CH213170A - Verfahren zum Imprägnieren von Stoffbespannungen an Flugzeugen und Luftschiffen. - Google Patents

Verfahren zum Imprägnieren von Stoffbespannungen an Flugzeugen und Luftschiffen.

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CH213170A
CH213170A CH213170DA CH213170A CH 213170 A CH213170 A CH 213170A CH 213170D A CH213170D A CH 213170DA CH 213170 A CH213170 A CH 213170A
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CH
Switzerland
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chlorinated
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vinyl esters
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airships
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Inventor
Koeln-Bickendorf He Lackfabrik
Original Assignee
Herbig Haarhaus Aktiengesellsc
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    • D06M15/19Treating fibres, threads, yarns, fabrics, or fibrous goods made from such materials, with macromolecular compounds; Such treatment combined with mechanical treatment with synthetic macromolecular compounds
    • D06M15/21Macromolecular compounds obtained by reactions only involving carbon-to-carbon unsaturated bonds
    • D06M15/327Macromolecular compounds obtained by reactions only involving carbon-to-carbon unsaturated bonds of unsaturated alcohols or esters thereof
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Description


  Verfahren zum Imprägnieren von     Stoffbespannungen    an Flugzeugen und Luftschiffen.    Es ist bekannt, Tragflügel von Flugzeu  gen mit     Anstrichmitteln    zu imprägnieren, die  aus     Nitrocellulose-,        Acetylcellulose-    oder     Öl-          lacken    bestehen, um den Stoff zu spannen,  glätten und vor Nässe und Korrosion zu       schützen.    Man hat auch schon vorgeschlagen,  die aufgespannten Stoffe mit     Chlorkaut-          schuklacken    zu imprägnieren. Dia Verwen  dung der bekannten Lacke zu dem angegebe  nen Zweck ist indes mit grossen Nachteilen  verbunden.

   Die,     Chlorkautschucklacke    werden  im praktischen Gebrauch spröde, die     Acetyl-          celluloselacke    quellen durch     Feuchtigkeit     stark auf, so     @dass    die Spannung beeinträch  tigt wird, die     Nitrocelluloselacke    sind brenn  bar.  



  Es wurde gefunden, dass Lacke, die  aus chlorierten     Kondensationsprodukten    von       Vinylestern    und geeigneten Lösungsmitteln  bestehen, diese Nachteile nicht besitzen. Die       Laeke    behalten selbst bei dauernder     Bewit-          terung    ihre hohe Elastizität. Sie sind unemp  findlich gegen Wasser, unbrennbar, und sie    sind ferner, was für den Flugbetrieb beson  ders erwünscht ist, sehr widerstandsfähig  gegen die     Motorentreibstoffe.    Alle bisher  bekannten     Anstrichmittel    haben in dieser  Hinsicht versagt.

   Die aus chlorierten Kon  densationsprodukten von     Vinylestern    herge  stellten Lacke haben den weiteren Vorteil,  dass sie auf eng- -und weitmaschigen     Geweben     aus Leinen, Baumwolle und insbesondere aus       Kunstseide    ganz besonders fest haften.  



  Lösungen von chlorierten     Kondensations-          produkten    von     Vinylestern    können als Grun  dierung für nachfolgende Überzüge aus bei  spielsweise     Nitrocellulose        und/o-der        Acetyl-          cellulose-    oder einem andern bekannten  Spann- und Decklack dienen. Um die Was  serfestigkeit und     Unentflammbarkeit    zu för  dern, können sie ferner auch als Zwischen  schicht aufgetragen werden, wenn sie mit den  nötigen Mengen von     Weichmachungsmitteln     versetzt sind.

   Als     Weichmachungsmittel     kommen zum Beispiel     Dibutylphthalat    oder       Trikresylphosphat    in Frage. Schliesslich ist      es auch möglich, auf mit     Nitrocellulose-          und/oder        Acetylcellulose-Spann-    und Deck  lacken imprägnierten Stoffe einen letzten  Überzug aus chlorierten Kondensationspro  dukten von     Vinylestern    aufzutragen. Wenn  erforderlich, können die Lacke aus chlorier  ten Kondensationsprodukten von     Vinylestern     auch mit Farbstoffen sowie Bronzen     bezw.     Füllmitteln versetzt werden.  



       Beispiel   <I>1:</I>  Eine Lösung von 15 g eines chlorierten  Kondensationsproduktes eines     Vinylesters    in  einer Mischung von 30 g     Butylacetat,    15 g  Essigäther und 40 g     Xylol    wird zweimal mit  einem weichen     Borstenpinsel    auf das zu im  prägnierende Gewebe aufgetragen. Nach dem  Trocknen, das etwa 2 Stunden in Anspruch  nimmt, wird eine 15%ige Lösung eines chlo  rierten Kondensationsproduktes eines     Vinyl-          esters,    zum Beispiel     Polyvinylehlorid,    die mit.  7 Gewichtsteilen Aluminiumpulver versetzt  ist, im Kreuzgang aufgespritzt.

   Die Lackie  rung ergibt einen gut spannenden, wetter  festen Überzug von besonders guter Haft  festigkeit.  



  <I>Beispiel 2:</I>  Ein dreimaliger Grundanstrich aus einer  15%igen Lösung eines chlorierten Konden  sationsproduktes eines     Vinylesters,    zum Bei  spiel     Vinyl-Chloro-Acetat,    die mit 2 Ge  wichtsprozenten     Eisenosy-Rot    versetzt ist,  wird nach dem Trocknen im     Kreuzgang    mit  einem     Acetylcelluloselack    und anschliessend  mit einem der handelsüblichen     Nitrocellulose-          Decklacke        überspritzt.    Die Lackierung ist  polierfähig und ergibt eine wetterfeste, auch  in     feuchter    Atmosphäre gut spannende Im  prägnierung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Imprägnieren von Stoff bespannungen an Flugzeugen und Luftsehif- fen, dadurch gekennzeichnet, dass man Lö. sungen von chlorierten Kondensationspro- dukten von Vinylestern in mehreren Schich ten auf die Stoffbespannungen aufträgt. UNTERANSPRVCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man Lösungen der chlorierten Kondensationsprodukte von Vinylestern verwendet, die Weichmacher enthalten. 2.
    Verfahren nach Patentans-prueh, dadurch gekennzeichnet, dass man Lösungen der chlorierten Kondensationsprodukte von Vinylestern verwendet, die Farbstoffe enthalten. 3. Verfahren nach Patentanspruch und Un- teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass man Lösungen der chlorier ten Kondensationsprodukte von Vinyl- estern verwendet, die Weichmacher und Farbstoffe enthalten. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man auf die Schich ten von chlorierten Kondensationsproduk ten von Vinylestern Acetyleellulase-Spann- und Decklacke aufträgt. 5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man auf die Schich ten von chlorierten Kondensationsproduk ten von Vinylestern Nitrocellulose-@Spann- und Decklacke aufträgt. G.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man auf mit Cellu- losederivat-Spann- und Decklacken imprä gnierte Bespannstoffe einen letzten Über zug aus chlorierten Kondensationsproduk ten von Vinylestern aufträgt.
CH213170D 1939-04-05 1939-04-05 Verfahren zum Imprägnieren von Stoffbespannungen an Flugzeugen und Luftschiffen. CH213170A (de)

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