     Stützpunkten    festgelegt oder  in einem schwingfähigen System miteinander  gekuppelt, und zwar so,     dass    ihr Abstand im  Ruhezustand überall     etwa    gleich demjenigen  der     innern    Begrenzungskanten der Kontakt  stücke des Stromabnehmers ist.  



  Diese     Fahrleitungsanordnung    hat aber  verschiedene Nachteile. Bewegt sich nämlich  das Fahrzeug auf der geraden :Strecke, so ist  es nur selten möglich, stets genau senkrecht    unter der Fahrleitung zu fahren. Die be  nützten Fahrspuren werden vielmehr je nach  Strassenbreite mehr oder weniger seitlich von  der unter der Fahrleitung gelegenen Fahr  spur liegen.

   Der auf dem rechten Kontakt  stück gleitende Fahrdraht wird seitlich her  ausgezogen und somit fast ausschliesslich an  der     innern        Begrenzungskante        seines    Kontakt  stückes geführt,     während,der    auf dem linken  Schleifstück gleitende Fahrdraht von der       innern    nach der     äussern    Begrenzungskante  über seine Schleiffläche wandert     (Fig.    1).

    Besonders unangenehm wirkt sich diese Er  scheinung am rechten     Kontaktstück    aus, da  durch das Schleifen des Fahrdrahtes an ein  und derselben Stelle dieses     Kontaktstückes          Rillenbildung    eintritt, die zur vorzeitigen       Abnützung    des Schleifstückes führt. Ausser  dem kann der Fall eintreten, dass beide Fahr  drähte fast ausschliesslich an den innern Be  grenzungskanten laufen, wenn nämlich die       Fahrleitung    bei kalter     Witterung    eine hohe      Zugspannung aufweist und der, in     Fahrt-          richtung    gesehen, rechte Fahrdraht nicht  mehr oder nur wenig seitlich herausgezogen  werden kann.

   Dadurch bleibt der Abstand  der Fahrdrähte untereinander praktisch  gleich, und die vorzeitige     Rillenbildung    tritt  an beiden     Kontaktstücken    auf.  



  Werden die beiden Fahrdrähte, wie bis  her üblich, auch in der Kurve mit demselben       Abstand    gegeneinander wie in der geraden  Strecke     verlegt,    so zeigt sich, dass infolge des  plötzlichen Richtungswechsels der     Einstan-          genstromabnehmer    bei der Fahrt durch die  Kurve ins Schleudern kommt, und zwar um  so mehr, je grösser die Geschwindigkeit ist,  mit der die Kurve befahren wird. Die Folge  davon können Entgleisungen des Stromab  nehmers sein.  



       Gegenstand    der Erfindung ist nun eine       Fahrleitungsanordung    gleisloser     Bahnen    mit       Einstangenstromabnehmern,    bei welcher die  geschilderten Nachteile in     einfacher    Weise       dadurch    vermieden werden können, dass die  Fahrleitung so verlegt wird, dass die Ab  stände der beiden     verschiedenpoligen    Fahr  drähte an verschiedenen Punkten der Fahr  bahn ungleich sind. Der ungleiche     Abstand     der Fahrdrähte kann durch gegenläufigen  Zickzack erzielt werden.

   Dies kann bei der  geraden oder annähernd geraden Strecke zum  Beispiel     in    der Weise geschehen, dass der       Fahrdrahtabstand    an den Stützpunkten un  gefähr gleich der Entfernung der äussern und  in den Feldmitten ungefähr gleich der Ent  fernung der innern Begrenzungskanten der       Kontaktstücke    gewählt wird. Durch diese  Verlegung wird die bei Bügelbetrieb be  kannte gleichmässige Abnützung der Schleif  stücke erreicht, unabhängig davon, ob sich  das Fahrzeug unter oder seitlich der Fahr  leitung befindet.  



  In der Zeichnung sind Ausführungsbei  spiele der Erfindung in     Fig.    2 und 3 in der  Draufsicht schematisch dargestellt.     Fig.    2  zeigt die Führung der Fahrdrähte in der  geraden Strecke, während aus     Fig.    3 die       Fahrdrahtführung    in     einer    Kurve ersicht  lich ist.

      In     Fig.    2 sind     dir.    beiden Fahrdrähte a,  b in bekannter Weise an     Querspanndrähten     c unter Zwischenschaltung von isolierten Ab  standhaltern d zwischen den Querspannungen  pendelnd     aufgehängt.    Die     Fahrdrahtführung     ist dabei so getroffen, dass der     Abstand    der  beiden Fahrdrähte gegeneinander an den       Stützpunkten    am grössten, in der Mitte zwi  schen den     Stützpunkten    am kleinsten ist, das  heisst die Fahrdrähte a, b liegen in gegenläu  figer     Ziekzaekfü        hrung.    Selbstverständlich       kann,

  die    Anordnung auch     umgekehrt    getrof  fen werden, oder der Zickzack beider Fahr  drähte kann gleichsinnig mit     verschiedenem     Abstand der Fährdrähte verlegt sein, ohne  dass dadurch an dem Grundgedanken der Er  findung etwas geändert wird. Ebenso ist es  gleichgültig, ob der Zickzack innerhalb einer  Spannweite mehrmals wechselt, oder ob sich  ein Wechsel über mehrere Spannweiten er  streckt.  



  Um das Schleudern des     Einstangenstrom-          abnehmers    in Kurvenstrecken zu     vermeiden.     wird der     Fahrdrahtabstand    innerhalb der  Kurvenstrecke mit     Vorteil    so verschmälert,  dass die Fahrdrähte an den     innern    Begren  zungskanten der     Kontaktstücke    der     Einstan-          genatromabnehmer    geführt werden. Damit  wird ein ruhiger, schlagfreier Lauf des       Stromabnehmerkopfes    durch die Kurve er  zielt.

   Da die Kurvenstrecken im allgemeinen  nur einen verhältnismässig kleinen Teil der  Gesamtstrecke     darstellen,    kann die Abnüt  zung der Schleifstücke, die durch die genaue  Führung des Kopfes zu     erwarten    ist, ver  nachlässigt werden.  



  Aus     Fig.    3 ist ersichtlich, dass der Ab  stand der beiden Fahrdrähte<I>a, b</I> vor der       Kurvenstrecke    verringert und so durch die  Kurve geführt wird. Am Ende der Kurve  erweitert sich dieser Abstand wieder auf das  übliche Mass. Die Aufhängung der Fahr  drähte in der     Kurve    erfolgt an     Querspann-          drähten    c, die     entweder    zwischen festen  Stützpunkten (Maste, Wandrosetten) oder  zwischen     Längsspanndrähten    e angebracht  sind.

        In ein und derselben     Fahrleitungsanlage     können geradlinige Streckenteile mit der       Zickzackverlegung    der Fahrdrähte und     Kur-          venstrecken    mit Verengung der Fahrdraht  spur miteinander kombiniert werden. Die  Nachspannung der Fahrdrähte kann selbst  tätig erfolgen; die Aufhängung der Fahr  drähte kann auch an einem oder mehreren  Längstragseilen erfolgen, auch die Kombi  nierung dieser beiden Anordnungen ist  denkbar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Fahrleitungsanordnung gleisloser Bahnen mit Einstangenstromabnehmern, dadurch ge kennzeichnet, dass die Abstände der beiden verschiedenpoligen Fahrdrähte an verschie denen Punkten der Fahrbahn ungleich sind. UNTERANSPRtlCHE: 1. Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Fahrdrähte auf der geraden oder annähernd geraden Strecke im gegenläufigen Zickzack ge führt sind. 2.
    Anordnung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zickzackführung so erfolgt, dass der Fahrdrahtabstand an den Stützpunk ten ungefähr gleich der Entfernung der äussern und in den Mitten dazwischen un gefähr gleich der Entfernung der innern Begrenzungskanten der Kontaktstücke des Stromabnehmers ist.
    3. Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, @dass die Fahrdrähte auf ,der geraden oder annähernd geraden Strecke in gleichsinniger Zickzackführung mit verschiedenem Fahrdrahtabstand an geordnet sind. 4. Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in Kurven der Ab stand der beiden Fahrdrähte so verschmä lert ist, @dass sie an den innern Begren zungskanten der Kontaktstücke der Ein stangenstromabnehmer geführt werden.
CH213166D 1938-11-29 1939-08-22 Fahrleitungsanordnung gleisloser Bahnen mit Einstangenstromabnehmern. CH213166A (de)

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CH213166D CH213166A (de) 1938-11-29 1939-08-22 Fahrleitungsanordnung gleisloser Bahnen mit Einstangenstromabnehmern.

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