CH213215A - Verfahren zum Verbrennen von flüssigen oder gasförmigen Brennstoffen in einer Feuerung. - Google Patents

Verfahren zum Verbrennen von flüssigen oder gasförmigen Brennstoffen in einer Feuerung.

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CH213215A
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23CMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN  A CARRIER GAS OR AIR 
    • F23C99/00Subject-matter not provided for in other groups of this subclass
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23CMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN  A CARRIER GAS OR AIR 
    • F23C2700/00Special arrangements for combustion apparatus using fluent fuel
    • F23C2700/02Combustion apparatus using liquid fuel
    • F23C2700/023Combustion apparatus using liquid fuel without pre-vaporising means

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Description


  Verfahren zum Verbrennen von     flüssigen    oder gasförmigen     Brennstoffen     in einer Feuerung.    Um flüssige oder     gasförmige    Brennstoffe  vollständig zu verbrennen, müssen dieselben  der Sauerstoffatmosphäre in möglichst guter  Verteilung zugeführt werden. Insbesondere  gilt dies für die flüssigen     Brennstoffe.    Es  muss dafür gesorgt werden, dass jedes zu ver  brennende, kleinste     Flüssigkeitsteilchen    im  mer von einer genügenden Sauerstoffatmo  sphäre umgeben ist.

   Alle Bestrebungen, ins  besondere im     Zusammenhange    mit Ölbren  nern für Feuerungen von Kesseln, gehen  daher immer dahin,     Mischung    und Vertei  lung des in die Luft eingeführten Brennstof  fes auf möglichst zweckmässige Weise zu er  reichen.  



  Bei bekannten Brennern, die mit flüs  sigem Brennstoff arbeiten, wird der Brenn  stoff     einer    Sauerstoffatmosphäre, vornehm  lich Luft, meist zwangsläufig zugeführt. Da  bei wird zu dessen Förderung und     Zerstäu-          bung    entweder Druckluft verwendet, welche  die benötigte Flüssigkeitsmenge durch geeig-         nete    Düsen hindurch in den Feuerraum     hin-          einreisst    oder     hineinpresst,    oder aber, der flüs  sige Brennstoff wird dem Feuerraum selbst  unter Druck zugeführt, indem er von einer  Pumpe, die denselben auf den erforderlichen,  mehr oder weniger hohen Druck bringt,  durch passende Öffnungen hindurch in den  Feuerraum gedrückt wird.

    



  Welches     immer    auch das Verfahren ist,  nach dem dabei gearbeitet wird, so wird doch  stets darnach getrachtet, auf kürzestem  Raum die bestmögliche Mischung von Luft  und Brennstoff zu erhalten. Zu diesem     Be-          hufe        ist    bereits eine grosse Zahl von Vor  schlägen gemacht worden, welche in erster  Linie die mechanische Ausbildung der Ein  führdüsen oder die Führung der verschie  denen Luft- und     Gasströme    betreffen.

       Mit     Hilfe von Führungen, die an den     Einführ-          öffnungen    für den Brennstoff vorgesehen  werden, wird unter anderem darnach getrach  tet, dem Brennstoff, ferner     einer    gewissen      Menge sekundärer Einspritzluft und der  eigentlichen Verbrennungsluft Wirbelbewe  gungen zu erteilen, um dadurch im     Brenn-          raum    eine möglichst innige Mischung des  Brennstoffes und der Luft zu erhalten.

   Die  sen hier skizzierten Verfahren: Einspritzen  des Brennstoffes mittels Hilfsluft. oder direk  tes Einspritzen des Brennstoffes in den  Feuerraum unter Druck, ist gemeinsam, dass  die Zuführung des Brennstoffes in die Ver  brennungsluft in einem oder mehreren ste  tigen, kontinuierlichen Brennstoffstrahlen  erfolgt. Die Verteilung und Mischung des  Brennstoffes mit der umgebenden Luft ge  schieht durch natürliche, turbulente Mi  schung, eventuell unterstützt durch zwangs  mässige     Wirbelung    der Umgebungsluft. des  eingeführten Strahls mit der Umgebung, wo  bei immer ein mehr oder weniger langer, voll  ständiger Brennstoffkern, ausgehend von der  Einspritzöffnung, bestehen bleibt.  



  Um eine befriedigende Verbrennung auch  geringerer Brennstoffmengen pro Zeiteinheit  in Feuerstätten zu erreichen, ist ferner vor  geschlagen worden, den Brennstoff in fein  verteiltem Zustand in den Verbrennungs  raum derart einzuführen, dass die Menge  des eingeführten Brennstoffes unaufhörlich  schwankt, wobei die eingespritzte Brennstoff  menge bis Null schwanken kann.  



  Im Gegensatz zu diesen bekannten Ver  fahren zum Verbrennen von flüssigem oder  gasförmigem Brennstoff in einer Feuerung  besteht das Verfahren gemäss vorliegender  Erfindung darin, dass erstens der Brennstoff  in einen ununterbrochenen, stetigen Strom  von Verbrennungsluft eingeführt wird, zwei  tens die Einführung unter einem Drucke von  mindestens 10 Atmosphären erfolgt, und       drittens    diese Einführung     intermittierend    so  stattfindet, dass die Zeitdauer der Brennstoff  einführung jeweils einen kleineren Bruchteil  als die Hälfte der Zeitdauer zwischen den  einzelnen Einspritzfolgen ausmacht.

   Im     Ge-          _aensatze    zu dem erwähnten. bekannten Ver  fahren. welches die eingeführte Brennstoff  menge unaufhörlich schwanken lässt, um noch  kleine Brennstoffmengen befriedigend ver-    brennen zu können, ermöglicht das bean  spruchte Verfahren selbst grösste Brennstoff  mengen     in    restloser Weise zu verbrennen.

    Dadurch nämlich, dass der Brennstoff     inter-          mittierend    während einer kurzen Periode in  einem ununterbrochenen stetigen Strom unter  hohem Druck eingeführt wird, und zwar vor  zugsweise in Richtung des stetig fliessenden  Verbrennungsluftstromes, lassen sich ein  zelne, von Anfang an scharf voneinander ge  trennte Schichten von Verbrennungsluft  einerseits und Brennstoff     anderseits    erhalten.  Die Brennstoffschichten sind zufolge der kur  zen Einspritzzeiten sehr dünn und vermischen  sich wegen der turbulenten Luftbewegung  <B>; u</B>       sserst    rasch mit den benachbarten Luft  schichten, da die     zwischenliegenden    Luft  schichten ebenfalls am Mischvorgang teil  nehmen.

   Indem ferner der Brennstoff unter  hohem Druck in den ununterbrochenen, ste  tigen Luftstrom eingeführt wird, lassen sich  einmal, trotz der Kürze der einzelnen Brenn  stoffeinführperioden, grosse Brennstoffmen  gen einspritzen, und zweitens bedingt der  hohe Einführungsdruck, dass der     Brennstoff     in der Verbrennungsluft rasch und fein ver  teilt wird, was zu einer guten Mischung von  Brennstoff und Verbrennungsluft wesentlich  beiträgt. Ferner bewirkt der hohe     Einspritz-          druck,    dass der sich aus Luft- und Brenn  stoffschichten zusammensetzende Brennstoff  strahl nach allen Stellen der Brennkammer  verteilt wird.

   Unter     "hohem        Einspritzdruck"     sind im vorliegenden     Zusammenhange    Drücke  zu verstehen, die immer mehr als     "einige     Atmosphären" betragen, also zumindest über  10 Atmosphären liegen. Vielfach wird jedoch  der erforderliche Einspritzdruck selbst meh  rere hundert Atmosphären betragen; er kann  durch besondere     Einspritzpumpen    erzeugt  werden. Auch kann unter Umständen der  Brennstoff aus einem Druckbehälter durch       intermittierendes    Öffnen und Schliessen des  selben entnommen werden.  



  Das beschriebene Verfahren bietet nicht  nur den Vorteil der besseren Mischung, und  damit der besseren Verbrennung, sondern  auch die Möglichkeit, die Regelung der Ver-           brennung    bei verschiedenen Belastungen des  Brenners einwandfrei zu gestalten. Zum  Zwecke der Regelung kann beispielsweise die  Anzahl der     Einspritzungen    je Zeiteinheit ge  wechselt werden. Dabei können der     Einspritz-          druck    und damit die Reichweite der Brenn  stoffteile im     Brennraum    immer dieselben  bleiben.

   Bei Verwendung geeigneter För  derpumpen kann jedoch auch die je Hub ge  lieferte Brennstoffmenge leicht geändert wer  den, oder es kann die Länge der     Einspritz-          zeit,    während welcher die     intermittierende     Zufuhr des Brennstoffes erfolgt, durch Steue  rung der Pumpe geregelt werden, was eben  falls einer Regelung der je Zeiteinheit zu ver  brennenden Brennstoffmenge gleichkommt.  



  Die Einspritzung des Brennstoffes in den  ununterbrochenen, stetigen Strom von Ver  bindungsluft kann mittels Druckluft oder  auch unmittelbar erfolgen. Dabei kann es  sieh um flüssigen oder gasförmigen Brenn  stoff handeln.  



  Durchgeführte Versuche haben gezeigt,       da.ss    sich bei Anwendung des beschriebenen  Verfahrens selbst beim Einführen grosser       Brennstoffmengen    wirklich eine bessere Ver  brennung des Brennstoffes in der Feuerung  als bisher erreichen lässt, was dem Zusam  menwirken der verschiedenen Massnahmen des  die Erfindung ausmachenden Verfahrens zu  zuschreiben ist. Dabei lassen sich Brenner  und Brennkammern zur Ausführung des be  schriebenen Verfahrens denkbar einfach und    billig ausführen, weil sich Förderpumpen  üblicher Bauart für die Einspritzung des  flüssigen oder gasförmigen Brennstoffes ver  wenden lassen und daneben lediglich einfache       Brennstoffleitungen    mit vorgesetzten Düsen  zur Brennkammer geführt werden müssen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Verbrennen von flüssigen oder gasförmigen Brennstoffen in einer Feue rung, dadurch gekennzeichnet, dass der Brenn stoff in einen ununterbrochenen, stetigen Strom von Verbrennungsluft in periodischer Folge unter einem Druck von mindestens 10 Atmosphären so intermittierend einge führt wird, dass die Zeitdauer der Brenn stoffeinführung jeweils einen kleineren Bruchteil als die Hälfte der Zeitdauer zwi schen den einzelnen Einspritzfolgen aus macht. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Gang der Feue rung durch Änderung der Anzahl der Ein spritzungen je Zeiteinheit beeinflusst wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Gang der Feue rung durch Änderung der Dauer, während welcher die Zufuhr des Brennstoffes er folgt, beeinflusst wird.
CH213215D 1939-05-26 1939-05-26 Verfahren zum Verbrennen von flüssigen oder gasförmigen Brennstoffen in einer Feuerung. CH213215A (de)

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